Red Hat: Microsoft ist nach wie vor höllisch aggressiv

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Der US-amerikanische Linux-Distributor Red Hat sonnt sich auf der Sonnenseite der Breanche. Damit das so bleibt, hat CEO Matthew Szulik einige Kniffe auf Lager. Welche, verrät er im Interview mit ZDNet.


Von Andrew Donoghue, 26. Juni 2006


Red Hat ist als führender Anbieter von Linux-Produkten für Unternehmen finanziell erfolgreich. In welche Richtung aber soll sich ein Softwareunternehmen entwickeln, um bei nachlassender Bedeutung von Betriebssystemen nicht selbst an Bedeutung zu verlieren? ZDNet hat mit Matthew Szulik, CEO von Red Hat, auf dem diesjährigen Red Hat Summit in Nashville erörtert, wie das Unternehmen seine führende Position behalten will.


ZDNet: Die Dynamik um Linux scheint sich zu verlangsamen. Wie halten Sie das Interesse an Ihrem Unternehmen hoch und was haben Open-Source und Linux noch zu bieten?

Szulik: Ich glaube, dass man sich über das Wesen eines Unternehmens klar sein muss. Darüber, was wir am Markt tun und dass das wichtig ist. Wir bieten Infrastruktur für ein hochwertiges Betriebssystem. Wir haben zwar in unserem Team einige wirklich schlaue und bestens informierte Technologiefreaks, jedoch wäre es ein Fehler, die geschäftliche Strategie dem neuesten Trend anzupassen. Der Markt würde Red Hat sofort fallen lassen.

ZDNet: Liegt denn nicht dem eben bekannt gegebenen Projekt für Unterhaltungstechnologie - Mugshot -Technologie für Online-Zusammenarbeit zu Grunde, die typisch ist für das "Web 2.0" ist?

Szulik: Daran haben wir nicht gedacht, als wir das Projekt vor 18 Monaten erstellt haben. Mugshot soll eine Lücke füllen und das allgemeine Interesse auf Open-Source lenken.

ZDNet: Es wurde behauptet, dass Microsoft seine Einstellung gegenüber Open-Source und Linux verändert hat und weniger auf Konfrontation aus ist. Haben Sie etwas davon bemerkt?

Szulik: Ich finde, Microsoft ist genauso aggressiv wie eh und je und fährt immer noch schwere Geschütze auf.

<span style="font-size:10pt;line-height:100%">Die Folgen der Übernahme von Jboss </span>

ZDNet: Wenn die Übernahme von Jboss, Anbieter von Anwendungsservern, rechtzeitig für den Summit abgeschlossen worden wäre, hätten Sie dann mehr erzählt, über Betriebssysteme hinaus?

Szulik: Die Übernahme hat sich nicht verzögert. Ich glaube, dass wir die Übernahme für Anfang Juni angekündigt haben. Bis dahin kann ich außer groben Verallgemeinerungen zu möglichen Auswirkungen nicht wirklich etwas sagen.

ZDNet: Welche ist für Sie derzeit die größte Herausforderung, der sich Red Hat gegenübersieht?

Szulik: Jboss in unser Unternehmen zu integrieren, ist natürlich ganz wichtig. Weitere Herausforderungen sind, die Entwicklung rund um Red Hat Enterprise Linux 4 fortzusetzen und Red Hat Enterprise Linux 5 voranzutreiben (erscheint Ende des Jahres).

Quelle: CNET Networks Deutschland GmbH/ZDNet.de und CNET.de
 
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