"Stern": Wikipedia besser als Brockhaus

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#2
Fireblade

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Klar ist Wiki besser als Brockhaus,
ich glaube heute hat keiner mehr Lust in den Brockhaus-Schwarten herumzusuchen,die Zeiten sind vorbei.Und Wiki ist aktueller.
 
#4
R

Rambó.Ò

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Beim Wiki findet man echt über alles irgendetwas! Ob dies nun immer stimmt ist ne andere Geschichte:D

Brockhaus ist mir unbekannt. Noch nie drin rumgewühlt;)
 
#5
Fireblade

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Grüßt die Winboarder
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Da hast du auch nichts verpasst @Rambó.Ò
Das ist die Brockhaus Enzyklopädie.:kotz
3765324507.jpg

Meine Eltern haben damals sehr viele Geld für sowas ausgegeben...rausgeschmissenes Geld. :D
 
#10
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Phraser

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He he, ich kannte Brockhaus gar nicht! :-)
 
#11
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schwarze Pest

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Ich wollte nur mal einwerfen, dass es bei einer wissenschaftlichen Arbeit eigentlich verboten ist das wiki als quelle zu nutzen!
Nur weil die Masse meint das stimmt muss das nicht so sein!
Noch immer ist der Brockhaus ein geprüftes Werk welches zitierfähig ist!
Ich bin der Meinung, dass man Brockhaus nicht mit wikipedia vergleichen kann!
Das eine ist allgemeines nachschauen!
Das Andere ist eine Informationsquelle für wissenschaftliches arbeiten!
 
#12
Wado

Wado

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zu deutsch wiki und brockhaus zusammen werfen.
zu dem ein fileicht weitschweifender einwurf dazu vor dem deutschen wörterbuch gab es nichts dan kam die bibel in deutsch (von luther) der sie nach dem damaligem "mundart" geschrieben hatt und daraus entwikelte sich das sich viele nach der schreibweise richteten und sich dan daraus ein wörtebuch entstand (so ungefähr) das natürlich mit der zeit verfeinerte.
also wurde so die schreibweise vereinfacht. fileicht vereinfacht das wiki ja auch das verständnis gegenüber dem brockhaus.
 
#13
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Ronny

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...weil Bücher ja nicht mehr gelesen werden.
Falls Du tatsächlich dieser Meinung sein solltest, dann lass' dir versichern, dass dem absolut nicht so ist, denn die Umsatzzahlen des Buchhandels sprechen da für sich!

Auch, wenn ich kleinlaut zugeben muss, dass ich selbst nie ein Buchleser war (ich werd's dann sicher auch nicht mehr), ist die Macht des Buches ungebrochen.

Und wie zuvor schon gesagt wurde, kann man die neuen Medien, wie z. B. das Internet sicher nicht als Konkurrenz des gedruckten Buches ansehen, denn wer liest schon ein 500-Seiten-Buch am Bildschirm. Und der Vorteil der enormen Aktualität von Wikipedia ist leider auch gleichzeitig ein entscheidender Nachteil, wenn es darum geht, etwas sicher wissen zu wollen bzw. zu müssen!

Und in einem Punkt hat ein Buch einen 100-prozentigen Vorteil vor aber auch jeder "Buchstabensammlung" im World-Wide-Web...

Man kann ja mal versuchen, ein abgebrochenes Schrank- oder Sofabein durch eine Internetseite zu ersetzen! :D
 
#14
copy02

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Also ich Lese auch Bücher. Aber das Brockhaus als Lexikon ist mir zu Teuer.
Also kann man nicht sagen das man heut zu tage kein Buch mehr liest.
Klar Wiki ist besser als Brockhaus ist ja auch Aktueller.
 
#16
Michel

Michel

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Man sollte vielleicht mal eines ganz klar herausstellen. Bei Wikipedia und Brockhaus liegen ganz unterschiedliche Konzepte vor:

- der Brockhaus als herkömmliche Enzyklopädie wird von einer klar abgegrenzten Autorschaft erstellt, ediert und schließlich herausgebracht

- die (gute) Idee, die hinter Wikipedia steckt ist die, das Open-Source-Prinzip auch auf ein enzyklopädisches Werk anzuwenden, jeder soll dabei mitmachen dürfen

Und hier sind wir auch schon beim Kern des Problems angekommen.

- wie "schwarze Pest" weiter oben schon erwähnte, ist die Wikipedia im wissenschaftlichen Sinne eigentlich kein zitierfähiges Werk, da der Urheber eines Artikels in den meisten Fällen nicht eindeutig zu identifizieren ist. Wenn ich aber etwas zitiere, brauche ich die Sicherheit eines klar identifizierbaren Urhebers, denn ein zitierter Beitrag kann ja auch falsch sein, dann trifft die Schuld aber nicht mich

- viele "Mainstream"- und "Common Sense"-Artikel in der Wikipedia sind zweifelsohne gut geschrieben und korrekt recherchiert, trotzdem gibt es einen geringen Prozentsatz falscher Informationen in der Wikipedia, die sie insgesamt leider zu einer unzuverlässigen Informationsquelle - wiederum im wissenschaftlichen Sinne - machen

- leider hat auch das Prinzip der freien Urheberschaft in der Wikipedia seine Grenzen, wirkliche Demokratie ist auch hierbei nur schwer möglich, da Artikel natürlich auch laufend auf die Korrektheit und vor allem auf ihre inhaltliche Vertretbarkeit im rechtlichen und auch moralischen Sinn überprüft werden müssen
 
Zuletzt bearbeitet:
#17
Rebecca M.

