GELÖST Problem mit externer Festplatte

Diskutiere Problem mit externer Festplatte im Massenspeicher Forum Forum im Bereich Hardware Forum; Ist über USB 2.0 angeschlossen. Handelt sich um ein passiv gekühltes Sharkoon Case. Festplatte (Ende Mai 2009 gekauft): Seagate Barracuda 7200.11...
Illias

Illias

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Ist über USB 2.0 angeschlossen. Handelt sich um ein passiv gekühltes Sharkoon Case.

Festplatte (Ende Mai 2009 gekauft): Seagate Barracuda 7200.11 1500GB, SATA II (ST31500341AS). Revision CC1H laut Everest Ultimate.

OS: Win7 64bit

Folgendes:

Wollte heute über Nacht viele Video Dateien (insg ca 820gb) auf die externe Festplatte kopieren. Sind aber nur ca 740gb angekommen. Dateien scheinen aber in Ordnung zu sein.

Jetzt bekomme ich beim Einschalten der Platte folgende Meldung:

2010-12-22 21 31 53.png

Wenn ich auf Überprüfen und reparieren (empfohlen) gehe

2010-12-22 21 32 21.png

und die Überprüfung abwarte bekomme ich folgendes.

2010-12-22 21 32 42.png

Wenn ich auf die Infomeldung in der Trayleiste klicke:

2010-12-22 21 33 01.png

Die Platte wurde bis Ende September diesen Jahres in meinem alten Rechner verwendet. Habe die Platte dann irgendwann mal formatiert (keine Schnellformatierung), damit ich sie eben als Backuplösung verwenden kann.

Jemand eine Idee was hier los sein könnte?
 
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Alfiator

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Tja,es scheint erst mal ein Problem mit dem Dateisystem Deiner Platte zu geben.Lasse die mal prüfen bzw reparieren.Bring allerdings etwas Zeit mit.Bei einer TB-Platte dauert das einige Stunden....
Edit:Poste mal ein Bild vom Gerätemanager,falls Du auf die Platte gar nicht mehr zugreifen kannst....
 
Illias

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Tja,es scheint erst mal ein Problem mit dem Dateisystem Deiner Platte zu geben.Lasse die mal prüfen bzw reparieren.Bring allerdings etwas Zeit mit.Bei einer TB-Platte dauert das einige Stunden....
Edit:Poste mal ein Bild vom Gerätemanager,falls Du auf die Platte gar nicht mehr zugreifen kannst....
Ich kann auf die Festplatte normal zugreifen, wenn ich sie einschalte, kommt eben die oberste Meldung, wenn ich auf "ohne Überprüfung fortsetzen" gehe, dann kann ich normal zugreifen...
 
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Pater Born

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Hallo Illias,
Wollte heute über Nacht viele Video Dateien (insg ca 820gb) auf die externe Festplatte kopieren. Sind aber nur ca 740gb angekommen. Dateien scheinen aber in Ordnung zu sein.
  • was heißt denn bei Dir "Dateien scheinen aber in Ordnung zu sein."? Wurden die Kopien wieder mit den Original-Dateien 1:1 verglichen (aktivierte "Verify"-Funktion)?
  • Wie bzw. mit welchem Tool hast Du denn kopiert?
  • Welche Dateisysteme haben denn die beim Kopiervorgang beteiligten Festplatten (NTFS, FAT32 -> ggf. 4 GB-Problem)?
Viele Grüße

Pater Born
 
Illias

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Hallo Illias,

  • was heißt denn bei Dir "Dateien scheinen aber in Ordnung zu sein."? Wurden die Kopien wieder mit den Original-Dateien 1:1 verglichen (aktivierte "Verify"-Funktion)?
  • Wie bzw. mit welchem Tool hast Du denn kopiert?
  • Welche Dateisysteme haben denn die beim Kopiervorgang beteiligten Festplatten (NTFS, FAT32 -> ggf. 4 GB-Problem)?
Viele Grüße

Pater Born
Dateien geöffnet und keine Probleme festgestellt bzw über Windows Explorer in den Eigenschaften die Größe verglichen.

