Verseuchte Torrents - Anstieg bei Malware in P2P-Netzen

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Duke

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Seit einigen Tagen ist in Peer-to-Peer-Netzwerken wie Bittorrent eine deutliche Zunahme infizierter Dateien festzustellen. Die Anzahl verseuchter Downloads in Tauschbörsen hat sich gegenüber August nahezu verdreifacht.

Der Bochumer Antivirushersteller G Data warnt vor infizierten Downloads in P2P-Tauschbörsen. Die Zahl verseuchter Dateien hat seit Anfang letzter Woche stark zugenommen. Fanden die Bochumer im gesamten August noch 9400 Malware-Dateien bei Bittorrent und anderen Peer-to-Peer-Netzwerken, sind allein in den ersten drei Tagen der letzten Woche bereit 2400 schädliche Downloads entdeckt worden.

Nach Angaben von G Data sind besonders Software-Raubkopien, Kartenmaterial für Navigationsgeräte, Klingeltöne, Videos und Musikmitschnitte mit Malware verseucht. Allein der Torrent-Tracker Torrentreactor.net kommt auf einen Anteil von 90 Prozent der Befunde, vor torrent.to. Im August lag torrent.to noch vorne. Torrents haben sich praktisch als Nachfolger der früheren Tauschbörsen etabliert. Das Angebot an legalen und illegalen Dateien ist riesig und die dezentrale Datenübertragung sichert eine schnelle, weltweite Verbreitung.

Die Zahl der täglichen Nutzer von Bittorrent geht in die Millionen und entsprechend attraktiv sind solche Netze auch für die Verbreiter von Malware aller Art. Besondere Vorsicht ist bei angeblichen Cracks ("Keygenerator") für Lizenz-Software geboten. Häufig handelt es sich hierbei um Trojanische Pferde. Auch angebotene Raubkopien von Windows 7 oder Mac OS X 10.6 sind mit Malware verseucht.

G Data warnt daher vor der Nutzung solcher Tauschbörsen. Neben urheberrechtlichen Problemen handelt man sich schnell auch Trojanische Pferde ein, die Passwörter ausspionieren oder den Rechner zu einem fremdgesteuerten Teil eines Botnet machen.

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AlienJoker

Gast
Nach Angaben von G Data sind besonders Software-Raubkopien, Kartenmaterial für Navigationsgeräte, Klingeltöne, Videos und Musikmitschnitte mit Malware verseucht. Allein der Torrent-Tracker Torrentreactor.net kommt auf einen Anteil von 90 Prozent der Befunde, vor torrent.to

Da habe ich aber Mitleid mit den Raubkopierern... :D Strafe muss sein und wer so darum bittet, dem wird auch gegeben
 

juergen1

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Hallo,

nicht jede Datei ist automatisch eine Raubkopie, und nicht jeder Nutzer gleich ein Raubkopierer.
Nicht nur wegen den verseuchten Dateien ist äußerste Vorsicht geboten,
sondern den Abmahnwahn, die sich vom Anfang des Jahres 2009 bis aktuell
nahezu verdoppelt haben. (Stärkster Anstieg seit es überhaupt Internet gibt)

Man möge garnicht glauben wollen, daß es für unbesagte unbekannte Dateien auch Abmahnungen hagelt.

Ich will mich da nicht außen vor lassen, auch ich hatte mal das eine oder andere mal solche Programme benutzt, aber seit bekannt ist, was sich da momentan tut, Finger weg
 
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