Windows 7 Defender: keine Patches gegen Spectre & Meltdown ohne zusätzliche Antiviren-Software

Diskutiere Windows 7 Defender: keine Patches gegen Spectre & Meltdown ohne zusätzliche Antiviren-Software im Win7 - Allgemeines Forum im Bereich Windows 7 Forum; Originalansicht: Windows 7 Defender: keine Patches gegen Spectre & Meltdown ohne zusätzliche Antiviren-Software Neben dem aktuellen Windows 10 setzen immer noch sehr viele Nutzer auf ...


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  1. Windows 7 Defender: keine Patches gegen Spectre & Meltdown ohne zusätzliche Antiviren-Software #1
    Redakteur Avatar von maniacu22

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    Windows 7 Defender: keine Patches gegen Spectre & Meltdown ohne zusätzliche Antiviren-Software

    Originalansicht: Windows 7 Defender: keine Patches gegen Spectre & Meltdown ohne zusätzliche Antiviren-Software

    Neben dem aktuellen Windows 10 setzen immer noch sehr viele Nutzer auf das ebenfalls sehr stabile Windows 7. Da letzteres allerdings keine Antiviren-Software von Haus aus mit sich bringt, ist es ratsam, diese unter Windows 7 immer zusätzlich zu installieren. Ebenfalls wird empfohlen, das System via Windows Update immer mit den aktuellsten Updates und Patches zu versorgen, vor allem nach dem im Januar bekanntgegebenen Sicherheitslücken Spectre und Meltdown. Wie sich jetzt herausgestellt hat, arbeiten Antiviren-Suiten mit dem von Microsoft bereitgestellten Windows-Update-Zyklus Hand in Hand zusammen. Fehlt es also an einer entsprechenden Antiviren-Suite, so kann auch kein Patch gegen Spectre und Meltdown nachgereicht werden. Mit welchen Methoden sich dieses Problem beheben lässt, sollt ihr in diesem Praxis-Tipp erfahren


    Ausfallsicherheit / Redundanz der Domain / Subdoma-01.jpg


    Nutzer die noch auf Windows 7 setzen und denken, dass der dort verfügbare "Windows Defender" die gleichen Aufgaben wie der "Defender" unter Windows 10 erledigt, liegt falsch. Der Windows Defender von Windows 7 kann ausschließlich aufgrund seines Namens eine Gemeinsamkeit mit dem Defender bilden, der im aktuellen Windows 10 integriert ist. Demzufolge eignet sich der Windows Defender aus Windows 7 in keinem Fall als Ersatz für eine Antiviren-Software respektive Antiviren-Suite.

    Das viel größere Problem liegt laut einem Bericht der c't darin, dass Windows 7 ohne eine tatsächliche Antiviren-Software nicht in der Lage ist, die von Microsoft angebotenen Windows-Updates und Patches zu installieren, da nur eine dafür zuständige Antiviren-Software einen entsprechenden Eintrag in der Windows-Registrierungs-Datenbank hinterlässt. Sollte dieser Registry-Schlüssel nämlich fehlen, geht man davon aus, dass Windows 7 seit ungefähr zwei Monaten keine Updates mehr erhält und sich noch auf dem Stand von Ende 2017 - also vor der Bekanntgabe und der damit einhergehenden Patches gegen Spectre und Meltdown.

    Lösung 1 (empfohlen):

    Die wohl einfachste Lösung für dieses Problem liegt in der Installation eines entsprechenden Antivirenschutz, wie ihn Microsoft zum Beispiel mit dem kostenlosen Microsoft Security Essentials (MSE) anbietet. Aber auch andere Antiviren-Suiten wie von Kaspersky, Antivir, Avira & Co. können dieses Update-Problem durch automatisches Setzen des Registry-Schlüssels lösen.


    Lösung 2 (nur bedingt empfohlen):

    Möchte man als Windows-7-Nutzer weiterhin auf Antiviren-Suiten verzichten, was nicht empfohlen ist, dann ist es auch möglich, den fehlenden Registry-Schlüssel manuell zu setzen.

    Hinweis: Änderungen in der Registry kann Windows zu einem instabilen Verhalten bringen oder im schlimmsten Fall so stark beschädigen, dass es nicht mehr nutzbar ist und neu installiert werden muss. Die Ausführung der nachfolgenden Schritte geschieht auf eigene Gefahr.

