GELÖST Welchen Durchsatz muss ein Switch schaffen?

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Tronde

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Hallo.

Bitte entschuldigt den blöden Threadtitel, aber mir ist kein besserer eingefallen.

Ich soll Switche miteinander vergleichen, um herauszufinden, welche am besten für einen unserer Kunden geeignet sind. Dabei bin ich an folgenden Technischen Daten hängengeblieben:

1. Transfer Rate
Mir ist aufgefallen, dass es hier teilweise beträchtliche Unterschiede gibt. Die Transferraten schwanken zwischen 1,488 Mpps (Millionen Pakte pro Sekunde) und 70 Mpps.

Wie kann ich bestimmen in welcher Größenordnung ein Switch ausgelegt sein muss? Gibt es da eine Formel wie man das ausrechnen kann? Zwar verstehe ich, dass ab einer gewissen Kapazität die Geschwindigkeit gebremst wird wenn die maximal Transferrate zu niedrig ist aber ich habe keine Idee wie ich diese Grenze bestimmen kann.

2. Switching Capacity
Dies bezieht sich auf die Geschwindigkeit der Backplane. Ich dachte immer sie hätte direkten Einfluss auf die maximale Transferrate. Beim betrachten der verschiedenen Datenblätter ist mir aber aufgefallen, dass ein Switch mit 48 Gbps 37 Mpps schafft, ein anderer mit gleicher Backplane jedoch nur 1,5 Mpps.

In dem Netzwerk welches wir mit den Switches bestücken wollen gibt es ca. 400 Clients. Leider habe ich nicht so wirklich eine Vorstellung welche Mindestvoraussetzungen die Switche hinsichtlich Transferrate und Switching Capacity erfüllen müssen.

Vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen.

MfG
Tronde

PS: Bitte erleuchtet mich, denn ich bin verwirrt.
 
T

Tronde

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Hi.

Den Artikel habe ich mir bereits durchgelesen. Die allgemeine Funktionsweise eines Switch ist mir auch klar.

Was mir nicht so ganz klar ist, dass ist die Relevanz der Daten aus den Datenblättern für die Praxis. Mir ist wie gesagt bewusst, dass das Netzwerk ausgebremst wird wenn der Swicht nicht den nötigen Datendurchsatz schafft. Nur wie hoch dieser für oben genanntes Netzwerk sein muss kann ich nicht bestimmen.

Gruß
Tronde
 
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seppjo

Gast
Also bei mir war das so. Ich habe hier ungefähr 80 Rechner im Einsatz. Genutzt werden sehr Datenintensive Dienste. Mit Billigswitches war das am Anfang echt teilweise eine Qual.
Zwischenzeitlich sind nur noch D-Link Switches im Einsatz. Das funktioniert prächtig.
Viele Leute höre ich immer von Cisco schwärmen. Jedoch so richtig drauf eingehen worin die sich unterscheiden konnte noch keiner.
Hier mal ne Liste die Sinn ergeben könnte. Ruf doch mal bei solch einem Hersteller direkt an oder frag mal bei denen direkt an worin die sich unterscheiden.
http://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/3104F281376-1135596.html?param.resultlist.sortKey=minPrice
Bin da grad auch am lesen und werde nicht sonderlich schlauer:
http://www.cisco.com/web/DE/products/switches.html
 
T

Tronde

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Dies kommt darauf an, welcher maximale Datendurchsatz nötig ist.
Das ist ja genau meine Frage. Wie kann ich bestimmen welcher maximale Durchsatz möglich ist. Bisher werden im betreffenden Netz diverse 'unmanaged' Switche eingesetzt und ich habe keine Ahnung wie groß dort der Datendurchsatz ist bzw. wie ich diesen zuverlässig messen kann.:confused

Code:
Ruf doch mal bei solch einem Hersteller direkt an oder frag mal bei denen direkt an worin die sich unterscheiden.
Das habe ich heute auch schon versucht. Den Namen des Herstellers möchte ich hier nicht nennen, jedoch hat mir der Anruf nicht weitergeholfen. Der Mitarbeiter der Supporthotline sprach so schlecht deutsch, dass ich ihn kaum verstehen konnte. Englisch sprach er leider gar nicht. Er konnte mir weder Informationen zu diesen Werten geben noch mir einen kompetenteren Ansprechpartner nennen.:mad

MfG
Tronde
 
Travel-pc

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Hallo,

wichtig ist eigentlich auch der Preisrahmen und die evtl. Verwendung solcher
Switche. Wenn es dann auf die Port-mappings , evtl. loadbalance
und QoS und VLAN hinaus läuft, dann kommt man um einen managed
Layer3 switch nicht herum.
Also sollten diese Fragen und Vor/Nachteile ( Leistung/Preis/Verwaltung)
erstmal beantwortet werden.
Ob es dann Cisco oder 3Com oder ....... wird ist eine Preis/Aufwand Frage.

;-)
 
T

Tronde

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Hallo zusammen.

Ich konnte meine Frage für diesen konkreten Fall nun lösen. Das Problem war, dass man die Datenblätter doch nicht so einfach miteinander vergleichen kann.

Die Größe eines Datenpakets kann zwischen 64 Byte und 1514 Byte schwanken. Das habe ich beim lesen der Datenblätter nicht bedacht. Während nämlich der eine Hersteller von von 64 Byte ausgeht nimmt der andere 1514 als Grundlage seiner Angaben. Da wundert es mich dann nicht mehr, dass der eine 1,488 Mpps und der nächste 35,7 Mpps schafft.

Des Weiteren habe ich noch folgenden Auszug in der Wikipedia gefunden:
[...]Eine Backplane kann eine bestimmte Datenübertragungsrate besitzen, die man z. B. in Gigabit pro Sekunde (Gbps oder Gbit/s) angeben kann. Wichtig ist der Wert der Datenübertragungsrate bei einem zu erwartenden starken Datenverkehr in einem Netzwerk. Wenn nämlich alle Ports eines Switches im Voll-Duplex Modus ausgelastet werden, z. B. 8 Ports mit 100 Mbit/s mal 2, dann wäre es gut, wenn die Bandbreite der Backplane mindestens 1,6 Gbps betragen würde. Ansonsten würde es zu einem Blockieren (engl.: blocking) kommen. Eine Switch-Architektur, die als non-blocking ausgewiesen ist, besitzt also eine verfügbare Datenübertragungsrate, die höher als der maximal mögliche Datenverkehr ist. Jedem Port könnte damit jederzeit die für ihn volle Datenübertragungsrate zur Verfügung gestellt werden.
Wichtig ist demnach, dass ein Switch die Eigenschaften non-blocking und full wired speed aufweist, damit er auch dann die Pakete ohne Verzögerung weiterleiten kann wenn alle Ports unter Volldampf arbeiten.

MfG
Tronde

Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Backplane
 
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Welchen Durchsatz muss ein Switch schaffen?

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