Servermarkt: Windows legt zu, Linux verliert, Unix liegt weit zurück

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#1
Eric-Cartman

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Windows und Linux liefern sich nicht nur einen erbitterten Kampf um die Desktops, sondern ringen ganz besonders heftig miteinander um Marktanteile bei Servern. Hier sind Linux und Windows nämlich ebenbürtige Gegner. In letzter Zeit konnte Microsoft aber seinen Vorsprung gegenüber Linux wieder etwas ausbauen.

Im zweiten Quartal 2007 konnte Microsoft seinen Anteil an verkauften Servern (gemeint sind Komplettserver mit Hard- und Software) um zwei Prozent auf 67,1 Prozent steigern, wie die Marktforscher von Gartner ermittelten. Weltweit wurden in dieser Zeit 2,06 Millionen Server verkauft, auf 1,4 Millionen davon lief Windows Server als Betriebssystem. Insgesamt machten Windowsserver weltweit im 2. Quartal 2007 einen Umsatz von fünf Milliarden US-Dollar aus.

Mit einem Linuxsystem wurde 22,8 Prozent der Server des 2. Quartals 2007 ausgeliefert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein leichter Rückgang, damals konnte Linux einen Marktanteil von 23,1 Prozent für sich in Anspruch nehmen. Linuxserver machten 1,8 Milliarden Dollar Umsatz. Typische Beispiele für professionelle Linuxserversoftware sind Novells Suse Linux Enterprise Server und Red Hats Enterprise Linux Server.

Und was macht der Serverveteran Unix? Er verliert weiter an Bedeutung, zuletzt hatte Unix nur noch einen Marktanteil von 7,6 Prozent. Bei den Unix-Servern sind vor allem Sun und IBM führend. Trotz des relativ niedrigen Marktanteils von Unix erwirtschaftet dieses Betriebssystem aber einen beeindruckenden Umsatz von 4,2 Milliarden Dollar. Der Grund für diese Diskrepanz zwischen Marktanteil und Umsatz sind die überdurchschnittlich teuren Mainframeserver, die mit Unix laufen. Windowsserver hatten übrigens im Jahr 2006 erstmals Unix beim Umsatz überholt.

Für die Zukunft erwarten einige Analysten, dass die immer besser werdenden Virtualisierungstechniken den Gesamtumsatz bei den Servern reduzieren werden.

Die oben genannten Zahlen betreffen wie gesagt Komplettserversysteme. Aber auch bei einem Einzelpaspekt im Bereich Hosting, den Webservern, liefern sich Microsoft und die Open-Source-Welt einen heftigen Schlagabtausch. Hier heißen die wichtigsten Kontrahenten Apache und IIS. Der IIS konnte in letzter Zeit immer weiter zulegen, Marktführer Apache verlor dagegen.

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#2
P

Phraser

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Beim Servermarkt ist das nicht überaschend.
Wie siehts bei Privatanwendern aus?
 
#3
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BitKiller

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das ist vor allem nicht verwunderlich, weil die meisten server ohne software ausgeliefert werden, und dann nachträglich linux installiert wird
 
#4
vespa

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das ist vor allem nicht verwunderlich, weil die meisten server ohne software ausgeliefert werden, und dann nachträglich linux installiert wird
@BittKiller, hast du noch mehr solcher scherze auf lager? habe die gegenteilige erfahrung gemacht, besonders kleine und mittelständige betriebe steigen auf 2003 server um, da es zu wenig leute gibt die ein linux-system vernünftig administrieren können.

vespa
 
#5
Bullayer

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Da kann ich @vespa nur zustimmen. Von unseren mittlerweile 10 Servern ist nur auf einem Linux drauf, aber bestimmt nicht mehr lange. ;)
 
#6
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BitKiller

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meine erfahrungen sind anders, aber das was ihr da berichtet finde ich extrem schlimm. nen server mit windows geht garnicht. ich bin keiner von diesen windows hassern, und hab ja selber win auf meinem pc, aber auf nem server hat das nix zu suchen.
[:-)]ganz ehrlich, wieso ladet ihr die chinesen nicht direkt ein, damit sie mit nem usb-platte vorbeikommen?[/:-)]
 
#7
vespa

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och nee, nicht wieder das märchen vom ach so sicheren linux, auch das ist ohne passende gegenmassnahmen offen wie ein scheunentor. wenn kein guter admin das system pflegt, ist jeder server angreifbar, nur das es unter 2003 einfacher ist (und weniger zeitaufwendig) sich effektiv zu schützen.

vespa
 
#8
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BitKiller

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naja, da der name linux für ein komplettes paket an software steht, zähle ich iptables mit dazu, und mit iptables kann man linux schon recht gut abschotten.
außerdem: so lange menschen software schreiben wird es immer fehler geben, das ist klar. nur hat linux den vorteil, dass mehr augen den quelltext sehen und fehler ausmerzen
 
#9
vespa

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...oder aber verschlimmbessern. wie meine oma immer sagte: viele köche verderben den brei.

vespa
 
#11
vespa

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@Bullayer, give me five!
manchmal sieht man wald vor lauter bäumen nicht, ist mir glatt durchgerutscht, dein argument.

vespa
 
#12
Bullayer

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@vespa, ich meinte, dass auch Hacker den Quellcode von Linux kennen und somit auch wissen, wie ein solcher Rechner angreifbar sein kann.... ;)
 
#13
vespa

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@Bullayer, ja nee, is klar, hab dich schon richtig verstanden, um an den quellcode von winzigweich zukommen, bräuchte man nen röntgenblick. dein argument war mir eben zu dicht vor den augen, dass ich es selbst nicht gesehen habe.


vespa
 
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