Windows Explorer habe ich benutzt.

Dateisystem immer NTFS.

Ich habe den Fehler jetzt reproduzieren können. Anscheinend hängt das von der Datengröße ab. Vorhin habe ich 74gb normal rüberkopieren können. Bei ca 100gb rüberkopieren habe ich folgende Meldung erhalten:

2010-12-22 21 35 26.png

Danach:

2010-12-22 21 35 42.png

G:\ ist meine externe Seagate Festplatte.
 
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Alfiator

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Lasse mal die Platte reparieren von Windows.Wird wohl nicht umsonst angeboten...
 
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Pater Born

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Hallo Illias,
Bei ca. 100 GB rüberkopieren habe ich folgende Meldung erhalten
100 GB, das dürften grob ca. 1,5 bis 2,5 Std. Kopierdauer sein. Spontan hört sich das erst mal nach einem möglichen Hitzeproblem an. Ist das Gehäuse der Platte bei Auftreten des Fehlers auffällig warm? Wie hoch ist/war denn die CPU-Auslastung während des Kopierens?
Windows Explorer habe ich benutzt
Bei solchen Datenmengen rate ich Dir, künftig ein gängiges Kopiertool mit Verify-Funktion zu nutzen (z.B. FreeFileSync, einen der zahlreichen Commander, RoboCopy - schau einfach mal im Downloadbereich, was Dir zusagt - ich selbst nutze für Aktionen > 20 GB oft das etwas spartanische FastCopy und das dabei dann oft auch höchstens in ca. 100-200 GB-Päckchen, damit die Platte ab und zu mal Pause hat)
Dateien geöffnet und keine Probleme festgestellt bzw über Windows Explorer in den Eigenschaften die Größe verglichen.
Glaub mir, ein automatisches "Verify" ist hier mit Sicherheit die zuverlässigere Prüfmethode ;).
Illias schrieb:
Möglicherweise liegt auch ein Treiberproblem vor. Mit USBDeview kannst Du alle USB-Treiber von Drittgeräten entfernen lassen, so dass sich diese wieder neu und "sauber" anmelden müssen.
Lass mal die Platte reparieren von Windows. Wird wohl nicht umsonst angeboten...
Ferner solltest Du zumindest noch den Rat von Alfiator befolgen. "Zumindest", denn ich gehe bei Platten, denen ich nicht mehr vertraue, noch einen Schritt weiter und würde stattdessen sogar das z.B. hier oder hier angesprochene Tool durchlaufen lassen (Dauer grob 12 Std./TB).

Viele Grüße

Pater Born

PS:
Könntest Du Deine Bilder/Grafiken eventuell nochmal mit der Boardfunktion (Büroklammer) hochladen. Hier auf meinem Netbook werden die in Original-Größe angezeigt. Dadurch ist Dein Thread bei mir ziemlich unübersichlich. Ich glaube Hups, Alfiator oder AlienJoker hatten hierzu vor kurzem mal einen passenden Link geposted, leider finde ich ihn aber gerade nicht.
 
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Illias

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Wenn ich auf Überprüfen und reparieren (empfohlen) gehe


und die Überprüfung abwarte bekomme ich folgendes.

Lasse mal die Platte reparieren von Windows.Wird wohl nicht umsonst angeboten...
aus dem Anfangspost.



Hallo Illias,

100 GB, das dürften grob ca. 1,5 bis 2,5 Std. Kopierdauer sein. Spontan hört sich das erst mal nach einem möglichen Hitzeproblem an. Ist das Gehäuse der Platte bei Auftreten des Fehlers auffällig warm? Wie hoch ist/war denn die CPU-Auslastung während des Kopierens?
Also auffällig warm wird das Gehäuse nicht, aber die Platte drinnen wird bestimmt relativ warm. Vor allem bei so großen Datenmengen kanns sein, dass überhöhte Temperatur eine Rolle spielt (ist ja immerhin ein passiv kühlendes Gehäuse).

