Windows 7 und Windows XP installieren

Diskutiere Windows 7 und Windows XP installieren im Win7 - Installation Forum im Bereich Windows 7 Forum; Ich möchte neben Windosw 7 Premium 64 bit auch Windows XP 32 bit installieren. Wer hat das schon ausprobiert und kann mir mitteilen, was ich dabei...
Y

yvoric

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Ich möchte neben Windosw 7 Premium 64 bit auch Windows XP 32 bit installieren. Wer hat das schon ausprobiert und kann mir mitteilen, was ich dabei beachten muss?
Ich möchte kein virtuelles Windows XP, sondern das eigentliche Betriebssystem installieren.
Desweiteren möchte ich mit beiden Betriebssystemen auf alle Daten zugreifen können.
 
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Ronny

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Das - zumindest aus meiner Sicht - Wichtigste wäre...

...zuerst XP und danach Windows 7 zu installieren!

Windows 7 kennt XP und wird bei seiner Installation XP in sein Bootmenü mit aufnehmen. Im umgekehrten Fall ( also XP zum Schluss installieren) wird das aber nicht geschehen, da Win7 für XP vollkommen unbekannt ist.

Ein Problem dürfte aber weiterhin bestehen, nämlich...

Da XP Win7 nicht kennt und die Wiederherstellungspunkte von Win7 ein etwas anderes Format haben als die von XP, hält XP die 7er-Wiederherstellungspunkte für fehlerhaft und löscht diese rigoros! Aus diesem Grund ist es bei dieser Konstellation angeraten, von Windows 7 immer möglichst aktuelle "Sicherungskopien" in Form von Images oder dergleichen zu besitzen!
 
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Snohomish

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Guten Abend yvoric!

Achtung :offtopic2

Ich fände es super, wenn Du uns sagen könntest, wie Du das Problem mit dem Flash-Player gelöst hast;), solltest Du das vergessen haben.

Ansonsten entschuldige meine Ungeduld!


mfg
Snohomish
 
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Pater Born

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Hallo yvoric,
Ich möchte neben Windosw 7 Premium 64 bit auch Windows XP 32 bit installieren. Wer hat das schon ausprobiert und kann mir mitteilen, was ich dabei beachten muss?
neben dem Vorschlag von Ronny gibt es noch eine zweite Variante, nämlich die Betriebssysteme so zu installieren, dass sie voneinander unabhängig sind. Tacky und jerrymaus erklären diese Variante z.B. in diesem Thread. Ergänzender Hinweis: Bei Win7 Home Premium würde ich bei dieser Variante die 100-MB-Partition weglassen. Und noch ein kleiner Tipp zur Vermeidung von (oft unnötigen) Problemen: Nutze nur primäre Partitionen.

Vorteile:
Insbesondere ein Mehr an Sicherheit. Da die beiden Systeme voneinander unabhängig sind, steht z.B. bei Beschädigung, sonstigen Problemen oder Virenbefall das jeweils andere System (in der Regel) sofort als Rettungssystem zur Verfügung. Ferner tritt nach meinen bisherigen Erfahrungen, das Problem mit der Löschung der Systemwiederherstellungspunkte, auf das Ronny oben hinweist, hier nicht auf.
Desweiteren möchte ich mit beiden Betriebssystemen auf alle Daten zugreifen können.
Egal, für welche Variante Du Dich entscheidest. Wenn die Daten auf einer separaten Partition sind (z.B. Systeme auf LW C, Daten auf LW D), hast Du von beiden Systemen immer Zugriff auf alle Daten.

Viele Grüße

Pater Born
 
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Ronny

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... Da die beiden Systeme voneinander unabhängig sind, [...] tritt nach meinen bisherigen Erfahrungen, das Problem mit der Löschung der Systemwiederherstellungspunkte, auf das z.B. Ronny gelegentlich hinweist, hier nicht auf...
Ich habe mir die per Link erwähnte Anleitung jetzt nicht angesehen, weiß also nicht, auf welche Installations-Variante sich diese bezieht. Ich kann aber definitv sagen, dass bei meiner damaligen Variante (Installation von jeweils einem Betriebssystem auf separater Festplatte bei jeweils nicht angeschlossener zweiten Platte unter späterer Verwendung des BIOS-Bootmenüs) XP die Wiederherstellungspunkte von Win7 später immer gelöscht hat! Und das auch, obwohl ich testweise der jeweils nicht aktiven Systempartition in der Datenträgerverwaltung den Laufwerksbuchstaben entzogen hatte.
 
