Rundumschutz für Linux

Diskutiere Rundumschutz für Linux im IT-News Forum im Bereich IT-News; Mit Panda Desktop Secure bietet der Antivirus-Hersteller eine umfassende Schutzlösung für Linux-PCs an. Der spanische Antivirus-Hersteller Panda...
#1
Eric-Cartman

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Mit Panda Desktop Secure bietet der Antivirus-Hersteller eine umfassende Schutzlösung für Linux-PCs an.

Der spanische Antivirus-Hersteller Panda Software hat die finale Version seines Linux-Schutzpakets "Panda Desktop Secure" vorgestellt. Neben der Antivirus-Software gehört auch eine Desktop Firewall zur Ausstattung.

original.jpg

Das Sicherheitspaket ist vor allem für Linux-Arbeitsplätze gedacht, auch in gemischten Arbeitsumgebungen, in denen auch Windows-PCs eingesetzt werden. Alle Einstellungen erfolgen über eine einzige, grafische Bedienoberfläche, die sich in den jeweiligen Desktop einklinkt.

Der Virenscanner ist neben der traditionellen, signaturbasierten Erkennung auch mit einem als "Genetic Heuristic Engine" bezeichneten Scan-Modul ausgestattet. Dieses soll auch bislang unbekannte Malware erkennen und stoppen. Auch Dialer und Spyware sollen entdeckt werden. Mail-Schutz für die gängigen Mail-Programme wie Mozilla Thunderbird und Ximian Evolution ist ebenfalls integriert.

Die Überwachung des Nachrichtenverkehrs, die Erkennung von Eindringlingen und die Zugriffsgenehmigungen für verschiedene Anwendungen können über die grafische Oberfläche eingestellt und kontrolliert werden. Eine Update-Fuktion hält die Software automatisch auf dem aktuellen Stand.

Mindestanforderung für Panda Desktop Secure ist ein PC mit 400-MHz-Prozessor (empfohlen: 800 MHz) und 128 MB Arbeitsspeicher (empfohlen: 256 MB). Unterstützt werden die Linux-Distributionen Suse 9.2, Fedora Core 2/3/4, Ubuntu 5.10, Debian 3.1 sowie Red Hat Enterprise Desktop 4. Einzelplatz-Benutzer können Panda Desktop Secure inklusive technischen Support und Updates drei Monate lang kostenfrei testen. Eine Ein-Jahres-Lizenz kostet 79,92 Euro.

Quelle: IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
 
#2
Keruskerfürst

Keruskerfürst

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1. Wozu einen Firewall für Linux, wenn man IP-Tables hat?
2. Malware: dazu gibt es unter Linux genügend Programme, die rootkits etc erkennen.
3. Virenscanner: da gibt es clamav oder antivir.
4. Zugriffsgenemigungen: Hä? Unter *unix arbeitet man mit einem normalen Useraccount. Wozu das Ganze?

Wozu für etwas Geld ausgeben, was man kostenlos bekommt?
 
#3
Fraenk0901

Fraenk0901

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Keruskerfürst hat gesagt.:
Wozu für etwas Geld ausgeben, was man kostenlos bekommt?
Das sagst du, aber Panda-Software möchte in diesem Bereich auch Kohle machen. Und Neuanfänger, die sich zuvor in Linux nicht eingelesen haben, kaufen dann dieses Paket.
 
#4
U

UFC

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Merkt ihr den nicht was los ist? Alle Antivirus Hersteller fangen nun an Linux Produkte anzubieten.
Das heist, da entsteht ein neuer interessanter Markt!

Ich warte auf den Tag wo ein "Hacker" die ersten Linux Desktops infiziert hat. Das wird nicht mehr lange dauern.
 
#5
Cyron

Cyron

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UFC hat gesagt.:
Merkt ihr den nicht was los ist? Alle Antivirus Hersteller fangen nun an Linux Produkte anzubieten.
Das heist, da entsteht ein neuer interessanter Markt!

