Preisentwicklung Grafikkartenmarkt - AMD Radeon R9 380 (X) sowie 390 (X) fallen stark im Preis - UPDATE

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Nachdem bereits Ende Mai Nvidias brandneue GeForce GTX 1080 offiziell im Handel erschienen ist und AMDs kommende Polaris-Generation in Form der Radeon RX 480 schon in den Startlöchern steht, beginnen die Preise der noch aktuellen Grafikkartengenerationen zu purzeln. Gerade im AMD-Sektor scheinen sich die Grafikkartenmodelle R9 380 (X) sowie R9 390 (X) kurz vor dem Abverkauf zu befinden, weshalb sich gerade in diesem Bereich richtige Schnäppchen schlagen lassen dürften




UPDATE - 22.06.2016 10:46 Uhr

Obwohl Nvidias Grafikkarten mit Maxwell-Chip durch die Markteinführung der neuen Pascal-Chips zu beginn des Monats begannen leicht im Preis zu fallen, hat sich dieses Phänomen jetzt deutlich verstärkt. Einige Modelle der durch ihre sehr gute Energieeffizienz beliebten GeForce GTX 970 sind von vormals rund 300 Euro auf mittlerweile 250 Euro gerutscht. Die aufgrund ihres verhältnismäßig hohen Preises eher unbeliebte GeForce GTX 980 (non Ti) wird mittlerweile echt interessant. Während die meisten Modelle im Mai nicht unter 470 Euro zu bekommen gewesen sind, hat sich hier ein Preissturz von gut 100 Euro abgezeichnet, wodurch zum Beispiel die EVGA GeForce GTX 980 SC ACX 2.0 ab 373 Euro zu ergattern wäre.

Wer das ehemalige Top-Modell (ausgenommen die Titan X) in Form einer GeForce GTX 980 Ti bevorzugt, kann auch hier nochmals rund 100 Euro sparen. Während noch vor ein paar Wochen kaum ein Modell unterhalb von 550 Euro zu bekommen gewesen ist, lassen sich jetzt im Preisvergleich mehrere Modelle finden, die für rund 450 Euro zu haben sind.

Wie im Original-Artikel bereits erwähnt, wurden viele Grafikkarten der Serien Radeon R9 3xx kurz vor Einführung der neuen Grafikkarten der Polaris-Generation in Form der Radeon RX 460, RX 470 sowie RX 480 schon vor Wochen drastisch im Preis gesenkt, so dass das ehemalige Top-Modell, die Radeon R9 390X in Form der Sapphire Radeon R9 390X Nitro mittlerweile für unter 300 Euro zu haben ist.

Aber es gibt auch eine Überraschung. Während sich Anfang des Monats weder bei Fiji-Pro noch bei Fiji-XT-Grafikkarten der Preis in irgendeine Richtung gerührt hat, beginnt jetzt zumindest der der Radeon Fury leicht zu purzeln. Während für die XFX Radeon R9 Fury Pro Triple Dissipation noch vor ein paar Wochen 400 Euro auf den Tisch gelegt werden mussten, ist diese mittlerweile für 350 Euro zu haben. Wenn man bedenkt, dass diese in der Regel der GeForce GTX 980 überlegen ist, könnte sich dieses Modell zum Geheimtip entwickeln.

Preisstabil bleiben allerdings die AMD-Grafikkarten mit Fiji-XT-Chip, welcher in den Modellen Radeon R9 Nano sowie dem aktuellen Top-Modell in Form der Radeon R9 Fury X verbaut ist. Hierdurch verstärkt sich die Vermutung, dass AMD den Fiji XT-Chip noch eine Weile weiter zu führen gedenkt, während Polaris alle anderen Vorgängergenerationen ersetzen dürfte. Das würde auch logisch klingen, da der neuen Radeon RX 480 im Referenzdesign Leistungswerte nachgesagt werden, die mit einer Radeon R9 390X beziehungsweise einer GeForce GTX 980 vergleichbar sein sollen. Wenn diese dann wie vermutet für 199 US-Dollar (4GB) respektive 229 US-Dollar (8GB) erscheint, dürfte es sowieso kaum sinnvolle Alternativen in dieser Preisklasse geben.