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Prometheus

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Ich hatte diese Kombination auch schon mal installiert, und nach dem Löschen der XP-Partition konnte ich Win7 nicht mehr booten. Auch die Win7-Reperaturoption hat nichts gebracht. Nur die Paragon-Rescue-CD hat mich vor einer ungeplanten Neuinstallation bewahrt. Grund: Die Laufwerksbuchstaben wurden durcheinandergeworfen und Win7 landete auf B:, was dem PC überhaupt nicht mehr gefallen hat.
 
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Pater Born

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Hallo Ronny,
... Ich kann aber definitv sagen, dass bei meiner damaligen Variante (Installation von jeweils einem Betriebssystem auf separater Festplatte bei jeweils nicht angeschlossener zweiten Platte unter späterer Verwendung des BIOS-Bootmenüs) XP die Wiederherstellungspunkte von Win7 später immer gelöscht hat!...
das mit den separaten physischen Festplatten, auf das Du hier Bezug nimmst, ist nochmal eine andere (quasi dritte) Variante. Bei Tacky und jerrymaus können die Systeme auch auf einer einzelnen Festplatte sein.
... Und das auch, obwohl ich testweise der jeweils nicht aktiven Systempartition in der Datenträgerverwaltung den Laufwerksbuchstaben entzogen hatte.
Das mit dem Entziehen des Laufwerksbuchstabens ist zu wenig. Bei Tacky und jerrymaus werden die beiden Systempartitionen voreinander versteckt (Stichwort: Hidden). Ich selbst gehe sogar noch einen Schritt weiter und entferne die Partition des gerade nicht genutzten Systems komplett aus dem MBR. Seit ich vor längerer Zeit in einem anderen Thread durch Dich auf dieses Problem hingewiesen wurde, habe ich regelmäßig darauf geachtet und konnte es bei "unabhängig voneinander installierten Windows-Versionen" bisher nicht beobachten.

Viele Grüße

Pater Born
 
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Ronny

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@Pater Born

Klar, mit dem "Verstecken" der jeweils inaktiven Systempartition klappt das. Das hab' ich auch schon gelesen und zwar auf der Seite des Programmierers von "Boot Us" (ich meine, so heißt das).

Ich für meinen Teil wollte allerdings lieber ohne separates Boot-Menü auskommen, und da ich zurzeit - und wohl auch in Zukunft - nur noch Win 7 auf meinem Rechner habe, brauch' ich da ja auch kein Menü. :blush
 
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Pater Born

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Hallo yvoric,
... auf der Seite ... von "Boot-Us" ...
Ronny's Linktipps sind immer wieder hilf- und lehrreich. Auf dieser Seite von Boot-US werden genau die beiden hier angesprochenen Varianten
a) Bereits vorhandene Partitionen werden nicht versteckt (Microsoft-Methode)
(= Beispiele von Ronny, Duke, Prometheus + mögliche Erklärung, warum bei Prometheus nach Ausfall des einen Systems auch vom anderen nicht mehr gebootet werden konnte)
b) Bereits vorhandene Partitionen werden versteckt (unabhängige Variante)
(= Beispiele von jerrymaus, Tacky + Installationsbeispiel, aber auch Hinweis auf "höheren Aufwand")

nochmal kurz erläutert und verglichen. Vielleicht wird der Sachverhalt für Dich dann verständlicher. Wie so oft haben beide Varianten Vor-, aber halt auch Nachteile.
... Ich für meinen Teil wollte allerdings lieber ohne separates Boot-Menü auskommen ...
Es geht auch ohne Bootloader + Boot-Menü, wie Tacky z.B. hier oder hier ausführt.