Ich warte auf den Tag wo ein "Hacker" die ersten Linux Desktops infiziert hat. Das wird nicht mehr lange dauern.
Sagt ein überzeugter Windowsnutzer mit Adminkonto zum Arbeiten?
 
#6
U

UFC

Gast
Cyron hat gesagt.:
Sagt ein überzeugter Windowsnutzer mit Adminkonto zum Arbeiten?
Sicher nicht!

Nur ich traue den Braten noch nicht ganz so wie es ist! Wenn Linux wirklich so sicher ist, dann warum auf einmal diese vielen neuen Sicherheitsprogrammen?

Irgend etwas ist doch Faul dabei? Umsonnst investiert keine Firma in etwas was man nicht Brauch!

Es gibt ja schliesslich auch schon einige Cracks, womit du dir als User unter Linux Admin Rechte verschaffen kannst! Sollte ja eigendlich nicht so sein oder?
 
#7
D

duesso

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Für Win kostet jede Sicherheitssoftware weniger !!!!!!!! :wut :wacko
 
#8
S

SuperTux

Gast
UFC hat gesagt.:
Umsonnst investiert keine Firma in etwas was man nicht Brauch!
Eine Personal Firewall ist sinnlos, auch bei Windows. Und sie werden trotzdem entwickelt.

Linux läuft seit Jahren auf Servern, ohne die Panda Software. Überleg mal, warum.
 
#9
M

MadMaster

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Weil es noch nicht genug Leute gibt, die es benutzen und somit für die Hacker nicht sinnvoll erscheint, wenn sie die 10.000 Server, die mit Linux laufen befallen.
(Können auch mehr sein, keine Ahnung, aber es gibt sicherlich mehr PCs, die mit Windows laufen.)

Ist Linux nicht nur dadurch so sicher, dass es erstens weniger nutzen und zweitens zu viele Unterschiede in den Versionen gibt?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass MS Sicherheitslücken in Windows einbaut und ich glaube auch, dass die MS-Programmierer wissen, was sie machen. Nur gibt es zu viele Leute, die beweisen wollen, dass Windows unsicher ist bzw. die Windows ausnutzen, um an Geld (Spyware zum Beispiel) zu kommen.
Und wenn Linux Normaluser tauglich werden soll, müssen sie sich auf wenige Versionen begrenzen, sonst bekommt der Normaluser eine Krise.
Auch bei Linux läuft es daraufhin, dass es wenige Versionen gibt, sollte es irgendwann der breiten Öffentlichkeit zugänglich sein.

Hab natürlich keine Ahnung, hab das mal irgendwo gelesen, kam mir auch recht logisch vor.
 
#10
MountWalker

MountWalker

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Keruskerfürst hat gesagt.:
1. Wozu einen Firewall für Linux, wenn man IP-Tables hat?
Weil Iptables für durchschnittliche Homies nicht durchschaubar ist - zu viele Funktionen und Optionen. Für Desktop-Homies wenn, dann Shorewall.
Keruskerfürst hat gesagt.:
3. Virenscanner: da gibt es clamav oder antivir.
Ja und? Auf Windows gibts auch Antivir, sind deshalb auch alle anderen Virenscanner "falsch" oder "böse" oder grundasätzlich abzulehnen? Ist die Existenz von Suse Linux nichtig, weil es Mandriva Linux gibt?
Keruskerfürst hat gesagt.:
4. Zugriffsgenemigungen:
Das hat nichts mit Benutzerkonten zu tun. Auf Windows NT gibts seit Ewigkeiten die Funktion auch auf eingeschränkten Benutzern ein Programm in einer Art Sandbox laufen zu lassen ("Ausführen als" -> "Computer vor nicht authorisierter Programmaktivität schützen") - das kann bei einigen Sachen auch sehr wohl Sinn machen. Deswegen gibt es jetzt auf Linux ja auch AppArmor, das jedes nur erdenkliche Programm in einer eigenen Sandbox laufen lassen kann (und sicherlich mäcjtiger ist, als die Windows-NT-Sandbox).

