Wassergekühlte Netzteile || Leises Netzteil

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Gast23511

Gast
Vor garnicht allzulanger Zeit hatten wir ein Topic Namens: Lüfterlose || Leise Netzteile.
Dieser Topic war schon recht interessant, wenn man Wert auf ein leises oder gar lüfterloses Netzteil legt!

Ich habe mich in der Zwischenzeit mit Wasserkühlungen beschäftigt! Wenn man sich eine Wasserkühlung anschafft, um seinen PC flüsterleise zu bekommen, macht es schon Sinn ein lüfterloses Netzteil einzubauen! In diesem Zusammenhang bin ich auf Wassergekühlte Netzteile gekommen und würde gerne von euch wissen, was ihr davon haltet oder ob ihr selbst Erfahrungen damit gemacht habt?

Ich stelle einfach mal ein paar Netzteile vor, die ich per google.de gefunden habe!

Falls ihr auch noch welche kennt, dann nennt Sie doch bitte!


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1.:: Wakümax EG465AX-VE 460W 'Gold Edition' by CT100


Intro

Vor ca. drei Jahren begann eine Kühlungsvariante ihren Siegeszug durch eine kleine Fangemeinde der PC Hardwarewelt, nämlich die Wasserkühlung. Sah es in den frühen Bastlerstunden noch danach aus, als ob diese aufwändigen und damals noch mit Bastellösungen gefertigten Vorrichtungen keinerlei industrielle Zukunft hätten, so gibt es inzwischen eine Vielzahl von professionellen Herstellern, die Wasserkühlungskomponenten in allen Variationen und in sehr hoher Fertigungsqualität anbieten.

Doch was steckt hinter dem Gedanken der Wasserkühlung? Nun, zum einen die deutlich bessere Wärmekapazität eines flüssigen Kühlmediums, die traditionelle Kühlungen um ein Vielfaches überbietet und zweitens (was vielen WaKü-Besitzern wohl ebenso wichtig sein dürfte) die Abschaffung eines oder mehrerer lärmender Lüfter aus dem PC System. Durch eine Wasserkühlung lassen sich inzwischen neben den traditionellen Wärmequellen Prozessor, Northbridge und Grafikkarten, GPU/RAM auch solche Geräte wie Festplatten oder gar Spannungswandler kühlen. Über Sinn und Zweck der Erforderlichkeit der Kühlung mancher Komponenten darf man durchaus geteilter Meinung sein, Fakt bleibt allerdings, dass die Kühlungsindustrie eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet.

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Wenn man also die Verbannung aller Lüfter aus dem PC System konsequent weiter führt (die technische Seite betrachten wir später), scheiterte man schlussendlich am Netzteil, das bis vor kurzem kaum ohne "Lärmquelle" (Lüfter) zu bekommen war. Einige Hersteller wie z.B. Yesico, Engelking oder auch CoolCurrent bieten teils seit über einem Jahr, lüfterlose Netzteile an. CoolCurrent ist dabei der einzige Lieferant, welcher auch ein wassergekühltes Netzteil im Programm hat, über welches aber in Foren durch Anwender heftig über Qualität und Verarbeitung diskutiert wird.

Die "Extremsportler" der Szene haben jedoch noch eine andere Möglichkeit. Es finden sich zwischenzeitlich nämlich ein paar Hersteller, welche sich auf die Modifikation von Markennetzteilen spezialisiert haben und diese mit selbstgebauten Wasserkühlungen veredeln. Ein solches Produkt wollten wir uns aus der Nähe ansehen und entschieden uns für einen Enermax Umbau des Herstellers Tinat, der in den einschlägigen Overclocker und WaKüforen als CT100 bekannt ist. Beim Testmuster handelt es sich um das derzeitige Topprodukt des Sortiments mit der Bezeichnung Wakümax EG465AX-VE 460W "Gold Edition".


Technische Daten & Lieferumfang

Neben dem modifizierten Netzteil finden sich im Paket noch ein Kaltgerätestecker sowie ein S-ATA Stromadapterkabel. Letzteres befindet sich üblicherweise im regulären Lieferumfang der aktuellen Enermax Produkte. Dazu kommt dann noch ein doppelseitig bedrucktes DIN A4 Faltblatt, das neben den technischen Daten des Netzteils auch diverse grundlegende Sicherheits- und Installationshinweise sowie eine Kopie des CE Konformitätszertifikates enthält.

Die Anschlüsse sowie etwaige Sonderwünsche (Kaltlichtkathode, Pumpenrelais) sind, je nach Bestellung oder Extrawunsch, ebenfalls enthalten. Da wir allerdings weder Pumpenrelais noch sonstige optische Extrawünsche äußerten, entfiel dieser Punkt für die heutige Betrachtung. Lediglich die notwendigen Legris Schnellsteckanschlüsse waren wunschgemäß vormontiert.

