GELÖST Plötzlich kein Internetzugriff mehr

Diskutiere Plötzlich kein Internetzugriff mehr im WinXP - Netzwerk Forum im Bereich Windows XP Forum; Hallo, seit einer Hardwarebedingten Computerhavarie im letzten Monat und dem Crash meines Betriebssystems, war ich gezwungen mein System neu...

eviva

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Hallo,

seit einer Hardwarebedingten Computerhavarie im letzten Monat und dem Crash meines Betriebssystems, war ich gezwungen mein System neu aufzusetzen.

Da ich mit WinXP Pro bisher relativ gut zurecht kam, benötigte ich keine der neueren Windows-Distibutionen und vermisse sie eigentlich auch nicht. Nach der erneuten Installation habe ich alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um das System soweit wie möglich sicher zu machen. Dazu gehörten die obligatorischen System-Updates via Microsoft nebst SP3, das Einrichten der XP-Firewall und natürlich der nötige Virenscanner. Abgesehen von ein paar Treiber-Fehlermeldungen (die meiner Meinung nach nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun haben) und regelmäßigem komplettem Disconnect vom Internet (mein Hauptproblem) ist das System in funktionstüchtigem Zustand.

Leider gibt es seit ca. einem 3/4 Jahr das Problem, daß mich das System nach ca. 24 Stunden Internetbetrieb (kann zeitlich variieren) immer wieder plötzlich den weiteren Zugang zum Netz verwehrt, so daß ich das System neu booten muß, um wieder wie gewohnt und sofort danach Zugang zu bekommen. Ich habe bereits einige Analysen dieses Dauerfehlers unternommen und daraufhin einige Schritte zur Behebung versucht. Leider waren bisher alle meine Unternehmungen vergebens, weshalb ich mit meinem Latein jetzt so ziemlich am Ende bin. Vielleicht kann mir jemand hier mit Tipps und Tricks weiterhelfen?


P-r-o-b-l-e-m-b-e-s-c-h-r-e-i-b-u-n-g:

Meinen Internetzugang habe ich per DHCP konfiguriert. Der Rechner hängt per Kabel an einem D-Link Netzwerkrouter (Model DIR 300). Das D-Link 300 hängt seinerseits an dem TVKabel-Modem des Providers Unitymedia (Scietific Atlanta, Model EPC 2003, HW RW 1.1) und stellt eine kontinuierliche Bandbreite von ca. 25 Kbit zur Verfügung.

Nachdem ich in der Ereignisanzeige mehrere Meldungen gelesen hatte, die sich auf IP/IPTC-Fehler und Ähnliches bezogen, habe ich im Internet nach den entsprchenden Fehlercodes und Lösungsansätzen gesucht. Zum Teil wurde ich fündig. Folgende Ereignis-Codes meldeten sich immer wieder:

(20106) Quelle RemoteAccess: Die Schnittstelle "{9F1BAE61-5CDF-4A0B-BA15-53CFB699384A}" kann nicht zu dem Router-Manager für das Protokoll IP hinzugefügt werden. Fehler: Die Funktion kann nicht abgeschlossen werden.

(1002) Quelle Dhcp: Die IP-Adresslease xxx.xxx.x.xxx für die Netzwerkkarte mit der Netzwerkadresse xxxxxxxxxxxx wurde durch den DHCP-Server xxx.xxx.x.x abgelehnt (der DHCP-Server hat eine DHCPNACK-Meldung gesendet).

(4226) Quelle Tcpip: TCP/IP hat das Sicherheitslimit erreicht, das für die Anzahl gleichzeitiger TCP-Verbindungsversuche festgelegt wurde.

(4199) Quelle Tcpip: Das System hat einen Adressenkonflikt der IP-Adresse xxx.xxx.x.xxx mit dem Computer mit der Netzwerkhardwareadresse xx:xx:xx:xx:xx:xx ermittelt. Netzwerkvorgänge könnten daher auf diesem System unterbrochen werden.

