Skyhigh´s Tipps

Diskutiere Skyhigh´s Tipps im Dokumentationen Forum im Bereich Made by WinBoard-User; Hallo zusammen, hier trage ich euch nach und nach Tipps zu Themen zusammen, welche häufiger gefragt werden. Bei Anregungen, Fragen, Kritik dürft...

Skyhigh

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Ein bootfähiges ISO-Image mit Rufus auf einen USB Stick "brennen"

Vorraussetzung:


• Zuerst verbinden wir den USB Stick mit dem PC, danach öffnen wir das Programm "Rufus".
Der angeschlossene Stick sollte automatisch unter "Laufwerk" angezeigt werden.
Wenn mehrere Sticks angeschlossen sind, DEN RICHTIGEN HIER AUSWÄHLEN:
Rufus Schritt 1.png


• Nun wählen wir das ISO Image aus, welches wir "brennen" möchten:
Rufus Schritt 2.png
Anmerkung: Nur auf den Button "Auswahl" klicken. Nicht auf den kleinen Pfeil.


•Rufus erkennt die besten Einstellungen für das ISO-Image,
Hier sollte man nur ändern, wenn man weiß was man tut oder die Standardeinstellungen nicht funktionieren. (in dem Fall gerne Nachfragen ;) )
in den meisten Fällen funktioniert die Erkennung:
Rufus Schritt 3.png


• Nun sagen wir Rufus, das alles in Ordnung ist und der Vorgang gestartet werden kann:
Rufus Schritt 4.png


•Hier fragt Rufus noch nach der Methode, mit welcher kopiert werden soll, Hier ist der ISO-Abbild-Modus ausreichend:
Rufus Schritt 5.png


• Bis hier hin, wurden noch keine Änderungen am Stick gemacht.
Daher fragt Rufus nun, ob der Stick gelöscht werden kann, falls Nein sollte man hier Abbrechen wählen und die Daten auf dem Stick sichern.
!!!! BESTÄIGT MAN MIT OK, WERDEN DIE AUF DEM AUSGEWÄHLTEN DATENTRÄGER VORHANDENEN DATEN
UNWIEDERBRINGLICH GELÖSCHT!!!!
Rufus Schritt 6.png



• Nun heißt es Abwarten. Je nach Stick, Iso und Schnittstelle kann der Vorgang einige Minuten Dauern.
Rufus Schritt 7.png


• Ist der Vorgang Abgeschossen, Kann man mit dem Button "Schließen" das Programm "Rufus" beenden.
Rufus Schritt 8.png


• Der Bootstick wurde nun erfolgreich erstellt. Nun muss man nur noch den PC Neu Starten, und mit dem Boot-Override vom Stick aus Booten



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^L^

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Schön wäre eine Anleitung wie man die (Nicht UEFI) Windows-Systempartition (als Backup) auf eine leere Nachbarpartiton klont/kopiert.

PS: Ich selber mache das seit Jahren mit einem USB-Live-System (Win10 PE) und FastCopy.
Mit einem Registyeintrag (Buchstabenwechsel unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\MountedDevices)
und per BootICE (Bootmenü-Eintrag) lässt sich der Klon auch als Zweit/Reservesystem starten. :cool
 
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Mrs.Peggy

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Darf ich hierzu entwas anmerken?

Bei diesem Bild wird auf "AUSWAHL" verwiesen. Hier sollte erwähnt werden, daß man dies nur anklickt und nicht das Drop & Down Menü öffnen sollte. Das verwirrt Unkundige wie mich gewaltig und man kommt un kommt nicht weiter.
2020-12-28 14_34_55-Skyhigh´s Tipps.jpg
 

Skyhigh

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Einen PC/Laptop von einem Externen Medium Booten (Boot-Override)

Vorraussetzung:
  • einen bootfähigen USB-Stick (z.b so wie hier erstellt: ( >Iso mit Rufus "brennen"< )
  • den PC auf welchem gestartet werden soll
  • OPTIONAL: Das Handbuch des PCs/Mainboards

Schritt 1:
Der Computer sollte ausgeschaltet sein.
Wir verbinden nun den USB Stick mit dem Computer.


Schritt 2:
Falls noch nicht bekannt ist, mit welcher Taste das Bootmenü geöffnet wird, können wir das nun im Handbuch nachschlagen.
Bei vielen Herstellern ist es eine der folgenden Tasten: F8 / F9 / F11 / F12

Oftmals wird die Taste beim Boot auch angezeigt:
msi-boot-menu-thumbnail.jpg start.jpgD3kFCZgMDENFwUDpxJYijF4xRmQ5Gq8YIU87E1lcH1A.jpg


Schritt 3:
Nun da die Taste bekannt ist, Starten wir den PC und fangen sofort an, die Taste schnell hintereinander zu drücken.


Schritt 4:
Wenn das Timing richtig war, wird nun ein Bootmenü angezeigt, in welchem der USB Stick erscheinen sollte.
Hier ein Beispiel zur Verdeutlichung:
maxresdefault.jpg


Schritt 5:
Wir wählen nun mit den Pfeiltasten unseren USB Stick aus.
Dabei Orientieren wir uns am Herstellernamen oder der Speichergröße des USB Sticks.
Haben wir den richtigen Punkt gewählt, bestätigen wir mit der Enter Taste.

Nun sollte der PC EINMALIG vom USB Stick Starten.

Übrigens: Schlägt der Bootvorgang vom ausgewählten Datenträger fehl, Wird automatisch von der Standard-Festplatte gebootet. Hier kann also gar nichts schief gehen :)



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Skyhigh

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Erstellen einer Rettungsdisk (Paragon 17CE)

Vorraussetzung:
Anmerkung1:
Paragon in der CommunityEdition ist eine kostenlose Software.
Als CommunityEdition ist diese allerdings auf Backup&Restore begrenzt. Zusatzfunktionen sind nicht verfügbar.
Für das Backup des Systems ist dies allerdings vollkommen ausreichend.