Merkmale EG465AX-VE (G) FM (Herstellerangaben)
Eingangsspannung 180 Vac ~ 264 Vac
I in 3.0 A
Frequenz 47 Hz ~ 63 Hz
Einschaltstoßstrom 60 A max. @ 230 V
Überlastschutz 105 % ~ 160 % der maximalen Belastung
Überspannungsschutz +5 V: 5.6 V ~ 6.9 V
+3.3 V: 3.65 V ~ 4.5 V
+5 VSB: 5.6 V ~ 6.9 V
Überhitzungsschutz Ab 70° C Wasser- oder Lufttemperatur
Wirkungsgrad 68 % min. @ 230 Vac bei Vollast
Betriebstemperatur (Luft) 0° C ~ 50° C
Betriebstemperatur (Wasser) 0° C ~ 50° C; Kurzzeitig bis 70° C
Lagertemperatur -20° C ~ 80° C
Anschlussgewinde Kühlkörper G 1/4
Innendurchmesser Kühlkanal 10 mm


Natürlich entsprechen die technischen Informationen des Netzteils, zumindest was die Leistungs- und Spannungsangaben betrifft, jenen des Originalproduktes, denn in diesen Bereichen finden natürlich keinerlei Modifikationen statt.

Hinsichtlich Schutzfunktionen wurde praktisch an alles Notwendige gedacht. Egal ob Temperatur oder Spannungsspitzen, das Netzteil schaltet sich bei Überschreitung der Grenzwerte von selbst ab. Seitens des Herstellers Enermax findet sich natürlich ein Überspannungsschutz im Gerät, welcher bei Überschreitung von Grenzwerten das Gerät abschaltet. Bezüglich Temperatur und eines dahingehenden Überlastungsschutzes wurde die Firma Tinat eigens tätig. Wie man uns erklärte, wurde der Überhitzungsschutz extra auf die veränderten Bedürfnisse des wassergekühlten Umbaues angepasst: ein Bimetallschalter wurde am Kühlkörper angelegt und schaltet das Netzteil bei Überschreitung einer Grenztemperatur von 70° Celsius ab.

Ansonsten sei noch zu erwähnen dass die gefrästen Gewinde dem Standard G ¼ Maß entsprechen und somit eine Kompatibilität mit nahezu allen am Markt erhältlichen / gängigen Anschlusstypen hergestellt wurde. Somit kann der Kunde auch nach dem Kauf noch auf ein anderes Anschlusssystem wechseln, falls notwendig.

EG465AX-VE (G) FM
Leitung Maximale Stromstärke
+3.3 Volt 35 A
+5 Volt 35 A
+12 Volt 33 A
-5 Volt 1 A
-12 Volt 1 A
+5VSB 2.2 A


Mit einer kombinierten Leistung von 295,5 Watt auf der +3.3 V und der +5 V Leitung bietet das Enermax Netzteil auf dem Papier mehr als genug Power für aktuelle High End Systeme. Allerdings, und das ist den weiteren technischen Daten zu entnehmen, gibt der Hersteller hier eine max. combined Power von 200 Watt für diese beiden Leitungen an. Das wiederum entspricht dem etwa Üblichen bei Netzteilen dieser Leistungsklasse. Informationen zur maximalen Last auf den Leitungen 3,3V, 5V und 12V liegen uns nicht vor. Dies sind letztlich die drei Leistungskanäle, welche von heutigen PCs am meisten gefordert werden. Kommen wir nun zur genauen Betrachtung des Netzteilumbaus an sich.


Technische Produktbetrachtung und Aufbau

Das Netzteil macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck; die Verarbeitungsqualität des Wasserkühlelements ist sehr hoch. Die Oberflächenvergütung (vergoldet!) würde manchem CPU Kühler an seiner Unterseite zur Ehre gereichen.

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Der Vergleich mit dem Bild eines Billig-Netzteils (Channel Well) zeigt dramatisch auf, wie der optische Eindruck des modifizierten Enermax Netzteils auf den Betrachter einzuschätzen ist.

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Beim Kühler wurde auch auf nicht sichtbare Details wertgelegt; die Metallbrücke, die beide Kühlereinheiten miteinander mechanisch verbindet, hat an ihren Kontaktstellen einen Auftrag aus Wärmeleitpaste erhalten, auch thermischer Kontakt ist somit gewährleistet. Selbst der unter der Metallbrücke befindliche Leistungsüberträger wird mit einer pastösen Kunststoffmasse an die Metallbrücke mechanisch angekoppelt.

Der 20 Milliliter Flüssigkeit fassende Kupferblock besteht aus insgesamt ca. 600 Gramm Kupfer und setzt sich aus vier Einzelteilen plus einem Bogen zusammen.

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Das wassergekühlte Enermax Netzteil weiß nicht nur optisch zu überzeugen, den elektrischen Sicherheitsaspekten ist auch genüge getan. Das folgende Bild zeigt, wie mittels gelb/grünem Leiter der Kühlblock vorschriftsmäßig mit dem Schutzleiteranschluss des Gehäuses verbunden ist (zur Erinnerung: PC-Netzteile unterliegen der Schutzklasse I, sie haben über eine geeignete Verkabelung mit dem Schutzleiter der Schutzkontaktsteckdose verbunden zu sein ).

