USB-Stick: welches Dateisystem ist besser? FAT32, exFAT oder NTFS

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maniacu22

maniacu22

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USB-3.0-Sticks fungieren als Datenspeicher für die Hosentasche, wenn mal schnell ein paar Dateien ausgetauscht werden müssen. Aktuelle Sticks mit einer Kapazität von 32, 64 oder 128 Gigabyte stellen keine Seltenheit mehr dar. Doch in welchem Dateisystem soll der Stick am besten formatiert werden? FAT32, exFAT oder NTFS? Keins der genannten Dateisysteme ist von Grund auf als "falsch" anzusehen, jedes hat seine Vor- aber auch Nachteile, so dass die Wahl situationsbedingt festgelegt werden sollte



Bei der Formatierung eines USB-Sticks muss man je nach Anwendungsbereich des Sticks Kompromisse eingehen. Insofern auf einem Stick nur Dateien wie zum Beispiel Bilder abgelegt werden, die einzeln nicht größer als 4 Gigabyte sind, sollte FAT32 gewählt werden, weil nahezu alle Geräte mit diesem Dateisystem zurecht kommen. Auf diese Weise können Bilder (Fotos) oder Musik problemlos von einem Windows-PC auf einen Mac oder einen Linux-Rechner oder umgekehrt kopiert werden. Selbst Smart-TVs kommen mit dem alten FAT32 problemlos zurecht.

Das im Jahr 2006 von Microsoft eingeführte exFAT (Extended File Allocation Table) Dateisystem arbeitet zwar in Windows-Versionen ab Windows XP SP2 recht zuverlässig, doch haben die meisten anderen Betriebssysteme und auch Geräte Schwierigkeiten, Dateien von diesem Dateisystem lesen zu können. Aus diesem Grunde sollte man einen Bogen um dieses Dateisystem machen.

Mit NTFS können zwar Problemlos Daten von mehr als 4 Gigabyte Größe gespeichert und auch gelesen werden, doch haben die meisten Linux-Distributionen ihre Schwierigkeiten bei der Erkennung des Dateisystems. Ähnlich verhält es sich auch mit den meisten Geräten wie Smart-TVs oder DVD/Blu-ray-Playern, welche mit dem Dateisystem so gar nichts anfangen können. Insofern ein Betriebssystem wie Windows 7, Windows 8.x oder das kommende Windows 10 von einem USB-Stick gebootet werden soll, sollte der Stick dann schon in NTFS formatiert sein, da die Daten größer als 4 Gigabyte ausfallen.

Fazit:

Das neueste Dateisystem heißt nicht gleich, dass es für alle Anwendungen das Beste sein muss. Je nach Anwendungsgebiet sollte man sich im Vorfeld überlegen, für was der Stick eingesetzt werden soll.

Meinung des Autors: Wenn ihr gerne viele Bilder oder auch Musik auf einem USB-Stick jederzeit parat haben möchtet, solltet ihr der Kompatibilität wegen den dafür benötigten USB-Stick vorsichtshalber im FAT32-Format speichern. Soll gleich ein ganzes, bootfähiges Betriebssystem auf den Stick installiert werden, stellt NTFS die bessere Wahl dar.
 
HerrAbisZ

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UEFI BIOS verlangt aber FAT32
 
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microsoft

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Manche UEFI-BIOS lesen auch NTFS.
 
spacelord

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welches Linux kann den kein NTFS ? mittlerweile können die "meisten" das.
 
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karmu

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In Deinem ersten Post hast Du nicht gesagt, das Du das Booten meinst.
Daher meine Antwort, das es egal ist.

Also,
wenn ich lesen soll, dann empfehle ich Dir, Dich genau auszudrücken,
dann gibt es keine Missverständnisse !
 
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G-SezZ

Gast
welches Linux kann den kein NTFS ? mittlerweile können die "meisten" das.
So gut wie kein Linux installiert den Treiber per default. Wozu auch, braucht ja normalerweise niemand. Das gilt vor allem für die unzähligen HTPCs, VDRs, TVs, NAS, Tablets, Spielekonsolen, etc. bei denen sich Linux hinter einem GUI versteckt, und dessen Benutzer oft nicht mal wissen wie man eine Konsole bedient.
Dieser Artikel richtet sich ja offensichtlich nicht an das Publikum das weiß wie man einen Kernel baut.
 
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Daniel85

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also Ubuntu und Derivate installieren das per default wie mir scheint. bisher konnte ich auf meinem alten Ubuntu System (nur die Standard-Installationseinstellungen verwendet) meine externen ntfs Platten alle lesen und auch beschreiben lassen!
Und klar brauche ich auch hier ntfs, weil die externe Festplatte NTFS haben muss, um auch bei Freunden am Rechner erkannt werden zu können.
 
spacelord

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Ich meinte natürlich Linux Desktop versionen. VDRs kenn ich nur selbstgebaute, NAS verwende ich nicht und USB-Stick ans Tablet sehe ich fast nie. Es hängt doch immer von der Verwendung ab. Meine USB-Sticks sind alle NTFS und ich verspüre keine Einschränkung. Ich hatte auch mal FAT32 auf dem Stick und als ich vom Freund ein DVDimage kopieren wollte war Schluss mit lustig.
 
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WalterB

WalterB

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Die besten Erfahrungen habe ich mit FAT32 gemacht da die USB Stick auch wechselseitig für Apple verwendet werden, selbstverständlich könnten die Apple auch NTFS lesen.
 
Thema:

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