Windows-10-Zwang für Kaby-Lake- oder auch Ryzen-CPUs umgehen - so gehts

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  1. Windows-10-Zwang für Kaby-Lake- oder auch Ryzen-CPUs umgehen - so gehts #1
    Redakteur Avatar von maniacu22

    Meine Hardware
    maniacu22's Hardware Details
    CPU:
    Intel Core i5-3570K @4,0 GHz
    Mainboard:
    ASRock Z77 Extreme 6
    Arbeitsspeicher:
    4x 8GB Crucial Ballistix DDR3L-1600 CL8 VLP
    HDD/SSD:
    250 GB Crucial MX200; 500 GB Samsung Evo; 3 TB Seagate Constellation CS; 2x 1TB Samsung Spinpoint
    Grafikkarte:
    XFX Radeon R9 Fury X
    Audio/Video:
    Soundblaster Z
    Laufwerke:
    Liteon eUAU108
    Netzwerk:
    Devolo Power-LAN 500+
    Gehäuse:
    Silverstone Fortress FT02
    Netzteil:
    Enermax Platimax 850 Watt
    Kühlung:
    CPU: Noctua NH-C14; Gehäuse: 3x 180 mm + 1x 120 mm
    Betriebssystem:
    Win10 Professional 64 Bit (1607)
    Notebook:
    Sony SVS131E22M
    Handy/Tablet:
    Sony Xperia Z1 Compact
    Sonstiges:
    1x Philips BDM3270 + 1x NEC Multisync LCD2170NX

    Windows-10-Zwang für Kaby-Lake- oder auch Ryzen-CPUs umgehen - so gehts

    Originalansicht: Windows-10-Zwang für Kaby-Lake- oder auch Ryzen-CPUs umgehen - so gehts

    Als Microsoft bereits im März diesen Jahres damit begonnen hat, mit dem Update KB4012218 eine Prüfung des CPU-Typs auf PCs mit Windows 7 sowie Windows 8.1 zu bringen, damit diese im Fall einer aktuellen Kaby-Lake- oder auch Ryzen-CPU keine Updates mehr zulassen womit der Nutzer gezwungen wäre, auf Windows 10 upzugraden, hat es ausgiebig Kritiken gehagelt. Jetzt hat ein Anwender einen Weg gefunden, die von Microsoft künstlich erschaffene CPU-Sperre zu umgehen


    Burgeraufbau im Ausland...-01.png
    Bildquelle: deskmodder.de


    Möchte man zum aktuellen Zeitpunkt auf moderne Hardware wie einer Kaby-Lake-CPU aus dem Hause Intel oder auch einer Ryzen-CPU aus dem Hause AMD aufrüsten, so wird man sich zwangsläufig von einer Nutzung von Windows 7 oder Windows 8.1 verabschieden müssen. Der Grund dafür ist schnell gefunden. Microsoft hat mit dem März-Update KB4012218 sowohl in Windows 7 als auch Windows 8 eine Prüfroutine implementiert, welche herausfinden soll, was für ein CPU-Typ im System hinterlegt ist.

    Findet diese besagte Prüfroutine auf dem System entweder eine Intel-CPU der siebten Generation oder eine der neuen Ryzen-CPUs, werden normalerweise jegliche weiteren Updates von Windows 7 respektive Windows 8.1 verweigert. Da diese Updates auch für Windows 7 und Windows 8.1 kumulativ aufeinander aufbauen, sorgen spätestens die aktuellen Rollup-Updates KB4015552 beziehungsweise KB4015553 dafür, dass weitere Updates verhindert werden, insofern eine der neuen CPUs im System entdeckt werden.

    Ein Github-Nutzer names Zeffy hat durch akribische Untersuchungen zwischen den Änderungen in den Updates herausgefunden, dass Datei namens wuaueng.dll für die CPU-Sperre verantwortlich ist. Zusätzlich hat er einen Patch sowie eine dafür vorgesehene Anleitung bereitgestellt, mit welcher sich die CPU-Prüfung umgehen lassen soll. Der Patch besteht dabei aus vier Batch-Skripten, welche die wuaueng.dll insofern modifizieren, dass der zur Abfrage enthaltener Wert permanent auf "ja" steht, wodurch letztendlich wieder jede CPU unter Windows 7 oder auch Windows 8.1 betrieben werden kann.