Bei solchen Datenmengen rate ich Dir, künftig ein gängiges Kopiertool mit Verify-Funktion zu nutzen (z.B. FreeFileSync, einen der zahlreichen Commander, RoboCopy - schau einfach mal im Downloadbereich, was Dir zusagt - ich selbst nutze für Aktionen > 20 GB oft das etwas spartanische FastCopy und das dabei dann oft auch höchstens in ca. 100-200 GB-Päckchen, damit die Platte ab und zu mal Pause hat)

Glaub mir, ein automatisches "Verify" ist hier mit Sicherheit die zuverlässigere Prüfmethode ;).
Danke für die Tipps. Werd mir das mal genauer ansehen.

Möglicherweise liegt auch ein Treiberproblem vor. Mit USBDeview kannst Du alle USB-Treiber von Drittgeräten entfernen lassen, so dass sich diese wieder neu und "sauber" anmelden müssen.
Hmm. Also ich hab jetzt 73gb kopiert und nicht gewartet bis die Platte wieder kalt war (war noch etwas warm vom vorherigen Kopiervorgang) und nun bricht der Kopiervorgang früher ab. Wird also eventuell wirklich die Temperatur sein.

Habe aber folgende Meldung bekommen:

2010-12-22 21 37 58.png

Ferner solltest Du zumindest noch den Rat von Alfiator befolgen. "Zumindest", denn ich gehe bei Platten, denen ich nicht mehr vertraue, noch einen Schritt weiter und würde stattdessen sogar das z.B. hier oder hier angesprochene Tool durchlaufen lassen.

Viele Grüße

Pater Born
Wenn ich auf Überprüfen und reparieren (empfohlen) gehe


und die Überprüfung abwarte bekomme ich folgendes.

aus dem Anfangspost.
 
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Hups

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Könntest Du Deine Bilder/Grafiken eventuell nochmal mit der Boardfunktion (Büroklammer) hochladen. Hier auf meinem Netbook werden die in Original-Größe angezeigt. Dadurch ist Dein Thread bei mir ziemlich unübersichlich. Ich glaube Hups, Alfiator oder AlienJoker hatten hierzu vor kurzem mal einen passenden Link geposted, leider finde ich ihn aber gerade nicht.
Hier der Link: Klick

Das macht die Sache mit den Bildern für die Leser wirklich einfacher.
 
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maunzer

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Ich hatte mal fast das gleiche Problem, Fantec Gehäuse mit Samsung Spinpoint. Ebenfalls große Menge an Daten, beim Kopieren ebenfalls abgebrochen, manchmal auch aufgehängt. Später Gerät erst nach mehrmaligem Ein- und Ausschalten erkannt. Habe dann das Gehäuse geöffnet und offen betrieben und siehe da, es funktionierte. Wieder zusammengeschraubt und nach kurzer Zeit waren die Probleme wieder da. Ich tippe auf Hardwaredefekt am Gehäuse, entweder Wackelkontakt oder kalte Lötstelle oder thermisches Problem. Empfehle Gehäusewechsel, wenn Festplatte nach Überprüfung ok ist.
 
AndreasBloechl

AndreasBloechl

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Gehe mal in das Ereignissprotokoll und schaue ob dort ein Controllerfehler aufgetreten ist oder sonstiges. Schlechte Gehäuse haben dort meist einen Controllerfehler drinnen stehen. Ich hatte das fast bei jedem NoName Hersteller wie Trekstor oder ähnlichem. Seit ich nur noch WD ext. HDDs verwende sind diese weg.
Und lasse mal das Herstellertool drüberlaufen, das ist am sichersten und keinen solchen Schrott wie Windows selber.
Wenn dann nichts gefunden wird könnte es noch am 48BitLBA liegen, ich weis jetzt nicht genau was du für ein System drauf hast, aber das könnte auch noch sein, ich glaube aber bei XP ab SP2 war das nicht mehr der Fall.
Und als Programm kann ich dir BeyondCompare empfehlen, wenn du aber eine NVidia Graka hast mußt du den DesktopManager von NVidia deaktivieren, der machte bei mir letzte Woche extreme Probleme mit BeyondCompare.
Mit dem Programm kannst du auch Bit für Bit vergleichen lassen, das mache ich zum Beispiel mit jeder Sicherung die ich mir anlege, schnell kippt mal ein Bit um und Windows merkt es vielleicht nicht.
 
