[Problem gelöst] LAN-Verbindung "unterbricht sich"

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<span style="font-family:Univers LT Std 45 Light"><span style="font-size:10pt;line-height:100%"><div align="left">Hallo Leute</div>

<div align="left">Vor rund einem Monat wechselte ich zu einem hispeed-Internet-Zugang (600 Kb, über TV-Steckdose).</div>
<div align="left">Da aber die einzige TV-Antennensteckdose in Wohnzimmer ist (!) habe ich mit für LAN mit Übermittlung der Daten via POWERLINE (über das Stromnetz) zum PC entschlossen, da ich nicht noch ein zweites Funknetz in der Wohnung wollte, denn eines ist vom schnurlosen Telefon bereits vorhanden. Von der Installation einer Datenleitung sah ich auch ab, weil dazu 3 Wanddurchbrüche nötig gewesen wären.</div>
<div align="left">Grundsätzlich liefe alles bestens, wenn da nicht noch ein kleiner Haken wäre. Es ist mir aufgefallen, das so 2 - 3 Mal pro Woche nach dem Neustart des PCs in der Taskleiste die Meldung erscheint "keine oder ungenügende Konvektivität". Der Versuch, Verbindung zu reparieren, schlägt immer fehl und auch das Öffnen der POWERLINE-connection tools ist nicht möglich, weil nur eine Meldung erscheint, dass so etwas nicht installiert sei (???). Für mich sieht das Ganze so aus, als ob bei ausgeschaltetem Rechner die Verbindung Modem zum POWERLINE-Gerät beim PC irgendwie "verloren" geht.</div>
<div align="left">Nach umfangreichen Versuchen habe ich folgendes herausgefunden:</div>

<div align="left">Gelöst kann das Problem werden, indem der PC heruntergefahren, das POWERLINE-Gerät beim PC kurz vom Netz getrennt und dann wieder eingesteckt wird. Nach erneutem Booten des Rechners ist alles i.O. und auch die Verbindung stabil, d.h. z.B. die Update-DVD habe ich nonstop heruntergeladen ohne jegliche Unterbrüche, also denke ich, dass es nicht beim Provider liegen kann. Meine laienhafte Vermutung geht dahin, dass es irgend einen Zusammenhang mit der Elektroinstallation unserer Wohnung haben könnte.</div>

<div align="left">Weiterer, erfolgloser Versuche zur Behebung des Problems:</div>
<div align="left">Drehen der POWERLINE-Geräte in der Steckerleiste um 180 Grand, sodass Phase und Nullleiter vertauscht sind.</div>

<div align="left">Ich habe nun als Zwischenlösung das POWERLINE-Gerät beim PC nicht mehr direkt in die Steckerleiste gesteckt, sondern an ein kleines Verlängerungskabel, in das ich einen Schalter eingebaut habe. So wird nun nach Herunterfahren des Rechners das POWERLINE-Gerät manuell ausgeschaltet und vor dem nächsten Neustart wieder eingeschaltet und seither habe ich keine einzige Fehlermeldung mehr erhalten.</div>

<div align="left">Einerseits nervt mich die dauernde Aus- und Einschalterei ein wenig und andererseits möchte ich gerne wissen, wo die Ursache dieses Problems liegt, bzw. wo Ansatzpunkte zur Lösung vorhanden wären.</div>

<div align="left">Herzliches :danke Dank zum Voraus für entsprechende Hinweise. (Bitte, wenn möglich, nicht allzu viel Fach-Chinesisch, denn ich bin kein "Stromer"!)</div>
<div align="left">Grüsse</div>
</span></span>
 
Uese

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Hallo Leute

Niemand hier von der Gilde der Elektrofachleute, der allenfalls einen Hinweis / Ansatzpunkt für eine mögliche Ursache des Problems hat??

Ich habe auch meinen PC-Spezialisten konsultiert und auch er ist eigentlich ratlos, nachdem PC und Provider - auch seiner Meinung nach - als Verursacher wegfallen. Er fand meine Lösung mit dem Schalter absolut i.O., bis sich etwas Konkretes findet.

