Problem mit AKKU

Diskutiere Problem mit AKKU im Win7 - Hardware Forum im Bereich Windows 7 Forum; Hallo, ich habe seit 2 Tagen einen neuen Laptop (Packard Bell EasyNote LM85 GU), Betriebssystem Windows 7 Home Premium. Habe den REchner gestern...
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ariel13

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Hallo,

ich habe seit 2 Tagen einen neuen Laptop (Packard Bell EasyNote LM85 GU), Betriebssystem Windows 7 Home Premium. Habe den REchner gestern kurz ohne Netzgerät verwendet (sollte ja möglich sein, das Ding ist ja 2 Tage alt und der Akku auch) und nun erkennt er nicht mehr, wenn ich den Laptop am Netzgerät habe. Unten erhalte ich immer eine Meldung "96% verbleiben. Netzbetrieb, wird nicht aufgeladen.". Das heißt doch, er erkennt, dass ich mit Strom arbeite, der Akku allerdings wird nicht mehr aufgeladen? Habe einige Themen mit ähnlichem Problem im NEtz gefunden und auch diverse SAchen ausprobiert, u. a. Akku raus und wieder rein oder Rechner runtergefahren, alle Stecker vom Netz genommen und nach einer halben Stunde wieder angeschaltet. Ebenfalls ohne Erfolg. Kann mir bitte jemand helfen? Benötige den Rechner für die Arbeit von zuhause und will ich nur ungern wieder beim Händler zurückgeben, da dies (laut Händler) wieder 5-10 Tage dauern könnte. Vielen Dank im Voraus.

VG, Stw
 
lajoe

lajoe

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Vermutlich ist alles OK. Win7 braucht (zumindest bei mir) ein paar Lade- Entlade Zyklen um "den Akku mal kennen zu lernen". also den Akku über Nacht mal richtig voll laden , anschließend Kabel raus und des Ding möglichst "leer fahren"
 
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ariel13

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Vermutlich ist alles OK. Win7 braucht (zumindest bei mir) ein paar Lade- Entlade Zyklen um "den Akku mal kennen zu lernen". also den Akku über Nacht mal richtig voll laden , anschließend Kabel raus und des Ding möglichst "leer fahren"
Danke für die Antwort. Werde das Ding mal über Nacht am Strom lassen. Allerdings wird der Rechner laut Meldung ja den Akku nicht aufladen, obwohl ich mich im Netzbetrieb befinde.
 
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Hoolgagoo

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Dann benutz doch mal den Laptop ohne Netzgerät, und bring das Akku mal auf 50% Kapazität, oder warte, bis der Laptop nach einem Netzgerät verlangt....

Dann sollte das Laden wieder funktionieren. Ich gehe davon aus, das die Lade-Elektronik die Nennspannung des Akku's überprüft, und meint, das das Akku nicht geladen werden muss. Also wird es nicht geladen.
 
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ariel13

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Dann benutz doch mal den Laptop ohne Netzgerät, und bring das Akku mal auf 50% Kapazität, oder warte, bis der Laptop nach einem Netzgerät verlangt....

Dann sollte das Laden wieder funktionieren. Ich gehe davon aus, das die Lade-Elektronik die Nennspannung des Akku's überprüft, und meint, das das Akku nicht geladen werden muss. Also wird es nicht geladen.
Ja, mache ich und hoffe auf das Beste. Vielen Dank.
 
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Darmstadtium

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Hallo,

ich habe seit 2 Tagen einen neuen Laptop (Packard Bell EasyNote LM85 GU), Betriebssystem Windows 7 Home Premium. Habe den REchner gestern kurz ohne Netzgerät verwendet (sollte ja möglich sein, das Ding ist ja 2 Tage alt und der Akku auch) und nun erkennt er nicht mehr, wenn ich den Laptop am Netzgerät habe. Unten erhalte ich immer eine Meldung "96% verbleiben. Netzbetrieb, wird nicht aufgeladen.". Das heißt doch, er erkennt, dass ich mit Strom arbeite, der Akku allerdings wird nicht mehr aufgeladen? Habe einige Themen mit ähnlichem Problem im NEtz gefunden und auch diverse SAchen ausprobiert, u. a. Akku raus und wieder rein oder Rechner runtergefahren, alle Stecker vom Netz genommen und nach einer halben Stunde wieder angeschaltet. Ebenfalls ohne Erfolg. Kann mir bitte jemand helfen? Benötige den Rechner für die Arbeit von zuhause und will ich nur ungern wieder beim Händler zurückgeben, da dies (laut Händler) wieder 5-10 Tage dauern könnte. Vielen Dank im Voraus.

