Speicherpreise - fünfzig prozentige Preissteigerung im Vergleich zum Sommer

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Wenn man die Preisentwicklung bei Computer-Hardware betrachtet, fallen die hohen Preissteigerungen beim DDR4-Speicher besonders ins Auge. Noch vor einem halben Jahr konnte man ein 16 Gigabyte großes DDR4-Kit für rund 55 Euro erstehen, wofür mittlerweile fast 100 Euro bezahlt werden müssen. Diese Preissteigerung hat aber nicht nur etwas mit dem Weihnachtsgeschäft oder dem schwachen Euro zu tun, sondern vielmehr mit dem erhöhten DRAM-Bedarfim Mobile- und Server-Sektor




Schon gegen Ende des Sommers ließ sich ein Preisanstieg bei den RAM-Speichern beobachten, welcher in diesem Jahr nicht wieder nach unten korrigiert werden sollte. Kurz vor Weihnachten bestätigt sich dieses Bild, da DDR4-Speicher so teuer wie bereits im Vorjahr geworden ist. Konnte man noch im Mai diesen Jahres das Ballistix Sport DDR4-2400 Kit des Herstellers Crucial für um die 60 Euro erstanden werden, sind seit Ende November mindestens 92 Euro dafür fällig, was einer Preissteigerung von mehr als 50 Prozent entspricht.




Doch sind dafür nicht wie so oft das Weihnachtsgeschäft oder der schwache Euro, sondern dieses Mal die Mobile- und Server-Märkte dafür verantwortlich, wie das Marktforschungsunternehmen Trendforce via pcgameshardware schon im September berichtet hat. Dort soll sich der Bedarf nach RAM-Riegeln und einzelnen DRAM-Modulen dermaßen erhöht haben, dass die Fertigung der Nachfrage nicht nachkommen kann. Demzufolge erhöhen sich auch die Preise, auch wenn die große Aufrüst-Welle erst für das kommende Jahr prognostiziert wird, wenn AMD mit Zen und Intel mit Kaby Lake in die Startlöcher gehen.

Fazit: Solltet ihr demnächst planen, euren PC mit mehr RAM aufzurüsten, solltet ihr euch dessen bewusst sein, dass dies aktuell der wohl schlechteste, weil teuerste Zeitpunkt dafür wäre. Jeder, der mit seinen 8, 16 oder 32 Gigabyte Ram noch zurecht kommt und dennoch ans Aufrüsten denkt, sollte wenigstens bis zum Frühjahr damit warten, bis sich die Produktionskapazitäten hoffentlich wieder etwas erholt haben.

Meinung des Autors: Auch wenn man sich gerade zu Weihnachten etwas Neues für den Computer gönnen möchte, ist es empfehlenswert, neben den Preisvergleichen auch die Preisentwicklung im Auge zu behalten. Aktuell ist wirklich kein guter Zeitpunkt, den RAM aufrüsten zu müssen, wenn dies nicht wirklich sein muss. Bei einer normalen Preisschwankung würde ich auch nichts negatives sagen, aber bei Preisdifferenzen von mehr als 50 Prozent, sollte man sich jeden Kauf doch zweimal überlegen.
 
G

G-SezZ

Gast
So vorhersehbar wie das jedes Jahr ist ist es eigentlich ein Wunder dass die Preise überhaupt so sehr schwanken können. Gibts denn keine Händler die sich im Sommer die Lager voll machen um im Winter in den Preiskampf zu gehen? Einen einfacheren Markt gibt es doch kaum.
 

Slayer10061977

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So vorhersehbar wie das jedes Jahr ist ist es eigentlich ein Wunder dass die Preise überhaupt so sehr schwanken können. Gibts denn keine Händler die sich im Sommer die Lager voll machen um im Winter in den Preiskampf zu gehen? Einen einfacheren Markt gibt es doch kaum.

Lagerhaltung ist halt neben den Personalkosten eine der teuersten Fixkosten... :blush
 
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