Außer der Ereigniskennung 20106, die praktisch täglich in der Ereignisanzeige auftaucht, habe ich mit dem Anwenden von Fixes (für die Meldung 4226 ein Erweitern der halboffenen Ports auf 50) und dem Flashen der Modemfirmware (auf RW 1.2) keine der restlichen obigen Meldungen mehr zu Gesicht bekommen. Der Fehler, daß ich plötzlich keine Internetverbindung mehr herstellen kann, ist jedoch geblieben. Dieser Fehler geht normalerweise folgendermaßen vonstatten:

Vier Programme greifen bei mir (fast-)täglch auf das Internet zu: 1. Orbit Downloader, mit dem ich Fernsehsendungen, die ich bei save.tv programmiert habe (einem TV Online Rekorder-Dienst), herunterlade. 2. Net Transport, mit dem ich TVSendungen herunterlade, die ich bei onlinetvrecorder.com programmiert habe, 3. Hin und wieder jdownloader, mit dem ich kleinere Dateien wie Videos oder dergleichen herunterlade und 4. Firefox, mit dem ich im Internet browse. Die Downloader werden normalerweise zeitlich versetzt und nicht parallel betrieben (Ausnahmen bestätigen die Regel). Der Download mittels dieser vier Programme läuft i.d.R zügig und ohne Probleme und würde dies auch ohne Murren für 48 Stunden oder länger tun, wenn ich nicht hin und wieder das Herunterladen, und damit die Verbindung zum Internet, komplett stoppen müßte, um neue Ladelinks hinzuzufügen. Stoppe ich aber den Betrieb aller Downloadprogramme nach ca. 24 Stunden ingesamtem online-Status, kann es schnell passieren, das ich einen eben noch angestoßenen Ladevorgang z.B. einer Internetseite mittels Firefox nicht mehr bis zum vollständigen Ende durchführen kann. Die Connection ist dann scheinbar zumindest auf der Anwendungsebene komplett abgebrochen. Stoppe ich Ladevorgänge jedoch z.B. zwischenzeitlich schon nach ca. zehn oder 15 Stunden dauerhafter Internetverbindung, passiert in der Regel kein solcher Abbruch der Internetverbindung. Ich kann meine Links den Programmen hinzufügen und danach anstandslos weiterladen. Es gibt hier also ein gewisses zeitliches Limit, in dem ich einen Totalabbruch kaum zu befürchten habe. Wird das Limit jedoch überschritten, passiert es für gewöhlich regelmäßig, daß ich eine Verbindung ohne System-Reboot nicht mehr etablieren kann. Ich hatte bereits auf die DHCP-Leases getippt, aber der Hase scheint woanders zu liegen. Hier bin ich jedoch auf Hilfe angewiesen, da ich nicht einmal annähernd wüßte, wo ich mit meiner Suche nach der Fehlerquelle beginnen müßte, geschweige denn, wie ich nach einer Analyse ein weiteres Vorgehen bewerkstelligen soll.

Unter "Netzwerkverbindungen" sehe ich im Falle des Verbindungsabbruchs dann jedoch immer noch das Internetgateway mit dem Status "Verbindung hergestellt". Ebenso werden Hochgeschwindigkeitsinternet 1394-Verbindung und LAN-Verbindung jeweils mit dem gleichen Status gekennzeichnet. Die Verbindung per Programm oder Windows ist dann meist (zu 99,9%) trotzdem nicht möglich. Die Funktion "Reparieren" (per rechtem Mausklich auf einen der Einträge) ist ebenfalls nicht möglich. Die Fehlermeldung, die ich dann per Infofenster zu sehen bekomme lautet dann: "Die Problembehebung konnte nicht fertiggestellt werden, da die folgende Aktion nicht fertiggestellt werden konnt: TCP/IP wurde für diese Verbindung nicht aktiviert. Der Vorgang kann nicht fortgesetzt werden." Das besagte Info-Fenster, daß man mittels des Buttons "Abbrechen" eigentlich wieder schließen können müßte, läßt sich danach nicht mehr schließen und verbleibt auf dem Desktop (bis zum erneuten Booten des Systems). Das Fenster mit den Netzwerkverbindungen läßt sich somit dann ebenfalls nicht mehr bedienen oder schließen. Ein Workaround, um das Fenster per Tastatur oder per Systemexplorer dennoch zu schließen, ist mir nicht bekannt. Momentan ist also vom Rechtsklick und Reparaturaufruf in meiner WinXP-Konfiguration auf die 1394-Verbindung abzusehen. Diese Fehler lassen sich in schöner Regelmäßigkeit wiederholen. Daß die Verbindung zu Netz allerdings immer noch offen ist, kann man jedoch bei der Kontrolle der LAN-Verbindung erkennen, die derweil immer noch eingehende und ausgehende Pakete zählt. Bei der Kontrolle der LAN-Verbindung zeigt sich der Fehler mit dem Versagen des "Abbrechen"-Buttons nicht. Hier kann ich meine bestehenden Info zur Verbindung mit dem Netzwerk einsehen, jedoch weitere Einstellungen zur evetl. Reparatur sind ebenfalls nicht vornehmbar, auch hier gibt es eine Fehlermeldung. Das Unterbrechen der 1394-Verbindung oder der LAN-Verbindung, was ebenfalls die Unterbrechung der Internetverbindung zur Folge hat, und das erneute Etablieren beider Verbindungen zum nötigen Restarten der Internetverbindung hat ebenfalls keinen positiven Effekt.