Original-Artikel vom 08.06.2016 11:11 Uhr

Wie viele von euch sicherlich wissen, lassen sich auch im Grafikkarten-Sektor viele Schnäppchen schlagen, wenn ein Generationswechsel ansteht. Nachdem Ende Mai die GeForce GTX 1080 aus dem Hause Nvidia den Reigen dieses Generationswechsels eröffnet hat, für den 10.06.2016 die kleinere GeForce GTX 1070 angekündigt ist und auch die ersten AMD-Polaris-Modelle in Form der Radeon RX 480 nicht mehr lange auf sich warten lassen, fallen die Modelle der Vorgängergeneration schnell im Preis. Während sich der Preisverfall bei den Nvidia-Karten wie der GeForce GTX 980 Ti, GTX 980 sowie GTX 970 aktuell noch in Grenzen hält, zeichnet sich bei den AMD-Karten der Vorgängergeneration ein Szenario ab, welches eine wahre Schnäppchenjagd eröffnen könnte.

Sowohl bei den Grafikkarten auf Basis der R9 380 (X) als auch der größeren Radeon R9 390 (X) lassen sich über die Preissuchmaschinen wie zum Beispiel geizhals.de in den letzten Tagen teilweise extreme Preiseinbrüche feststellen. So lässt sich zum Beispiel die aktuell günstigste Radeon R9 380 in Form der ASUS Strix aktuell ab 144 Euro erstehen, während deren Preis Ende Mai noch bei 175 Euro gelegen hat - eine Ersparnis von 30 Euro.

Die mit 4 Gigabyte GDDR5 Speicher ausgestattete Radeon R9 380X PCS+ aus dem Hause PowerColor ist mit einem aktuellen Preis in Höhe von 188 Euro erstmals unter die 200-Euro-Marke gerutscht, was ebenfalls einer Ersparnis von knapp 25 Euro entspricht, da diese Ende Mai nicht unter 212 Euro zu bekommen gewesen ist.

Deutlich größer fällt der Preisrutsch bei den Radeon R9 390 aus, die mit ihren 8 Gigabyte DDR5 Speicher immer noch als zukunftssicher zu bezeichnen sind. Während zum Beispiel für die VTX3D Radeon R9 390 Ende Mai noch 300 Euro über die Ladentheke gereicht werden mussten, um in den Besitz dieses Modells zu gelangen, sind wenige Tage später "nur" noch 240 Euro notwendig. 60 Euro Ersparnis können sich echt sehen lassen.

Auch das bisherige Top-Modell der Baureihe mit Granada XT-Chip in Form der Radeon R9 390X musste deutlich Federn lassen. Während die VTX3D Radeon R9 390X vor wenigen Tagen noch einen Preis in Höhe von über 370 Euro aufgestempelt hatte, ist diese jetzt mit 299,90 Euro erstmals unter die 300 Euro-Marke gerutscht, was sie zum stärksten Modell in dieser Preisregion macht.

Interessant ist allerdings, dass sich die Grafikkarten mit Fiji-Chip, also die Fury X, die Fury sowie die R9 Nano von der neuen Preisentwicklung vollkommen unbeeindruckt zeigen, was umso mehr den Schluss zulässt, dass sich die Radeon R9 380 (X) sowie R9 390 (X) aktuell im Abverkauf befinden, wo so manch einer ein Schnäppchen schlagen kann, der momentan über einen Grafikkartenwechsel nachdenkt. Zudem kann dies auch als Zeichen gewertet werden, dass die neue AMD RX 480 nicht mehr lange bis zu ihrer Markteinführung benötigt.

Meinung des Autors: Wer vor kurzem erst eine neue Grafikkarte kaufen musste, wird sich jetzt vielleicht ärgern. Allerdings wiederholt sich dieses Szenario mit dem starken Preisverfall bei jedem Generationswechsel, so dass dies abzusehen gewesen ist. Wer aktuell seinem Rechner einen stärkeren Pixelbeschleuniger gönnen möchte, jetzt dürfte der richtige Zeitpunkt gekommen sein, wo sich am meisten des hart verdienten Geldes sparen lassen dürfte. Wie immer bei AMD-Modellen mehr als bei den Derivaten aus der Nvidia-Fraktion. Dabei weisen viele der aktuell vergünstigten Grafikkartenmodelle aus dem Hause AMD das deutlich bessere Preis-Leistungsverhältnis auf.
 
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