Übernahme: Yahoo weist Microsoft-Drohung zurück

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Eric-Cartman

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Microsoft-Chef Steve Ballmer hat Yahoo einen unfreundlichen Brief geschrieben. Darin drohte er mit einer feindlichen Übernahme, wenn der Vorstand von Yahoo nicht endlich der Übernahme durch Microsoft zustimmen würde. Jetzt hat Yahoo! auf Ballmers Schreiben geantwortet - mit einer ebenso einfachen wie klaren Forderung: Yahoo! will mehr Geld.

Microsoft hat Yahoo ein Ultimatum gestellt. Sollte es in den nächsten drei Wochen zu keiner Einigung zwischen den beiden Konzernen kommen (Microsoft bietet 45 Milliarden Dollar für Yahoo!), werde Microsoft eine feindliche Übernahme von Yahoo anstreben und den Yahoo-Aktionären direkt ein Angebot machen. Das könnte insgesamt zu einem niedrigeren Kaufangebot führen, ließ Ballmer durchblicken.

Am Sonntag saßen die Yahoo-Verantwortlichen nun zusammen und diskutierten über den Brief von Steve Ballmer, um darauf eine passende Antwort zu finden. Ballmer hatte seinen Brief am Samstag der Öffentlichkeit zugespielt. Eine nicht näher genannte Person aus dem Yahoo-Zirkel erklärte, dass das Microsoft-Angebot trotz der Ballmer-Drohung immer noch als zu niedrig erscheine und dem tatsächlichen Wert von Yahoo! nicht gerecht werde. Microsoft müsse sein Angebot erhöhen. Das werde man Microsoft in einem Antwortschreiben mitteilen. Bis jetzt drang aber kein konkretes Beratungsergebnis nach draußen, wie die Financial Times berichtet.

Yahoo bleibt aber während des Übernahme-Pokers nicht untätig. Das Internet-Unternehmen entwickelt derzeit nämlich mit AMP (ehemals Project Apex) eine neue Online-Werbeplattform, mit der Werbekunden Werbeflächen auf diversen Websites finden und auch selbst anbieten können. Damit greift Yahoo direkt Google Ads an.

Derzeit hat AMP noch Preview-Charakter. Experten interpretieren Yahoos Ankündigung als einen Versuch, Microsoft zur Erhöhung seines Übernahmeangebots zu zwingen, indem es eigene innovative Entwicklungen vorstellt, die den Unternehmenswert steigern könnten.

Mittlerweile liegt die offizielle Antwort von Yahoo! vor.

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#2
K

katze2807

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Microsoft hat Yahoo ein Ultimatum gestellt. Sollte es in den nächsten drei Wochen zu keiner Einigung zwischen den beiden Konzernen kommen (Microsoft bietet 45 Milliarden Dollar für Yahoo!), werde Microsoft eine feindliche Übernahme von Yahoo anstreben und den Yahoo-Aktionären direkt ein Angebot machen. Das könnte insgesamt zu einem niedrigeren Kaufangebot führen, ließ Ballmer durchblicken.
Da sieht man doch mal wieder den wahren Charakter von MS

"Und bist Du nicht willig, gehe ich mit dem Kopf durch die Wand":wut

Ich hoffe mal Yahoo verkauft an jeden anderen nur nicht an MS, wenn überhaupt.
 
#3
M

Michael90

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Ich bin in diesem Fall voll für Microsoft,irgendjemad muss sich doch mal Google in den Weg stellen können ! Und Microsoft wäre dafür wirklich gut geeignet.
 
#4
B

bluefisch200

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Ich bin in diesem Fall voll für Microsoft,irgendjemad muss sich doch mal Google in den Weg stellen können ! Und Microsoft wäre dafür wirklich gut geeignet.
Genau, Yahoo ist unglaublich was die da treiben...die wollen mehr Geld(bzw. MS hat schon mehr geboten) als sie eigentlich Wert sind...

Btw. Was ist an dem ganzen schlimm, bei Monopoly gehts genau so zu ;)
 
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