Grüsse
 
Uese

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Hallo Leute

Ich erlaube mir, nochmals nachzufragen, ob nicht jemand aus der Elektrobranche einen Ansatz zur definitiven Lösung des oben beschriebenen Problems sieht. Es ist nicht so, dass ich mit dem Ist-Zustand nicht leben könnte, es wäre mir lieber, wenn die Sache endgültig gelöst werden könnte, ohne die dauernden "händischen" Eingriffe.

Grüsse
 
SethGeko

SethGeko

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Hi

Könnte es sein, dass das PowerLine Gerät auf PC seite eventuell einen Deffekt hat? (Wackel oder so)

Sonst hab ich noch keine Erfahrungen mit solchen Geräten.
 
Uese

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@ SethGeko

Das kann ich eigentlich ausschliessen, denn seit ich mir die Sache mit dem Schalter einfallen liess, läuft alles problemlos, d.h. auch bei stundenlanger online-Verbindung trat nie mehr ein Unterbruch auf. Ich denke primär an die Installation in unserer Wohnung, aber habe keinen Dunst, woran es liegen könnte und möchte nicht einfach auf's Geratewohl hin einen Monteur zu einem stundenlangen Einsatz (womöglich noch ohne konkretes Ergebins) aufbieten.

Grüsse
 
D

dlonra

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Du hast hoffentlich noch Garantie oder?
Es kann sehr viele Gründe haben.

Ist in der Steckdosenleiste, so ein rotes Lämpchen drin.
Wenn ja--> ist das die Ursache.
Das Ding macht Oberwellen..
Ist meine Vermutung und muss auch nicht stimmen.
 
Uese

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Hi dlonra

Natürlich habe ich noch Garantie auf den Geräten, aber ich glaube, dass die beiden Geräte i.O. sind, weil sie in der gegenwärtigen "Konstruktion" keinerlei Störungen produzieren und noch nie eine Verbindung unterbrachen.

Es ist eine normale Steckerleiste, die NICHT ausgeschaltet werden kann, also fällt auch das rote Lämpchen als Sündenbock weg.

Trotzdem :danke herzlich für den Hinweis

Grüsse
 
D

dlonra

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Das Teil ist kaputt.

Folgender Grund:
Die Datenleitung wurde mit einem bestimmten Wellenwiderstand angepasst.
(Z.B: Ferseher mit Antenne 50 Ohm (in deinem Fall in gleicher Weise))
Am Einspeisepunkt und am Endpunkt muss die Verbinung mit demselben Wellenwiderstandswert abgeschlossen sein.
In deinem Fall besteht eine Fehlanpassung, da kannst du nichts dagegen machen.
Außer du willst es aufschrauben und den HF-Filter einstellen. Dazu brauchst du allerdings einen sehr teuren Signalgenerator und Osziloskop. Also vergiss es.

Begründung:
Deine Daten werden mit einem Rechtecksignal übertragen. (ist ja klar sind Bit's).
Aber nur für Informatikern/Mathematiker gibt es Rechtecksignale.
In der realen Natur gib es keine Rechtecksignale und auch sonst nichts eckiges.
Ein Rechtecksignal ist in Wirklichkeit ein bündel aus sehr vielen Sinussignalen.
Will sagen: du brauchst ein Haufen Sinussignale mit unterschiedlichen Frequenzen (Wellenlängen)
um am Schluss ein einigermassen schönes Rechtecksignal zu bekommen.
Bei einer Fehlanpassung werden aus dem Bündel von Sinussignalen einige unbeabsichtigt heraus gefilter und es kann kein eindeutiger Rechteck mehr heraus kommen.
Bei dir scheint es so, als hättest du gerade die richtige Leitungslänge erwischt, wo das meiste vom Bündel noch durchgeht.
Aber wenn du nur a fizzelchen von der Leitungslänge veränderst, geht nichts mehr.
Das ist eine Eindeutige Fehlanpassung und ein Driftiger Grund zum Umtasch.
Das fizelchen ist bei dir übrigens ungefähr ein halbes Haar dick.