Anmerkung2:
Das ADK (Assessment and Deployment Kit) wird benötigt, um die Windows PE umgebung für das Bootmedium zu erstellen.
Hat man dieses erstellt und archiviert, kann man das ADK auch wieder deinstallieren, da es ja doch einiges an Speicherplatz benötigt (~6GB)



Schritt 1:
Die Software Paragon starten


Schritt 2:
Den Menüpunkt "Einstellungen" wählen.
Paragon 1.png


Schritt 3:
Den Rettungsdisk-Konfigurator wählen:
Paragon 2.png


Schritt 4:
In der Dropdown liste "ADK nutzen" auswählen.
Dieser Schritt sollte nicht notwendig sein wenn das ADK korrekt installiert ist.
Danach mit "Weiter" bestätigen
Paragon 3.png


Schritt 5:
Den Punk "ISO-Datei" Auswählen.
Der Hintergrund, weshalb wir eine ISO-Datei erzeugen ist schnell erklärt.
Es gibt mehrere entscheidende Vorteile:

  • Die Iso Datei hat nur etwa 500MB, dadurch lässt sie sich gut Archivieren.
  • Bei Verlust/Versehentlichem überschreiben des später erzeugten USB Sticks, kann man diesen im Handumdrehen neu erstellen.
  • Man kann das ADK wieder deinstallieren, was einem ~6GB Speicherplatz spart
Paragon 4.png


Schritt 6:
Wir werden nun aufgefordert einen Speicherplatz für die ISO Datei zu definieren.
Damit man diese einfacher findet, Klicken wir auf Durchsuchen:
Paragon 5.png

Daraufhin öffnet sich ein Windows Explorer Fenster in welchem wir den Speicherplatz auswählen können.
(Im Beispiel hier den Desktop)
Paragon 6.png


Schritt 7:
Nachdem wir den Speicherplatz ausgewählt haben, bestätigen wir in Paragon unten Rechts mit "Weiter"


Schritt 8:
Hier haben wir die Möglichkeit ein Netzlaufwerk (NAS) automatisch verbinden zu lassen.
Da ein Großteil der User wohl kein solches hat, überspringe ich das indem ich "Kein Netzlaufwerk verbinden" lasse und mit "Weiter" unten Rechts bestätige
Paragon 7.png


Schritt 9:
Nun beginnt Paragon mit der Arbeit. Dies kann eine weile Dauern.
Hier einfach Abwarten
Paragon 8.png


Schritt 10:
Wenn Paragon den Vorgang abgeschlossen hat, wird man mit folgendem Bild begrüßt.
Zusätzlich sollte nun die ISO (Im beispiel hier die "rm-28-12-2020_16-18.iso" am ausgewählten Speicherplatz sein.
Ist dies der Fall, können wir unten Rechts mit "Abgeschlossen" den Vorgang beenden und danach Paragon schließen.
Paragon 9.png


Schritt 11:
Nun da wir das Rettungsmedium als ISO vorliegen haben, können wir dieses Archivieren, auf eine CD brennen oder direkt auf einen Stick schreiben ( >Hier beschrieben< ) und danach davon Booten ( >Hier beschrieben< )


WICHTIGE ANMERKUNG AM ENDE:
Paragon erstellt ein Bootmedium welches zu dem System passt, auf welchem es installiert ist.
Das bedeutet folgendes:

-Ist Paragon auf einem 32Bit System installiert, wird die Iso Datei eine 32Bit Kompatible ISO
-Ist Paragon auf einem 64Bit System installiert, wird die Iso Datei eine 64Bit Kompatible ISO


Wieso ist das wichtig?
Während die 32Bit Iso unter 64Bit Prozessoren laufen KANN (keine Garantie hierfür), wird umgekehrt nur eine Fehlermeldung erscheinen.
Daher ist es wichtig, die ISO neu zu erstellen, wenn man einen PC/Laptop mit anderer Architektur verwendet.

Solange man aber immer die selbe Kombination verwendet, funktioniert der Bootstick auch auf mehreren Systemen zuverlässig



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Skyhigh

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Erstellen einer Rettungsdisk (Macrium Reflect 7)

Vorraussetzung:
Anmerkung1:
Macrium Reflect ist eine, für den Privatgebrauch kostenlose, Backup&Restore Software.

Anmerkung2:
Das ADK (Assessment and Deployment Kit) wird benötigt, um die Windows PE umgebung für das Bootmedium zu erstellen.
Hat man dieses erstellt und archiviert, kann man das ADK auch wieder deinstallieren, da es ja doch einiges an Speicherplatz benötigt (~6GB)



Schritt 1:
Die Software Macrium starten.


Schritt 2:
Beim ersten Start der Software wird auffallen, das diese in Englisch ist.
Leider gibts keine Separaten Installer für verschiedene Sprachen. Aktuell wird auch nur Deutsch und Englisch unterstützt.
Abhilfe schafft die Tastenkombination "Strg + Umschalt + L"
Diese öffnet ein Sprachenmenü, dort wählen wir Deutsch und bestätigen.
Macrium startet danach kurz neu.
Macrium 2.png


Schritt 3:
Nun da der Großteil der Oberfläche Deutsch ist, wählen wir "Weitere Aufgaben" und in der Liste dann "Rettungsmedium erstellen"
Macrium 3.png


Schritt 4:
Es öffnet sich der "Macrium Rescue Media Builder" dieser ist allerdings noch nicht auf deutsch Übersetzt und daher nur in Englisch verfügbar.
Die Aktuellen Windows Einstellungen werden automatisch erkannt, (Grüner Rahmen).
Macrium 5.png

Sollten wieder erwartend die Falschen Einstellung gewählt worden sein, kann man dies mit einem Klick auf "Advanced" unten Links ändern:
Es öffnet sich ein neues Einstellungsfenster in welchem man nun die Architektur und Sonderoptionen wählen kann.
Dies kann hilfreich sein, wenn man die Rescue Disk nicht für den eigenen PC erstellt.
Macrium 6.png

Dies aber nur am Rande, darauf gehe ich nun nicht weiter ein, sondern mache mit den Standard Einstellungen weiter.
Wir wählen also nun das ISO File aus.

