Microsofts Update-Politik bei Windows 10 hat sich einerseits viele Freunde geschaffen, da diese dadurch immer das aktuellste System installiert haben, andererseits auch für enorm viel Frust gesorgt, da bereits viele Nutzer ein Liedchen davon singen können, dass trotz aller nötigen Vorkehrungen immer noch keine Updates angeboten werden. Da Microsoft allerdings vermeiden möchte, dass Windows-Systeme durch ein fehlerhaft ausgeführtes oder unterbundenes Update unbrauchbar werden - was schon bei dem einen oder anderen Nutzer nachweislich der Fall gewesen ist - versucht man den dafür zuständigen Update-Assistenten immer weiter zu verbessern. Wie ein aktuelles Fallbeispiel eindrucksvoll beweisen kann, scheint Microsoft mit diesem Vorhaben nun über sein Ziel hinausgeschossen zu sein
Microsofts in Windows 10 integrierter Update-Assistent soll für entsprechend problemlose Updates sorgen, wozu dieser von den Redmondern auch stetig weiterentwickelt wird. Wie ein von unserem Kollegen Günter Born (via drwindows) berichteter Fall aufzeigt, scheint dieser aber etwas übereifrig reagiert zu haben. Einem Foren-Nutzer bei Administrator.de ist kürzlich mitgeteilt worden, dass ein Upgrade auf das Windows 10 Fall Creators Update (1709) erst möglich sei, wenn die auf dem Notebook installierte, inkompatible Version von Avira restlos vom System entfernt sein sollte.
So schön, so gut. Das Problem dahinter war allerdings, dass Avira auf besagtem Notebook nie installiert gewesen ist, womit diese "Feststellung" des Update-Assistenten dem Nutzer schon etwas spanisch vorgekommen ist. Nachdem verschiedenste, anderweitige Ursachen ausgeschlossen werden konnten, lag die Lösung auf der Hand, auch wenn diese noch so suspekt erschien. Als Fehlerursache war ein Ordner aus dem Jahr 2014 verantwortlich, in dem noch der Avira-Installer hinterlegt gewesen ist, ohne überhaupt beachtet oder gar installiert worden zu sein.
Das heißt, dass der Update-Assistent nachweislich nicht nur nach bereits installierter Software sucht, sondern auch nach Programm-Elementen oder auch nur Programm-Teilen, die einen gleichen Namen tragen, wie eben der Avira-Installer aus dem Jahr 2014, welcher somit nicht mehr mit der aktuellen Windows-10-Version kompatibel ist. Interessant ist vielleicht noch, dass die Überprüfung der Dateien ausschließlich das Systemlaufwerk betrifft. Sollten sich auf einer separaten Partition oder gar externen Festplatte noch alte Installer-Fragmente befinden, scheint das den Update-Assistenten wenig bis gar nicht zu tangieren.
Meinung des Autors: Wer auf das kommende Windows 10 Spring Creators Update wartet und dies nach mehreren Wochen immer noch nicht angeboten bekommt, sollte vielleicht einmal auf der Systemplatte nach Dateileichen alter Programme suchen, die dem Update-Assistenten möglicherweise in die Quere kommen könnten.
Microsofts in Windows 10 integrierter Update-Assistent soll für entsprechend problemlose Updates sorgen, wozu dieser von den Redmondern auch stetig weiterentwickelt wird. Wie ein von unserem Kollegen Günter Born (via drwindows) berichteter Fall aufzeigt, scheint dieser aber etwas übereifrig reagiert zu haben. Einem Foren-Nutzer bei Administrator.de ist kürzlich mitgeteilt worden, dass ein Upgrade auf das Windows 10 Fall Creators Update (1709) erst möglich sei, wenn die auf dem Notebook installierte, inkompatible Version von Avira restlos vom System entfernt sein sollte.
So schön, so gut. Das Problem dahinter war allerdings, dass Avira auf besagtem Notebook nie installiert gewesen ist, womit diese "Feststellung" des Update-Assistenten dem Nutzer schon etwas spanisch vorgekommen ist. Nachdem verschiedenste, anderweitige Ursachen ausgeschlossen werden konnten, lag die Lösung auf der Hand, auch wenn diese noch so suspekt erschien. Als Fehlerursache war ein Ordner aus dem Jahr 2014 verantwortlich, in dem noch der Avira-Installer hinterlegt gewesen ist, ohne überhaupt beachtet oder gar installiert worden zu sein.
Das heißt, dass der Update-Assistent nachweislich nicht nur nach bereits installierter Software sucht, sondern auch nach Programm-Elementen oder auch nur Programm-Teilen, die einen gleichen Namen tragen, wie eben der Avira-Installer aus dem Jahr 2014, welcher somit nicht mehr mit der aktuellen Windows-10-Version kompatibel ist. Interessant ist vielleicht noch, dass die Überprüfung der Dateien ausschließlich das Systemlaufwerk betrifft. Sollten sich auf einer separaten Partition oder gar externen Festplatte noch alte Installer-Fragmente befinden, scheint das den Update-Assistenten wenig bis gar nicht zu tangieren.
Meinung des Autors: Wer auf das kommende Windows 10 Spring Creators Update wartet und dies nach mehreren Wochen immer noch nicht angeboten bekommt, sollte vielleicht einmal auf der Systemplatte nach Dateileichen alter Programme suchen, die dem Update-Assistenten möglicherweise in die Quere kommen könnten.