Illias

Illias

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Ich hatte mal fast das gleiche Problem, Fantec Gehäuse mit Samsung Spinpoint. Ebenfalls große Menge an Daten, beim Kopieren ebenfalls abgebrochen, manchmal auch aufgehängt. Später Gerät erst nach mehrmaligem Ein- und Ausschalten erkannt. Habe dann das Gehäuse geöffnet und offen betrieben und siehe da, es funktionierte. Wieder zusammengeschraubt und nach kurzer Zeit waren die Probleme wieder da. Ich tippe auf Hardwaredefekt am Gehäuse, entweder Wackelkontakt oder kalte Lötstelle oder thermisches Problem. Empfehle Gehäusewechsel, wenn Festplatte nach Überprüfung ok ist.
Also ich hatte im selben Gehäuse eine 320GB Seagate drinnen und noch nie irgendwelche Probleme gehabt. Kann auch sein, dass ich durch das paar Mal wechseln der HDDs etwas kaputt gemacht habe, oder weil das Gehäuse ja nicht mehr das jüngste (bestimmt 4 Jahre alt) ist, könnte es schon hinüber sein.

Gehe mal in das Ereignissprotokoll und schaue ob dort ein Controllerfehler aufgetreten ist oder sonstiges. Schlechte Gehäuse haben dort meist einen Controllerfehler drinnen stehen. Ich hatte das fast bei jedem NoName Hersteller wie Trekstor oder ähnlichem. Seit ich nur noch WD ext. HDDs verwende sind diese weg.
Und lasse mal das Herstellertool drüberlaufen, das ist am sichersten und keinen solchen Schrott wie Windows selber.
Wenn dann nichts gefunden wird könnte es noch am 48BitLBA liegen, ich weis jetzt nicht genau was du für ein System drauf hast, aber das könnte auch noch sein, ich glaube aber bei XP ab SP2 war das nicht mehr der Fall.
Und als Programm kann ich dir BeyondCompare empfehlen, wenn du aber eine NVidia Graka hast mußt du den DesktopManager von NVidia deaktivieren, der machte bei mir letzte Woche extreme Probleme mit BeyondCompare.
Mit dem Programm kannst du auch Bit für Bit vergleichen lassen, das mache ich zum Beispiel mit jeder Sicherung die ich mir anlege, schnell kippt mal ein Bit um und Windows merkt es vielleicht nicht.
Ist Sharkoon no-name? Ich hab keine Ahnung ehrlich gesagt...

Was genau meinst du mit Herstellertool? Ein tool von Seagate oder wie?

Mein System findest du in meiner Signatur. Ist sogar ganz up2date. Benutze Win7 64bit.
 
E

ebrus

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Hallo,
alle Festplattenhersteller bieten auf ihren Webseiten Software, mal für Win mal für DOS als CD-Image, an mit deren Hilfe ihre Festplatten getestet werden können. Wobei zu beachten ist das bei manchen Tests die Daten gelöscht werden können. Wurden auch schon mal die SMART-Werte kontrolliert, denn wenn dabei schwebende oder neu zugeordnete angezeigt werden, ist die Möglichkeit eines Hardware-Fehler nicht auszuschließen. Fehler in der Datenstruktur der "originalen" Festplatte wie der "Ziel"Festplatte kann auch zu Abbrüchen bei der Datenübertragung führen. Ebenso können "mangelhafte" Dateinamen, wie Umlaute u.ä. im Namen, zu Problemen führen.
Grüße
 
AndreasBloechl

AndreasBloechl

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Umlaute denke ich weniger, vielleicht bei ext.2 oder ext.3 formatierten Platten oder über ftp, und dann kommt es auch auf das Programm an was du zum kopieren verwendest.