Der Hintergrund, weshalb wir eine ISO-Datei erzeugen ist schnell erklärt.
Es gibt mehrere entscheidende Vorteile:
  • Die Iso Datei hat nur etwa 500MB, dadurch lässt sie sich gut Archivieren.
  • Bei Verlust/Versehentlichem überschreiben des später erzeugten USB Sticks, kann man diesen im Handumdrehen neu erstellen.
  • Man kann das ADK wieder deinstallieren, was einem ~6GB Speicherplatz spart
Macrium 4.png

Schritt 5:
Nun können wir den Speicherplatz des Iso Files auswählen. Dazu Klicken wir auf Browse unten Rechts:
Macrium 7.png


Schritt 6:
Es öffnet sich ein neues Windows Explorer Fenster, in welchem wir den Pfad auswählen können.
Hier im Beispiel wähle ich den Desktop als Speicherziel aus und bestätigen mit "Speichern":

Macrium 8.png


Schritt 7:
Nun da alle Einstellungen gemacht wurden, starten wir den Erstellvorgang mit "Build"
Macrium 9.png


Schritt 8:
Der Vorgang dauert eine Weile, hier einfach Abwarten und ggf einen Kaffee/Tee trinken gehen :)
Macrium 10.png

Schritt 9:
Ist der Builder fertig, wird mit einer Nachricht darauf Hingewiesen.
Nun sehen wir auch die ISO Datei, welche im Speicherziel erstellt wurde.
Wir können nun den Builder und die Software schließen
Macrium 11.png


Schritt 10:
Nun da wir das Rettungsmedium als ISO vorliegen haben, können wir dieses Archivieren, auf eine CD brennen oder direkt auf einen Stick schreiben ( >Hier beschrieben< ) und danach davon Booten ( >Hier beschrieben< )


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Skyhigh

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Erstellen einer Rettungsdisk (Acronis True Image for WD)

Vorraussetzung:
Anmerkung1:
Acronis True Image for WD ist eine Backupsoftware, welche vom Hersteller WD in zusammenarbeit mit dem Backup-Spezialisten Acronis zur verfügung gestellt wurde. Damit die Software funktioniert, ist Zwingend ein Speicherprodukt von WD/SANDISK/G-Technology notwendig, da die Software sonst den dienst quittiert. Dies kann allerdings eine Festplatte, ein USB Stick oder eine Externe Festplatte besagter Hersteller sein. Hauptsache das Gerät ist an den PC angeschlossen.

Anmerkung2:
Das ADK (Assessment and Deployment Kit) wird benötigt, um die Windows PE umgebung für das Bootmedium zu erstellen.
Hat man dieses erstellt und archiviert, kann man das ADK auch wieder deinstallieren, da es ja doch einiges an Speicherplatz benötigt (~6GB)


Schritt 1:
Die Software Acronis True Image for WD starten.


Schritt 2:
Durch klicken auf "EXTRAS" zum Übermenü wechseln
Dann durch klicken auf "Rescue Media Builder" zum Assistenten wechseln.
Acronis WD 1.png


Schritt 3:
Es öffnet sich ein neues Fenster, in welchem wir "Einfach" auswählen
Acronis WD 2.png


Schritt 4:
Wir wählen also nun das ISO File aus.

Der Hintergrund, weshalb wir eine ISO-Datei erzeugen ist schnell erklärt.
Es gibt mehrere entscheidende Vorteile:
  • Die Iso Datei hat nur etwa 700MB, dadurch lässt sie sich gut Archivieren.
  • Bei Verlust/Versehentlichem überschreiben des später erzeugten USB Sticks, kann man diesen im Handumdrehen neu erstellen.
  • Man kann das ADK wieder deinstallieren, was einem ~6GB Speicherplatz spart
Acronis WD 3.png


Schritt 5:
Es öffnet sich ein neues Windows Explorer Fenster, in welchem wir den Pfad auswählen können.
Hier im Beispiel wähle ich den Desktop als Speicherziel aus und bestätigen mit "Speichern":
Acronis WD 4.png


Schritt 6:
Nun wird eine Zusammenfassung angezeigt. Ist dort alles korrekt, können wir den Erstellvorgang mit einem Klick auf "Fertig stellen" starten:
Acronis WD 5.png


Schritt 7:
Der Vorgang dauert eine Weile, hier einfach Abwarten und ggf einen Kaffee/Tee trinken gehen :)
Acronis WD 6.png


Schritt 8:
Ist der Builder fertig, wird mit einer Nachricht darauf Hingewiesen.
Nun sehen wir auch die ISO Datei, welche im Speicherziel erstellt wurde.
Wir können nun den Builder und die Software schließen
Acronis WD 7.png


Schritt 9:
Nun da wir das Rettungsmedium als ISO vorliegen haben, können wir dieses Archivieren, auf eine CD brennen oder direkt auf einen Stick schreiben ( >Hier beschrieben< ) und danach davon Booten ( >Hier beschrieben< )


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karmu

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Wenn ich mal kurz dazwischen funken darf....
Wieso das PE-Image?
Ich nehme immer die Linux-Variante. Man braucht kein ADK und wesentlich schneller ist es auch :blush

Nachtrag:
Schritt 1:
Die Software Macrium starten.
:hm
 

Skyhigh

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Wieso das PE-Image?
Ich nehme immer die Linux-Variante. Man braucht kein ADK und wesentlich schneller ist es auch
Da hast du recht, aber abgesehen von Acronis bieten Macrium und Paragon keine Linux-Variante an.
(oder ich bin zu doof das zu finden, wenn es also möglich ist: ich lerne Gerne dazu :) )
Dort ist zwingend das ADK verlangt und dementsprechend habe ich alle 3 Erstellvorgänge einheitlich gestaltet.
Zudem startet z.B mein HP Laptop nicht mit der Linux Variante. Wieso konnte ich bis heute nicht herausfinden.
die Meldung "Selected Device Failed" bricht alles ab. SecureBoot ect ist natürlich alles aus. auch der Linux Boot (Mint) von der SD karte klappt. nur Das Acronis Bootmedium wird boikottiert

Huch, Copy&Paste Fehler, Danke. Ist ja doch bei allen 3 Programmen relativ die selbe Vorgehensweise. da wollte ich mir das Tippen sparen ^^
 

Skyhigh

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Erstellen eines Backups (Image) mit der Paragon 17CE Rettungsdisk

Vorraussetzung:
  • Die Rettungsdisk wurde wie >HIER< beschrieben erstellt.
  • Die Rettungsdisk wurde wie >HIER< beschrieben auf einen USB Stick "gebrannt".
  • Es ist ein anderes Medium mit ausreichen Speicher verfügbar (z.B zweite Festplatte im PC / USB Stick / USB Festplatte).
  • Das >HIER< wurde Gelesen und Verstanden, bestenfalls schon mit dem Rettungsmedium ausprobiert.

Anmerkung 1:
Um ein Backup/Image zu erstellen, benötigt man natürlich genügend freien Speicherplatz auf einem anderen Speichermedium.
Ein Backup auf das gleiche Medium zu schreiben, welches man Backupen will, ist nicht zu Empfehlen und wird daher von den meisten Programmen auch nicht Unterstützt.