= = = = = = = = = = = =
... da ich ... in Zukunft ... nur noch Win 7 auf meinem Rechner habe, brauch' ich da ja auch kein Menü. :blush
Ronny, Du wirst mir doch hoffentlich nicht in die "Adenauer-Life-Crisis" (=Keine Experimente mehr!) kommen, Dich vollends mit Win 7 begnügen und Dich auf Deinem (EDV-)Wissen ausruhen. Dafür bist Du (im Vergleich zu K.A.) noch mindestens 17 Jahre zu jung :D.

Viele Grüße

Pater Born
 
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Fistah

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zuerst XP und danach Windows 7 zu installieren!

Windows 7 kennt XP und wird bei seiner Installation XP in sein Bootmenü mit aufnehmen.
Das Problem sind die Bootmanager und deren Lage.
  • Der Normalfall - zuerst XP und danach Windows 7 installieren:
    XP ist die Bootpartition. Bei der Windows 7 Installation wird der Bootmanager von Windows 7 (bootmgr) in die XP-Partition geschrieben. Während der Installation erkennt Windows 7 daß sich auf der Bootpartition (XP) auch noch der Bootmanager von XP befindet und bindet ihn in das eigene Bootmenü ein.
  • Der Problemfall - zuerst Windows 7 und danach XP installieren:
    Windows 7 ist die Bootpartition. Bei der XP Installation wird der Bootmanager von XP (ntldr) in die XP-Partition geschrieben. Führt man anschließend mit der Windows 7 DVD die "Computerreparaturoption" durch findet Windows 7 nur den Windows 7 Bootmanager (bootmgr) auf der Windows 7 Partition.
  • Lösung: Man kopiert den Bootmanager von Windows XP (die drei Dateien ntldr, NTDETECT.COM und boot.ini) von der Windows XP Partition in die Windows 7 Partition (dort, wo bootmgr liegt). Führt man anschließend mit der Windows 7 DVD die "Computerreparaturoption" durch findet Windows 7 den Windows 7 Bootmanager (bootmgr) und den Windows XP Bootmanager (ntldr) auf der Windows 7 Partition und bindet ihn in das eigene Bootmenü ein.
Ein Problem dürfte aber weiterhin bestehen, nämlich...

Da XP Win7 nicht kennt und die Wiederherstellungspunkte von Win7 ein etwas anderes Format haben als die von XP, hält XP die 7er-Wiederherstellungspunkte für fehlerhaft und löscht diese rigoros!
Damit hatte ich bisher noch nie Probleme. Allerdings konfiguriere ich XP so, daß Wiederherstellungspunkte für XP nur von der XP-Partition gemacht werden und Windows 7 so, daß Wiederherstellungspunkte für Windows 7 nur von der Windows 7 Partition gemacht werden.
 
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Ronny

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... Damit [Anm. Ronny: dass XP die Wiederherstellungspunkte von Win7 löscht] hatte ich bisher noch nie Probleme. Allerdings konfiguriere ich XP so, daß Wiederherstellungspunkte für XP nur von der XP-Partition gemacht werden und Windows 7 so, daß Wiederherstellungspunkte für Windows 7 nur von der Windows 7 Partition gemacht werden.
Das ändert aber trotzdem nichts daran, dass XP die Wiederherstellungspunkte von Win7 löscht, denn genau so, wie Du hier schreibst, hatte ich das auch konfiguriert! Dieses Löschen ist offenbar nur dadurch zu verhindern, dass man die Win7-Partition zur Laufzeit von XP beispielsweise durch einen Bootmanager "verstecken" lässt.

