Win2k braucht 1 1/2 Std zum booten

Diskutiere Win2k braucht 1 1/2 Std zum booten im Windows 2000 Forum im Bereich Weitere Betriebssysteme; Hallo, ich habe gerade mal euer schönes forum durchsucht, um zu sehen, ob jemand schonmal so ein Problem beschrieben hat, aber ich konnte nichts...
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Hallo,

ich habe gerade mal euer schönes forum durchsucht, um zu sehen, ob jemand schonmal so ein Problem beschrieben hat, aber ich konnte nichts finden.

Seit einiger Zeit plagt mich auf einem, vormals absolut sauber laufendem, Celeron 300 Rechner ein übles boot Problem:

Wenn ich den Rechner einschalte, bootet das Bios ganz normal. Alle Festplatten und CD-ROMs werden zuverlässig erkannt. Sobald aber Windows 2000 dran ist, ist 1 1/2 Std. der Bildschirm komplett schwarz, bis plötzlich der schwarz/weisse boot-screen erscheint.

Er bootet dann auch sauber durch, ich kann mich anmelden und den Compi fast ganz normal benutzten. Ich kann mehrere Spiele komplett laufen lassen ohne jeden Ärger, lediglich bei zu vielen Explorer Fenstern kann es sein, dass der Rechner einfriert.

Am RAM kanns nicht liegen, da 256 MB eingebaut sind.

Ich hab' den Rechner auch schon komplett zerlegt, also alle Hardware bis auf die Grafikkarte ausgebaut. Nichts.

Verschiedene RAM-Bausteine geprüft. Nichts.

Da ich dachte, ich hätte möglicherweise mein System zerschossen, habe ich auch schon komplett formatiert (auch Low Level) und neu installiert. Das booten von CD hat dabei ebenfalls 1 1/2 Std. in Anspruch genommen! :wut

Win98 liess sich gar nicht mehr installieren, das ist mit obskuren Fehlermeldungen ausgestiegen. :motzen

Im Moment tippe ich auf nen Motherboard-Defekt, was aber wiederum nicht wirklich sein kann, weil ja, wenn erstmal Win2k komplett geladen ist dafür alles wieder zu gut funktioniert. :unsure

Hat jemand ne gute Idee dazu?? :bahnhof
 
SethGeko

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Hast Du schonmal mit einer anderen HDD versucht? Könnte sein, dass der MBR (master boot record) einen schuss hat! :wut

cu :devil
 
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Hast du schon mal ein BIOS-Update versucht?
 
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Vielen Dank erstmal für die prompten Antworten!! :)

Da es sich um ein recht altes board (Hersteller und Bezeichnung habe ich gerade leider nicht zur Hand, ich glaube es ist ein Biostar-Board) handelt, gibt es leider kein neueres bios update. Das letzte, neueste Bios, welches es auf der Herstellerseite gab, habe ich schon vor mehr als einem Jahr geflasht, weil ich ne 60 Gig Platte einbauen wollte.

Danach lief auch alles noch einwandfrei, bis aus heiterem Himmel dieser Fehler auftrat. :nixweis

Ne andere HDD hatte ich auch dran. Von nem 700er Pentium III Rechner, der einwandfrei und fehlerlos bootet. Aber auch mit der anderen Platte gab's die beschriebene Auszeit.

Ausserdem hab' ich den MBR mal versetzt, weil ich dachte, es könnte ein Bootvirenproblem sein (fdisk /mbr?!?). Hat aber auch keinen Erfolg gebracht. :(

Ich hoffe auf weitere Ideen! :devil
 
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rajsio

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versuch mit einer anderen platte, es kann sein dass die hardware-technisch was hat oder noch warscheinlicher software die die platte steuert kann defekt ist.
da nachher w2k gut läuft deutet es auf hdd-software hin.
w2k erkennt das nicht immer. Hardwaretechnischnische Probleme werden schon eher erkannt.
das w2k so lange braucht könnte daran liegen dass es versucht irgend welche fehler zu beseitigen o.ä.
 
SethGeko

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Bau mal alles was der Rechner nicht braucht aus! Also nur CPU, RAM, Disklaufwerk, HDD und CD-ROM/DVD drinn lassen und alles externe auch weg bis auf Tastatur und Mouse.

Dann mal schaue was er macht :motzen

Läuft es dann gut, dann nach und nach die Teile wieder rein! Dauert ein wenig aber so kannste mal schauen ob das Prob. schon am anfang auftaucht oder bei irgendwelchen Steckkarten oder bei irgend einem Pheripherie-Gerät!

cu :devil
 
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Errrm, aber wie ich doch bereits gepostet habe, hatte ich ne andere Platte dran, die 1a bei nem anderen Rechner funktioniert. Bei dem Celeron Rechner hingegen wurde nach Einbau dieser Platte wieder nicht sauber gebootet. Nachdem die Platte wieder umgebaut war, lief sie wieder astrein. Ein Plattenproblem hatte ich damit für ausgeschlossen gehalten.