VG, Stw
Bei Vista ist es genauso.
Scheinbar versucht Windows bzw. das BIOS den Akku zu schonen in dem nicht mehr weiter geladen wird wenn er schon beim Start 95% oder mehr hat. Ist auch sinnvoll denn die letzten % sind für den Akku die schädlichsten.

Wenn der Akku unter 95% hat wird er bei mir bis auf 100% voll durchgeladen.
 
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carlton681ao

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Bei Vista ist es genauso.
Scheinbar versucht Windows bzw. das BIOS den Akku zu schonen in dem nicht mehr weiter geladen wird wenn er schon beim Start 95% oder mehr hat. Ist auch sinnvoll denn die letzten % sind für den Akku die schädlichsten.

Wenn der Akku unter 95% hat wird er bei mir bis auf 100% voll durchgeladen.
Und das macht absolut Sinn.
Ich hatte 2000 bis 2003 mal ein Dell Notebook das gnadenlos wieder aufgeladen hatte wenn der Akku weniger als 100% hatte. Ergebnis: erster Akku nach einem Jahr hinüber.
Mit dem zweiten Akku gab es ein Bios Update. Soweit ich mich erinnern kann wurde erst unter 90% der Akku wieder geladen. Der Akku war noch in Ordnung als ich das Notebook 2003 abgab.
 
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RoyalFlush

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Ähnliches Problem beim MacBook -> Lösung war ein Witz!

Eigentlich wollte ich ja endlich schlafen gehen, aber da hab' ich noch was gefunden, wo ich allenfalls weiterhelfen kann - nachdem ich vorher so ein langes Situations/Frage-Posting abgeliefert habe ;)

Bei meinem MacBook hatte ich vor 2 Tagen ein ähnliches Problem: Ich war gerade auf meiner Windows 7 Seite - die Akkuanzeige zeigte 34% - das Macbook war jedoch am Netz. Die Ladeanzeige am Kabel selbst (Macbooks zeigen durch eine grüne Farbe an, dass es nicht lädt und durch eine rote Farbe, dass der Ladezyklus läuft) war grün - der Akkustatus im Windows: Lädt nicht.

Die Lösung bei mir
Beim Googlen stiess ich auf die Aussage, dass der Windows 7 Standby-Modus manchmal zu einer falschen Akku-Anzeige führen kann. Ein weiteres, kurzes Versetzen in den Standby-Modus könne dies jedoch in vielen Fällen beheben. Gesagt, Getan (meist gehe ich nicht aktiv in den Ruhemodus, sondern der Rechner setzt sich selbst in diesen auf Grund von Inaktivität) - darauf folgte die Erleichterung: Offenbar hat Windows nur den Prozensatz falsch angezeigt - aus 34% wurden nach Beendigung des Ruhezustands direkt 100%. Irgendwie logisch, dass der Akku nicht lädt, wenn er ja schon voll ist. Danke Windows - Danke für den Schrecken.

Falls der vorherige Versuch scheitert

Wie meine Vorposter erwähnt haben, kann es vor allem bei neuen Notebooks vorkommen, dass Windows sich erst mit dem Akku anfreunden muss. Das System muss durch einen - manchmal auch mehrere - Entlade/Lade-Zyklen erstmal lernen, wo die Grenzen des Akkus liegen. Dies dauert je nach Hersteller mal länger, mal weniger lang.

Auf jeden Fall würde ich mal schauen, ob es für dein Betriebssystem und dein Notebook vom Hersteller ein spezifisches Tool für genauere Akkudaten gibt. Manche Hersteller bieten für die Akkus auch sog. "Kalibrierungstools" an - damit lässt sich die Anzeige des Ladezustands feinjustieren. Wie dies jedoch genau funktioniert, müsste dir jemand sagen, der auch einen Packard Bell hat - für mein System gibt's sowas nicht. Auf meinem System läuft die Kalibrierung manuell ab: Sprich ich lade den Akku richtig voll, lasse ihn noch 2-3 Stunden geladen am Netz, entferne das Netzkabel und zwinge ihn mit allem was ich zu bieten habe in die Knie bis der Akku leer ist. Je nach System schaltet sich wohl vorher automatisch der Ruhezustand ein. Optimalerweise vorher den den Ruhezustand bei niedrigem Ladestand deaktivieren und ihn wirklich auf 0 bringen. Diesen Zustand lasse ich - gemäss den Empfehlungen des Herstellers - einige Stunden so bleiben (bei mir sind es 5 Stunden)

Generelle Tipps zum Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus

- Akkus dieses Typs haben - wie eigentlich alle Akkus - eine begrenzte Lebensdauer. Die letzte, wirklich verlässliche Anzahl an Ladezyklen war zwischen 750 - 1000 (durch einen Dauertest zur Evaluierung von mobilen Arbeitsgeräten in unserem Betrieb ermittelt). Ich nehme mal schwer an, die Technik hat sich mittlerweile zumindest etwas verbessert.

