Telekom: Internet mit bis zu 100 MBit/s in folgenden Orten möglich

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Die Deutsche Telekom bietet ihren Kunden den Tarif 'MagentaZuhause L' an, der maximal 100 MBit/s Internet Flat im Download und bis zu 40 MBit/s im Upload bietet. Das ist für Poweruser natürlich ein Traum, doch leider gibt es das Ganze nur in einigen Städten und Gemeinden. Nachfolgend die aktuelle Übersicht

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Als die Telekom seinerzeit das neue DSL eingeführt hat, gab es immerhin die 12-fache Geschwindigkeit von ISDN, was jedoch weniger als 1 Mbit/s bedeutete. Mittlerweile gelten in vielen Regionen 16 Mbit/s als Standard, wobei vielerorts sogar bis zu 50 Mbit/s möglich sind. Doch manchem Nutzer reicht auch das nicht aus, denn der Download großer Datenmengen kann sich auch damit hinziehen. Zudem ist der Upload in den entsprechenden Tarifen extrem beschränkt, denn mehr als 2,4 beziehungsweise 10 Mbit/s sind nicht drin. Beim Blick auf die Homepage der Telekom werden daher viele Anwender freudig feststellen, dass es inzwischen einen Tarif mit den erwähnten 100 Mbit/s im Download und stolzen 40 Mbit/s beim Hochladen gibt. Dessen Aufpreis liegt bei gerade einmal 5 Euro im Vergleich mit dem Tarif mit 50 Mbit/s.

Realisiert wird die hohe Geschwindigkeit dadurch, dass auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler Glasfaserkabel statt der bisherigen Kupferleitungen eingesetzt wird. Letztere kommen dann nur noch auf der sogenannten letzten Meile zum Einsatz, also zwischen den großen grauen Kästen am Straßenrand und dem eigenen Anschluss. Der entsprechende Um- und Ausbau ist jedoch aufwendig, weshalb bislang nur relativ wenige Orte mit der Technik versorgt werden. Dabei gibt es zahlreiche kleinere Ortschaften, in denen man das schnelle Internet eher nicht vermuten würde. Stand heute ist das in diesen Kommunen möglich:
Ahaus-Alstätte, Altshausen, Anklam, Ascheberg, Aulendorf, Bacharach, Bad Bentheim, Bad Lausick, Bad Münster am Stein-Ebernburg, Bad Pyrmont, Bad Schandau, Bad Waldsee, Baiersbronn, Beelitz, Bernstadt auf dem Eigen, Bestensee, Bisingen, Bochum-Wattenscheid, Bordesholm, Brandenburg/Havel, Brannenburg, Breisach, Bruchsal, Buchenberg, Burgthann, Chemnitz, Colditz, Darmstadt, Deidesheim, Dillingen, Dresden, Eisenhüttenstadt, Emmelshausen, Engen, Erkelenz-Lövenich, Esselbach, Falkenstein, Freilassing, Freudenstadt, Gevelsberg, Gifhorn, Gilching, Grabenstätt, Grafing, Grenzach-Wyhlen, Greven, Großschönau, Guntersblum, Hagen-Hohenlimburg, Hattingen, Heiden, Hengersberg, Herzberg/Elster, Heusenstamm, Heusweiler, Höchstadt, Illertissen, Ingelheim, Iserlohn, Kleinblittersdorf, Kürten-Dürscheid, Lahnstein, Langen, Langenzenn, Laufen, Legau, Lemgo, Lengefeld, Lenting, Leonberg, Leutkirch, Löbau, Luckenwalde, Malente, Markt Schwaben, Marktoberdorf, Meckenheim, Munderkingen, Münster-Wolbeck, Nahe, Neckargemünd, Nersingen, Neunkirchen, Neustadt, Neustrelitz, Nordkirchen, Nördlingen, Nottuln-Appelhülsen, Oberaudorf, Oberderdingen, Oberkochen, Oederan, Ottweiler, Paderborn, Pfalzfeld, Rantrum, Rees-Haldern, Rehau, Remseck, Rheinberg-Orsoy, Rheinfelden, Riedlingen, Rödermark, Rötha, Rüdesheim, Saerbeck, Sassnitz, Schelklingen, Schleiden-Gemünd, Schneeberg, Schönkirchen, Schwalmstadt, Selbitz, Seligenstadt, Simmern, Sonnenbühl, Sonthofen, Sprockhövel-Haßlinghausen, Steinburg, Steinen, Stockstadt, Stollberg/Erzgebirge, Strasburg, Sulzbach, Taucha, Tellingstedt, Tettnang, Tharandt, Thum, Treuenbrietzen, Trochtelfingen, Trossingen, Tuttlingen, Viöl, Völklingen, Waldkirch, Walzbachtal, Warburg, Wartenberg, Wassenberg, Weierbach, Wermelskirchen, Wiesbaden, Wolnzach und Wörth.