NoName sind für mich alle Hersteller die nicht selber ihre eigenen Platten da reinmontieren. Für mich persönlich kommt nur WD in Frage, da bin ich schon sehr sehr lange glücklich gefahren damit. Aber Seagate und Samsung bauen ja ihre Platten auch selber. Ansonsten würde ich keine anderen ext.Platten mehr kaufen. Vielleicht dann noch selber bauen mit einem ICEBox Gehäuse und eine Platte die man selber haben möchte. Nur weis ich von diesen Gehäusen auch nicht ob der controller gut oder schlecht ist. Wollte das mal machen und habe es dann wieder bleiben lassen.

Mit Herstellertool meinte ich wie schon erwähnt das Tool was der Hersteller der HDD zur verfügung stellt. Und da wird aber normal bei einem QuickScan oder Intensivscan nichts gelöscht. Mit der Zerofunktion mußt du halt aufpassen das ist alles weg sogar der Bootsektor wenn du das durchlaufen lässt. Aber ansonsten kann man mit so einem Tool eigentlich keinen Fehler machen, und befor man die Platte mit lauter nullen vollschreiben lassen will wird man ja nochmal genau gefragt ob man das will. Ich sehe damit keine Probleme.

Aber mit dem 48BitLBA glaube ich habe ich einen blödsinn gepostet. Ich weis nicht mehr genau ab welcher größe es da zu Problemen kommen kann das das System wieder von vorne anfängt die Daten zu schreiben. Müßte man mal bei Wikipedia nachschauen. Ich glaube es waren 128Gig, bin mir aber nicht mehr sicher.
 
E

ebrus

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Hallo,
mit dem ES-Tool von Samsung zB. kann man versuchen beschädigte Sektoren wieder nutzbar machen bzw. zur Nutzung ausschließen und dabei werden alle Sektoren der Festplatte überschrieben. Und wie Andreas schon sagte muss man wirklich genau hinsehen.
Aber alles hilft nichts bevor die verwendeten Festplatten gründlich überprüft wurden. Eine weitere Fehlerquelle kann auch das verwendete USB-Kabel sein, denn alle Anbieter liefern die Geräte mit rel. kurzem Kabel, was dem Standard entspricht, aus. Verwendet man dann ein "zu" langes Kabel kann es zu Signalstörungen und damit verbunden zu Übertragungsfehlern kommen.
Grüße
 
AndreasBloechl

AndreasBloechl

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Richtig, ein defektes Kabel hatte ich mal beim Camcorder mitgeliefert bekommen. Da kamen auch immer Controllerfehler, aber zum Datenverlust führte es nicht. Könnte mir aber vorstellen das bei einem richtig komplett defektem Kabel dann Datenverlust beim Schreiben kommen würde.
 
P

Pater Born

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Hallo Illias,
Also ich hatte im selben Gehäuse eine 320GB Seagate drinnen und noch nie irgendwelche Probleme gehabt.
Die Platte wurde bis Ende September diesen Jahres in meinem alten Rechner verwendet.
...
Wollte heute über Nacht viele Video Dateien (insg ca 820gb) auf die externe Festplatte kopieren.
aufgrund Deiner bisherigen Aussagen halte ich nach wie vor ein thermisches Problem, ausgelöst durch die sehr große Datenmenge und den dadurch verursachten Dauerbetrieb, für die zunächst (!) plausibelste Ursache. Der einzige Punkt, der gegen das Gehäuse (=USB-Controller) sprechen würde, wäre allenfalls der, dass der Controller nur für Festplatten mit einer Größe < 1,5 TB ausgelegt wäre - das sollte aber in den technischen Daten vermerkt sein. Prüfe das ggf. noch nach.