Anmerkung 2:
Die meisten Programme unterstützen ein Backup bei Laufendem Betriebssystem. Dies ist meiner Meinung nach allerdings nicht zu Empfehlen.
Während dem Betrieb werden Dateien kontinuierlich verändert. Dies KANN zu Fehlern innerhalb des Backups führen, ist aber nicht Zwingend so.
Daher bevorzuge ich hier die Backup-Variante von einem Live-Medium aus.
(Die Vorgehensweise im laufenden Betrieb ist jedoch weitestgehend gleich.)

Anmerkung 3:
Um Speicherplatz zu sparen, vor allem wenn man mehrere Festplatten hat, reicht ein Backup der Systemfestplatte.
Das heißt wir Sichern uns nur die Festplatte, welche Windows enthält.
Wer alles Sichern möchte, wählt bei Schritt 5 bitte "Gesamten Computer". Hier ist aber Zwingend ein Externes Medium notwendig.



Ausgangssituation:
Paragon Backp Rescue Media 0.png

Wie hier zu sehen habe ich 2 Festplatten im Computer.
Auf der einen ( Lokaler Datenträger (C:) / 35GB belegt ) ist Windows Installiert, auf der anderen ( Lokaler Datenträger (D:) / 50GB frei ) ist aktuell nur die leere Ordner Struktur angelegt.
Diese ist in meinem Fall wie folgt, kann aber je nach Ausgangssituation und Speicherort Variieren.

Code:
Pfad: E:\Backup\Paragon

Grafisch:

E:
└───Backup
       ├───Acronis
       ├───Macrium
       └───Paragon

Das Backup soll nachher im Ordner "Paragon" abgelegt werden.

Ebenso ist hier zu sehen, das die beiden Festplatten unterschiedlich Groß sind. Da jedoch nur die reine Datenmenge gesichert wird, und das auch noch komprimiert, ist ausreichend Platz für mindestens ein Backup :)
Soweit so gut, Legen wir Los

Schritt 1:
Sollte der Computer, wie hier im Beispiel, noch eingeschaltet sein, Fahren wir ihn nun herunter.


Schritt 2:
Nun stecken wir den USB Stick ein. (sollte die ISO der Rettungsdisk auf eine CD gebrannt worden sein, legen wir diese vor dem Herunterfahren ein)


Schritt 3:
Nun schalten wir den Computer wieder ein und Drücken die Taste für das Bootmenü, wählen den Stick oder die CD aus und bestätigen mit Enter.
>HIER genauer beschrieben<Es wird nun vom USB Stick gebootet.


Schritt 3.1:
Während des Bootvorgangs folgt nun eine abfolge ungewöhnlicher Bilder.
Davon nicht Verunsichern lassen, das ist völlig Normal :)

1.
Paragon Backp Rescue Media 1.png

2.
Paragon Backp Rescue Media 2.png

3.
Paragon Backp Rescue Media 3.png

3.1 OPTIONAL: Hat man die Rettungsdisk mit Netzwerkzugriff Konfiguriert, versucht die Software nun eine Verbindung herzustellen.
Schafft sie das nicht wird folgendes Fenster angezeigt, welches wir dann mit "Abbrechen" beenden
Paragon Backp Rescue Media 3.1.png

4.
Paragon Backp Rescue Media 4.png

5.
Paragon Backp Rescue Media 5.png


Schritt 4:
Nun ist die Rettungsdisk Vollständig geladen und Betriebsbereit. Hier ist nun auch alles schön Grafisch aufgebaut.
Wir beginnen nun mit dem Vorbereiten des Backups indem wir die Schaltfläche "Sicherungsquelle" anklicken
Paragon Backp Rescue Media 6.png


Schritt 5:
Es öffnet sich ein Neues Fenster, in welchem wir "Disks/Laufwerke" anwählen:
Paragon Backp Rescue Media 7.png


Schritt 6:
Nun können wir die Festplatten auswählen, welche wir sichern möchten. Wie in Anmerkung 3 begründet, wähle ich hier nur die Festplatte aus, welche Windows enthält. Habe ich die Platte ausgewählt erscheint ein ORANGENER RAND um die KOMPLETTE PLATTE. Bitte hierauf Achten, weil sonst nur die Dateien der Partitionen und nicht der zustand der gesamten Festplatte gesichert wird.
Das ganze dann mit OK bestätigen.
Paragon Backp Rescue Media 9.png


Schritt 7:
Nachdem wir bestätigt haben, wird uns eine Info des Quelllaufwerks angezeigt.
Nun müssen wir den Ort angeben, an welchen das Backup soll. Zu Anfang hatte ich dafür E:\Backup\Paragon definiert.
Dazu klicken wir auf "Zielspeicherort"
Paragon Backp Rescue Media 10.png


Schritt 8:
Es öffnet sich ein Neues Fenster, das dem Windows Explorer ähnlich sieht. Hier wählen wir die Festplatte aus auf welche gespeichert werden soll.
ANMERKUNG: Die Laufwerksbuchstaben werden mit sehr Hoher Wahrscheinlichkeit nicht übereinstimmen. Das ist NORMAL und nicht weiter schlimm.
Unser Laufwerk E: hat hier somit den Namen D:

Wir Hangeln uns also zum zuvor angelegten Ordner "Paragon" und bestätigen mit OK.
Paragon Backp Rescue Media 11.png


Schritt 9:
Nun werden beide Orte angezeigt und die Sicherungsstrategie erscheint. Hier können wir einen Optionalen Schritt einfügen, müssen wir aber nicht.
Paragon Backp Rescue Media 12.png


Schritt 9.1 OPTIONALER Teil:
Klicken wir auf "Optionen" sehen wir, das Paragon Standardmäßig unser Archiv in kleinere Dateien á 3,91GB aufteilt.
Dies macht es, damit man das Backup auf DVDs brennen kann, wenn man will.
Wem viele kleine Dateien nichts ausmachen, der kann das so lassen. Wer lieber eine einzelne Datei möchte, wählt "Nicht teilen" aus.
Einen Unterschied macht das im Endeffekt NICHT.
Zusätzlich könnte man hier auch ein Passwort generieren, das beim Wiederherstellen eingegeben werden muss.
Dies macht das Backup zwar sicherer vor Fremden, sollte man das Passwort vergessen kommt man aber SELBST NICHT MEHR DRAN.
Daher kann ich das aus Erfahrung NICHT EMPFEHLEN

Paragon Backp Rescue Media 13.png

!!WER AUF NUMMER SICHER GEHEN WILL, SETZT DEN HAKEN BEI "ARCHIVINTEGRITÄT NACH ERSTELLUNG PRÜFEN"
Denn somit überprüft Paragon direkt nach dem Erstellen des Archivs, ob es daraus auch die Daten Wiederherstellen könnte.
Dies ist in meinen Augen ein Wichtiger Punkt, den ich hier zuerst vergessen hatte.
Der Prüfungsvorgang verlängert die Gesamtdauer des Sicherungsvorgangs.