@MadMaster

Bitte was? Linux ist mittlerweile DAS vorherrschende Server-System und hat die BSD-Derivate, die es vorher waren, abgelöst. Dahinter dürften HP-UX und Sun Solaris tummeln.

Bezieht man sich allein auf Webserver, dh. Webseiten-Server und lässt Mail-, FTP-Server usw. außer Acht, ist Windows vielleicht mit 40% Verbreitung noch am stärksten, zählt man die Unices zusammen sind sie aber klar stärker und die Mehrheit der Webserver im WWW sind Apache-Webserver, nicht Microsoft IIS - komischerweise ist Apache in keinster Weise unsicherer.

Natürlich ist es Blödsinn davon auszugehen, es gäbe das Thema Sicherheit für Linux nicht; aber wer soll das denn bitte behauptet haben?

@ SuperTux

Genau solche Pseudoexpertenkommentare sind es, die zu fahrlässigem Verhalten führen. Wenn jetzt ein DAU deinenBeitrag liest, deaktiviert er dann alle bedenklichen Netzwerkdienste, die er nicht gebraucht? Eben, das tut er nicht, also soll er auch nicht die Windows-Firewall deaktivieren um dann nach zehn Sekunden ein Blaster-Derivat installiert zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
#11
Bullayer

Bullayer

Schwergewicht
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Mit Linux ist es meiner Meinung nach genauso wie mit Windows auch. Wenn der Anwender in Punkto Updates nachlässig ist, bringt die beste Sicherheitssoftware nicht so besonders viel. Und wer kann schon von sich behaupten, es mit den Updates IMMER sehr genau zu nehmen. Es gibt genügend Anwender, die monatelang ihre Mails bearbeiten und im Internet surfen, ohne jemals ein Update ihres Virenscanners gemacht zu haben. Da hört man dann "Ich hab doch nur gerade mal ...." und die Leute wundern sich, wie lange es dauern kann, bis ein System wieder virenfrei ist, wo doch der Virenbefall in wenigen Sekunden vonstatten geht.
Wer ein absolut sicheres System haben will verpackt seinen Rechner in einen Karton und den stellt er in den Keller, dann sollten auch keine Viren oder Trojaner eine Chance haben.
 
#12
MountWalker

MountWalker

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@ Bullayer

Das Thema automatische Update-Systeme sagt dir was? Software, die man manuell aktualisieren muss, ist nicht für Desktop-Homies geeignet, es gibt aber eine breite Palette an Sopftware, die sich automatisch aktualisiert. Das betrifft auch die meisten Virenscanner, mit Avast auch für Desktop-Homies kostenlos. ;)
 
#13
StonedUser

StonedUser

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ich will mich auch mal zu paar sachen äussern:
1) wer bitte sagt, dass sich linux auf wenige distris beschränken muss? gerade die auswahl ist doch das tolle. oder haben sich autos nur durchgesetzt, weil hitler und die amis sich auf ford und vw geeinigt haben, und der ganze rest weggebombt wurde :confused
2) linux hat nen ganz anderen ansatz. linux will nicht unbedingt auf jedem desktop vertreten sein. linux will einfach ne freie alternative sein, die nutzen kann, wer will. wer´s nicht will, soll´s lassen
3) ja, linux ist sicherer. und das aus 2 gründen: erstens, weil man sich mit linux beschäftigen muss, also die user mehr ahnung haben, als der dau, der windows aufm aldi-pc hat. und zweitens, weil jeder in den quellcode kucken und schwachstellen melden kann.
4) ich begrüsse jede neue software, die unter linux läuft. nur, ob ich sie einsetze, das ist nen anderes thema
5) ip-tables ist das non plus ultra, auch wenn es nicht leicht ist. ich gebe zu, ich bin da auch nen bisschen noobisch, was die ip-tables angeht, aber wozu gibt es "man" und google? bis jetzt hab ich es immer irgendwie so ans laufen bekommen, wie ich es gerne hätte
 