Ein einfache Methode, die Zuverlässigkeit Deiner Platte zu prüfen bzw. wiederherzustellen, könnte eine Vorgehensweise in dieser Art sein:
  • Sichere alle für Dich relevanten Daten von der Festplatte,
  • wähle einen Ort, der thermische Probleme vermeidet (weg von Heizung/Wäremquellen, gute Luftzufuhr, ggf. Gehäuseoberteil abnehmen),
  • prüfe zunächst hiermit, ob alle SMART-Werte in Ordnung sind,
  • falls ja, führe hiermit eine "Pseudo-Low-Level-Formatierung" durch (Vergiss die gesamten Herstellertools, die prüfen nur die Mechanik Deiner Festplatte zu Tode und mit den Ergebnissen kann man oft nichts anfangen oder man wägt sich fälschlich auf der sicheren Seite - das habe ich selbst schon mehrfach miterlebt. Vertraue hier auf die Empfehlung von seppjo, einem sehr erfahrenen und kompetenten User hier im Winboard. Das Tool macht im Prinzip all das, was ebrus und AndreasBloechl empfehlen - gründlicher Test, Zerofunktion, etc. - in einem Aufwasch.)
  • wenn möglich, schließe die Festplatte an einen "internen" Anschluss an, dann ist die während der Formatierung zugleich durchgeführte Fehlerprüfung nach meiner Erfahrung sehr zuverlässig. Du kannst die Platte aber auch extern per USB anschließen. Die Formatierung selbst läuft dann genauso zuverlässig ab wie intern. Allerdings kann man der Fehlerprüfung dann nicht mehr vertrauen, da über USB nicht auf alle Funktionen der Festplatte zugegriffen werden kann (diese Einschränkung gilt i.d.R. natürlich genauso für die Herstellertools). Beachte: Bei "extern" angeschlossenen Laufwerken muss (!) der Formatiervorgang ohne Fehlermeldung durchlaufen (ansonsten Formatierung abbrechen und neu starten). Wenn weder die interne, noch die externe Formatierung fehlerfrei durchlaufen, würde ich die Platte entsorgen bzw. allenfalls noch für experimentelle Zwecke nutzen.
  • Partitioniere und formatiere die Platte nach einer Methode Deiner Wahl (Aber: Die Onboard-Funktionen von Windows haben mich hier noch nie überzeugt. Daher folgende Alternative: Boote eine aktuelle Ubuntu-LiveCD, starte Gparted, wähle beim Start oder später im Programm oben rechts die korrekte Platte aus, setze über den Menüpunkt Device den bereits vorgeschlagenen Disklabel (DOS / = Initialisierung der Platte) und lege anschließend Partition und Dateisystem fest, abschließend mit APPLY durchführen. Danach ist Deine Platte wieder startklar.)
  • Kopiere jetzt Daten auf die Platte, verwende ein Tool mit "Prüf-/Verifyfunktion" Deiner Wahl. Bit für Bit-Vergleich ist am zuverlässigsten (= am Anfang verwenden), Hashwert-Vergleich (z.B. MD5, SHA-1 - jedoch nicht: CRC) reicht in der Regel aber auch aus und soll materialschonender sein.
  • Beginne mit einer Datenmenge von z.B. 20 GB, danach 50 GB, dann 150 GB, etc. und beobachte, ob die Kopiervorgänge und -vergleiche ordnungsgemäß durchlaufen. Je nach Ergebnis Deiner Beobachtungen, kann man dann ggf. weitere Schlüsse ziehen.
Viele Grüße

Pater Born

PS: Frohe Weihnachten.
 
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AndreasBloechl

AndreasBloechl

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Kannst du da mal genauer eingehen drauf warum dieses von dir angesprochenen Tool besser sein soll als das Herstellereigene? Lese nämlich in sämtlichen Foren und nicht nur hier immer und immer wieder das die Herstellertools die beste alternative ist. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
 
P

Pater Born

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Hallo Illias,
Seagate Barracuda 7200.11 1500GB, SATA II (ST31500341AS). Revision CC1H
ich habe rein zufällig noch den Hinweis erhalten, dass Seagate vor kurzer Zeit mal Performance-Probleme und kleinere Aussetzer (aber wohl ohne Datenverlust) bei diversen größeren Platten hatte. Und tatsächlich, einzelne "ST31500341AS" waren wohl auch darunter. Prüfe mal, ob Dein Exemplar hiervon betroffen ist oder ob Du schon eine bereinigte Version hast.