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Technische Produktbetrachtung und Aufbau (Fortsetzung)


Eins soll jedoch nicht verschwiegen werden: durch die Modifikation werden alle Sicherheitsprüfzeichen für das so bearbeitete Netzteil hinfällig, was der Hersteller der Modifikation auch korrekt darstellt, indem er die Prüfzeichen unkenntlich macht (einschwärzt). Die Wiedererstellung der Prüfzeichen hätte eine vollständige Neuabnahme des Netzteils vor den jeweiligen Prüfeinrichtungen zur Folge, ein Umstand, der für ein kleines Unternehmen aufgrund der wahnwitzigen Gebühren für solche Dienste absolut ruinös wäre. Dieser Umstand könnte auch so interpretiert werden, dass die Richtlinien dazu genutzt werden, um Großunternehmen die kleinen Hersteller "vom Hals zu halten" - ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Eine vorschriftsmäßige CE-Erklärung hat der Hersteller der Modifikation erstellt, diese liegt dem Gerät auch bei, womit der Sache Genüge getan wird. Zur Erinnerung: das CE-Zeichen ist kein Sicherheitsprüfzeichen, es stellt nur die Konformität mit EU - Richtlinien dar.

So weit so gut. Folgender Punkt scheint jedoch problematisch: der Kühlkörper nimmt auf der einen Seite soviel Platz ein, dass er dabei zwei Elektrolytkondensatoren verdrängt. Im Bild ist zu sehen, wie diese durch den Kühler abgeknickt werden. Dies ist nach Angabe von Elko-Herstellern definitiv unzulässig und kann auch zu Schäden führen, da die Anschlussdrähte der Elkos gedehnt werden und ein wenig aus ihrer Halterung gezogen werden (Elkos in radialer Bauform werden immer bündig auf die Leiterkarte gesetzt und verlötet, liegen unten also weitestgehend plan auf). Dieses Manko sollte seitens des Herstellers also unbedingt abgestellt werden.

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Wir haben die Firma Tinat auf diesen Umstand angesprochen und Herr Tinat bestätigte uns, dass der Umstand bekannt sei, jedoch bereits Abhilfe geplant ist. Darum soll in den Fertigungen ab 15.07.2004 ein angepasstes Kühlelement verwendet werden, welches eben zu diesen Zwecken schmäler gefertigt wird.

Ein weiterer Aspekt ist der nahe Kontakt (thermisch) von Elkos mit dem Kühler. Elkos sind Bauelemente, deren Lebensdauer direkt mit ihrer Betriebstemperatur in Zusammenhang stehen. Ein kühler Elko "lebt" deutlich länger, der Zusammenhang von Betriebsdauer und Gehäusetemperatur des Elkos folgt schon nahezu der e-Funktion.

Da es in Netzteilen meist recht warm zugeht, sind viele Elkos als 105Grad Celsius Versionen ausgelegt. Ein 85Grad Celsius Typ bei einer Betriebstemperatur von 50 Grad Celsius erlebt schon ein signifikantes Derating seiner fehlerfreien Betriebsdauer. In Netzteilen mit Lüftern ist dieser Umstand sicherlich nicht zu vernachlässigen - jedoch kalkulierbar, da der Luftstrom bedingt durch den eingebauten Ventilator gewisse Mengen an Wärme abführen kann. In einem Netzteil ohne Lüfter sieht die Sache schon ganz anders aus: die Luft "steht" im Gehäuse und die Innentemperatur wird - je nach Belastung - deutlich zunehmen.

Hier geht es nicht darum, dass der Wasserkühler keine gute Arbeit leistet, denn die Elkos werden bei ausreichend Strombelastung (Ripple) von selbst schon recht warm. Ein völlig lüfterloses Netzteil kann der Lebensdauer der intern befindlichen Bauelemente somit einen echten Bärendienst erweisen. Ziemlich sicher scheint uns, dass ein solches Netzteil nicht die Lebensdauer eines konventionell gekühlten Netzteils erreicht. Wer also seine Investition in ein so edles Teil sichern möchte, tut eventuell gut daran, an der Außenseite (im PC Innern) des Netzteils einen (langsam und somit leise laufenden) Lüfter zu montieren.

Das führt ein Wakü-Netzteil mitnichten ad absurdum, den lüfterlosen Rechner jedoch schon. Da ein solcher lt. Intel Spezifikation ohnehin nicht zulässig ist (aus thermischen Gründen bei den derzeit üblichen PC-Konstruktionen auch völlig unsinnig), ist das Streben nach so einem PC auch eher müßig und steht aus technischer Sicht auch nicht zur Diskussion - einige wenige low power Varianten einmal ausgenommen.

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Enger geht's nimmer ... In konventionell gekühlten Netzteilen geht es ohnehin schon eng genug daher - jedoch ist dort auch ein auch Ventilator drinnen.