Es könnte auch sein das der Kondensator im Einganswellenwiderstand (Filter) nicht richtig gegen Masse geht, was wider Garantiefall bedeutet.

Grüsse
 
Uese

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@ dlonra

Danke für Deine Ausführungen, obschon die mir ein wenig zu hoch sind.

Ich werde mich mal mit meinem PC-Lieferanten in Verbindung setzen. Ich denke es sollte möglich sein, von ihm mal probeweise einen anderen Satz POWERLINE-Geräte zum Testen zu erhalten.

Grüsse
 
D

dlonra

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Hi Uese,

Das lässt mir keine Ruhe mehr.
Ich hab mir nochmal Gedanken gemacht.
Das Gerät ist vielleicht doch nicht defekt.
Ein Frage:
Du gehst von der Telefondose zum Powerline Gerät 1 und von da auf die Hausinstallation.
und dann über eine handelsübliche Steckerleiste zum PowerLine Gerät 2, und von dann in den Computer.

Ist die Steckerleiste jetzt noch mit dabei oder nicht mehr?

In der Steckerleiste gibt es dünne Verteilerstege, die den Wellenwiderstand massiv beeinträchtigen können.
Ist den ein Installationshinweis in der Beschreibung, wie dick die Kabel sein müssen?
Ich denke mal du solltest ein direktes Kabel ohne Schalter und so legen.

Am besten wäre es natürlich gewesen, wenn sie das richtige Stromkabel mitgeliefert hätten. Unter richtig meine ich jetzt nicht die Länge. Die Länge spielt beim richtigen Kabeltyp kein Rolle. Ok bis nach China sollte sie nicht gehen.

Grüsse
 
derandi

derandi

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Hallo Uese,

wende dich doch einfach mal an den Hersteller deiner Powerline-Geräte.
Vielleicht ist den das Problem bekannt oder sie suchen nach einer Lösung.
Möglicherweise gibt es auch ein Forum des Herstellers wo man sich mit anderen austauschen kann.

Viel Erfolg.
 
Uese

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@ dlonra

:danke , dass Du Dir Dein Hirn nochmal zermartert hast. :D Ich denke auch nicht, dass an den Geräten irgend ein Defekt vorliegt, denn unter der gegenwärtigen Installation funktionieren sie einwandfrei. Nur dann, wenn der PC heruntergefahren ist über Nacht und die POWERLINE-Geräte aber am Stromnetz bleiben, "verliert" sich manchmal die Verbindung und endet dann beim nächsten Neustart mit der bekannten Meldung von wegen keiner oder ungenügender Konnektivität.

In der gegenwärtigen Installation hängen beide Geräte an einer Steckerleiste, weil sie bei einer 3-fach-Steckdose von ihrer Grösse her gleich noch einen 2. Steckplatz abdecken und an beiden Orten hängt so einiges an diesen Dosen. Einen Hinweis über den einzusetzenden Kabelquerschnitt findet sich im Handbuch nicht, denn die Geräte sind für's direkte Einstecken in die Steckdose gedacht. Ich kann mal versuchen, die beiden Geräte direkt in die Steckdose anzuschliessen und dasjenige beim PC ohne Steckerleiste und Schalter zu betreiben. Dazu muss ich aber zuerst noch ein passendes Verlängerunskabel "zusammenschustern".

@ derandi

:danke auch Dir für Deinen Hinweis. Ich werde jetztmal zuerst den oben erwähnten Test noch durchführen und wenn's dann keinen Erfolg bringt, werde ich mal die web site des Herstellers durchforsten, bzw. nötigenfalls dort einmal den techn. Kundendienst mit dem Problem beackern.