= = = = = = = = = = = = = = =
Kannst du da mal genauer eingehen drauf warum dieses von dir angesprochenen Tool besser sein soll als das Herstellereigene?
Hallo Andreas,

gerne, vorweg muss ich jedoch kurz ein mögliches Missverständnis klären, denn ich habe nicht geschrieben, dass das das von mir empfohlene Tool "besser" sein soll. Vielmehr habe ich lediglich darauf hingewiesen, das hiermit dasselbe oder ein ähnliches Ergebnis "in einem Aufwasch" und dadurch natürlich auch materialschonender erreicht werden kann.

Lese nämlich in sämtlichen Foren und nicht nur hier immer und immer wieder das die Herstellertools die beste Alternative sind.
Also ich bin gerade hier im WinBoard immer wieder auf dieses Tool gestoßen, insbesondere durch seppjo - siehe z.B. hier.

Letztenendes beruht die Empfehlung natürlich auf Erfahrung (bisher bei ca. 70-80 Platten eingesetzt). Wenn auf einer Platte z.B. einzelne Dateien beschädigt sind, die Platte wiederholt durch irgendwelche unüblichen Aktionen oder Geräusche auffällt, dann muss sie sich quasi erst wieder mein Vertrauen verdienen, indem Sie einen Durchlauf mit dem LLF-Tool besteht. (Ob dieses auf reiner Erfahrung basierende "Ritual" technisch gesehen sinnvoll ist, kann ich selber gar nicht beurteilen, aber mit dieser "Heuristik" bin ich bisher immer gut gefahren. - Die "normale Formatierung", "CheckDisk Intensivprüfung" oder auch diverse Herstellertools haben mich hingegen schon mehrmals ziemlich enttäuscht.)

Bei den Herstellertools läuft es doch in der Regel so. Zunächst mal weisen sie ausdrücklich darauf hin, dass sie nur für "ihre" Festplatten verwendet werden sollen/dürfen. Daher kann ich die Empfehlung des Samsung ES TOOLS von ebrus speziell hier im Thread auch nicht ganz nachvollziehen:
ES Tool can test a drive solely manufactured by Samsung.
Für die hier betroffene Seagate-Platte dürften folglich die SeaTools relevant sein. Als erstes macht man die Kurztests, z.B. SMART. Wie Du aus der nachstehenden Grafik erkennen kannst, scheitern die SeaTools bei einer USB-Platte bereits hieran kläglich.
SeaTool - NoSMART.jpg
Und das, obwohl es sich um eine Original-Seagate-Platte in einem Original-Seagate-Gehäuse (=Controller) handelt. Hier das Ergebnis mit DiskInfo:
Seagate - USB.jpg
Verblüffend, nicht? Ich denke, hier ist eindeutig, welches das sinnvollere Tool ist. Dann macht man diverse Kurztests, dann die diversen Intensiv-Tests, Zerofunktion, etc. - jedesmal eine Mords-Tortur für die Plattenmechanik und ein ziemlicher Zeitaufwand. Meist werden keine Fehler gefunden - dann ist man am Ende genauso schlau wie vorher und entscheidet sich vorsorglich für eine richtige Formatierung. Werden Fehler gefunden, gibt es diverse langwierige Sektor- und sonstige Reparaturoptionen, die -zumindest bei mir- "IMMER" erfolgreich abgeschlossen wurden, aber wenige Tage später tauchten die Probleme dann meist doch wieder auf, so dass man sich auch in diesen Fällen meist vorsorglich für eine richtige Formatierung entschieden hat -> folglich kann man es auch gleich so machen (und um die Korrektur/Umgliederung defekter Sektoren soll sich dann die Firmware der Festplatte intern kümmern).

Vor längerer Zeit habe ich mal gelernt, dass eine Formatierung dem reinen Löschen/Überschreiben immer vorgezogen werden sollte (natürlich eine richtige und vollständige Formatierung, keine Schnellformatierung oder ähnliche Vereinfachungen). Damals hat man uns u.a. sinngemäß erklärt, dass durch die Formatierung die Magnetisierung und dadurch der Zugriff verbessert bzw. zuverlässiger würde (Weiß zufällig jemand, ob das heute auch noch gilt?). Dadurch kann auch dieser Punkt als mögliche Problemursache gleich mit abgehakt werden. Auf reine Lösch-Tools greife ich daher z.B. nur zurück, wenn ich einzelne vertrauliche Ordner oder Dateien oder eben nur Teilbereiche löschen muss. Aus demselben Grund würde ich eine Formatierung auch der von Dir erwähnten "Zerofunktion", sofern sich diese nur auf das Überschreiben einer bereits eingerichteten Partition mit "Nullen" beschränkt, vorziehen.