Blick in's Fenster für die Netzwerkverbindungen


Das Schließen dieses Fenster nach Aufruf "Reparieren" ist nicht möglich​


Da der Fehler des totalen Abklemmens der Internetverbindung auch bei meinem alten System vor dessen Havarie auftrat, scheint es sich entweder um ein Problem mit der Hardware (Modems) oder mit dem SP3 für das Windows zu handeln, jedenfalls um ein XP-spezifisches. Genau kann ich es zeitlich nicht mehr erinnern, aber beim Einsatz des SP2 traten diese Fehler meines Wissens nach noch nicht auf.

Ein Scan auf Viren, Trojaner oder Rootkits hat ergeben, daß keine Infektion des Systems vorliegt (wie auch, das System wurde von mir neu per Kauf-CD und regulärem Schlüssel installiert, es sollte also Schadfrei sein). Es bleibt also bisher nur das öftere Rebooten des Systems zu den unpassensten Gelegenheiten, was mich nun schon seit mehreren Monaten nervt. :flenn :thumbdown

Danke im Voraus für Hilfe und Unterstützung.




Computer System und Konfiguration:


Betriebssystem Microsoft Windows XP Professional
Service Pack 3

Netzwerk:
Netzwerkkarte Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet NIC (xxx.xxx.x.xxx)

Netzwerkadapter:
1394-Netzwerkadapter 5.1.2535.0
Parallelanschluss (direkt) 5.1.2535.0
Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet NIC 5.676.920.2007
Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet NIC - Paketplaner-Miniport 5.1.2535.0
WAN-Miniport (IP) 5.1.2535.0
WAN-Miniport (IP) - Paketplaner-Miniport 5.1.2535.0
WAN-Miniport (L2TP) 5.1.2535.0
WAN-Miniport (PPPOE) 5.1.2535.0
WAN-Miniport (PPTP) 5.1.2535.0

Geräteeigenschaften:
Gerätebeschreibung Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet NIC
Treiberdatum 20.09.2007

Treiberversion: 5.676.920.2007
Treiberanbieter: Realtek Semiconductor Corp.
INF-Datei: oem0.inf
Hardwarekennung: PCI\VEN_10EC&DEV_8168&SUBSYS_E0001458&REV_01
Location Information: PCI-Bus 4, Gerät 0, Funktion 0
PCI-Geräte: Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet Adapter


Netzwerkkarten Eigenschaften:
Netzwerkkarte: Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet NIC

Schnittstellentyp: Gigabit Ethernet
Hardwareadresse (MAC): xx-xx-xx-xx-xx-xx
Verbindungsname: LAN-Verbindung
Verbindungsgeschwindigkeit: 100 Mbps
MTU: 1500 Bytes
DHCP-Lease erhalten: 21.11.2011 14:15:22
DHCP-Lease läuft ab: 28.11.2011 14:15:22
Bytes empfangen: 2310477632 (2203.4 MB)
Bytes gesendet: 342797220 (326.9 MB)

Netzwerkadapteradresse:
IP- / SubNet-Maske: xxx.xx.x.xxx / 255.255.255.0
Gateway: xxx.xxx.x.x
DHCP: xxx.xxx.x.x
DNS: xxx.xxx.x.x


===================================================================================

ipconfig/all

windows_IP-Konfiguration

Hostname. . . . . . . . . . . . . : coolerxxxxx
Primäres DNS-Suffix . . . . . . . :
Knotentyp . . . . . . . . . . . . : Broadcast
IP-Routing aktiviert. . . . . . . : Ja
WINS-Proxy aktiviert. . . . . . . : Ja

Ethernetadapter LAN-verbindung:

Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
Beschreibung. . . . . . . . . . . : Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet Adapter
Physikalische Adresse . . . . . . : xx-xx-xx-xx-xx-xx
DHCP aktiviert. . . . . . . . . . : Ja
Autokonfiguration aktiviert . . . : Ja
IP-Adresse. . . . . . . . . . . . : xxx.xxx.x.xxx
Subnetzmaske. . . . . . . . . . . : 255.255.255.0
Standardgateway . . . . . . . . . : xxx.xxx.x.x
DHCP-Server . . . . . . . . . . . : xxx.xxx.x.x
DNS-Server. . . . . . . . . . . . : xxx.xxx.x.x
Lease erhalten. . . . . . . . . . : Freitag, 2. September 2011 16:51:44
Lease läuft ab. . . . . . . . . . : Dienstag, 19. Januar 2038 05:14:07
 