Garantie, Service & Vertrieb

Nun mag beim einen oder anderen direkt die Frage aufkommen, mit welchen Garantieleistungen er rechnen darf, denn eines ist sicher: Enermax selbst oder entsprechende Distributoren werden jegliche Garantie auf Grund der Modifikationen am Produkt ablehnen; so bleibt im Falle von Problemen natürlich nur die Firma Tinat als Anlaufstelle für notwendigen Service. Hierzu hielten wir mit der Firma Tinat Rücksprache.

Wie man uns erklärte, gewährt man neben der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistungsfrist von zwei Jahren eine zweijährige Garantie auf das gesamte Netzteil (Elektronik, Verarbeitung und Dichtigkeit des Wasserkühlelementes) sowie eine Garantie für den Fall, dass störende elektronische Geräusche auftreten (egal wie gering sie auch sein mögen, es zählt nur das Empfinden des Kunden). In diesem fall tauscht die Firma das Netzteil auf Wunsch des Kunden aus. Außerdem wird dem Kunden im Reparaturfall ein Ersatznetzteil oder im Austauschfall (falls das entsprechende Modell nicht sofort lieferbar sein sollte) ein Austauschgerät zur Verfügung gestellt.

Persönlichen Service bietet Christoph Tinat primär per ICQ oder Email oder im Notfall auch per Telefon. Falls ein Kunde in der näheren Umgebung wohnt, ist Herr Tinat im Notfall auch persönlich beim Kunden vor Ort.

Neben Enermax EG365AX-VE 353W und Enermax EG460AX-VE 460W Modellen soll es in Kürze auch preisgünstigere, aber nicht minder aufwändig modifizierte Netzteile der Marke Fortron Source geben.



2.:: EDVextrem EG-350

Wassergekühlte Netzteile gelten als absolut lautlos und werden rein mittels Wasser gekühlt. Dazu bedarf es einer speziell für diesen Zweck entwickelten Wasserkühlung. Ein noch ganz junger Ein-Mann-Betrieb ist EDVextrem. Stefan Hanning aus Diepholz widmet sich diesem Thema seit gut einem halben Jahr nun berufsmäßig, nachdem er bislang nur für sich selbst gefertigt hatte und durch Mund-zu-Mund-Propaganda langsam bekannt wurde. Mittlerweile bietet sein Webshop eine ganze Palette von preiswerten, CE-konformen WaKü-Netzteilen, basierend auf Enermax, Antec und LC-Power OEM Plattformen an.

Bereits im November letzten Jahres hatten wir entsprechende Kontakte und eine Zusage für eine Teststellung. Da der Test von WaKü-Netzteilen auch für uns absolutes Neuland war, haben wir uns kooperative Unterstützung von dem aus unseren Diskussionsforum bekannten Wasserkühlungsexperten RSL - mit bürgerlichem Namen Ralf Seidel - geholt.

Die Frage war, welche Testwerte für den Anwender letztendlich relevant sein könnten. Wir haben uns auf folgende Punkte geeinigt:

* Sind die Spannungen stabil auch beim Übertakten?
* Wie verkraftet ein WaKü-System die zusätzliche Abwärme vom wassergekühlten Netzteil?
* Wie warm wird das wassergekühlte Netzteil und dessen Bauteile?
* Wie ist der Aufbau der Wakü-Teile im Netzteilinneren?
* Welche Extras hat das Netzteil und wie gut funktionieren diese?
* Sicherheitseinrichtungen
* CE-konforme Richtlinien bzw. Zulassung
* allgemeine Kritikpunkte

Ralf hat sich dankenswerterweise dem eigentlichen, sehr umfänglichen technischen Part angenommen und gleich noch einige Vergleichskandidaten aus seinem Eigenbestand mit in den Test eingebunden. Er verfügt bekanntermaßen über umfängliche Erfahrungen in diesem Bereich und so konnten wir uns keinen besseren Partner für diesen Test vorstellen. Ganz einfach war es allerdings nicht, ihn dafür zu gewinnen. :deal

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Vergleichskandidaten
Da ein Einzeltest eines WaKü-Netzteils wenig Aussagekraft hätte, wurden zusätzlich vier weitere Spezial-Netzteile getestet:

* ct100 Enermax 550 Watt mit Wakü, 5V-Mod mit Poti und 230V Pumpenanschluss
* Enermax 550 Watt mit 5V-Mod mit Poti
* Antec True Control 550 Watt mit externer Remote Control Einheit mit Lüfterregelung und 3 Potis für die Spannungsanpassung
* Supermicro 400 Watt mit 3 internen Potis zur Spannungseinstellung (durch Modifizierung von Außen zugänglich)

Bei den aus Eigenbestand stammenden Netzteilen von Ralf Seidel handelt es sich teils um neuere und schon etwas betagtere Modelle. Alle Netzteile sind mit Spannungspoti ausgestattet.