#14
T

Tikonteroga

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StonedUser hat gesagt.:
ich will mich auch mal zu paar sachen äussern:
1) wer bitte sagt, dass sich linux auf wenige distris beschränken muss? gerade die auswahl ist doch das tolle. oder haben sich autos nur durchgesetzt, weil hitler und die amis sich auf ford und vw geeinigt haben, und der ganze rest weggebombt wurde :confused
2) linux hat nen ganz anderen ansatz. linux will nicht unbedingt auf jedem desktop vertreten sein. linux will einfach ne freie alternative sein, die nutzen kann, wer will. wer´s nicht will, soll´s lassen
3) ja, linux ist sicherer. und das aus 2 gründen: erstens, weil man sich mit linux beschäftigen muss, also die user mehr ahnung haben, als der dau, der windows aufm aldi-pc hat. und zweitens, weil jeder in den quellcode kucken und schwachstellen melden kann.
4) ich begrüsse jede neue software, die unter linux läuft. nur, ob ich sie einsetze, das ist nen anderes thema
5) ip-tables ist das non plus ultra, auch wenn es nicht leicht ist. ich gebe zu, ich bin da auch nen bisschen noobisch, was die ip-tables angeht, aber wozu gibt es "man" und google? bis jetzt hab ich es immer irgendwie so ans laufen bekommen, wie ich es gerne hätte

Naja, dass ist jetzt aber ein Bisschen schöngeredet.

(1.) So toll ist es auch nicht, wenn es viele Distries gibt, die dann von eher weniger Leuten verwendet werden. Je weniger ein Programm genutzt wird, desto weniger Fehler können entdeckt werden und desto weniger Feedback gibt es. Microsoft wird allein für die Windows Vista Betas mehr Feedback bekommen haben, als Suse für Suse Linux...

(2.) Also ich glaub nicht, dass es nicht im Interesse der Linux-Entwickler ist, dass Linux nicht weit verbreitet wird. Je weniger ein Programm verbreitet ist, desto weniger Feedback gibt es. Und ich denke schon, dass die Feedback bekommen wollen. Jeder will ja für seine Arbeit gelobt werden und freut sich aber auf der Anderen Seite auch, wenn jemand Fehler meldet oder Verbesserungen vorschlägt.

(3.) Nicht jeder, der Windows benutzt, muss gleichzeitig ein DAU sein. Nicht jeder der Linux nutzt hat die Kenntnisse im Quellcode irgendwas nachkucken zu können. Was meinst wie schwer es ist, in dem Quellcode von jemand anderem etwas leicht zu verstehen, selbst wenn man die Sprache gut kann?!?
 
#15
Dosenbomber

Dosenbomber

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Tikonteroga hat gesagt.:
Naja, dass ist jetzt aber ein Bisschen schöngeredet.

(3.) Nicht jeder, der Windows benutzt, muss gleichzeitig ein DAU sein. Nicht jeder der Linux nutzt hat die Kenntnisse im Quellcode irgendwas nachkucken zu können. Was meinst wie schwer es ist, in dem Quellcode von jemand anderem etwas leicht zu verstehen, selbst wenn man die Sprache gut kann?!?
Quellcode ist mir leider eine Nummer zu hoch. Ich weiß zwar um die Qualität von Linux, doch leider gibt es zu wenig Programme darunter die mich wirklich interessieren. Trotzdem beschäftige ich mich damit, auch wenn ich es nicht wirklich brauche.

Loblich ist vorallem die Stabilität und Sicherheit im gegensatz zu Windows. Und was die Sache noch ganz nett abrundet ist, das es nichts kostet. Etwas vergleichbares zu finden, muss man schon tief in die Tasche greifen.
 
Thema:

Rundumschutz für Linux

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