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Taubenkiller

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Hallo

Das mit den 24 Stunden passt schon so, weil du nach 24 Stunden eine Zwangstrennung hasst, zum D-Link Router, wählt sich der ins Internet ein wenn ja dann braucht der D-Link Router solange zum einwählen, habe auch einen D-Link Router und bei mir war das auch so das der nach der Zwangstrennung ewig zum einwählen brauchte, dann hab ich auf DHPC umgestellt und lasse jetzt die Fritzbox SL einwählen das geht deutlich schneller, versuch mal das TV Kabelmodem einwählen zu lassen, der Rest war mir zu viel durch zu lesen, darum schreibe ich dazu nichts.
 

eviva

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Danke für Deine Antwort

Hallo

Das mit den 24 Stunden passt schon so, weil du nach 24 Stunden eine Zwangstrennung hasst, zum D-Link Router, wählt sich der ins Internet ein wenn ja dann braucht der D-Link Router solange zum einwählen, habe auch einen D-Link Router und bei mir war das auch so das der nach der Zwangstrennung ewig zum einwählen brauchte, dann hab ich auf DHPC umgestellt und lasse jetzt die Fritzbox SL einwählen das geht deutlich schneller, versuch mal das TV Kabelmodem einwählen zu lassen, der Rest war mir zu viel durch zu lesen, darum schreibe ich dazu nichts.

Danke Taubenkiller für Deine Antwort.

  • 1. DHCP ist bereits für den Internetzugriff konfiguriert.
  • 2. Leider wird der Zugriff auch zu Zeiten gekappt, die zeitlich nach der 24-Stunden-Periode und nach einer darauf folgenden Zwangstrennung durch den Provider liegen. Eigentlich könnte ich theoretisch endlos lange die Verbindung aufrecht erhalten, wenn ich sie zwischendurch nicht aus den verschiedensten Gründen hin und wieder selbst unterbrechen müßte. Zum Unterbrechen reicht in diesem Falle allerdings leider lediglich der Stopp laufender Downloads. Danach komme ich mit keinem internetfähigen Programm mehr in's Netz.
  • 3. Mit dem Flashen der Modem-Firmware von RW 1.1 auf RW 1.2 habe ich, glaube ich zumindest, alle nötigen Voraussetzunegn für die automatische Wiedereinwahl des Modems nach einer Zwangstrennung zwecks Vergabe einer neuen IP durchgeführt. Aber ich lasse mich da gerne aufklären, wo ich evtl. noch Einstellungen vornehme kann oder sollte. Bitte in diesem Falle ein wenig expliziter werden. Die dafür nötigen Eingabemasken oder Dialoge im Modeminterface sind mir nicht bekannt un ich kann diese auch nirgends entdecken.

Hoffe, ich konnte Unklarheiten klären. Ja, der Text ist ziemlich lang geraten. Ich dachte es sei besser, die nötigen Standardfragen und eventuelle Zusatzfragen schon vorab zu klären. Aber bitte fragen, falls ich noch Antworten schuldig geblieben bin.
 
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Taubenkiller

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Hast du dich schon mal mit deinen Provider in Verbindung gesetzt mit den Problem, das mit der Trennung kann schon mal früher geschehen wenn die mal an der Leitung fummeln, hast du schon mal probiert das Modem kurz Stromlos zu machen, das sich dann das Modem wieder einwählt, eventuell auch den D-Link Router mal kurz Stromlos machen, hast du mal geschaut ob es für beide Geräte eine neue Firmware gibt wo Fehler von der Firmware behoben worden ist, hast du mal im Gerätemanager geschaut ob bei der Netzwerkkarte ein Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen zu sehen ist, habe gesehen das der Netzwerkkarten Treiber sehr alt ist, aktualisiere den doch bitte mal.
 

eviva

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Hast du dich schon mal mit deinen Provider in Verbindung gesetzt mit den Problem, das mit der Trennung kann schon mal früher geschehen wenn die mal an der Leitung fummeln, hast du schon mal probiert das Modem kurz Stromlos zu machen, das sich dann das Modem wieder einwählt, eventuell auch den D-Link Router mal kurz Stromlos machen, hast du mal geschaut ob es für beide Geräte eine neue Firmware gibt wo Fehler von der Firmware behoben worden ist, hast du mal im Gerätemanager geschaut ob bei der Netzwerkkarte ein Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen zu sehen ist, habe gesehen das der Netzwerkkarten Treiber sehr alt ist, aktualisiere den doch bitte mal.