    Hinweis:

    Zeffy weißt aber ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung seines Patches auf eigene Gefahr geschieht, da das Modifizieren von Systemdateien nicht empfehlenswert ist. Da aber auch Microsoft von dieser Aktion mitbekommen dürfte, ist es sehr wahrscheinlich, dass jeden Monat ein neuer "Gegen-Patch" entwickelt werden müsste, um die CPU-Abfrage weiterhin umgehen zu können.


    weiterer Lösungsweg:

    Eine weitere Lösung für Leute, die der englischen Sprache nicht sonderlich mächtig sind, hat der Nutzer ConR aus dem deskmodder-Forum eine deutsche Anleitung zusammengestellt, mit welcher sich das Problem beheben lässt.

    Meinung des Autors: Wenn ich mich an meine Windows-7-Zeiten zurückerinnere, würde mich dieses Problem so gar nicht tangieren, da die Erste Handlung nach der Installation von Windows 7 die manuelle Deaktivierung der Updates gewesen ist. Aber wer unbedingt auf seine Windows-7 und Windows 8.1-Updates besteht, und nicht auf das modernere Betriebssystem wechseln möchte, obwohl die Hardware entsprechend aufgerüstet worden ist, muss dann wohl mit solchen Systemeingriffen vorlieb nehmen. Für mich jedenfalls unverständlich. Wie seht ihr das?

  2. Windows-10-Zwang für Kaby-Lake- oder auch Ryzen-CPUs umgehen - so gehts #2
    On Air Avatar von Alfiator

    Meine Hardware
    Alfiator's Hardware Details
    CPU:
    Intel I5 Sandy Bridge
    Mainboard:
    Dell 08YFGW
    Arbeitsspeicher:
    8 GB Samsung
    HDD/SSD:
    Samsung PM 830 2,5 "
    Grafikkarte:
    NVidia Quadro 1000M
    Audio/Video:
    HD Audio
    Laufwerke:
    HL-DT-ST DVD+-RW GU60N
    Netzwerk:
    Dell Wireless 5550;Intel 82579 GigaBit
    Netzteil:
    extern
    Kühlung:
    Luft gekühlt
    Betriebssystem:
    Windows 10 Pro X64
    Notebook:
    Dell Precision M4600
    Naja,MS will halt seine künftige Werbeplattform Windows 10 mit allen Mittenl pushen.Wer mit alter Hardware unterwegs ist und nun zum Upgrade genötigt wird hat leider erstmal Pech gehabt..Okay ist es nicht aber wenn der Aufschrei groß genug ist überdenkt MS diese Vorgehensweise vllt noch einmal....

  3. Windows-10-Zwang für Kaby-Lake- oder auch Ryzen-CPUs umgehen - so gehts #3
    Administrator Avatar von Andy

    Meine Hardware
    Andy's Hardware Details
    CPU:
    Intel Core i7-3770S 3,1 GHz (Ivy Bridge)
    Mainboard:
    Intel BLKDQ77KB mini-ITX Sockel 1155
    Arbeitsspeicher:
    1x 8GB Corsair Vengeance SO-DIMM DDR3 1600 MHz
    HDD/SSD:
    Intel 330 Series SSD (SATA 6G), 180 GB
    Grafikkarte:
    OnBoard (Intel HD Graphics 4000)
    Audio/Video:
    OnBoard (Realtek)
    Laufwerke:
    Sony Optiarc AD-7743H-01 SATA Slim
    Netzwerk:
    2x OnBoard (Intel LAN 82574L und Intel 82579LM)
    Gehäuse:
    Lian Li PC-Q09FNA Mini-ITX HTPC-Chassis
    Netzteil:
    extern (19,5V, 160W)
    Kühlung:
    keine (für den Notfall ein 120mm Akasa Apache PWM Lüfter)
    Betriebssystem:
    Windows 10 (64-Bit)
    Notebook:
    Nein
    Handy/Tablet:
    Huawei P9 / Nexus 9
    Zitat Zitat von Alfiator Beitrag anzeigen
    Okay ist es nicht aber wenn der Aufschrei groß genug ist überdenkt MS diese Vorgehensweise vllt noch einmal....
    Naja, es ist ja nicht Microsoft alleine.
    Keiner hindert INTEL oder AMD daran, selbst Windows 7 Treiber bereit zu stellen.