Das aktuelle Testmodell EDVextrem PSU EG-350 Watt basiert auf dem bekannten EG-Modellen aus dem Hause Enermax und ist mit einer Gesamtleistung von 350 Watt angegeben. Über Spannungspoti verfügt dieses Netzteil nicht.


Merkmale

Basis Enermax EG-350W Dual-Fan

* Netzteilkategorie unhörbar
* ATX Netzteil AMD/ Intel P4
* 350 Watt Gesamtausgangsleistung
* Peak Load Wert ohne Angabe
* 185 Watt kombinierte Ausgangsleistung (+3,3 und +5 Volt)
* aktive Leistungsfaktorkorrektur (PFC)
* maximale Belastbarkeit der einzelnen Schienen:
* +3,3 Volt: 32 A
* +5,0 Volt: 32 A
* +12 Volt: 26 A
* +5 Volt Standby: 2,2 A


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Wasserkühlung

* Befüllung ca. 0,12 Liter H²O
* Arbeitstemperaturbereich
o 0°C bis 45°C volle Leistung
o 45°C bis 75°C linear fallend bis auf 0 Watt
* Luftfeuchtigkeit bis 80 % , nicht kondensierend
* Effizienz min. 70% bei Volllast
* Überlastungsschutz ~105% max.
* Überspannungsschutz
* +5V -5.6V ~6.9V
* +3.3V -3.65V ~4.5V
* +5Vsb -5.6V ~6.9V

Besonderheiten

Übertemperaturschutz


* Innentemperatur Überwachung max. 90°C
* Zusätzlicher Prozessor-Temperatursensor, Überwachung der Wassertemperatur am Prozessorkühler max. 60 °C

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# 1x ATX 20Pin AMD/ Intel & 1x Intel P4 12V Anschluss
# Pumpenrelais 230 Volt / 0,25 (8,0) Ampere max. 40 Watt Zeitverzögerung: 200 ms
# 2x SATA Anschlüsse (beiligendes Adapterkabel)
# 3x Fan only Anschlüsse (4,08V -12V)
# 8x 4-Pol 12V
# 2x Diskettenlaufwerk
# 1x AUX
# Textilfaser ummanteltes ATX Kabel (80cm)
# Maße 140x88x150mm
# 2 Jahre Herstellergarantie
# Bedienanleitung Enermax Standard/ EDVextrem Beilage



Lieferumfang und Herstellerinfos

Mitgeliefert wird beim EDVextrem EG-350:

* vorkonfiguriertes Netzteil
* Anleitung Bausatz Prozessorüberwachung
* Bausatz für den Anschluss der Pumpe am Netzteil
* Im Bausatz enthalten sind:
1x Kaltgerätestecker
1x normaler 220-Volt-Stecker (auch Eurostecker genannt)
Lüsterklemmen
* Pumpenanschluss in 3 Varianten möglich
* Anschlüsse für die Wasserkühlung (muss bei der Bestellung angegeben werden)
* Lieferzeiten ca. 2-4 Wochen oder ab Lager

Neben der Enermax EG-Serie mit 300, 350 und 460 Watt sind mittlerweile auch Modelle von Antec und LC-Power im Shop von EDVextrem verfügbar. Im Grundsatz entsprechen die Netzteile der jeweiligen Basis und werden umfänglich in reiner Handarbeit entsprechend modifiziert.

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Daher ist der zusätzliche Hinweis im Webshop hinterlegt, dass leichte Fertigungstoleranzen auftreten können. Dies stellt nicht einen grundsätzlichen Mangel der Ware dar. Bedingt ist dies nicht durch die Umbauarbeiten, sondern auf Grund von Toleranzen der Herstellerplatinen und der aufgebrachten Bauteile.

Bei den mit aktiver PFC versehenen Netzteilen handelt es sich um OEM-Produkte, die zur Weiterverarbeitung durch Industrie, Handwerk und andere EMV-fachkundige Betriebe bestimmt sind. Diese sind CE-konform im Sinne der Niederspannungsrichtlinie.


Wasserkühlereinheit


Für jedes Netzteil werden aus 1.000g reinstem Elektrolytkupfer - größtenteils bestehend aus gefrästen Teilen sowie einem CNC-gefrästem Kupferbottich - die Einzelkomponenten hergestellt. Im Kupferbottich wird die Drosselspule vergossen und somit wird auch unter widrigsten Umständen eine ausreichende Kühlung des Netzteils - selbst bei Volllast - gewährleistet. Der zentral gelegene Wasserkühler selbst ist gebohrt und hat G1/4 Zoll Innengewinde für die gängigen Anschlüsse.

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Gekühlt werden alle Teile, welche bei Last eine mehr oder minder starke Verlustleistung produzieren. Dazu zählen u.a. die Mosfets, die Shottky Dioden, der primäre Lastwiderstand, die Drosselspule etc.