Hallo Taubenkiller,

Mit dem Provider (Unitymedia) hatte ich dreimal vergeblich wegen dieser Sache das Vergnügen via Hotline, bis mir eine kompetente Dame dazu riet, die Firmware des Modems zu flashen. Sie schickte mir per EMail sogar den Link zur neuen Firmware-Downloadadresse, die ich daraufhin geladen und installiert habe. Am Modem liegt der Fehler also definitiv nicht (mehr).

Bevor ich den Kontakt zum Provider gesucht hatte, hatte ich bereits ebenfalls das Resetten des Modems und des Routers mittels Abtrennen vom Stom praktiziert. Ca. alle 12 bis 20 Stunden hatte ich zumindest das Modem somit für mehrere Sekunden stromlos. Danach konnte ich auch tatsächlich wieder ohne Probleme in's Internet, ohne den Rechner vorher rebooten zu müssen. Es lag also zu der Zeit tatsächlich (auch?) an veralteter Firmware. Das ewige wiederholte An- und Abklemmen vom Strom konnte und kann natürlich keine Dauerlösung sein. Seit dem Flashen der Firmware ist dieser Schritt allerdings auch überflüssig geworden (glücklicherweise!). Da beim Ausfall des Modems auch das Telefon nicht mehr funktionierte (IP-Telefonie über TV-Kabel ist nicht unbedingt empfehlenswert), wußte ich daher sehr genau, daß die Fehlerquelle das Modem sein mußte. Jetzt, nach erfolgreichem Firmwareupgrade kann ich somit ganz gut kontrollieren, ob das Modem trotz versagtem Internetzugang auf der XP-Programmebene noch als Fehlerquelle gelten muß, oder nicht. Diese kann man aber, wie gesagt, jetzt ausschließen, da das Internet zwar zur Verfügung steht, aber XP nicht mehr darauf zugreifen kann. Es ist daher also ganz klar ein Problem im Betriebssystem.

Der Gerätemanager gibt sein O.K. für den aktuell installierten Treiber für die Netzwerkkarte, was allerdings nicht heißen muß, daß der Treiber nicht trotzdem ein Update vertragen könnte. Ich habe also soeben bei

http://www.realtek.com.tw/downloads...d=5&Level=5&Conn=4&DownTypeID=3&GetDown=false

Treiber neueren Datums nebst einem Diagnoseprogramm für mein WinXP heruntergeladen, und werde diese nun installieren und das System daraufhin für die kommenden 24 bis 48 Stunden testen. Ich melde mich wieder, sobald ich mit Gewissheit sagen kann, ob der Fehler mit dem Treiberupdate zur Vergangenheit gehört oder weiterhin besteht.

Danke schon mal für Deine weiteren obigen Tipps. :up
 

Taubenkiller

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Das Netzteil könnte eventuell für den Verbindungsabbruch verantwortlich sein, war bei Kabel Deutschland mal der Fall, das einige Kunden damit Probleme hatten, da wurde dann vorsorglich den Kunden ein neues Netzteil zu gesandt, hast du auch mal überprüft ob alle Kabel richtig fest sind, nicht das du irgendwo einen Wackelkontakt hast, wenn du an einen Kabel hin kommst und das dann dafür verantwortlich ist, hast du schon mal geschaut ob es von den DIR 300 eine neue Firmware gibt, das der Probleme macht.

Hier mal ein Link: http://www.dlink.de/cs/Satellite?c=...95806663795&pagename=DLinkEurope-DE/DLWrapper
 

eviva

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Hipp Hipp!

Hallo.

Es sieht ganz danach aus, als ob auch dieser Thread mit dem Klammerbegriff [Gelöst] versehen werden kann. Zwischenzeitlich hatte ich seit meinem letzten Posting, daß ich den Treiber für die Netzwerkkarte upgedated habe, keinen einzigen Verbindungsabbruch mehr. Die positiv verlaufene Testphase von mehr als 48 Stunden danach dürfte in diese Fall für meine Bestätigung ausreichend sein. Ich nehme also an, daß das Problem damit aus der Welt geschafft werden konnte. Zumindest bin ich mir daher zu 95% sicher, daß das Problem am veralteten Treiber lag.

Ich möchte Taubenkiller danken. Manchmal sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, und Du hast mir mit Deinen Fragen und Tipps definitiv eine Lichtung gezeigt. Ich hoffe, ich kann mich mal mit einem guten Rat revanchieren.:D
 

Taubenkiller

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Ist ja Toll das es geklappt hat, mit den neuen Treiber, dann viel Glück, das es am Treiber gelegen hat und nicht wieder irgendwann zu Abbrüchen kommt.
 
Thema:

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