    Zitat Zitat von maniacu22 Beitrag anzeigen
    Meinung des Autors: Wenn ich mich an meine Windows-7-Zeiten zurückerinnere, würde mich dieses Problem so gar nicht tangieren, da die Erste Handlung nach der Installation von Windows 7 die manuelle Deaktivierung der Updates gewesen ist. Aber wer unbedingt auf seine Windows-7 und Windows 8.1-Updates besteht, und nicht auf das modernere Betriebssystem wechseln möchte, obwohl die Hardware entsprechend aufgerüstet worden ist, muss dann wohl mit solchen Systemeingriffen vorlieb nehmen. Für mich jedenfalls unverständlich. Wie seht ihr das?
    Bitte nicht falsch verstehen, aber ich zucke immer etwas zusammen, wenn ein offizieller Vertreter des WinBoards indirekt empfiehlt Windows 7 Systeme ohne aktuelle Patches zu betreiben. Sicher bleibt das jedem selbst überlassen und wer weiß, was er tut, kann von mir aus seine Systeme auch ohne Sicherheitsupdates betreiben und sich auf andere Art schützen..... nur das mehr oder weniger als Empfehlung heraus zu geben, halte ich nicht für richtig.


    Persönlich kann ich beide Seiten verstehen. Einerseits kann ich die Hersteller (Microsoft, Intel und AMD) versehen, die nicht ewig die alten Systeme mitschleppen wollen. Das bedeutet zum einen erhöhten Aufwand und bestimmte neue Dinge lassen sich vielleicht auch nicht für alle alten Plattformen umsetzen und behindern so eventuell die Entwicklung.

    Andererseits wird Windows 7 noch offiziell Unterstützt und solange finde ich sollten auch neue Hardware Komponenten Unterstützt werden.

    Ich frag mich ja immer, was Firmen machen, die aufgrund interner Anforderungen nicht mit allen Rechnern auf Windows 10 wechseln können. Eine mehrere Millionen Euro teure Produktionsstraße tauscht man eben nicht mal kurz so ohne weiteres aus. Wenn dort nun ein Rechner einen Hardware Defekt hat.... HP aber keine Skylake Systeme mehr anbietet, Kaby-Lake kein Windows 7 mehr Unterstützt, die Produktionsstraße aber kein Windows 10 unterstützt. Was dann? Muss sich die Firma dann im eBay einen alten Rechner kaufen

    Ich habe HP deshalb als Beispiel genannt, weil die wohl bis 2018 noch die Verfügbarkeit von Skylake Systemen garantieren, danach aber eben nicht mehr.

  4. Windows-10-Zwang für Kaby-Lake- oder auch Ryzen-CPUs umgehen - so gehts #4
    Athlon X2 Avatar von HerrAbisZ

    Meine Hardware
    HerrAbisZ's Hardware Details
    CPU:
    486DX bis AMD 6core FX6150
    Mainboard:
    P4S533-VX Sony oem u.v.a.m
    Arbeitsspeicher:
    ne Menge
    HDD/SSD:
    verschiedene
    Grafikkarte:
    Nvidia FX 5200 u.v.a.m
    Betriebssystem:
    XP u.a.
    Notebook:
    Dell, PB Dots-c, Toshiba, DTK TOP-5A, Lenovo
    Sonstiges:
    vieles
    Naja win7 ist ja schon im extended Support, wo nur mehr Sicherheitsupdae kommen sollten - SOLLTEN, weil auch hier Telemetrie Updates auf einmal kamen noch

    Jedoch bei win8.1. finde ich das nicht OK!!!

    Nur warum werden nicht Treiber entwickelt und diese zum Kauf dann angeboten ?