Schritt 10:
Sind wir mit den Einstellungen Zufrieden, Klicken wir unten Rechts auf "Jetzt Sichern"
Paragon Backp Rescue Media 14.png


Schritt 11:
Das Backup wird nun gestartet.
Der Vorgang dauert eine Weile, hier einfach Abwarten und ggf einen Kaffee/Tee trinken gehen :)
Paragon Backp Rescue Media 15.png


Schritt 12:
Wenn der Backupvorgang beendet wurde, wird dies vom Programm angezeigt.
Nun klicken wir unten Rechts auf (das im Bild halb versteckte) "OK"
Paragon Backp Rescue Media 16.png


Schritt 13:
Wir werden auf die Hauptseite zurück geleitet, und können nun Unten Links auf den Power Button drücken. Dort wählen wir "Herunterfahren"
Paragon Backp Rescue Media 18.png



Schritt 14:
Zu guter Letzt entfernen wir, wenn der PC aus ist, den USB-Stick/die CD und drücken den Startknopf des PCs erneut.
Wenn dieser wieder hochgefahren ist sehen wir in Windows, das auf der Zweiten Festplatte nun Daten vorhanden sind.
Im Ordner "Paragon" befindet sich ein neuer Ordner mit den Namen "Auftrag-XXXXXXXXXXX" in diesem ist ein weiterer Auftrags Ordner, in welchem die Backup Daten sind:
Paragon Backp Rescue Media 19.png



Nun können wir unbeschwert weiterarbeiten und die Gewissheit haben, das unsere Daten sicher sind.
Optimalerweise Packen wir die Daten nun noch zusätzlich an einen anderen Speicherort wie z.B eine Externe Platte bei Verwandten oder einen Netzwerkspeicher.
Denn sollte mit dem PC irgendwas Passieren (Kurzschluss/Wasserschaden/Brandfall) haben wir die Daten noch Dezentral gesichert


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Skyhigh

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Einen Datenträger mit der Windows Kommandozeile oder Powershell Zurücksetzen. (Diskpart)

Vorraussetzung:
  • Der Datenträger der Zurückgesetzt werden soll, ist mit dem PC verbunden. (SATA/NVME/USB)

Anmerkung 1:
Wenn man einen neuen Datenträger kauft, ist es möglich das dieser nicht Initialisiert ist.
Hier hilft dieser Vorgang auch.

Anmerkung 2:
Mag man die Kommandozeile nicht, kann man das selbe auch in der grafischen Oberfläche, nur mit ein paar Klicks bewerkstelligen.
Die Oberfläche wird dabei auf einem der zwei Wege geöffnet:
  • indem man die WindowsTaste+x gleichzeitig drückt und den Punkt "Datenträgerverwaltung" auswählt
  • indem man die WindowsTaste+R gleichzeitig drückt, "diskmgmt.msc" eingibt und das mit Enter bestätigt.

Anmerkung 3:
Ich verwende hier die Powershell, die Befehle sind allerdings auch in der Kommandozeile (cmd) die selben.

Schritt 1:
Wir öffnen die Powershell als Administrator indem wir der rechten Maustaste auf das Startmenü klicken und "Powershell (Administrator)" auswählen:
Diskpart1.png


Schritt 2:
Nun werden wir von der Benutzerkontensteuerung um die Erlaubnis gefragt, die Powershell zu starten, was wir mit JA bestätigen
Diskparrt2.png


Schritt 3:
Es öffnet sich nun das Powershell Fenster, in welchem wir "Diskpart" eingeben und mit Enter bestätigen.
Nun werden wir in die Diskpart umgebung geladen, was wir am grün umrandeten Diskpart sehen:
Code:
diskpart
Diskpart3.png


Schritt 4:
Damit Diskpart weiß. Mit welcher Platte es arbeiten soll, geben wir zuerst den Befehl "list disk" ein und drücken die Enter Taste.
Es folgt eine Auflistung von verfügbaren Datenträgern.
Code:
list disk
Diskpart4.png


Schritt 5:
Nun müssen wir den Datenträger auswählen, den wir Formatieren möchten. Hierbei kann man sich entweder an der Speichergröße orientieren.
In meinem Falle möchte ich das Laufwerk D: (238GB) Formatieren.

Innerhalb Windows gibt es auch einen einfachen Weg indem ich den Taskmanager öffne.
Nun vergleiche ich einfach den Buchstaben mit dem des Taskmanagers und schaue mir die Nummer des Datenträgers an.

Um nun Diskpart das passende Laufwerk zuzuweisen, gebe ich den Befehl "select disk x" ein. Das X steht in meinem Fall für den Datenträger 2.
Hier sollte man lieber 2x prüfen, das man den richtigen Datenträger gewählt hat.
Code:
select disk x
Diskpart5.png
Der Vorgang wird dann von Diskpart mit "Datenträger 2 ist jetzt der gewählte Datenträger" bestätigt.


Schritt 6:
ACHTUNG: NUN SIND WIR IM BEGRIFF DEN DATENTRÄGER 2 ZU LÖSCHEN!!! ALLE NICHT GESICHERTEN DATEN GEHEN VERLOREN!!!
Wir löschen den Datenträger und dessen Partitionen mit dem Befehl "clean", was mit "Der Datenträger wurde bereinigt" bestätigt wird.
Nun wird der Datenträger auch nicht mehr im Windows Explorer angezeigt, das ist normal, denn er befindet sich sozusagen im "Werkszustand".
Code:
clean
Diskpart6.png


Schritt 7:
Um das wieder zu Ändern müssen wir nun eine Partition auf dem Datenträger erstellen.
Das geschieht mit dem Befehl "create partition primary" was mit "Die angegebene Partition wurde erfolgreich erstellt" bestätigt wird.
Code:
create partition primary
Diskpart7.png


