Wie wichtig ist ein impressum?

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#1
T

Teyla

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Hi
Ich habe einen privaten Blog von Google. Es ist ein Tagebuch, in dem ich über meine spezielle Erkrankung und meinen Alltag schreibe. Es ist nicht kommerziell!
Ich möchte nicht, dass diejeniegen, die das lesen, meinen Namen oder Adresse wissen.

Jemand meinte, ein impressum sei nur bei kommerzielleln Seiten Pflicht. Andere meinen, es wäre überall Pflicht.
Wie ist es nun wirklich?
Und was passiert, wenn ich auf meinem Blog kleins habe?
 
#3
automatthias

automatthias

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Nach dem vom Bullayer genannten Artikel würde ich sagen, dasss Du _kein_ Impressum benötigst, solange Du eben nur von Dir berichtest. Sobald Du dann aber z.B. auf ein Medikament hinweist, dass Dir geholfen hat, oder eine bestimmte Klinik, dann könnte das unter Umständen von Böswilligen als kommerziell ausgelegt werden.
 
#4
Alfiator

Alfiator

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Ich würde immer ein Impressum machen weil sich die Rechtslage auch mal schnell ändert und man das nicht immer gleich mitbekommt (Bullis Artikel ist 1 Jahr alt).Oder die Seite nicht unter einer deutschen Domain betreiben...
 
#5
G

G-SezZ

Gast
Ich bin kein Anwalt, bin der Meinung dass du keines brauchst, und würde es im Zweifel einfach darauf ankommen lassen. Bevor ich, gerade im Zusammenhang mit einer Krankheit, meine persönlichen Daten preis gebe, würde ich eine (IMO sehr unwahrscheinliche) Abmahnung in Kauf nehmen. (Käme es tatsächlich dazu bliebe dann auch noch die Möglichkeit die Seite einfach aus dem Netz zu nehmen, anstatt ein Impressum einzufügen.)
Man erregt weniger Aufmerksamkeit von böswilligen Abmahnanwälten wenn man die Seite nicht selbst betreibt, sondern einen blogging Anbieter nutzt. In diesem Fall bin ich mir sehr sicher dass du nur ein Impressum brauchst wenn du den Blog kommerziell betreibst, also dadurch Einkommen erwirtschaftest. In diesem Fall kommen die Abmahner auch gar nicht so ohne weiteres an deine Kontaktdaten heran, wie wenn sie sie über eine Domainregistrierung abfragen können.
 
#6
Zeiram

Zeiram

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Sobald auch nur der Hauch eine Chance besteht, dass die Seite oder der Blog in irgendeiner Forum Umsätze generieren sollte man zur Sicherheit ein Impressum führen. Dabei ist kann es leider schon egal sein ob du selber eine Werbung oder einen Affiliate-Link schaltest, oder ob dein Hoster vielleicht Werbebanner einblendet. Entscheiden kann hier schon sein DAS Werbung Geld generieren könnte und ob du es auf die Seite bringts oder nicht ist zweitrangig.
 
#7
N

Nusshorn

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ob, der Blog unter einer deutschen Domain steht ist egal. Wichtig ist, ob der Server in Deutschland steht. Rein rechtlich.
Impressum und Datenschutz rein. Da gibt es einfache Vorlagen.
Ist halb so wild das ganze.
 
#8
HaraldL

HaraldL

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ob, der Blog unter einer deutschen Domain steht ist egal. Wichtig ist, ob der Server in Deutschland steht. Rein rechtlich.
Nein, nicht mal der Serverstandort ist wichtig. Sonst würde ja jeder einfach eine z.B. .com Domain auf einem Server in der Karibik verwenden und sagen mich interessiert hier die Rechtslage nicht. Es reicht wenn sich eine Webpräsenz erkennbar an Besucher aus Deutschland richtet, egal wo der Server steht. Also wenn die Inhalte auf Deutsch geschrieben sind fällt das eigentlich schon automatisch darunter, unabhängig von Domain-Endung und Serverstandort.
 
#9
G

G-SezZ

Gast
Also wenn die Inhalte auf Deutsch geschrieben sind fällt das eigentlich schon automatisch darunter,
Was wohl die Österreicher, Schweizer, und die vielen Länder in denen Deutsch eine Minderheitensprache ist, davon halten? Und vor allem wenn man das mal umdreht: Wenn ich als Deutscher auf englisch schreibe, muss ich mich dann an die Vorschriften aller Länder halten bei denen Englisch eine Amtssprache ist? Von Australien bis Zimbabwe? ;)
 
#10
HaraldL

HaraldL

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Niederbayern
Vor Gericht und auf hoher See ist man ja bekanntermaßen in Gottes Hand. Also wenn eine Webpräsenz auf Deutsch ist wird es im Falle einer gerichtlichen Klärung einfach relativ schwierig zu beweisen daß die Inhalte eben NICHT für deutsche Bürger gedacht sind und ob somit unsere Rechtslage gilt. Ich habe es auch mit "eigentlich" eingeschränkt, denn wenn jemand einen Blog nur über österreichische Städte schreibt sollte auch klar sein wo die Zielgruppe ist.

Bei Englisch ist die Bestimmung, für welche Länder das gedacht ist natürlich nicht ganz so einfach. Es kommt ja auch nicht auf die Sprache alleine an sondern auch auf die Inhalte.
 
#11
G

G-SezZ

Gast
Eine Alternative zu einem Blog wären im Übrigen noch Foren. Also eine bestehende Community die sich bereits in einem Forum zu dieser speziellen Erkrankung austauscht. Dort anmelden, und gemäß den Forenregeln die eigenen Erfahrungen mitteilen. Darüber erreicht man wahrscheinlich sowieso mehr Menschen als über einen einzelnen separaten Blog, der es anfangs sehr schwer haben wird sich in Suchmaschinen bemerkbar zu machen.

Ich würde jedenfalls meine persönlichen Daten nicht in Verbindung mit meiner Krankheitsgeschichte veröffentlichen, völlig egal um welche Krankheit es geht. Meine bessere Hälfte ist Ärztin, was die mir schon von Patienten berichtet hat, die aufgrund von Erkrankungen Benachteiligung im Berufsleben erfahren haben, geht auf keine Kuhhaut. Es reicht ja schon wenn der potentiell zukünftige Personalchef heraus findet dass man ein künstliches Knie hat, und einen nicht einstellt weil er meint dass ein Handwerk der beim bücken vielleicht Knieschmerzen hat, nicht effizient ist.
Bevor ich dieses unwiderrufliche Risiko eingehen würde, würde ich, wenn ich mich denn unbedingt mitteilen wollte, lieber eine Abmahnung riskieren.
 
#13
N

Nusshorn

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soweit ich das weiß, muss laut Telekommunikationsgesetz nur bei kommerzieller Nutzung ein Impressum verwendet werden. Kontaktdaten würde ich trotzdem angeben. Wie es beim Blogdienst von Google mit Datenschutz aussieht, weiß ich nicht.
 
#14
J

jhkil9

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@ Nusshorn : Das wurde bereits gepostet und auch das sobald ein Produktname auftaucht, das als kommerziell gewertet werden kann.
 
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