Windows 10 Creators Update: Windows Defender erhält Advanced Thread Protection (ATP)

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maniacu22

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Nachdem im vergangenen Jahr nicht nur die Privatuser, sondern auch Unternehmenskunden vermehrt Cyberattacken, Hacks und Sicherheitslecks ausgesetzt gewesen sind, versucht Microsoft seinen im Windows 10 integrierten Windows Defender mit dem demnächst folgenden Creators Update durch Sensoren für Speicher und Kernel noch sicherer zu machen




Obwohl die im Windows 10 integrierte Sicherheitssuite namens Windows Defender bereits von vielen Kunden bevorzugt wird, schneidet dieser in diversen Testberichten mit einer meist unverdienten niedrigen Platzierung ab und sieht sich der Kritik von sogenannten Sicherheitsexperten ausgesetzt. Da die Entwickler in Redmond keine Scheuklappen auf haben, bekommt man diese Bewertungen dort natürlich auch mit und ist permanent bestrebt, den Defender zu verbessern, was mit dem Creators Update nun auch umgesetzt wird.




Im Secure Blog von Microsoft wurden jetzt die neuen Verbesserungen für den Defender vorgestellt, die mit dem nächsten großen Update Einzug halten werden, womit höchstwahrscheinlich das Creators Update gemeint ist. Das Hauptaugenmerk wurde auf die "Advanced Thread Protection" (ATP) gelegt, welche durch Verbesserungen an Memory- und Kernel-Sensoren erreicht werden soll.

Dadurch sollen besonders solche Angriffsszenarien wie Zero-Day-Attacken auf Windows unterbunden werden, mit welchen sich Angreifer bislang vor konventionellen Sicherheitstools verstecken konnten.




Zusätzlich wird eine verbesserte Erkennung von Ransomware implementiert, welche dazu beitragen soll, mittels einer maschinellen Lern-Erkennungs-Bibliothek Cyberattacken mit ständig wechselnden Angriffen zu verhindern. Mittels neuer Regelungen kann der Defender auf bis zu sechs Monate alte, auf dem Microsoft-Server befindliche Sicherheitsdaten zugreifen und System-Angriffe durch eine Art Lerneffekt verhindern. Möchte sich ein Kunde nicht auf die Standardeinstellungen festlegen, können künftig auch eigene Erkennungsregeln festgelegt werden.




Für den Bereich der Unternehmenskunden können Systemadministratoren durch den Einsatz von Windows Defender Advanced Thread Protection (ATP) besser einsehen, was gerade auf der Sicherheitsebene vor sich geht. Es soll sogar auch möglich sein, durch bestimmte Dateien kompromittierte Maschinen direkt zu isolieren und quasi auf Knopfdruck eine forensische Suche nach Informationen respektive Beweisen von Angriffen oder infizierten Dateien zu starten, um diese dann in Quarantäne zu stellen oder ganz aus dem Netzwerk zu verbannen.

Meinung des Autors: Noch bevor ich auf Windows 10 umgestiegen bin, also auch unter Windows 7, nutze ich den von Microsoft bereitgestellten Virenscanner und muss sagen, dass ich in den ganzen Jahren höchstens einen Fall hatte, bei welchem das System infiziert wurde, so dass ich ein Backup aufspielen musste. Das ganze Geld, was mich die auch so viel besseren Antiviren-Suiten von Avast, Kaspersky & Co. kosten würde, habe ich stattdessen einmal in ein gutes Backup-Tool investiert (Acronis inklusive neuer SSD) und fahre damit mehr als gut. Wie sieht das bei euch aus? Vertraut ihr dem Defender oder braucht ihr unbedingt eine separate Security Suite, welche euch jährlich viel Geld kostet, um diese aktuell zu halten?
 
Alfiator

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Hier läuft auch der Defender ziemlich unauffällig im Hintergrund und reisst zudem keine zusätzlichen Lücken wie externe Antivirenprogramme ins System.Und das in Sachen Sicherheit von MS ordentlich aufgerüstet wird kann man angesichts steigender Attacken mehr als nur begrüssen.Natürlich nur bei Win10 aber es wird ja keiner zum Umstieg gezwungen....:sing
 
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Daniel85

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Als ich jetzt nach der Abgabe der Masterarbeit wieder Zeit hatte, habe ich mich mal mit dem Thema beschäftigt. Unter anderem war ja auch hier ein Artikel nebst euren Kommentaren, wo es um die kritische Beleuchtung der Anti-Viren-Tests ging. Hab mir das mal alles durchgelesen und jetzt auf dem Notebook und auf dem Zock-Rechner Avira bzw. Avast runtergeschmissen und wieder den Defender laufen. Gerade der Grund mit den zusätzlichen Lücken durch Fremd-Tools hat mich dann diesen Schritt machen lassen.
 
Alfiator

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On Air
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Gerade der Grund mit den zusätzlichen Lücken durch Fremd-Tools hat mich dann diesen Schritt machen lassen.
Genau deshalb läuft hier auch die Windows Firewall;macht keine Probleme und nervt nicht mit ständigen "Ich habe....bla bla....Bedrohungen gefunden".Und sollte die doch mal eine Lücke (so wie Windows auch) aufweisen wird die Zeit nah durch ein Update (und damit transparent) geschlossen...
 
jhkil9

jhkil9

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Dezent diese Werbung.
Das ist kein Protector, damit kann man den Virus entfernen.
 
areiland

areiland

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Und vor allem eine dezente Falschinformation, denn Wanna Cryptor konnte einem vollständig gepatchten Windows 10 gar nichts anhaben. Hier wird mal wieder mit den Ängsten der Unwissenden gespielt, um dümmliche Werbung an den Mann zu bringen.
 
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