Schritt 8:
Die gerade erstellte Partition ist nun noch im Rohzustand "RAW". Um Windows die Möglichkeit zu geben, mit der Partition auch was anzufangen, wird diese nun Schnellformatiert. Aufgrund der Größe nehme ich hier das Dateisystem NTFS. Hier kann aber auch FAT32 verwendet werden, wenn man dies möchte.
Um das Formatieren zu starten verwenden wir den Befehl "format fs=ntfs quick".
Möchte man komplett sauber Formatieren, was deutlich länger dauert, lässt man den Zusatz quick einfach weg was dann eben "format fs=ntfs" wäre.
Nun sieht man eine Prozentanzeige die den Fortschritt darstellt.
ist der Vorgang beendet, meldet Diskpart dies mit "DiskPart hat das Volume erfolgreich formtiert."
Code:
format fs=ntfs quick
Diskpart8.png


Schritt 9:
Nun müssen wir noch einen letzten Schritt machen, damit wir den Datenträger wieder verwenden können:
Diesem einen Laufwerksbuchstaben zuweisen!
Dies funktioniert mit dem Befehl "assign"
Wenn man einen Bestimmten Buchstaben auswählen möchte, erweitert man den Befehl um diesen: "assign letter=Z"
Dieser Vorgang wird wiederum mit "Der Laufwerkbuchstabe oder der Bereitstellungspunkt wurde zugewiesen." bestätigt.
Code:
assign letter=Z
Diskpart9.png


Schritt 10:
Zuletzt beenden wir Diskpart mit "Exit" und die Powershell mit dem X oben rechts. Nun können wir mit dem zurückgesetzten Datenträger weiterarbeiten.
Code:
exit
Diskpart10.png Diskpart11.png


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Zurückspielen eines Backups (Image) mit der Paragon 17CE Rettungsdisk

Vorraussetzung:
  • Die Rettungsdisk wurde wie >HIER< beschrieben erstellt.
  • Die Rettungsdisk wurde wie >HIER< beschrieben auf einen USB Stick "gebrannt".
  • Das >HIER< wurde Gelesen und Verstanden, bestenfalls schon mit dem Rettungsmedium ausprobiert.
  • Es ist bereits ein Backup vorhanden, welches wie >HIER< beschrieben erstellt wurde

Nun ist es also passiert:
Durch eine unachtsame Minute wurde das Betriebssystem beschädigt und nichts geht mehr.
Dies kann viele Gründe haben:
  • Öffnen eines Email Anhangs welcher Viren enthielt
  • Dubiose Websites
  • Dubiose Programme
  • Unachtsames bestätigen von Installationen
  • Über-Eifer beim Löschen von Dateien um Speicherplatz frei zu räumen (bsp. System Dateien)
  • usw usw usw.
ERROR1.png
Doch glücklicherweise haben wir unsere Festplatte schon gesichert und die Sicherung vom PC getrennt und geschützt aufbewahrt,
wir sind schließlich Vorbildlich vorbereitet :)

Anmerkung 1:
Sollte der PC tatsächlich von Viren befallen sein, empfehle ich definitiv, die Festplatte vor dem Wiederherstellen zu Formatieren.
Das geht am besten mit der Anleitung welche >HIER< gefunden werden kann in Kombination mit der Paragon Rettungsdisk.
Recover14.png




Schritt 1:
Sollte der Computer, wie hier im Beispiel, noch eingeschaltet sein, fahren wir ihn nun herunter.
Sollte sich der PC aufhängen oder keine Reaktion zeigen, Können wir auch lange auf den Powerbutton drücken.
Dies Schaltet den PC auch aus.


Schritt 2:
Nun stecken wir den USB Stick ein. (sollte die ISO der Rettungsdisk auf eine CD gebrannt worden sein, legen wir diese vor dem Ausschalten ein)


Schritt 3:
Nun schalten wir den Computer wieder ein und Drücken die Taste für das Bootmenü, wählen den Stick oder die CD aus und bestätigen mit Enter.
>HIER genauer beschrieben< Es wird nun vom USB Stick gebootet.


Schritt 3.1:
Während des Bootvorgangs folgt nun die Abfolge der ungewöhnlichen Bilder, welche wir schon vom erstellen des Backups kennen
Davon lassen wir uns auch dieses Mal nicht Verunsichern ,denn wir wissen: das ist völlig Normal :)


Schritt 4:
Ist die Disk im Hauptmenü angekommen, wählen wir nun den Punk "Aus Datei wiederherstellen"
Recover1.png


Schritt 5:
Es wird nun eine übersicht der Aktuellen Laufwerke angezeigt.
In diesem Fenster wählen wir nun "Laufwerke wiederherstellen" aus:
Recover2.png


Schritt 6:
Ein neues Fenster erscheint. In diesem hangeln wir uns nun zu unserem Backup Ordner. Hier müssen wir Lediglich den Ordner auswählen. Das Bestätigen wir nun mit "Weiter"
Recover3.png


Schritt 7:
Nun erkennt Paragon den Inhalt des Ordners Automatisch.
Nutzt man ein Fortlaufendes Backup, kann man in der Dropdown Liste den Zeitpunkt auswählen, zu dem man zurück will.
Ich habe hier zu Demonstrationszwecken nur das eine Backup von 18:04Uhr und kann daher nichts anderes auswählen.

Erkennt Paragon, das es sich um die selbe Festplatte wie bei der Sicherung handelt, müssten wir nun nichts weiter tun als rechts den "Original Speicherort" stehen zu lassen und "Jetzt wiederherstellen" zu wählen.
Ich mache hier zur Demonstration allerdings dennoch den Extra Schritt, welchen es bräuchte um die Sicherung auf eine andere Platte einzuspielen.
Recover4.png


Schritt 7.1 OPTIONAL:
Wird das Backup auf eine neue Festplatte eingespielt, müssen wir nach der Auswahl des Backup-Stands( hier 18:04Uhr) auf den Button zum Hinzufügen des Wiederherstellungsziels klicken.
Recover5.png


Schritt 7.2 OPTIONAL:
Es öffnet sich ein neues Fenster, in welchem wir nun die Einzelnen Partitionen auf die Festplatte schieben können. Wir müssen nun die Ziele Manuell wählen.
Dazu klicken wir die Dropdown Liste mit der Beschreibung "Ziel wählen" an und wählen "Unpartitionierter Bereich".
Das selbe wiederholen wir für alle gesicherten Partitionen und klicken dann auf schließen:
Recover6.png Recover6,1.png


Schritt 8:
Sind nun alle Einstellungen korrekt, starten wir die Wiederherstellung mit dem Button "Jetzt wiederherstellen"
Recover7.png