Zumal ich auch mit Seagate tools der Platte zu Leibe gerückt bin (ist ne 8 Gig Seagate), laut Diagnose aber alles schön war.

Ich hab auch schon alle Hardware ausgebaut. Nur die Grafikkarte, HDD und RAM war noch drin. Das RAM hab ich dann auch mal getauscht und auf anderen Bänken probiert, aber am grundsätzlichen Problem hat das leider gar nix geändert. Also halte ich auch einen fehlerhaften RAM Riegel/ eine defekte RAM-Bank für ausgeschlossen, ausser es hat direkt alle 3 Riegel mit dem selben Fehler zerschossen, was ich nicht für sehr wahrscheinlich halte.

Eigentlich bleibt damit nur noch das Motherboard, aber das läuft im Windowsbetrieb halt wieder zu sauber, da ich nur sehr, sehr selten Abstürze damit habe, sofern ich nicht mehr als 3 Internet Explorer aufmache. Da der Rechner mittlerweile aber offline ist, ist das auch kein Problem mehr.

Ältere Spiele laufen auch, wenn man stundenlang zockt. Erst gestern hatte ich ne 7 Std. session mit den Sims. Gelegentlich nahm sich der Rechner ne Auszeit, hat also nicht mehr auf Eingaben reagiert, aber nach jeweils ca. 30 Sec. - 1 min. war alles wieder schön und ich hatte keinen freeze, keinen BSoD und auch keinen sonstwie gearteten crash.

Knifflig!! :)
 
SethGeko

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hmm tja knifflig :wut

Aber es schaut so aus als ob das was am Mainboard faul ist, schätze ich mal! Aber um das genau testen zu können müsste man im besitz des gleichen Board`s sein. :(
Das es was mit der CPU zu tun hat schliesse ich mal aus, das Gamen ja funzt.

ratlos.... im moment! (Leih Dir doch n Mainboard :D )

cu :devil
 
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fenriz

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hallo,

also ich hatte letztes mal ein Problem mit einem Biostar: und zwar kam immer Registrierungsfehler(normalerweise immer der Speicher aber im endeffekt war alle sin Ordnung außer das Board).
Hast du denn Rechner im Komplettpaket gekauft.
Aber mein Tip probier es mal mit einem anderen Board.
 
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Lissi25

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Mir scheint, dass der Onboard IDE Controller beschädigt ist; im schlimmsten Fall müsstest du ihn gegen eine Controller Karte austauschen (sind recht billig) und den Onboard IDE deaktivieren.
Vermutlich scheint die Initialisierung der IDE Laufwerke das Problem zu sein.

Was für ein BIOS hast du? Vielleicht kannst du noch einiges reissen, wenn du die folgenden Einstellungen im BIOS deaktivierst:

"Boot Sequence" auf C einstellen, so dass sofort von Platte gebootet wird,
"ACPI" deaktivieren wenn möglich,
"PNP OS installed" auf Yes stellen,
"Resources Controlled by" MANUELL und alle IRQs auf PCI/ISA PnP setzen
"PCI IDE IRQ Map to" PCI-SLOT1
"IDE Prefetch Mode" aktivieren bzw. deaktivieren (beides testen)
"IDE HDD Block Mode" aktivieren bzw. deaktivieren (beides testen)
Alle PIO Mode Angaben für den IDE Controller (für CD-ROM, Brenner) manuell festlegen (PIO 4), IDE auf AUTO lassen.

Sollte das auch nicht geholfen haben, so kannst du noch folgendes machen:
Im Standard CMOS Setup des BIOS, stellst du den Primary Master auf Typ: AUTO und den Mode auf CHS, anstatt LBA oder AUTO.
Klappts damit?

Gruß,
Heiko
 
Silvercibber

Silvercibber

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tach post, versuch mal dein bois auf default zu setzen und überprüf mal die bios uhr! das problem hatte ich ähnlich schonmal! meine uhr war auf das jahr 2080 eingestellt, obwohl es nur bis 2049 ging und somit massenweise fehler kamen! vielleicht klapps dann ja!
 
funky

funky

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Bei älteren Boards oder welchen, die rund um die Uhr laufen, trocknen mit der Zeit die ziemlich belasteten (und teilweise unterdimensionierten) Elektrolyt-Kondensatoren im Bereich der Schaltregler aus. Das führt entweder zu massiven Startproblemen, unmotiverten Abstürzen oder daß die Maschine bei großer Belastung in die Knie geht (weil die Vorpufferung fehlt). Im Extremfall platzen diese Elkos sogar und können einen Rechnerbrand auslösen. Das Problem könnte bei Dir bestehen.

Bei meinem Board lötete ich vor ein paar Monaten neue Elkos ein, was aber ein ziemlich haariger Akt ist. Die Kiste konnte auch stundenlang prima laufen. Dann schmierte sie aus heiterem Himmel ab. Und ein Neustart war fast nicht mehr möglich.
 
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