Probier's mal aus. Leg' unter 7 einen Wiederh.-Punkt an, verlasse 7 und starte danach XP und lass' diesem ein paar Minuten Zeit. Dann starte wieder Win 7 und suche mal nach dem zuvor erstellten Wiederh.-Punkt. Du dürftest ihn nicht mehr finden, denn er ist futsch! :blush
 
tom13086

tom13086

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Für mich als Anwender, der Win7 ganz normal wie viele andere zig tausende als OEM-recovery-version gekauft hat und jetzt mit einem vaio dasteht und ein zweitsystem installieren will, um seine alten spiele und anwendungen laufen zu lassen, ist das kein angebot. Für einen OEM-Kunden sind untenstehende Aussagen zum sogenannten problemfall der Normallfall. Ich finde zudem in win7 home prem. keine Bordmittel, die eine zweitinstallation oder einbindung eines Zweitsystems sauber und geregelt gestatten - ganz zu schweigen von Rafinessen der insider zur Umgehung von System-GAU's. Dank an die aus der wirklichkeit an die große Firma.

Ich habe zum Glück bisher mit einer "ordentlichen" setup-dvd zu XP gearbeitet. Aber nun habe ich mich in die Wirklichkeit begeben, die da Win 7 Home Premium OEM-Version ... lautet. Mit dieser recovery-DVD habe ich nicht im Entferntesten die Chance, nur wenigstens die Fehler mit Windows zu machen, die andere hier entdeckt haben, da ich mit Rückspielen eines Hardcovers auf die Festplatte nach dem Motto "erst XP - dann Win 7" alles andere ohnehin tot mache.
Das ganze Vorgehen ist daher an der eigentlich Wirklichkeit der vielen kunden, denen man preiswert oem anbietet, vorbei gedacht.
Wir schreiben das jahr 2011.
Die Enterprise hatte auch einige Trauerspiele - aber war schneller.

Das Problem sind die Bootmanager und deren Lage.
  • ...
  • Der Problemfall - zuerst Windows 7 und danach XP installieren:
    Windows 7 ist die Bootpartition. Bei der XP Installation wird der Bootmanager von XP (ntldr) in die XP-Partition geschrieben. Führt man anschließend mit der Windows 7 DVD die "Computerreparaturoption" durch findet Windows 7 nur den Windows 7 Bootmanager (bootmgr) auf der Windows 7 Partition.
  • Lösung: Man kopiert den Bootmanager von Windows XP (die drei Dateien ntldr, NTDETECT.COM und boot.ini) von der Windows XP Partition.. Damit hatte ich bisher noch nie Probleme...
  • ohoh
 
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Pater Born

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Hallo tom13086,

ich habe leichte Probleme, Deinem Beitrag zu folgen. Möglicherweise liegt es daran, dass Du die Begriffe OEM-Software und Recovery-DVD etwas anders verwendest wie ich. Daher frage ich zum besseren Verständnis lieber noch mal nach:

Bisher habe ich es so verstanden:
  • Du hast ein Sony-Notebook mit einer Win7 HP-OEM-Lizenz erworben und wolltest zusätzlich noch WinXP installieren.
  • Statt eines vollwertigen Win7-Installationsdatenträgers hast Du lediglich eine Recovery-DVD mit einem Image erhalten (- was aber grundsätzlich mal nichts mit der Form+Preis der Lizenzierung zu tun haben muss, sondern eher mit dem Service des jeweiligen Herstellers).
  • Dein Problem konntest Du dann erst unter Zuhilfenahme einer "normalen" Win7-Enterprise-DVD und Deiner WinXP-CD schließlich lösen.
Ist das so korrekt?

Viele Grüße

Pater Born
 
webspider[GER]

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Alt 10.12.2010, 17:32 #1 von yvoric
Ich vermisse irgendwie den post opener


eventuell wäre ja auch eine unkomplizierte Lösung ein Boot Manager

z.B. Boot Manager Acronis OS Selector,
Der Boot Manager kann auf Windows® XP-Systemen und höher (einschließlich Windows 7) laufen, sodass Sie mehrere Betriebssysteme auf einem Computer installieren können. Sie können ein Betriebssystem von einer beliebigen Festplatte booten oder unterschiedliche Multiboot-Systeme auf derselben Partition haben. Der Boot Manager ist anwenderfreundlich und schnell.
es gibt natürlich auch andere und eventuell auch welche aus dem Freeware Bereich
 