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Für ein hohes Maß an Ausfallsicherheit sorgt der gebohrte und absolut dichte Kühlkorpus. Im Falle von Störungen trägt der modulare Aufbau zur schnellen Fehlersuche ein übriges dazu bei. Auch das Thema Sicherheit - insbesondere für den Anwender - wird mehr als ausreichend bedacht. So ist das Netzteilgehäuse und der Kühlkorpus beidseitig zusätzlich geerdet.

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Vor Hardwareschäden durch Überlastung schützen zum Einen die Temperatursensoren und in Kombination ein Bimetallschalter.

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Die Netzteiltemperatur sowie den Prozessor-Wasserkühler überwachen die Temperatursensoren am Kühlblock und im Netzteil-Inneren. Im Falle von auftretenden Gefahren schalten diese das Netzteil ab.

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Musste allgemein bisher immer der PC und die Pumpe z.B. über eine Master-Slave-Steckdose angeschaltet werden, übernimmt dies komfortabel ein im Netzteil integriertes Relais. Dadurch wird bereits die Wasserpumpe zuverlässig beim PC-Start in Betrieb genommen und beim Herunterfahren des PC diese automatisch ausgeschaltet.

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Wem ist es nicht schon einmal passiert, dass er nach einigen Minuten bemerkte, dass der Rechner abstürzt, weil vergessen wurde, die Pumpe einzuschalten!



Erste Eindrücke vom EDVextrem EG-350

Das EG-350 überrascht positiv bezüglich Spannungsstabilität im Vergleich zu den schon etwas älteren anderen Enermax-Netzteilen. Es liefert beim Übertakten der CPU Spannungen, die auch bei einem regelbaren Antec Modell mit 550Watt nicht wesentlich stabiler ausfallen.
Das EDVextrem EG-350 arbeitet wesentlich stabiler als die beiden etwas älteren 550 Watt Enermax Netzteile. Der innere Aufbau der Wasserkühlung im EG-350 ist nicht zu beanstanden. Das sieht auch in einem etwas älteren Enermax 550Watt, das von ct100 auf Wasserkühlung umgebaut wurde, nicht besser aus.
Der 230V-Pumpenanschluss am EG-350 ist ein Kabel mit Europa-Kaltgeräte-Steckdose. Ein für eine 230V-Pumpe erforderlicher Europa-Kaltgeräte-Stecker liegt dem Bausatz bei. Beim Fertigprodukt ist dies zusätzlich zu ordern und bei der Bestellung anzugeben, da dies bereits für den Pumpenanschluss verbaut wurde. EDVextrem führt leider das zusätzlich benötigte, optionale Netzanschluss-Kabel nicht als Zubehör im Shop auf.
Ein Adapter für zwei Serial-ATA Festplatten liegt dem EG-350 bei. Die beiden Wasseranschlüsse mit G1/4 Zoll Gewinde in Form von Schlauchtüllen mit 10mm Außendurchmesser und 7mm Nennweite sind für einen Schlauch mit 8mm Innendurchmesser genau richtig. Optional sind auch 8/6mm Anschlüsse orderbar.
Der Durchfluss im WaKü-System wird durch das wassergekühlte Netzteil nicht beeinträchtigt (siehe Netzteil-Test-Tabelle). Perfektionisten würden ggf. Anschlüsse mit 8mm Nennweite und 11mm Außendurchmesser bevorzugen. Für dieses Klientel wäre es wünschenswert, diese seitens EDVextrem alternativ mit anzubieten.
Ein ansteckbarer, externer Temperatursensor zur Prozessorüberwachung und Abschaltung bei 60°C Wassertemperatur ist als weiteres Sicherheitsmerkmal sinnvollerweise zusätzlich vorhanden und optional am CPU-Wasserkühler anzubringen. Der Sensor ist an einem steckbaren Kabel am Netzteil angeschlossen. Auch wenn es nicht zur Prozessor-Temperaturüberwachung verwendet wird, muss es angeschlossen sein.


Praxis-Tests

Testplattform

PC-Bauteile


* ABIT KD7-RAID Rev. 1.1
* 2x 512MB RAM
* ATI Radeon 9700 Pro luftgekühlt
* CPU-Wakü (1A-HV)
* Chipsatz-Wakü (Sandmann)
* Mosfet-Wakü (Sandmann)
* Windows 98 mit 512MB RAM-Disk
* Seagate 15K3 18GB Festplatte
* Adaptec 2940U2W SCSI-Controller

Sonstiges

* Durchflussmesser KEY INSTRUMENTS, 60-600L/h
* Digitales Voltmeter FLUKE 87
* Stromwandler LEM PR20 100mV/1A

Der Lauda-Umlaufkühler regelt per Kompressor die Wassertemperatur im 6-Liter-Wassertank auf 20°C. Der Vorlauf wurde direkt mit dem Rücklauf mittels eines kurzen Schlauches verbunden, so dass die interne Pumpe nicht für den Wakü-Kreislauf benutzt wird. Dazu dient die externe UPS 6050 Wasserpumpe mit einstellbarer Leistung von 30/60/90 Watt. An der Pumpe ist an der Saugseite ein 16/22er Aquarienschlauch verbunden, der in den 6L-Wassertank gelegt ist. An der Druckseite der Pumpe ist ein Tygon-Schlauch R-3603 mit 8/11,2mm angeschlossen, der mit den Wasserkühlern im Netzteil (falls Wakü-Netzteil), auf der CPU, dem Chipsatz und den Mosfets verbunden ist. Vom letzten Kühlblock (Mosfets) fließt das Wasser dann zurück in den 6-Liter-Tank.