Der Haken ist dabei, dass es vielerorts keine flächendeckende Versorgung gibt, sondern nur einzelne Ortsteile oder gar nur einzelne Straßenzüge versorgt werden. Hier muss individuell geprüft werden, ob der eigene Anschluss tatsächlich geeignet ist. Und bei aller Freude darf nicht vergessen werden, dass über das Kabelnetz vielerorts sogar ein Download von bis zu 400 Mbit/s realisiert werden kann - weshalb man beim Bonner Unternehmen auch so besorgt über die geplante Übernahme von Unitymedia durch Vodafone ist.

Meinung des Autors: Wer öfter große Datenmengen herunterlädt, oder einen Internet-Anschluss mit mehreren Personen teilt, dem kann DSL gar nicht schnell genug sein. Es ist daher erfreulich, dass man im Netz der Telekom inzwischen vielerorts deutlich schneller als bisher unterwegs ist. Die lange Liste der versorgten Orte lenkt jedoch ein wenig davon ab, dass es weiterhin extrem große Lücken bei der Versorgung gibt.
 

Daniel85

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öhm, das muss an noch viel mehr Orten verfügbar sein. Mein Kumpel in Eschwege (ländliches Nordhessen) hat auch 100 MBit bei der Telekom, und hier bei mir ist es auch verfügbar.
 
G

G-SezZ

Gast
Wir haben vor wenigen Jahren einen neuen, riesengroßen Glasfaser Kasten direkt vor den Vorgarten gesetzt bekommen. Es war scheinbar nicht möglich den 4m weiter, ans Ende des Grundstücks zu bauen, der musste genau in die Mitte des Gartens, so dass wir ihn immer schön vor den Augen haben wenn wir draußen sitzen. In dem Zuge musste der Gehweg neu gepflastert werden, was eigentlich die Telekom bezahlt hätte, aber irgend so ein be.... Planer unserer Stadt hielt es für nötig den total fancy mit gemusterten Pflastersteinen zu machen, für die wir noch drauf zahlen mussten. Uns wurde versprochen dass die Aktion schnelleres Internet bringt. Vorher hatten wir max 32MBit, danach hatten wir...32MBit... Mittlerweile sind 50MBit möglich, aber das hat nochmal 2-3 Jahre gedauert.
Selbst wenn die hohen Bandbreiten bei uns verfügbar wären, und obwohl mich der hohe Upstream sehr reizen würde, finde ich die Preise astronomisch. Ich bezahle bei Unitymedia fast die Hälfte für die doppelte Download Bandbreite.
 

Daniel85

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ja, die Preise sind echt sehr hoch. 44,95 € im Monat für 100 MBit bei der Telekom...Unitymedia ist da viel günstiger und noch schneller als 100 MBit. Ich zahl 24,95 € für 120 MBit (ankommen tun sogar 130 MBit). Im dritten Jahr wären es dann 34,95 €, immer noch 10 € billiger als die Telekom. Aber ich fürchte ja, dass der Aufkauf durch Vodafone die Preise erhöht..
 
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