tom13086

tom13086

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Bisher habe ich es so verstanden:
  • 1 Du hast ein Sony-Notebook mit einer Win7 HP-OEM-Lizenz erworben und wolltest zusätzlich noch WinXP installieren.
  • 2 Statt eines vollwertigen Win7-Installationsdatenträgers hast Du lediglich eine Recovery-DVD mit einem Image erhalten (- was aber grundsätzlich mal nichts mit der Form+Preis der Lizenzierung zu tun haben muss, sondern eher mit dem Service des jeweiligen Herstellers).
  • 3 Dein Problem konntest Du dann erst unter Zuhilfenahme einer "normalen" Win7-Enterprise-DVD und Deiner WinXP-CD schließlich lösen.
..
Pater Born
ja (1 ) ist klar, (2 )ist etwas komfortable als nur ein image,. aber es ist auch keine natur-install-dvd. hier ist es anhand der aufgezählten probs auch EGAL,
ob es ein natural installierfähiges setup-medium ist oder eine image-sparversion.
der umstand zu (3) ist doch die tatsache, dass ich zuerst alles win7 erst von der platte runterwerfen muss (angeblich), um dann (3)(XP)zu installieren und dann erst noch einmal win7. dies bezeichne ich als inakzeptabel.

was mich ebenso stutzig macht: warum berichtet niemand wenugstens von einem einzigen getesteten bootmanager, mit dem die vielfach einhellig beklagte misere umgehbar ist. (?)

gruss
 
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Pater Born

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Hallo tom13086,
der umstand zu (3) ist doch die tatsache, dass ich zuerst alles win7 erst von der platte runterwerfen muss (angeblich), um dann (3)(XP)zu installieren und dann erst noch einmal win7. dies bezeichne ich als inakzeptabel.
wie im Laufe des Threads schon erörtert, gibt es verschiedene Strategien, mehrere Systeme zu installieren (vgl. z.B. hier). Du hast Dich für Variante "a) Microsoft-Methode" entschieden. Diese funktioniert nun mal am einfachsten, wenn Du mit dem ältesten BS beginnst und dann nach und nach die neueren BS hinzuinstallierst (vgl. z.B. Ronny). Anders herum geht es auch, ist aber aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten der Systeme komplizierter (vgl. Duke + Fistah).

= = =

Persönlich empfinde ich diese Abhängigkeiten auch als nachteilig. Wenn Du diese sogar für "inakzeptabel" hältst, dann verwende doch einfach "b) die unabhängige Variante". Hier spielt die Reihenfolge keine Rolle, du musst keine "Win-Bootmanager-Dateien" hin und her kopieren, brauchst Dich nicht um die überschriebenen Wiederherstellungspunkte kümmern, Du kannst Systeme quasi wahllos hinzufügen oder entfernen, ohne dass Du Dich um die "Win-Bootmanager" der anderen Systeme kümmern musst. Wesentlicher Unterschied ist halt, dass sich die Systeme zur Wahrung dieser Unabhängigkeit gegenseitig nicht sehen dürfen. Zum Austausch von Daten ist also eine zusätzliche "neutrale" Datenpartition erforderlich. Dies ist aber nicht unbedingt ein Nachteil, denn eine konsequente Trennung von "System+Programmen" und "Daten" wird ohnehin oft als sinnvoll angesehen.
was mich ebenso stutzig macht: warum berichtet niemand wenigstens von einem einzigen getesteten bootmanager, mit dem die vielfach einhellig beklagte misere umgehbar ist. (?)
Tacky (am Beispiel von boot-us) und jerrymaus (am Beispiel von PQ Partition Magic 8) erklären diese Variante doch ausführlich und die beiden haben sie ganz sicher auch ausreichend getestet (vgl. z.B. hier + Folgelinks). Bei Rückfragen unterstützen sie Dich sicher gerne. Wenn Du die Logik mal verstanden hast, dann suche Dir unter den diversen Tools (z.B. boot-us, PQ PM8, BootIt, GAG, PLoP, Grub, WWBMU, Paragon, XOSL, RPM, Acronis OS, GParted) die für Dich passenden Programme heraus.