Schritt 9:
Es wird zur Sicherheit noch einmal nachgefragt, ob man sich wirklich sicher ist, denn das Wiederherstellen
ÜBERSCHREIBT ALLE AUF DEM DATENTRÄGER VORHANDENEN DATEN
Sind wir uns sicher und damit einverstanden, bestätigen wir mit "Ja".
Recover8.png



Schritt 10:
Der Wiederherstellungsvorgang wird nun gestartet.
Dies dauert eine Weile, hier einfach Abwarten und ggf einen Kaffee/Tee trinken gehen :)
Recover10.png


Schritt 11:
Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, wird dies gemeldet und wir können mit "Schließen" bestätigen
Recover11.png


Schritt 12:
Nun müssen wir noch den PC herunterfahren, dazu drücken wir Links auf den Power Button drücken. Dort wählen wir "Herunterfahren"
Recover12.png


Schritt 14:
Zu guter Letzt entfernen wir, wenn der PC aus ist, den USB-Stick/die CD und drücken den Startknopf des PCs erneut.
Wenn dieser hochgefahren ist, werden wir von unserer bekannten Windows Oberfläche begrüßt, wie sie zum Stand der erstellung des Backups war :)
Recover13.png


Fazit:
Das wiederherstellen eines Backups kann einem viel Zeit, Ärger und Nerven ersparen, wenn man rechtzeitig daran gedacht hat, selbiges auch anzulegen.



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Skyhigh

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Ein selbstgeschriebenes Script oder Programm ohne Abfrage mit Administratorrechten ausführen

Vorraussetzung:
  • Ein installiertes Windows
  • Das selbstgeschriebene Script (oder ein zu startendes Programm)
  • Administratorrechte

Manchmal kommt es vor, das man zur Erleichterung/Automatisierung eines Vorgangs, ein kleines Script verwenden will.
Schreibt man dieses und speichert es sich ab, kommt es nun darauf an für was es verwendet wird und auf welche Dateien es zugreifen will.
Selbiges kann auch beim Start eines gewünschten Programms kommen.

Kurzum:
will man Systemeinstellungen ändern oder benutzt Anwendungen welche das können, wird man von der Benutzerkontensteuerung geplagt und muss jedes mal bestätigen.

Beispielbild:
Diskparrt2.png

Nun könnte man natürlich die Benutzerkontensteuerung einfach deaktivieren, das würde allerdings den Sicherheitsfaktor, welche diese mit sich bringt, komplett aushebeln und ungewünschte Programme könnten nach Lust und Laune herumtoben.

Glücklicherweise gibt es hierfür einen Workaround, nämlich den Aufgabenplaner, welcher in Windows integriert ist.



Schritt 1:
Wir drücken die WindowsTaste+R gleichzeitig


Schritt 2:
Es öffnet sich der "Ausführen" Dialog, in welchen wir "taskschd.msc" eingeben und mit OK oder Enter bestätigen :
taskplaner1.png


Schritt 3:
Der Taskplaner öffnet sich und wir wählen den Punkt "Aufgabe erstellen"
taskplaner2.png


Schritt 4:
Wir geben der Aufgabe einen Namen, welchen wir uns gut merken können.
OPTIONAL: eine Beschreibung eingeben
Haken "mit höchsten Privilegien ausführen" an und wählen "Windows10" aus:
taskplaner3.png


Schritt 4:
Wir wechseln in den Reiter "Trigger"
Hier KÖNNEN wir bestimmte Auslösekriterien für die Aufgabe erstellen. Soll diese IMMER beim Starten des PCs erfolgen, können wir z.B "Beim Start" auswählen. Das würde dann das spätere Erstellen des "StartScripts" ersparen.
taskplaner4.png

Da ich hier allerdings das Prinzip nur für gelegentliche Starts zeigen möchte, definiere ich hier KEINEN Trigger, lasse das Feld also leer und wechsele auf den Reiter "Aktionen"
taskplaner4.1.png


Schritt 5:
Bei den Aktionen Klicke ich auf "Neu", wähle "Programm starten" und wähle mit mit "Durchsuchen" das Programm oder Script aus, welches gestartet werden soll und bestätige mit "Öffnen"
taskplaner5.png

Im Feld "Programm/Script" wir nun mein Pfad angezeigt, was ich mit "OK" bestätige:
taskplaner6.png

Nun wird mir das ganze in kompakter Form nochmals angezeigt:
taskplaner7.png
Möchte ich Zeitgleich mehrere Programme Starten lassen, kann ich nun mit "Neu..." weitere Einträge hinzufügen.


Schritt 6:
Nun wechseln wir zum Reiter "Einstellungen" und kontrollieren, das der Haken bei "Ausführung der Aufgabe bei Bedarf zulassen" gesetzt ist.
Dies sollte Standardmäßig so sein. Ist das korrekt, bestätigen wir mit "OK" und das Fenster schließt sich.
taskplaner8.png


Wir haben soeben eine Aufgabe erstellt, welche unser Programm/Script mit Administratorrechten startet.
Haben wir bei Schritt 4 einen Trigger gesetzt, wären wir nun Fertig und die Aufgabe würde wie im Beispiel in Schritt 4 bei jedem Starten des PCs automatisch ausgeführt werden.



Haben wir, wie hier im Beispiel, keinen gesetzt, Müssen wir nun noch ein "StartScript" erstellen. :


Schritt 7:
Wir Öffnen den Windows Editor, in welchen wir nur eine einzelne Zeile eingeben:
Code:
schtasks /run /tn <TASKNAME>
Hier im wäre das also
Code:
schtasks /run /tn Winboard-Beispieltask

Danach wählen wir "Datei -> Speichern Unter" und wählen den Speicherort aus.
Danach geben wir der Datei einen Namen. Hier im Beispiel nehme ich "SchalterScript"

Nun der Wichtige Teil:
Wir schreiben ".bat" dahinter und wählen VOR dem Speichern noch "Alle Dateien" aus.
taskplaner9.png


Schritt 8:
Wenn wir nun einen Doppelklick auf das Batch Script machen, Benötigt dieses KEINE Administratorrechte.
Es weist allerdings den Taskplaner an, den Task "Winboard-Beispieltask" auszuführen.
Der Task wiederum startet unser Programm aber MIT Adminrechten und OHNE Abfrage der Benutzerkontensteuerung.

