GELÖST Welches Ubuntu Derivat für schwache CPU aber genug RAM?

Diskutiere Welches Ubuntu Derivat für schwache CPU aber genug RAM? im Linux Forum im Bereich Weitere Betriebssysteme; Hi. Könntet Ihr mir sagen, welches Ubuntu Derivat (xubuntu, Lubuntu ,....) für ein CPU schwaches Netbook, aber mit ausreichenden 4 GB...
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Primadonna

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Hi.

Könntet Ihr mir sagen, welches Ubuntu Derivat (xubuntu, Lubuntu ,....) für ein CPU schwaches Netbook, aber mit ausreichenden 4 GB Arbeitsspeicher geeignet ist?

Auf wikipedia steht, dass xubuntu xfce verwende, was ressourcenschonend ist. Gilt das nur für Arbeitsspeicher oder auch für CPU?
 
Keruskerfürst

Keruskerfürst

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Ich würde eher nicht Ubuntu verwenden.
Besser wäre Arch oder Debian (oder am Besten Gentoo).
 
Rebecca M.

Rebecca M.

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Mahlzeit @Primadonna,

möchte mich auch noch dazu äußern ;) :

Für mich wäre momentan die erste Wahl „Linux Mint“. Soweit mir bekannt, soll dieses Derivat auf Ubuntu aufbauen.
Habe es schon erfolgreich auf einem sehr „in die Jahre“ gekommenen NB mit Pentium CPU installiert.

Was mir auch sehr gefallen hat, es beinhaltet eine Schnittstelle zum Nutzen von Win-Treibern. Ein Wlan-Stick konnte ohne „Verrenkungen“ zur „Mitarbeit“ überredet werden.

Sonst bliebe ja noch ein „Puppy Linux“. Habe ich aber bis jetzt noch nicht ausprobiert.

Herzliche Grüße


Rebecca
 
Hups

Hups

Katzennarr
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Du solltest nur schauen, das du bei Linux Mint als Desktop Mate nimmst und nicht Cinnamon.
 
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derblöde

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Auf einem Netbook mit Atom & Co. mit 4 GB RAM läuft jedes Ubuntu ohne Probleme, ob nun mit Unity, XFCE, KDE, LXDE, Mate, Cinnamon... bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen.
Linux Mint ist ein Ubuntu mit anderem Anstrich (Mate, Cinnamon, Codecs, NDISwrapper lassen sich bei allen Ubuntus problemlos installieren), Puppy ist ebenfalls Ubuntu, nur nicht empfehlenswert (keine Benutzerverwaltung (nur root), Installation und Konfiguration eine Zumutung...kurz: kein Mehrwert).
 
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Rocki

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Hi,

Ich würde "derblöde" grundsätzlich zustimmen, dass jedes Ubuntu geeignet sein dürfte.
Ich habe alle Distributionen von Ubuntu probiert und mir gefallen XUbuntu (Xfce) und KUbuntu (KDE).

Bei KUbuntu ist es so, dass ich denke dass die beanspruchten Ressourcen von allen Ubuntu Distris (nach meinem Empfinden) am größten sind (hatte es mal auf einem 1,6 GHz Einkerner installiert und war nicht begeistert.

XUbuntu kommt als schlanke Distribution daher, mit einer aufs notwendigste reduzierten Programmausstattung und einem sehr übersichtlichen Desktop. KUbuntu, ganz KDE, dagegen recht umfangreich und mit vielen Funktionen.

Installiere Dir einfach eine Distribution die Dir zusagt und teste sie.
Andere Umgebungen (z.B. GNOME-Classic, Xfce oder KDE) kannst Du Dir bei Bedarf einfach nachziehen und dann mehrere DEsktops nutzen, Dein Ubuntu bleibt aber immer dasselbe.
 
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Primadonna

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Danke für die Antworten.
Ich hab mir die neueste Ubuntu LTE installiert, allerdings mit Gnome ohne Effekte.

Funzt recht schnell
:)
 
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Primadonna

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Noch eines:

Bringt es Geschwindigkeit bzw. "snappiness", wenn man für Ubuntu einen eigenen Kernel kompiliert?
 
Keruskerfürst

Keruskerfürst

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Einen eigenen - an die Hardware angepassten - Kernel zu kompilieren bringt schon Vorteile.
 
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derblöde

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Welche Vorteile sollten das in diesem Fall sein? Besondere Funktionen oder Eigenschaften werden nicht benötigt (die Größe des Kernels spielt keine Rolle). Und die Nachteile sind beträchtlich, vom Aufwand ganz abgesehen.
 
Keruskerfürst

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Welche Vorteile sollten das in diesem Fall sein? Besondere Funktionen oder Eigenschaften werden nicht benötigt (die Größe des Kernels spielt keine Rolle). Und die Nachteile sind beträchtlich, vom Aufwand ganz abgesehen.
Wirklich?
 
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derblöde

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Was ist jetzt die Frage?
Du bezweifelst was? Die Größe eines Kernels spielt keine Rolle (das entspricht der Legende, man müsse die Windows-Registry kleinhalten und ständig aufräumen): Was nicht geladen wird (Module), belegt lediglich Speicherplatz auf der Festplatte, beeinflusst die Geschwindigkeit des Systems aber nicht.
Wenn es keine Probleme mit dem Standardkernel (oder einem anderen vorkompilierten Kernel) gibt, bringt ein selbst kompilierter imho keine Vorteile. Das Kompilieren ist sehr aufwändig und muss für jedes Kernelupdate wiederholt werden.
Du kannst ja mal spaßeshalber einen kleineren Kernel deines Systems mit localmodconfig backen, ich bezweifele aber, dass du im Betrieb einen Unterschied bemerken wirst.
http://www.heise.de/open/artikel/Linux-Kernel-massgeschneidert-1402386.html
 
Keruskerfürst

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Was ist jetzt die Frage?
Du bezweifelst was? Die Größe eines Kernels spielt keine Rolle (das entspricht der Legende, man müsse die Windows-Registry kleinhalten und ständig aufräumen): Was nicht geladen wird (Module), belegt lediglich Speicherplatz auf der Festplatte, beeinflusst die Geschwindigkeit des Systems aber nicht.
Wenn es keine Probleme mit dem Standardkernel (oder einem anderen vorkompilierten Kernel) gibt, bringt ein selbst kompilierter imho keine Vorteile. Das Kompilieren ist sehr aufwändig und muss für jedes Kernelupdate wiederholt werden.
Du kannst ja mal spaßeshalber einen kleineren Kernel deines Systems mit localmodconfig backen, ich bezweifele aber, dass du im Betrieb einen Unterschied bemerken wirst.
http://www.heise.de/open/artikel/Linux-Kernel-massgeschneidert-1402386.html
Zeigt nur, daß Du noch nie einen Kernel selbst kompiliert hast.
 
Keruskerfürst

Keruskerfürst

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Weil ich Gentoo verwende.
 
Hups

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Und bei Gentoo ist das Pflicht?
 
Keruskerfürst

Keruskerfürst

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Gentoo ist LFS.
Dort gibt es keinen vorkompilierten Kernel.
 
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