Stiftung Warentest kritisiert den E-Postbrief

Diskutiere Stiftung Warentest kritisiert den E-Postbrief im IT-News Forum im Bereich IT-News; Er ist zu umständlich, zu unsicher und zu teuer. Wirklich vertrauliche Mitteilungen versendet nur, wer sich selbst um eine...
#1
Duke

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#2
WillyV

WillyV

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Im Bericht der Stiftung WT stehen noch mehr interessante Details.

Ich fürchte, das wird nicht leicht verkäuflich sein. Es zählt rechtlich nicht als Schriftform, das heißt, man kann z.B. keine Versicherung kündigen. Ein eingeschriebener E-Postbrief ist teurer, als wenn man ihn per Filiale versendet. Und das lustige sind die Gebühren für die papierlose Zustellung von E-Postfach zu E-Postfach. Die Post hat damit wohl die gebührenpflichtige e-Mail erfunden. Viel Glück...
 
#3
A

AlienJoker

Gast
Viel interessanter finde ich, was der deutsche Anwaltsverein zur DE_Mail gesagt hat: klick
 
#4
D

Darmstadtium

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Eine sichere rechtsverbindliche Emailkommunikation ist in Deutschland ein Milliardenmarkt, klar das sich die Post das nicht entgehen läßt. Da sich keiner bei 20 Diensten anmelden will können sie sich, wenn sie geschickt sind, ein quasi Monopol aufbauen.
 
#6
A

AlienJoker

Gast
Der Knackpunkt ist bei DE-mail ja die gesicherte Zustellung (die man extra bezahlen muss) und die garantiert mir die Signatur leider nicht.
 
#7
WillyV

WillyV

C64
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Gesicherte Zustellung wie bei einem eingeschriebenen Brief. Ist gut und schön und wäre tatsächlich ein Argument. Aber:

Stiftung Warentest hat gesagt.:
Versicherte können zum Beispiel ihre Kündigung per E-Postbrief schicken - sofern die Vertragsunterlagen keine Schriftform vorschreiben. Aber Achtung: Manche Rechtshandlungen wie die Mietkündigung sollten nicht mit der elektronischen Post geschickt werden. Sie bedürfen stets der Schriftform.
Wann schickt man denn schon einen eingeschriebenen Brief? Kündigung von Versicherungen, Handyvertrag, Mietvertrag etc. Und genau da ist der e-Brief anscheinend die Pixel nicht wert, die er am Monitor belegt...
 
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