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Prozessorüberwachung und Spannungsstabilität

CPU-Überwachung und Abschaltung bei 60°C Wassertemperatur
Die Abschaltung wurde überprüft. Sie ist in der vorliegenden Ausführung nicht ganz befriedigend! Bei Überschreiten der 60°C wird zwar das EG-350 abgeschaltet, aber es wird sofort wieder eingeschaltet, wenn die Temperatur weit genug abgefallen ist. Bei einem unbeaufsichtigten PC wird sich dies dann regelmäßig wiederholen! Am EG-350 wird nicht signalisiert, dass die Temperaturüberwachung ausgelöst hat. Hierzu bedarf es noch weiterer Optimierungen.

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Verbesserungsvorschlag: Bei Übertemperatur sollte das EG-350 mit einer roten LED signalisieren, dass die Sicherheitsabschaltung ausgelöst hat. Eine grüne LED sollte anzeigen, dass das EG-350 betriebsbereit ist.
Bei Auslösen der Übertemperatur-Überwachung wäre es empfehlenswert, dass das EG-350 auch dann noch blockiert - d.h. es abgeschaltet zu belassen - wenn die Temperatur sich wieder auf normalen Level bewegt.
Am EG-350 wäre ein Reset-Taster wünschenswert, welcher nur wieder durch manuellen Eingriff den normalen Betrieb ermöglicht. Alternativ zu einem zusätzlichen Reset-Taster könnte auch der vorhandene Netzschalter am Netzteil dazu dienen, die einmal ausgelöste Übertemperatur-Überwachung zurückzusetzen.

Stabilität der Spannungen

Das sehr ausgewogene EG-350 ist sowohl für nicht übertaktete, als auch für übertaktete PCs sehr gut geeignet. Die +12V, die beim KD7-RAID Mainboard für die VCore genutzt wird, bricht von 12,04 V nur auf 11,86 V ein. Das sind gerade einmal 0,18V! Die beiden etwas älteren 550W Enermax Netzteile brechen von 12,10V auf 11,61V bzw. 11,67V ein. Das sind stattliche 0,69V bzw 0,63V. Nur das Antec True Control 550W und das Supermicro 400W sind etwas besser und geben jeweils lediglich um 0,12V nach.

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Wärmeabgabe an das Kühlwasser

Der Kompressor und die Pumpe wurden vom Lauda-Umlaufkühler abgeschaltet und die Temperaturen im Windows ausgelesen. Die Wassertemperatur wurde direkt im 6-Liter-Tank des Umlaufkühlers gemessen. Die CPU wurde zuerst einmal 30 Minuten lang mit Standardeinstellung und einer Wärmeverlustleistung von ca. 58 Watt und danach weitere 30 Minuten mit etwa 100W übertaktet belastet. Als Referenz wurde zusätzlich ein Testdurchlauf mit einem nicht wassergekühlten 550W Enermax gemacht.

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Vergleichswerte Wassertemp. zu Beginn Wassertemp. am Ende Differenz
EDVextrem EG-350 20,2°C 33,8°C 13,6°C
Ct100 550W Enermax 20,1°C 34,0°C 13,9°C
550W Enermax Luftgekühlt 20,0°C 33,0°C 13,0°C

Die wassergekühlten Netzteile erwärmen das Kühlwasser lediglich um moderate 0,6°C (EDVextrem EG-350) bzw 0,9°C (ct100 550W), während sich das Kühlwasser durch CPU-, Chipsatz- und Mosfet-Wasserkühlung bereits um stattliche 13°C erwärmt. Ein wassergekühltes Netzteil bewirkt demnach keine Temperaturnachteile in einem PC-Wakü-System.


Erwärmung der Netzteile

Vorab: Alle Netzteile wurden kaum handwarm.
Die Erwärmung der inneren Bauteile im EG-350 bei annähernd gleicher Wassertemperatur wurde genauer untersucht.

Temperatursensoren wurden möglichst dicht an folgenden Teilen montiert:

* T1 = Spule zwischen den beiden Mosfet-Reihen, wassergekühlt
* T2 = Mosfet an einer Seite außen, wassergekühlt
* T3 = Mosfet an der gegenüberliegenden Seite außen, wassergekühlt
* T4 = Spule außen, nicht wassergekühlt

Zuerst wurden die Temperaturen bei laufender Pumpe und ausgeschaltetem NT gemessen. Die Wassertemperatur wurde durchgehend per Klima-Kompressor geregelt.
Die CPU wurde auf Standard-Takt im BIOS-Setup eingestellt und für 30 Minuten im Windows zu 100% belastet. Anschließend wurde die CPU auf 100 Watt übertaktet und erneut für 30 Minuten zu 100% belastet.