Rebecca M.

...wird behandelt...
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Google-Wikipedia – Konsortium

Mahlzeit liebe WinBoarder,

zu dem Stern-Artikel möchte ich noch anmerken, das ltd. einer Studie der TU-Graz, über die Plagiat-Problematik, Wikipedia zu 70% mit dem deutschsprachigen Google – Ableger verbandelt ist :eh .
Wenn ein deutschsprachiger Begriff bei Google eingegeben wird, zeigen 70 Prozent aller Anfragen Wikipedia als obersten Suchtreffer.

Mittlerweile wird man z. B. in Foren usw. zum „googeln“ aufgefordert. Dann kommt oft Wikipedia als Info Quelle.
Mich stimmt nachdenklich, wie viele User die Google-Wikipedia – Ergebnisse gar nicht verifizieren, und jetzt übernimmt sogar der STERN das Loblied, ohne auch auf die Gefahren, alles per Copy-Paste zu übernehmen, aufmerksam zu machen.

Durch diesen Gruppenzwang auf „Fragesteller“ könnte ich mir vorstellen, das das Google-Wikipedia – Konsortium zu einer manipulierten Meinungsbildung führen könnte :omg .

Ich will Euch jetzt nicht weiter mit der Studie langweilen; ist ziemlich umfangreich über 180 Seiten. (hatte auf einem Flug 14 Stunden Zeit :D , um mich damit zu beschäftigen…).

Nur noch dies: Wir haben unsere Tochter (17) schon früh angehalten, Informationen möglichst aus verschiedenen Quellen (wozu auch ein gedrucktes Lexikon gehören darf :satisfied) zu hinterfragen, und sich dann die Meinung zu bilden.
Klappt bis jetzt gut, und wird von ihr eher als spannend, denn als Zwang betrachtet.


Einen schönen Tag noch


Rebecca :sing

P.S. für Interessierte; hier der Link zu der Studie:
http://www.iicm.tugraz.at/iicm_papers/dangers_google.pdf
 
#18
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Ronny

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@Rebecca M.

:danke für deinen Beitrag!

Ich hoffe nur, dass sich möglichst viele junge Menschen solch etwas auch mal klar machen, damit ihnen zumindest bewusst wird, dass Internet nicht alles ist. :blush
 
#19
Rebecca M.

Rebecca M.

...wird behandelt...
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...noch eine kurze Bemerkung...

@Rebecca M.

:danke für deinen Beitrag!

Ich hoffe nur, dass sich möglichst viele junge Menschen solch etwas auch mal klar machen, damit ihnen zumindest bewusst wird, dass Internet nicht alles ist. :blush
Ja, @Ronny Du sprichst mir aus der Seele.

Nur den Anstoß dazu müssen einfach die Eltern geben, da sollte sich niemand rausreden.

Eine "fruchtbare" Diskussion zwischen Eltern und unseren "Kiddy´s" macht beiden Parteien Spass, und bringt mehr, als wenn wir die Meinungsbildung irgendwelchen Figuren überlassen, denen wir unsere Tochter nicht kritiklos anvertrauen würden, und werden :sneaky .



Herzliche Grüße


Rebecca :sing
 
#20
automatthias

automatthias

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Wie schon von anderen bemerkt, geht es ja in dem Stern-Artikel (der übrigens anscheinend auch in einigen Tageszeitungen zu lesen war), um die Online-Version des (nur) 15-bändigen Brockhaus.
Soviel ich weiß, gibt es von der Bücherausgabe auch eine >20-bändige Version.
Und es gibt eine Multimedia-DVD-Version der Brockhaus-Enzyklopädie. Diese schneidet normalerweise in Vergleichstests besser ab als die Microsoft Encarta. Ich selber habe diese schon seit mehreren Jahren im Gebrauch (ab und zu aktualisiert) und bin damit sehr zufrieden. Sogar von mir gemeldete Fehler wurden von der Redaktion aufgenommen.
Die Multimediaversion ist natürlich deutlich preiswerter und vor allem Platz sparender als die Buchversion. Trotzdem ist ein gedrucktes Buch in vieler Hinsicht praktischer, gerade darum, wenn man mehrere Dinge möglichst gleichzeitig im Überblick haben will. usw.

P.S.: Wer "den Brockhaus" (nicht inhaltlich, aber wenigstens als Begriff) nicht kennt, hat 'ne echte Bildungslücke. Muss ich einfach mal sagen.
 
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