Second Life: Gerichtsstreit und mehr

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Pvt.Caparzo

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Second Life: Gerichtsstreit um virtuellen Besitz



Items, Behausungen und andere virtuelle (kostenpflichtige) Besitztümer in Onlinespielen fallen derzeit in eine rechtliche Grauzone, die einige durchaus mit den frühen Tagen des Internets vergleichen, als Rechte und Pflichten von Webseitenbetreibern und -anbietern unklar waren - und es teilweise auch heute noch sind. So hat laut Ars Technica ein Richter in den USA einen entsprechenden Fall nun an ein Bundesgericht verwiesen.

Der Streit, wohl der erste seiner Art und somit ein potenzieller Präzedenzfall, dreht sich um virtuelles Eigentum in Second Life . Der Kläger, Marc Braggs, wirft dem Betreiber der Online-Community vor, von ihm erworbenen Besitz unrechtmäßig enteignet und seinen Account geschlossen zu haben. Linden Lab wiederum begründet diesen Schritt damit, dass Braggs das Eigentum auf unlauterem Wege gekauft hatte.

Der Besitz war im Rahmen einer Auktion versteigert worden. Die war noch nicht auf der Seite des Betreibers aufgeführt worden, allerdings war sie bereits öffentlich zugänglich, wenn man die genaue Seiten-ID kannte bzw. durch Probieren herausfand. Dadurch konnte Braggs den Kauf des oft mehrere Tausend Dollar teuren virtuellen Landes tätigen, bevor anderen Teilnehmer Zugriff auf die Auktion hatten. Der Kläger sieht nichts Unrechtmäßiges an seinem Vorgehen und verlangt nun 8000 Dollar als Ausgleich von Linden Lab.

Quelle. 4Players.de
 
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Bullayer

Schwergewicht
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Im Amiland wird wohl gegen alles geklagt. Braggs sollte aufpassen, dass er nicht seinerseits verklagt wird.
 

Fireblade

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Ich frag mich wo das nur alles hinführen soll,diese ganze Verklagerei. :thumbdown
 

Pvt.Caparzo

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Streit um virtuelles Land kommt vor Gericht

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Die Auseinandersetzung zwischen den Entwicklern von Second Life und einem Rechtsanwalt um virtuellen Grund und Boden wird nun vor einem Richter fortgesetzt werden. Das berichtet die Website gamepolitics.com.

Der US-amerikanische Anwalt Marc Bragg hatte vor einiger Zeit einen Fehler im URL-System von Second Life genutzt, um seinen virtuellen Grundbesitz günstig zu vergrößern. Die betreffenden Ländereien standen allerdings noch nicht offiziell zum Verkauf, weshalb Entwickler Linden Labs Braggs Zugang kurzerhand sperrte.

Im US-Bundesstaat Pennsylvania reichte Bragg nun Klage ein: Er sei der rechtmäßige Besitzer der Second Life-Grundstücke, schließlich habe das fehlerhafte Auktionssystem den Verkauf nicht verhindert. Darüber hinaus fordert der Rechtsanwalt die Erstattung seines virtuellen Vermögens in Höhe von 3.200 US-Dollar.

Linden Labs stellte daraufhin zwei Anträge auf Abweisung der Klage, da Braggs das Land durch unrechtmäßige Mittel an sich gebracht habe. Der zuständige Richter wies jedoch beide Gesuche ab. Auch die Feststellung der in Kalifornien ansässigen Entwickler, das Gericht sei aufgrund der Lizenzvereinbarungen gar nicht zuständig, ließ der Richter nicht gelten. Da Linden Labs auch über Landesgrenzen hinweg tätig sei, könne das Verfahren auch in Pennsylvania gehört werden.

Wann es zum Prozess zwischen Linden Labs und Marc Bragg kommt, ist momentan noch nicht bekannt.

Quelle. gamestar.de
 

Pvt.Caparzo

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Vancouver Polizei rekrutiert online

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Die Bewohner von Second Life dürfen sich nun auch in der virtuellen Welt an ihre Freunde und Helfer von der Polizei wenden: So haben die Vancouver Gesetzeshüter eine Niederlassung in Second Life eröffnet, wie die Zeitung The Vancouver Sun bereits am 29. Mai berichtete.

Hauptziel der Online-Behörde sei das Anwerben einer neuen Generation von Polizeibeamten, die sich mit neuen Technologien und dem Internet auskennt. Schließlich beinhalte nahezu jedes Verbrechen eine Form von Technologie, weshalb es für die Polizei von großer Wichtigkeit sei, mit der Technikentwicklung schritt zu halten.

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Auf dem Weg in die Zukunft brauche man Menschen mit dem Verständnis der neuen Technologien. Da die Second Life-Nutzer mit großer Wahrscheinlichkeit über das nötige Wissen verfügten, sei die Rekrutierung in dieser Personengruppe nur logisch, so Kevin McQuiggin, Leiter der Abteilung für Technologie-Kriminalität. Man wolle die wahren Menschen hinter ihren Avataren ansprechen und ziehe sogar internationale Bewerber, etwa aus England oder Deutschland, in Betracht.

Darüber hinaus sieht McQuiggin in der virtuellen Polizei angesichts des Wachstums der Onlinewelt weiteres Potenzial: »Es wird interessant, wenn in der virtuellen Welt die ersten Anzeigen erstattet werden - etwa wegen Beleidigung.« Die juristischen Implikationen von Polizei-Avataren müssten allerdings noch geklärt werden.

Quelle: gamestar.de
 
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Second Life: Gerichtsstreit und mehr

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