Viele Grüße

Pater Born
 
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tom13086

tom13086

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ich bin am abarbeiten von randbedingungen.
siehe hier am beispiel der "besonderheiten" von WIN7:
http://www.winboard.org/forum/win7-installation/137181-keine-aktive-partition.html#post1066119

Hallo tom13086,
wie im Laufe des Threads schon erörtert, gibt es verschiedene Strategien, mehrere Systeme zu installieren (vgl. z.B. hier). Du hast Dich für Variante "a) Microsoft-Methode" entschieden.
..
Hierzu muß ich sagen wenn ich mir ansehe dass ein einziges WIN7 gleich 3 partitionen benötigt, um lauffähige ergebnisse zu erzielen - ein branchenlacher - wird nur meine meinung bekräftigt, daß es sich bei windows - mit verlaub - nicht um ein BS in dem üblichen geordneten sinne handelt.
insofern ist für mich die zuteilung der meinung, ich hätte mich für eine wie auch immer geartete "Microsoft-Methode" entschieden schon fast eine beleidigung. ich arbeitete ansonsten sehr wohl mit mehreren kombinationen Win / linuxderivate auf denselben festplatten oder über controler eingemischte platten mit anderen BS. da muss ich nichts mehr verstehen und bin vielleicht gerade deshalb doch sehr über die "gegenwart" enttäuscht.
Wenn Du die Logik mal verstanden hast, dann suche Dir unter den diversen Tools (z.B. boot-us, PQ PM8, BootIt, GAG, PLoP, Grub, WWBMU, Paragon, XOSL, RPM, Acronis OS, GParted) die für Dich passenden Programme heraus.
Viele Grüße
Pater Born
Da suche ich mir jetzt noch was schönes aus - aber die sogen. PQ PM8 besitze ich selbst in vollversion und die geht nun mal schief und ist, egal wer das hier empfiehlt nur aus einer nachgeplapperten auflistung entnommen.
sachverstand ist etwas anderes.
 
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Pater Born

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Hallo tom13086,
insofern ist für mich die zuteilung der meinung, ich hätte mich für eine wie auch immer geartete "Microsoft-Methode" ... schon fast eine beleidigung. ... egal wer das hier empfiehlt ... . sachverstand ist etwas anderes.
nicht böse sein, tom13086. Aber nur, weil man etwas nicht hinbekommt, sollte man die Schuld für sein eigenes Unvermögen auch nicht im Frust auf andere schieben, insbesondere gerade dann nicht, wenn man "ansonsten sehr wohl mit mehreren Kombinationen Win/Linuxderivate auf denselben Festplatten oder über Controller eingemischte Platten mit anderen BS" arbeitet. Das ist kein feiner Zug! :nono
ich bin am Abarbeiten von Randbedingungen, siehe hier am Beispiel der "Besonderheiten" von WIN7
Die Problematik, die Du hier als "Randbedingungen" bezeichnest (u.a. die 100 MB-Partition), solltest Du eigentlich, wenn Du Dich etwas sorgfältiger mit den Grundlagen befasst hättest, gar nicht haben. Hier im Thread und in den diversen Links wird nämlich mehrfach darauf hingewiesen, wie man diese Problematik von vornherein zunächst vermeidet.
Hierzu muss ich sagen, wenn ich mir ansehe, dass ein einziges Win7 gleich 3 Partitionen benötigt ... - ein Branchenlacher - wird nur meine Meinung bekräftigt, dass es sich bei Windows - mit Verlaub - nicht um ein BS in dem üblichen geordneten Sinne handelt. ... und bin vielleicht gerade deshalb doch sehr über die "Gegenwart" enttäuscht.
So so, drei Partitionen sind nötig :D. Hierzu muss ich sagen: Wer den Thread und die Links nicht oder nur oberflächlich liest, braucht sich nicht wundern, wenn es dann Probleme gibt. Warum machst Du Dir auch völlig unnötig das Leben schwer und befolgst nicht einfach den Hinweis, Win7 zunächst mal nur in einer Partition einzurichten? :blush
Ergänzender Hinweis: Bei Win7 ... würde ich ... die 100-MB-Partition weglassen. Und noch ein kleiner Tipp zur Vermeidung von (oft unnötigen) Problemen: Nutze nur primäre Partitionen.
Meinst Du, solche Hinweise stehen hier nur zur Unterhaltung? Eine Begründung für diesen Hinweis findet man übrigens über den Link zu "boot-us" aus diesem Beitrag, in dem zunächst die beiden Methoden vorgestellt werden ...
  • Bereits vorhandene Partitionen werden nicht versteckt
  • Bereits vorhandene Partition werden versteckt
Die erste Möglichkeit ist die von Microsoft benutzte Methode. ... Die zweite Möglichkeit ist hingegen die ..., dass alle installierten Partitionen voneinander unabhängig werden.
... und dann im Laufe der weiteren "Windows-Tipps" auf die 100 MB-Bootpartition bei Win7 eingegangen wird (Link bitte ganz lesen!):
Falls Sie BitLocker nicht einsetzen ist es einfacher Windows 7 in eine einzige Partition zu installieren.
Wenn man mit der "unabhängigen Methode" noch keine nennenswerte Erfahrung hat, sollte man solche Hinweise befolgen, und sich erst später (- wenn man die Logik der Methode verstanden hat -) mit möglichen weiteren "Randbedingungen" befassen (- wenn man sie denn unbedingt braucht).
PQ PM8 besitze ich selbst in Vollversion und die geht nun mal schief
Wie wäre es denn in diesem Fall, wenn Du jerrymaus einfach mal kurz darauf ansprichst, an welcher Stelle seiner Anleitung PQ PM8 "schief" geht. Vielleicht lässt sich das Problem mit einer höflichen Frage "auch in der Gegenwart" einfacher lösen, als Du denkst.

