Steve Jobs ist tot: Appel-Gründer erliegt Krebsleiden.

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Eric-Cartman

Eric-Cartman

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Einer der größten Visionäre des Computerzeitalters ist tot. Steve Jobs, der Mitbegründer des Computerherstellers Apple, starb am Mittwoch im kalifornischen Palo Alto im Alter von nur 56 Jahren, wie das Unternehmen in Cupertino bei San Francisco bestätigte.

Jobs litt schon seit langem an Krebs. Erst im August hatte er die Führung der Geschäfte abgegeben. Maßgeblich trug er dazu bei, dass heute in fast jedem Haushalt ein Computer steht. Auch der Musikspieler iPod, das Mobiltelefon iPhone und der Kleincomputer iPad gelten als seine Schöpfungen.

Am Abend (Ortszeit) erschien im Internetauftritt von Apple die Todesnachricht. Die Startseite zeigte zunächst nur ein großes Bild des langjährigen Chefs mit den Lebensdaten 1955 und 2011. Jobs schaute den Betrachter von dem Schwarzweißbild nachdenklich an. Er trug auf dem Foto den für ihn typischen schwarzen Rollkragenpullover.

Später kam auf der Startseite noch eine Würdigung hinzu: Apple trauere um einen «Visionär und ein kreatives Genie». «Die Welt hat einen faszinierenden Menschen verloren», hieß es in der kurzen Mitteilung weiter. «Die, die das Glück hatten, ihn zu kennen und mit ihm zu arbeiten, haben einen Freund und Mentor verloren. Steve lässt ein Unternehmen zurück, wie nur er es aufbauen konnte und das immer in seinem Geiste arbeiten wird.»

Apple richtete zugleich ein elektronisches Kondolenzbuch ein. Auf [email protected] konnten Fans Beileidsnachrichten schicken. Der Vorstand ergänzte später noch in einer Mitteilung: «Steves Brillanz, seine Leidenschaft und Energie waren die Quelle der unzähligen Neuheiten, die unser aller Leben bereichert und verbessert haben. Die Welt ist unermesslich besser durch Steve.»

Der schwer kranke Firmengründer war im August als Konzernchef zurückgetreten. Er könne seine Aufgaben nicht länger erfüllen, schrieb Jobs damals. Er blieb dem Konzern aber als Chef des Aufsichtsrates erhalten und hatte damit weiterhin ein gewichtiges Wort mitzureden. Bei der Vorstellung des neuen iPhones 4S am Dienstag tauchte er zur Enttäuschung der Investoren nicht auf - es war nur Stunden vor dem Tod des prägenden Kopfes von Apple.

US-Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle zeigten sich «betrübt» über die Todesnachricht. In einer Mitteilung des Weißen Hauses hieß es, Jobs habe zu den größten amerikanischen Erfindern gezählt. Mit dem Aufbau eines der erfolgreichsten Unternehmen des Planeten aus seiner Garage heraus, habe er beispielhaft den Geist der amerikanischen Erfindungsgabe gezeigt. «Die Welt hat einen Visionär verloren», hieß es in der Erklärung des Präsidenten.

2004 hatte Jobs wegen Krebs behandelt werden müssen, 2009 bekam er eine neue Leber. Immer wieder musste er Auszeiten vom anstrengenden Tagesgeschäft nehmen und trat nur sporadisch öffentlich auf. Er überließ die Geschäfte seit Januar weitgehend seinem Vertrauten Tim Cook, der deswegen als Kronprinz galt.

Jobs' Gesundheit wurde von den Anlegern intensiv verfolgt. Ging es ihm schlechter, sackte der Aktienkurs ab; gab es Nachrichten der Besserung, schnellten die Kurse wieder empor. Die Investoren vertrauten vor allem auf das untrügliche Gespür des Kaliforniers für den Markt: Apple hat weder den MP3-Spieler noch das Smartphone noch den Tabletcomputer erfunden, aber allen mit dem iPod, dem iPhone und dem iPad zum Durchbruch verholfen. Jobs verstand es immer geschickt, die Neuheiten als Ereignis zu zelebrieren.

