Ransomware-Attacken: Zahl der Infektionen steigt massiv an

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maniacu22

maniacu22

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Als einer der bekanntesten Hersteller für Sicherheitssoftware hat McAfee in seinem Quartalsbericht auch die von Ransomware begangenen Attacken angesprochen, bei welchen ein massiver Anstieg zu verzeichnen gewesen ist. Zudem präsentiert das Unternehmen auch Zahlen zu den Einnahmen der Cyberkriminellen, welche von den Opfern erpresst worden sind




Wie der aktuelle Quartalsbericht von McAfee aufzeigt, steigt das Bedrohungspotential von Ransomware und anderer Verschlüsselungstrojaner. Laut Bericht, soll die die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Vorjahresquartal um ganze 128 Prozent angestiegen sein.

Alleine der Anteil der Smartphone-Nutzer, deren Geräte von einer Infektion betroffen gewesen sind, liegt mittlerweile bei acht Prozent und somit zwei Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Obwohl die Sicherheit von Betriebssystemen und insbesondere der mobilen Betriebssysteme ein viel beachtetes Themenfeld ergibt, fehlt es seitens der Smartphonehersteller an einer wirksamen Update-Politik. Die meisten Smartphone-Modelle erhalten vielleicht ein oder zwei Software-Updates und danach werden sie sprichwörtlich "fallen gelassen". Das ist der Grund, warum nunmehr fast jeder Zehnte Smartphone-Nutzer ein virenverseuchtes Smartphone mit sich herum trägt.

In dem Bericht werden mehrere Vorfälle von Ransom-Attacken erwähnt, wobei auch von einer Hackergruppe gesprochen wird, die mit ihren Ransom-Attacken us-amerikanische Krankenhäuser erpresst und um 100.000 US-Dollar erleichtert hat. Dabei handelt es sich in diesem Fall nur um eine kleine Gruppe, welche Teil eines wesentlich größeren Netzwerks darstellt. Dieses Netzwerk soll alleine im ersten Halbjahr 2016 unglaubliche 121 Millionen US-Dollar "eingenommen" haben, was im Verhältnis zu den vergleichsweise geringen Kosten für Infrastruktur und Programmierung der Ransomware eine riesige Summe und leicht verdientes Geld darstellt.




Meinung des Autors: Updates, Updates und nochmal Updates für die unterschiedlichsten Geräte, damit diese nicht gehackt oder mit Viren und Trojanern verseucht werden können sind zwar schön und gut, aber wenn die Hersteller Wochen oder teilweise Monate benötigen, bis ein solches Update ausgerollt wird (wenn überhaupt), bringt das auch nichts, um die Nutzer davor schützen zu können. Die einzige wirkungsvolle Methode, sich vor solcher Software einigermaßen schützen zu können ist, eben nicht jede E-Mail mit unbekannten Absender zu öffnen oder auf dubiosen Seiten zu surfen. Im Grunde ist es ein Teufelskreis, der nicht unterbrochen werden kann, während die Hersteller neue Software-Updates zur Vermeidung von Trojaner A herausbringen, haben die "Cyberkriminellen" bereits Trojaner B, C oder möglicherweise schon D ausgerollt. Also Augen auf und Hirn einschalten, wenn man einigermaßen Sicher im Netz unterwegs sein möchte.
 
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johnsinclair

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Stimmt genau! Updates werden wohl ( leider weil die Virenschutzprogramme bald nicht mehr ausreichen müßen den Schutz bald die Updates übernehmen) noch wichtiger denn je, und vorallem auch nicht jeden Email Anhang öffnen, was das noch gibt daran möchte ich ersteinmal nicht denken.
 
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Alinka

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Bleepingcomputer schreibt auch, dass in diesem Jahr schlimmer als im 2016 wird, weil die neuen Ransomware dazu kommen und die alten Viren sich weiter entwickeln und geben nicht auf. Virus-Entferner schreibt, dass z. B. Cerber Ransomware schon fast 10 Varianten hat und modifiziert sich weiter: https://www.virus-entferner.de/2017/02/10/red-cerber-2017-trojan-virus-entfernen/ und bis jetzt konnte das Problem nicht gelöst werden.
Ich bekomme jeden Tag 5-10 Spammails. Nur Schrott! Nervt schon!!
 
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juergen1

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wenn die Hersteller Wochen oder teilweise Monate benötigen, bis ein solches Update ausgerollt wird (wenn überhaupt), bringt das auch nichts
Wenn Updates Probleme bereiten, daß der Computer in Mitleidenschaft gezogen wird, und Programme abstürzen oder gar nicht mehr starten, bringt das auch nichts.
Ich verzichte jetzt schon seit Jahren auf Updates, eben aus diesen Grund, und hatte während dieser Zeit keinen Virus.
Ist das dann nicht so, daß das Problem die Nutzer selbst sind, wenn sie sich auf Grauzonen des Internets bewegen, oder jeden Anhang bei Mails, dessen Herkunft nicht bekannt ist, einfach öffnen.
So Abschotten kann man Windows nicht, oder man schottet es so ab, daß Windows selbst nicht mehr läuft.
Browser-Updates finde ich hingegen für sehr wichtig, weil gerade hierbei die Virengefahr steigt.
Wobei man auch hier unterscheiden muß. Meistens sind Browser-Updates einfach nur neuere Versionen, dessen Augenmerk bei den Features liegt. Sicherheitslücken sind doch hierbei nur noch zur Nebensache geworden.
Wichtig finde ich persönlich noch ein gutes Antivirus-Programm zur Vorbeugung, bzw. es beruhigt doch ein wenig.
 
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johnsinclair

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stimmt leider ganz genau.
 
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johnsinclair

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Ein gutes Virenschutzprogramm muß es schon sein!
 
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