Viele Grüße

Pater Born


PS:
Was sind eigentlich "eingemischte Platten"? (Google findet nichts. Eingemischte Platten.jpg :confused)
 
Z

zille1976

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der umstand zu (3) ist doch die tatsache, dass ich zuerst alles win7 erst von der platte runterwerfen muss (angeblich), um dann (3)(XP)zu installieren und dann erst noch einmal win7. dies bezeichne ich als inakzeptabel.
Sowas passiert, wenn man der Überzeugung ist, man müsse Software so verwenden, wie der Hersteller es eben nicht vorgesehen hat.

Ein PC - ein Betriebssystem. So ist es von Microsoft gedacht, und so praktizieren es 95% der User und sind glücklich damit. 4% haben die Fachkompetenz (oder das Wissen, wo sie diese bekommen) ein Dualboot-System aufzusetzen und sind ebenfalls glücklich. Ein letztes Prozent hat diese Gabe leider nicht, und beschränkt sich dann bei Problemen darauf, auf den Hersteller zu schimpfen, wie es denn sein kann, dass ein aktuelles und ein 11 Jahre altes Betriebssystem nicht reibungslos parallel betrieben werden können.

Wie du selber so schön schriebst "Willkommen im Jahr 2011". Hab einfach mal den Mut dich von alten Zöpfen zu trennen und was neues auszuprobieren. Windows 7 beisst nicht und ist garnicht so schlimm, wie mancher es gerne hätte.

Und bevor jetzt das "ich hab aber alte Software..."-Lied gespielt wird. Für alles gibt es eine neuere Software, die auch unter Windows 7 läuft. Vielleicht hat diese dann eine andere Oberfläche oder funktioniert etwas anders, aber dann sind wir wieder beim Thema "Offenheit für neues" (Mein neues Autoradio lässt sich auch anders Bedienen, als das was ich 5 Jahre lang im Auto hatte - soll ich jetzt nur aus bequemlichkeit bei ebay mein altes Modell nochmal gebraucht kaufen, und auf Neuerungen verzichten, nur weil ich zum suchen eine Knopf drehen, statt drücken muss?). Und selbst neue Spiele machen Spass und sind ein Zeitvertreib.

Also hab Mut und sei offen für Neues und schimpf nicht auf einen Hersteller, weil du nicht bereit bist offen in die Zukunft zu schreiten.

Willkommen in der Gegenwart.

Mfg Zille
 
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