Microsoft-Mitgründer Bill Gates war ein jahrzehntelanger Konkurrent von Jobs, zuletzt lag Apple vor allem mit Google über Kreuz. Auf jeder US-Seite der täglich milliardenfach angeklickten Suchmaschine stand am Mittwoch «Steve Jobs, 1955 - 2011», der Klick auf den Namen führte direkte zur Startseite des Konkurrenten.

«Ich bin wirklich traurig», erklärte Gates. «Ich habe Steve vor etwa 30 Jahren zum ersten Mal getroffen, und wir waren Kollegen, Mitbewerber und Freunde über mehr als die Hälfte unserer Leben.» Wenige hätten die heutige Welt so beeinflusst, die Nachwirkungen von Jobs würden noch spätere Generationen spüren. «Für die, die das Glück hatten, mit ihm zu arbeiten, war es eine unglaublich große Ehre. Ich werde Steve enorm vermissen.»

Microsoft-Chef Steve Ballmer drückte in einer Erklärung «mein tiefstes Mitgefühl über den Tod von Steve Jobs, einem der Gründer unserer Industrie und ein wahrer Visionär. Mein Herz ist bei seiner Familie, jedem bei Apple und jedem, der von seiner Arbeit berührt wurde.»

Der Chef des Internetgiganten Google, Eric Schmidt, der früher selbst eine führende Position bei Apple innehatte, sprach von einem sehr traurigen Tag «für uns alle». Er fügte hinzu: «Steve war so charismatisch brillant, dass er Menschen inspirierte, das Unmögliche zu tun.» Er werde als der größte Computererfinder in der Geschichte in Erinnerung bleiben.

Der südkoreanische Apple-Wettbewerber Samsung Electronics beschrieb Jobs als innovativen Geist und großen Unternehmer. Zum Tod des Apple-Mitbegründers sprach der Geschäftsführer und Vize-Vorsitzende G.S. Choi am Donnerstag im Namen des Elektronikkonzerns zugleich Familie und Kollegen von Jobs sein «tiefstes Mitgefühl» aus. «Sein innovativer Geist und seine bemerkenswerten Errungenschaften werden den Menschen in aller Welt für immer im Gedächtnis bleiben.» Wenige Stunden vor der Nachricht von Jobs' Tod hatte Samsung mitgeteilt, dass es den Verkauf des neuen iPhone 4S von Apple in Frankreich und Italien verhindern wolle.

Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg meinte, Amerika habe ein Genie verloren, an das man sich erinnere wie an Edison und Einstein und dessen Ideen die Welt für Generationen prägen würden.

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PsychoChrille

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tschuffi

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Schade Steve !!!


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Erli

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Ich selbst bin kein Apple- und/oder Steve Jobs- Fan.

Trotzdem habe ich noch immer Hochachtung vor einen Mann der es wie kein zweiter verstanden hat seine Ideen umzusetzen!

Hier ein kleiner Pressespiegel zum Tagesthema:


Ihn zu treffen wäre für mich sicher eine Bereicherung gewesen…
 
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Intelpower

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Das er so lange noch bei Apple war trotz seiner Krankheit, zeigte ja wie er an dieser Firma hing.
 
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JumpingJohn

JumpingJohn

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Ein höchst Inteligenter Mann, der die IT des hier und jetzt maßgeblich geprägt hat, weit nicht mehr unter uns weil er Opfer einer gnadenlos zerstörerischen Krankheit viel zu früh für ein Menschenleben erlegen ist.

Noch größer wäre seine Fangemeinde wenn er seine sicher einfach und intuitiv zu bedienenden Produkte nicht durch fragwürdige Software-Designe Entscheidungen wie iTunes zwang und fehlender Möglichkeit der Konektivtät zu Apple-fremden Produkten Steine in den Weg gelegt hat. Dafür gibt es sicher gute Gründe, aber dies ist wohl ein Grund warum ich nie einer dieser Jünger geworden bin.

Aber dennoch möchte ich hiermit Steve Jobs meinen tiefsten Respekt für sein Arrangement und seinen unaufhaltbaren Innovationswillen zollen und wünsche ihm das er nun in frieden Ruhen kann.

Ich hoffe das es bald einen neuen Innovationsträger am IT-Himmel geben wird um die entständene Lücke wenigstens ansatzweise füllen zu können, auf das es auch weiterhin Innovationen geben wird, die die Menscheit in seiner Entwicklung weiter vorran führt.
 
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