- Dauer-Netzbetrieb sollte möglichst vermieden werden - halt immer mal wieder den Akku zumindest teilweise entladen lassen, bevor er wieder ans Netz kommt und auch immer mal wieder fast komplett oder komplett entladen lassen.

- Bei längerem Nichtgebrauch des Systems habe ich mir angewöhnt, den Akku zu entfernen und an einem etwas kühleren Ort zu lagern. Einige schlagen den Kühlschrank vor, das finde ich aber etwas "drastisch" - zumal der Platz dort drin von Lebensmitteln belegt wird -grins- ich hau den Akku meist in den Keller. Die Temperatur hat massgeblichen Einfluss auf die Lebensdauer. Je wärmer ein Akku wird und je länger er diese Temperatur beibehält, desto mehr Verschleiss. Wichtig hierbei ist, dass der Akku weder ganz voll, noch ganz leer sein soll. Begründung: Ein Lithium-Ionen-Akku braucht einen Schutzschalter, da er sehr empfindlich auf Spannungveränderungen reagiert. Ist der Ladestand bei niedriger Temperatur zu gering, kann dies zu einer schädlichen Entladung führen. Die Minimalspannung pro Zelle ist - soweit ich mich entsinnen kann - 2.5V (Anmerkung: Werde das nochmal genauer überprüfen). Jenachdem wie hoch- oder minderwertig dein Akku ist - wird das entweder durch die Schutzschaltung verhindert oder führt zu gewissen Problemen. Als Beispiel hierfür: Der Akku lässt sich unter Umständen gar nicht mehr ohne Weiteres laden.

Die meisten Hersteller empfehlen einen Ladestatus von ca. 50% bei einer Lagertemperatur von ca. 15 Grad Celsius - der Grund, warum ich ihn im Keller lager, wenn ich länger weg bin (im Keller herschen zwischen 12 und 16 Grad - je nach Jahreszeit). Detailierte Informationen kriegst du sicher auf der Website deines Notebook-Herstellers. Dieser Ladestand und die Temperatur sind eigentlich nichts anderes als ein Kompross zwischen Lebensdauermaximierung und Entladeschutz.

- Je nach Notebook kannst du den Akku auch entfernen und das System direkt durch das Netz speisen - ohne stätig Energie vom Akku anzuzapfen und diesen direkt wieder zu laden. Prüfe dies aber vorher über die Herstellerseite. Als Beispiel hierfür: Bei meinem MacBook ist das nicht nötig, denn ab vollem Ladezustand wird der Akku bei Netzbetrieb direkt umgangen. Jedoch sind nicht nur die Ladezyklen eine Abnutzungsursache - sondern vor allem auch die Wärme, die der Akku abbekommt, während er im System ist. Wer schon mal ein MacBook Pro mit 2 x gestarteten Instanzen eines Spiels in 1080p Auflösung angefasst hat, weis was ich meine. An gewissen Stellen des Unibody-Aluminium-Gehäuses könnte man sich schon fast die Finger verbrennen (etwas übertrieben ausgedrückt).

- Egal was du machst, dein Akku wird niemals ewig leben. Selbst ein nicht verwendeter Akku altert. Innerhalb der Zellen des Akkus findet nämlich eine Oxidation statt, was auf Dauer zum Ausfall des Akkus führen wird. Dieser Alterungsvorgang läuft - gerade bei hochwertigen Akkus - deutlich langsamer ab als die "Alterung" durch Verschleiss. Apple gibt zum Beispiel bei der 2009er Generation an, dass diese nach 5 Jahren und 1'000 Ladezyklen noch immer 80% ihrer maximalen Speicherkapazität haben sollen (Quelle: Wikipedia), während einige unabhängige Experten sogar von weitaus mehr ausgehen. Von der aktuellen Generation habe ich keine verlässlichen Zahlen - jedoch nehme ich doch schwer an, dass die Qualität heutiger Packard Bell Akkus mindestens so hoch sein sollte, wie die eines Apple Akkus von 2009 - oder sogar besser!

So genug geschrieben jetzt ;) Ich hoffe, das hilft dir - und vielleicht auch anderen weiter. Habe jetzt zwar etwas weit ausgeholt - aber dachte mir, so kann ich mich direkt mal für alle kommenden Antworten auf mein Problem revangieren!

Gruss aus der Schweiz
RoyalFlush
 
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Problem mit AKKU

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