Disk-Info und LLF-Tool haben aber noch weitere Vorteile (Stichwort: Komfort).
  • Beide sind "portabel" und benötigen keine Installation -> mit einer WinPE-Bootdisk kann somit auch die Systempartition formatiert werden.
  • Sie funktionieren mit mehreren Herstellern (man muss sich nicht in mehrere Programme einarbeiten).
  • Die Bedienung ist nach meinem Empfinden deutlich einfacher (allein schon, weil deutlich weniger Optionen vorhanden sind) und dadurch auch ungefährlicher.
  • Die Ergebnisse sind m.E. einfacher zu deuten (hilfreich bei der Fehlersuche in Foren).
  • Das von seppjo im obigen Link erwähnte "Reanimieren" kann ich übrigens bestätigen.
Zum Abschluss noch eine rein rhetorische Gegenfrage: Verwendest Du zur Behebung von Windowsproblemen ausschließlich und bevorzugt die Herstellertools von Microsoft? Sicher nicht! (Beispiele: Formatiere mit WinXP mal eine 150 GB-Partition mit FAT32, lösche die Daten eines USB-Sticks so, dass sie z.B. mit Recuva/Restoration auch teilweise nicht mehr hergestellt werden können, vergleiche/synchronisiere den Inhalt von zwei Ordnern, lese Audio-CDs zuverlässig ein - ich kenne kaum jemanden, der das alles mit den "Herstellertools/Bordmitteln" macht ;)). So, ich hoffe, ich konnte Dir die Gründe für meine Empfehlung einigermaßen plausibel darlegen. Wie immer gibt es aber auch hier sicher noch andere sinnvolle Lösungswege oder Tools.

Viele Grüße

Pater Born

PS + OffTopic:
Ich hatte endlich mal Zeit einen Blick auf BeyondCompare zu werfen. Du hast recht. Was die Sync-Fähigkeiten, insbesondere aber auch die Datei-Vergleichs-Möglichkeiten angeht, macht es einen sehr guten Eindruck. Schade, dass es (aus Sicht eines Privatanwenders) so teuer ist, aber vielleicht gibt's ja mal eine abgespeckte Edition für Privatanwender in der c't, etc.

Und natürlich noch schöne Weihnachtstage.
 
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morpheus36

morpheus36

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Frohe Weihnachten in die Runde!

zum Problem:

- Wo hast du die externe Festplatte angeschlossen?
- Wie lang ist das USB-Kabel?

Falls das Kabel länger als 3m ist und du darüber hinaus noch ein Front-USB Anschluß verwendest, könnte dies ebenfalls Probleme, sowohl beim Datenübertragen, als auch beim Erkennen des Datenträgers geben.
 
Thema:

Problem mit externer Festplatte

Sucheingaben

chkdsk unbekannter fehler (736463686b2e6378 acd).

,

chkdsk unbekannter fehler

,

6e74667363686b2e

,
Unbekannter Fehler (6e74667363686b2e 370a)
, Unbekannter Fehler (6e74667363686b2e 1713)., chkdsk unbekannter fehler 6e74667363686b2e 1546, 6e74667363686b2e 1713, 6e74667363686b2e 370a, CHKDSK - Fehler 1713, unbekannter Fehler 696e647863686b2e 17ea, Unbekannter Fehler (696e647863686b2e 1f66), content, chkdsk unbekannter fehler 696, unbekannter fehler 6e74667363686b2e 1363, Unbekannter Fehler (696e647863686b2e 552)., chkdsk meldet unbekannten fehler, unbekannter fehler 6e74667363686b2e b34, chkdsk Unbekannter Fehler (6e74667363686b2e 296c)., externe festplatte reparieren, unbekannter fehler 766f6c756d652e63 470

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