Ergebnis:

* ohne Übertaktung der CPU ergibt sich ein Delta-T von 5,1°C/3,3°C/7,3°C/19,8°C
* mit Übertaktung der CPU ergibt sich ein Delta-T von 8,6°C/6,7°C/11,3°C/25,5°C

Die wassergekühlten Teile werden erwartungsgemäß nicht sonderlich warm.
Nur die nicht wassergekühlte Spule wird etwas über 50°C warm, welches aber keinen Grund zur Sorge bereitet.

Netzteil EDVextrem EG-350 (350W)
wassergekühlt JA
CPU-Einstellung im BIOS XP 3000+/166, entspricht ~58,4 Watt
2167 MHz, VCore 1,65V
Raumtemperatur 20,9°C
Wassertemperatur 20,8°C
Temperaturmesspunkte (s.o.) T1 T2 T3 T4
Netzteil ausgeschaltet 20,9°C 20,8°C 20,5°C 21,5°C
CPU IDLE 22,9°C 23,7°C 24,0°C 25,6°C
TOAST nach 10 Minuten 25,5°C 25,6°C 27,1°C 42,4°C
nach 20 Minuten 27,3°C 26,9°C 31,4°C 43,9°C
nach 30 Minuten 28,0°C 27,0°C 31,3°C 45,4°C
Delta-T nicht OC 5,1°C 3,3°C 7,3°C 19,8°C
CPU-Einstellung im BIOS XP 3000+/166, OC, entspricht ~100 Watt
2500 MHz, VCore 2,075V
Raumtemperatur 21,0°C
Wassertemperatur 20,5°C
Temperaturmesspunkte (s.o.) T1 T2 T3 T4
TOAST Start 28,2°C 29,4°C 33,1°C 47,5°C
nach 10 Minuten 30,4°C 29,9°C 34,6°C 50,6°C
nach 20 Minuten 31,0°C 30,1°C 35,1°C 50,9°C
nach 30 Minuten 31,5°C 30,4°C 35,3°C 51,1°C
OC Delta-T 8,6°C 6,7°C 11,3°C 25,5°C
CPUIDLE = Softwarekühler
TOAST = Softwareheizer


Fazit

Erst im direkten Vergleich mit anderen Netzteilen unter gleichen Rahmenbedingungen kann man die Qualitäten des wassergekühlten lautlosen EG-350 Netzteils von EDVextrem einschätzen. Die Schwankungsbreite der VCore war unabhängig von den fünf verschiedenen und unterschiedlich stabil arbeitenden Netzteilen exakt gleich. Der Spannungsregler auf dem ABIT KD7-RAID Mainboard kann auch mit einem stabilen Netzteil die VCore nicht besser ausregeln, wenn die CPU zwischen 0 und 100% ausgelastet wird.

[attachmentid=7735]

Enermax hat mittlerweile offensichtlich bei der Spannungsstabilität zur Konkurrenz deutlich aufgeschlossen und liefert eine hervorragende Spannungsversorgung, auch ohne zusätzliche Spannungspoti. Bis auf die fehlende, aber vernachlässigbare Reset-Funktion der externen Temperaturüberwachung gibt es keine wirklichen Kritikpunkte zu diesem WaKü-Netzteil.

Das EDVextrem EG-350 ist sehr sauber verarbeitet und gefertigt. Auch die Sicherheitseinrichtungen geben keinen Anlass zur Kritik. Insofern können wir für dieses CE-konforme Netzteil ruhigen Gewissens den Hartware Top Product Award verleihen und gratulieren EDVextrem zu diesem preiswerten, gelungenen Spezialumbau auf Enermax OEM Basis.



3.:: FANLESS-W 450Watt

Wassergekühltes, lüfterloses Netzteil mit 450 Watt Leistung. Wasseranschlüsse nach (Gehäuse)innen gerichtet. Über ein Wärmeleitsystem, das in den Kühllamellen eingelassen ist, kann die im Netzteil entstehende Wärme an den äußeren Kühlblock abgeführt werden. Das dort einströmende Wasser heizt sich auf und gewährleistet einen kontinuierlichen Wärmeabtransport !

Völlige Ruhe 0dB(A), 0 sone , absolut verschleissfrei (da keine rotierende Elemente) und mehr als ausreichende Power, das sind die herausragenden Eigenschaften dieses einzigartigen silentmaxx FANLESS Netzteils.

Die neueste Version ist mit ATX12V2.01 Standard ausgestattet.



4.:: 550 Watt SERIAL ATA DELUX


5.:: NC-Silence 480Watt



Quellen:

[attachmentid=7736]


<span style="font-size:12pt;line-height:100%">Kennt ihr auch noch wassergekühlte Netzteile? Wenn ja, welche?</span>
 
DerZong

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