Edit: So, nun hängen beide POWERLINE-Geräte direkt an der Steckdose. War das ein Würgen, denn die Geräte sind von der Grösse her so gemacht, dass es fast unmöglich ist, an einer 3-fach-Steckdose daneben noch einen weiteren Stecker zu platzieren!! :wut Nun, mit ein wenig würgen hat's geklappt und ich denke, dass ich spätestens in 2 - 3 Tagen mehr dazu sagen sagen kann, ob das die Lösung war. Melde mich auf jeden Fall wieder. Nochmals herzlichen Dank.
Grüsse
 
D

dlonra

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Hi Uese,
Ich muss zugeben, dass ich mal wider nichts gerafft habe.
Alles was ich beschrieben habe ist im Kern richtig.

Glücklicherweise gibt es da noch das CRC Verfahren.
Das CRC Verfahren ist im Stande, falsche Datenpackete wieder zu
rekonstruieren. Nur wenn die Leitunge, oder besser gesagt die Übergänge,
hundsmisserabel sind dann haut das Verfahren nicht mehr hin.
Das ist bei dir ja nicht der Fall, da du ja ordentlich saugen kannst.
sorry :beten
Gute Nacht

hoffentlich ist noch alles heil
Das ganze könnte auch ein thermisches Problem sein
 
Uese

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<div align="left"><span style="font-family:Arial"> :freu <span style="font-family:Arial"></span>Problem gelöst!!! :freu </span>

<span style="font-family:Arial">@dlonra</span>
<span style="font-family:Arial">Hey, Junge, Du bist echt genial!!! :danke und :repect !!</span>

<span style="font-family:Arial">Es ist nicht so, dass ich nichts unternahm, bevor ich das Problem hier ins Forum stellte. Ich habe mit genau der oben beschriebenen Problemstellung folgende Stellen kontaktiert:</span>

- <span style="font-family:Arial">meinen PC-Lieferanten (nicht irgend ein Heini, sondern ein ausgewiesener Fachmann)</span>
- <span style="font-family:Arial">- einen eidg. Dipl. Elektro-Ingenieur</span>
- <span style="font-family:Arial">- unsere Admins der IT-Abteilung in der Firma,</span>

<span style="font-family:Arial">aber niemand wusste eine Ursache oder eine Lösung(ausser der von mir praktizierten Notlösung mit dem Schalter.</span>
<span style="font-family:Arial">Dein nochmaliges „Hirnen" hat sich bezahlt gemacht: DU gabst mir den entscheidenden Tipp und seitdem die beiden POWERLINE-Geräte direkt an der Steckdose hängen, funzt alles bestens wie geschmiert und die Fehlermeldungen und unterbrochene Verbindung zum Netz gehören der Vergangenheit an. :junp Diese Anordnung des Anschlusses hatte ich gleich zu Beginn aufgrund von prekären Platzverhältnissen an den Steckdosen verwerfen müssen. Der Hersteller der Geräte hat offensichtlich nicht daran gedacht, wie viele Steckdosenplätze ein Rechner mit allem Zubehör braucht und dass es wohl kaum angeht, dass ein Gerät so gestaltet ist, dass es gleich 3 Steckdosenplätze verbarrikadiert. :wut Ich habe mir auch hier damit beholfen, dass ich den Stecker zur Steckdosenleiste mit dem Messer seitlich auf ein vertretbares Mass weggeschnitten habe, sodass er noch neben dem POWERLINE-Gerät Platz findet.</span>

<span style="font-family:Arial">In Sachen Elektrotechnik bin ich ein Laie und meine diesbezüglichen Kenntnisse reichen aus, um eine Glühbirne zu wechseln, ein Kabel oder einen Stecker anzuschliessen, aber dann hat sich's bald. In meiner laienhaften Vorstellung (Strom bleibt Strom und Metall leitet...) hätte ich nie im Leben daran gedacht, dass der Anschluss an eine Steckerleiste zu derartigen Störungen führen kann. Nochmals herzlichen Dank für Deine Mühe und den heissen Tipp!</span>

<span style="font-family:Arial">Abschliessend noch eine Frage: Was wäre ich ohne WinBoard und seine hilfreichen Spezialisten? Antwort: Ganz schön am A........ (Anschlag, meine ich) :D .</span>
<span style="font-family:Arial">
Grüsse</span>

</div>
 
D

dlonra

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Hi freut mich das die 2 Jahre Elektro Studium nicht um sonst war, und wenigstens Dir was geholfen hat.