So einfach ist es, einzelnen Programmen die Erlaubnis zu geben, ohne Abfrage aber mit AdminRechten zu starten

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Skyhigh

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Linux vollwertig auf einem USB Stick installieren

Vorraussetzung:
  • einen USB-Stick welcher gelöscht werden kann UND genügend Speicherplatz hat.
  • das Bootbares Linux Medium mit der richtigen Architektur.
  • (Hier z.B das Linux Mint ISO welches mit RUFUS auf einen Stick gebrannt wurde. für Maximale Kompatibilität sollte 32bit gewählt werden)

Anmerkung:
Hier sollte Peniebel auf die Laufwerksbezeichnungen geachtet werden, da sonst ggf der Windows Bootmanager überschrieben wird. #
Ich EMPFEHLE hier also, alle nicht benötigten Datenträger vom PC zu trennen, um Verwechselung zu vermeiden.
Bei SATA Platten reicht es z.B den Stromstecker zu ziehen.


Schritt 1:
Wir verbinden den Leeren Stick auf den Linux installiert werden soll mit dem PC und legen das Bootmedium ein.


Schritt 2:
Wir starten den PC und Booten vom Bootmedium. (siehe: >Einen PC/Laptop von einem Externen Medium Booten (Boot-Override)< )
Es kommt das Bootmenü, welches hier wie folgt aussieht:
1.png
Dort wird "Start Linux" ausgewählt.

Nach dem Boot werden wir von der Live Version begrüßt:
2.png


Schritt 3:
Wir Bereiten nun den Stick vor.
Dazu Klicken wir das Mint-Logo um das Startmenü zu öffnen, suchen "GParted" raus und öffnen es.
3.png

Nun wird oben Rechts die Passende Platte ausgewählt, in meinem Falle /dev/sdb.
Daraufhin wird mir das Partitionsschema angezeigt:
4.png

Wir Markieren nun unseren Speicherplatz. Wenn wir das Schlüssel symbol sehen, machen wir einen Rechtsklick auf den Speicher und wählen "Unmount"
5.png

Das Schlüsselsymbol verschwindet und wir können die Partitionen nun bearbeiten.
Daher ist der erste schritt nun, die Vorhandenen Partitionen zu Löschen.
Dazu einen Rechtsklick auf den Speicher und "Delete" wählen. Das müssen wir bei Jeder Partiton welche wir nicht behalten wollen machen.
6.png

Am Ende schaut das bei mir So aus, da ich keine Partition behalten will:
7.png

Jetzt werden neue Partitionen erstellt. Dazu wählen wir den Speicher, machen einen Rechtsklick darauf un wählen "NEW"

Im neuen Fenster wird nun die erste Partition erstellt, Diese wird vom UEFI gebraucht um Linux starten zu können.
Folgende Einstellungen sollten wir dazu verwenden:
512MB / Primary / Fat32
Mit ADD bestätigen.
8.png

Nun gibt es 2 Optionen:
-Wir geben den Kompletten restlichen Speicher für Linux Frei
-Wir verwenden den Stick für Linux UND windows.

Ich werde Option 2 Gehen, da mein Stick groß genug dafür ist.

Wir Wiederholen demnach das erstellen der Partition für Linux und nutzen Folgende Einstellungen:
(Speicherplatz den wir geben wollen) / Primary / Ext4
9.png

und in meinem falle wiederhole ich es noch einmal für die Windows Partition mit diesen Einstellungen:
(Speicherplatz den wir geben wollen) / Extended / extended
10.png

und (Speicherplatz den wir geben wollen) / Logical / ntfs
11.png

Dementsprechend sieht mein Partitionsschema nun so aus:
12.png

Passt alles, klicken wir oben in der leiste auf den Haken und bestätigen das Schema.
HIER WERDEN NUN ALLE DATEN GELÖSCHT!!! DAHER SOLLTE EIN BACKUP VORHANDEN SEIN
13.png

Nun sehen wir das Fortschrittsfenster:
14.png

Ist der Vorgang beendet ändert sich dieses und kann mit "close" geschlossen werden.
15.png

Die Partitionen wurden erstellt, jetzt müssen wir noch die Flags setzen:
Dazu Rechtsklick auf /dev/sdb1 machen und "Manage Flags" wählen.
16.png

Im Neuen Fenster wählen wir "boot" und "esp". Danach schließen wir mit close.
Die Flags werden nun angezeigt:
18.png


Schritt 3:
Nun schließen wir Gparted und klicken auf "Install Linux Mint" auf dem Desktop. Im neuen Fenster wählen wir die Sprache aus und klicken auf Weiter:
19.png


Schritt 4:
Es folgt die Auswahl des Tastaturlayouts
20.png


Schritt 5:
und die Auswahl ob Multimediacodecs installiert werden sollen oder nicht:
21.png


Schritt 6:
Nun folgt der wichtige Teil, die Auswahl des Installationsorts.
Wir Wählen "Etwas anderes" aus
22.png


Schritt 7:
Im Neuen Bild müssen wir nun die Orte Zuweisen.
Hier wählen wir die Erstellte Ext4 Partition und für den Bootloader die Fat32 Partition
23.png


Schritt 8:
Wir Klicken mit einem Rechtsklick auf die Ext4 und wählen "ändern" aus.
Im darauf folgenden Bild müssen wir "Partition nicht benutzen" zu "Ext4-Journaling-System" und den Einbindungspunkt zu "/" ändern. Dann setzen wir noch den Haken bei "Partition formatieren":
24.png


Schritt 9:
Nun starten wir mit "Jetzt installieren" den Vorgang.
Die Nachfolgende Meldung wird mit Weiter bestätigt., um den Vorgang entgültig zu starten:
25.png


Schritt 10:
Wir Wählen die Zeitzone:
26.png


Schritt 11:
Und die Benutzerdaten und haben noch die Möglichkeit unsere Privaten Daten zu verschlüsseln.
Diese Option Empfehle ich, wenn man vor hat das der Stick das Haus verlässt und die Möglichkeit ihn zu verlieren besteht:
27.png


Schritt 12:
Mit dem Klick auf Weiter wird der Installationsprozess eingeleitet.
Nun heißt es warten:
28.png


Schritt 13:
Nach der Installation wird gefragt ob wir das Ausprobieren fortsetzen wollen oder nicht.
29.png

Das bleibt nun jedem selbst überlassen.
Fährt man den PC herunter, kann man nun Linux über das Boot Override vom Stick aus starten :)
IMG_20210128_190316.jpg IMG_20210128_190400_1.jpg



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