  5. Windows-10-Zwang für Kaby-Lake- oder auch Ryzen-CPUs umgehen - so gehts #5
    Redakteur
    Threadstarter
    Avatar von maniacu22

    Meine Hardware
    maniacu22's Hardware Details
    CPU:
    Intel Core i5-3570K @4,0 GHz
    Mainboard:
    ASRock Z77 Extreme 6
    Arbeitsspeicher:
    4x 8GB Crucial Ballistix DDR3L-1600 CL8 VLP
    HDD/SSD:
    250 GB Crucial MX200; 500 GB Samsung Evo; 3 TB Seagate Constellation CS; 2x 1TB Samsung Spinpoint
    Grafikkarte:
    XFX Radeon R9 Fury X
    Audio/Video:
    Soundblaster Z
    Laufwerke:
    Liteon eUAU108
    Netzwerk:
    Devolo Power-LAN 500+
    Gehäuse:
    Silverstone Fortress FT02
    Netzteil:
    Enermax Platimax 850 Watt
    Kühlung:
    CPU: Noctua NH-C14; Gehäuse: 3x 180 mm + 1x 120 mm
    Betriebssystem:
    Win10 Professional 64 Bit (1607)
    Notebook:
    Sony SVS131E22M
    Handy/Tablet:
    Sony Xperia Z1 Compact
    Sonstiges:
    1x Philips BDM3270 + 1x NEC Multisync LCD2170NX
    Zitat Zitat von Andy Beitrag anzeigen
    Bitte nicht falsch verstehen, aber ich zucke immer etwas zusammen, wenn ein offizieller Vertreter des WinBoards indirekt empfiehlt Windows 7 Systeme ohne aktuelle Patches zu betreiben. Sicher bleibt das jedem selbst überlassen und wer weiß, was er tut, kann von mir aus seine Systeme auch ohne Sicherheitsupdates betreiben und sich auf andere Art schützen..... nur das mehr oder weniger als Empfehlung heraus zu geben, halte ich nicht für richtig.

    Bitte auch mich nicht falsch verstehen, ich empfehle niemanden, die Updates von Windows (Microsoft) zu deaktivieren. Ich habe es unter Windows 7 nur gemacht, weil ich

    1. ein Antivirenprogramm sowie eine Firewall von einem anderen Anbieter hatte, die wiederum immer aktuell gehalten worden sind
    2. keinen Bedarf in Neuerungen für Windows 7 gesehen habe
    3. bei testweisen Updates Windows 7 immer zugemüllter und langsamer wurde

    Punkt 3 hat aber das größte Gewicht, da ich immer noch meinen Film-Server mit Windows 7 betreibe und dort beide Szenarien durchgespielt habe (1x mit Updates und 1x ohne Updates). Letztendlich habe ich feststellen müssen, dass das System durch die vielen sinnfreien Updates unnötig ausgebremst wurde. Schon alleine das erste Update gleich nach dem Neuaufsetzen hat die Bootzeit nahezu verdreifacht. Warum, Wieso und Weshalb sollte ich das zulassen, zumal es definitiv an den Updates gelegen haben muss, da ich außer Kodi, Firefox, einer Firewall sowie einem Virenscanner nichts installiert habe.

    Durch die ältere Updatestrategie von Microsoft (unter XP, Win 7 oder Win 8) bin ich sehr vorsichtig geworden und es hat lange gedauert, bis ich mich mit den "Zwangsupdates" von Windows 10 arrangieren konnte. Bei letzteren hat es MS komischerweise (zum Glück) hinbekommen, dass die Performance nicht unter den Updates leidet.

    Aber wie du schon sagtest, ist es jedem selbst überlassen, wo und in welcher Form er Updates zulässt und wo nicht - zumindest bei Windows 7. Einzig Unternehmen könnten durch die neuen Update-Fixes seitens Microsoft Schwierigkeiten mit ihrer EDV bekommen. Leider kann ich nicht beantworten, ob und inwieweit sich dieses Prozedere auch auf die Enterprise-Versionen von Windows 7 auswirkt, welche in Unternehmen "normalerweise" eingesetzt werden sollten. Bei Privatusern, die darauf bedacht sind, immer die modernste Hardware in Form von Kaby Lake oder Ryzen zu besitzen, ist es für mich unverständlich, warum die dann noch auf so einem ollen Windows 7 sitzen bleiben möchten, zumal das Upgrade auf Win 10 immer noch kostenlos ist. Nicht falsch verstehen, Windows 7 war eines der besten Windows-Versionen überhaupt, aber seine Zeit neigt sich nunmal langsam dem Ende entgegen - so ist nunmal der Lauf der Zeit. Windows 10 hat aber bereits sein Potential beweisen können, dass es Windows 7 in nichts nachsteht.

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