Grüsse ins Uster-Tal... (sorry wenn das jetzt falsch geschrieben ist)
 
Uese

Uese

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CH-8610 Uster
@ dlonra

Kannst Dir auf Deine Ausbildung etwas einbilden, wenn Du siehst, wen ich schon konsultiert hatte :D und keiner kam auf die Ursache!! Der Designer des Gerätes hat überhaupt keinen Gedanken daran verschwendet, dass es eine 3-fach-Steckdose vokkommen belegt, d.h. es ist nicht mehr möglich eine 2. Stecker, ohne verkantetes Reinwürgen, einszustecken.

(Uster ist absolut richtig geschrieben; nur ist's eigentlich kein Tal, sondern liegt am schönen Greifensee, nordöstlich des Zürichsees)

Nochmals :danke , Grüsse und schönes week-end
 
D

dlonra

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Hi Uese,

der Entwickler verfügt über eine Spitzen CRC-Variante.
Das normale alte CRC-Verfahren würde auf jeden Fall keine so schlecht Angepasste Datenverbindung verkraften.
Diese CRC-Variante würde mich echt interessieren.
Das ist wahrscheinlich ein Betriebsgeheimniss.

Der Entwickler ist wahrscheinlich von einem stink normalen 3-Adrigen NYM Installationskabel ausgegangen. Auf Grund der Daten dieses Kabeltyps hat er
pi mal Daumen angepasst.

Doch eine Hausinstallation kann man beim besten Willen nicht Anpassen.
Wenn man bedenkt das in jeder Verteilerdosen Klemmen gibt, oder noch schlechter WAGO-Klemmen.
Das Verhalten eines Signals auf einer solchen Datenverbindung kann echt nicht vorausgesagt werden.

Bei schlecht Angepassten Leitungen werden nicht nur Sinussignale aus dem Bündel herausgefilter, sondern sie werden reflektiert und Wandern vom Sender und Empfänger hin und her. Diese reflektierten alten Wellen werden mit dem aktullen Signal überlagert.
Es ist echt ein Wunder, das so ein Gerät überhaupt Marktreif geworden ist.

Wie gesagt die ganze Datenverbindung hängt vom geilen CRC-Verfahren ab.
Ich vermute das bei der ersten Kommunikation der beiden Power-Line-Geräte, das CRC-Verfahren noch nicht aktiv ist.
Oder es wird ein so kommisches Initialisierungssignal gesendet , das die ganzen Signale wie wild hin und her reflektiert werden.
Deine Datenverbindung hat 600kBit, dies ist normal nicht die Welt.
Aber beim CRC-Verfahren werden zusätzlich Bits in jedes Datenpaket eingefügt, um am Empfänger die Quersumme etc. zu berechnen.
In Wirklichkeit sind es wahrscheinlich 5MBit. (diese Zahl ist nur eine Schätzung)
Man benötig vermutilich 20 Sinunssignale aus dem Bündel um das Rechteck wieder zu gewinnen. Diese 20 Sinussignale nennt man auch Oberwellen.
Die erste Oberwelle hat eine Frquenz von 10 MHz, die zweite hat 20MHz, die dritte 30Mhz und so weiter. also es kommt eine ordentlich Hohe Frequenz heraus, auf die es am Schluß ankommt.

Ich könnte jetzt echt schreiben.......
Maxwell -Gleichungen......... (mmmmhhhh lecker)
Laplac Transformation....... (supppiiii ein gutes Hilfsmittel um Differenzialgleichungen höheren Grades zu lösen)
ach ja Fourie darf man auch nicht vergessen.
Damit ist die ganze Theorie abgedeckt, die dahinter steckt.


Die 3 Tage Gnadenfrist ist noch nicht vorbei. :prof :sing :pfeifen


Grüsse vom Bodensee
 
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