    • öffnet als erstes den Registry-Editor indem ihr die Windows-Taste drückt, in das Eingabefeld "regedit" eingebt und mit Enter bestätigt
    • im Registry-Editor navigiert ihr in der linken Spalte zu folgendem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\Curr entVersion
    • sucht nun in der rechten Spalte den Schlüssel "QualityCompat"
    • ist dieser noch nicht vorhanden, führt in der linken Spalte einen Rechtklick auf "CurrentVersion" aus, wählt im Kontextmenü "Neu" und anschließend "Schlüssel"
    • der neue Schlüssel wird in "QualityCompat" umbenannt
    • jetzt klickt ihr den Schlüssel "QualityCompat" mittels Rechtsklick an, geht auf "Neu" und erstellt einen neuen "DWORD-Wert (32-Bit)"
    • unter Wert tragt ihr jetzt "cadca5fe-87d3-4b96-b7fb-a231484277cc" ein, wobei ihr den Datenwert bei seiner Voreinstellung "0x00000000 (0)" lasst
    • jetzt kann der Registrierungs-Editor wieder geschlossen werden



    Sollte nun wieder nach Windows-Updates gesucht werden, können die fehlenden Updates für Windows und ggf. das .NET-Framework nachträglich installiert werden. Da es trotzdem nicht ratsam ist, den Windows-7-PC ohne eine entsprechende Antiviren-Software zu betreiben, sollte für die meisten Nutzer der Lösungsansatz 1 Priorität haben, wodurch sich Lösungsansatz 2 ganz automatisch egalisiert.

    Meinung des Autors: Auch wenn es unter Windows 7 noch einfach gewesen ist, die permanenten Updates zu deaktivieren, sollte spätestens jetzt klar sein, dass diese genauso unentbehrlich sind, wie eine gescheit funktionierende Antiviren-Suite, wozu der Windows Defender allerdings nicht gehört.

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. Windows 7 Defender: keine Patches gegen Spectre & Meltdown ohne zusätzliche Antiviren-Software #2
    On Air Avatar von Alfiator

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    Ich hänge hier mal eine reg Datei dran;für Leute die es schon immer bequem haben wollten.Was tut man nicht alles für die Sicherheit...
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

  4. Windows 7 Defender: keine Patches gegen Spectre & Meltdown ohne zusätzliche Antiviren-Software #3
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    ja wo isse denn? also der Anhang?

  5. Windows 7 Defender: keine Patches gegen Spectre & Meltdown ohne zusätzliche Antiviren-Software #4
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    Der ist schon da aber was kann ich dafür wenn die Ansicht bei dieser Art von Themen/Beiträgen immer so verkrüppelt dargestellt wird.Hier als Textfile:


    Windows Registry Editor Version 5.00

    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\Curr entVersion\QualityCompat]
    "cadca5fe-87d3-4b96-b7fb-a231484277cc"=dword:00000000

  6. Windows 7 Defender: keine Patches gegen Spectre & Meltdown ohne zusätzliche Antiviren-Software #5

    Win 7 VM's patchen

    Hi

    Ich habe einen X79 Desktop mit Win 10 1701 und VMware WS Build 12.5.9-7535481, und einen X79 Server mit vSphere 6.5.0 Update 1 Build 7967591. Bei beiden Systemen habe ich ein Mod BIOS für Sandy-E gemacht (von uCU 710 zu uCU 713 für CPU ID x206D7).

    Beim Windows 10 Host mit VMware Workstation sind alle Win 7 SP1, Win 8.1 und Win 10 Gäste geschützt. Unter vSphere habe ich nur Windows 7 Gäste. Bei denen ist es etwas kurios: Bei den einen Gästen ist Spectre Schutz aktiv, bei anderen nicht. Ich habe folgenden RegKey für die verwendete uCU Version ausgelesen:

    -regedit.png

    Der scheint so ok zu sein. Das Host OS (vSphere) fällt auch raus, da ja gewisse Win 7 Gäste den Schutz haben.

    VM 1 (kein Schutz):

    -regeditvm1_mse.png

    -vm1.png

    -updatesvm1.png

    VM 2 (geschützt):

    -vm2.png



    Virenscanner ist bei beiden (allen) Gästen MSE. Beide Gäste laufen auf dem selben Server.

    Ich hatte auf VM 1 auch diverse Probleme, KB4088875 zu installieren. Über Windows Update hat das nicht funktioniert. Da musste ich manuell ran, und erst nach deinstallation von KB4088881 hat das geklappt dann.

    • Kann mir einer sagen, welche KB ich genau brauche für den Spectre Schutz von Win 7 SP1 und Win 8.1?


    Danke!

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