Snogard: Schadenersatz wegen illegaler Software

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Microsoft hat einen seit 1998 andauernden Rechtsstreit mit dem Frechener PC-Händler Snogard endgültig beigelegt. Der nordrhein-westfälische Hardware-Versender hatte in der Zeit von September 1997 bis Februar 2000 eine unseriöse, als Hard-Disk-Loading bekannte Verkaufspraxis angewendet.

Die Software, die Snogard in Kombination mit PCs anbot, wurden illegal auf die Festplatten der Rechner aufgespielt und ohne Datenträger ausgeliefert. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um Windows 95 und Windows 98, die Kunden erhielten lediglich ein Handbuch zu dem Programm. Wenn sie das Fehlen einer original Microsoft Software CD-ROM reklamierten, wurde ihnen gegen Zahlung von zehn Mark auf einer selbstgebrannten CD-R eine so genannte "Sicherheitskopie" der Software zugeschickt.

Einer entsprechenden Klage von Microsoft wurde in erster Instanz vom Landgericht Köln stattgegeben, das anschließende Berufungsverfahren endete jetzt mit einem Vergleich. Darin erkannte Snogard den Unterlassungsanspruch von Microsoft an und verpflichtete sich zu einer Schadensersatz-Zahlung in sechsstelliger Höhe.

Quelle: chip.de
 
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