Partitionierung - Clustergröße

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#1
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Felis

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Habe gestern einen Laptop mit Vista umpartitioniert um Platz für Linux zu kriegen. 120 GB. Vista verkleinert auf 40GB, Rest eine Extended mit einer FAT32 70GB, Rest für Linux, das noch nicht installiert ist. Jetzt komme ich ans Grübeln, ob 70GB FAT32 sinnvoll ist, von wegen Clustergröße-Platzausnützung. Kenne mich mit sowas nicht aus. Wäre es sinnvoller stattdessen eine zweite NTFS-Datenpartition und nur eine kleine FAT32 zwecks Datenaustausch mit Linux? Welches Filesystem hat eine bessere Speicherausnützung? Ich erinnere mich auch gelesen zu haben, dass z.B. kleinere FAT32 Partititionen kleinere Cluster verwenden als größere. Also 7x10GB FAT32 besser seien als eine 70GB.
Gruß
Felis
 
#2
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microsoft

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Hallo

Du hast jetzt 70GB erweiterte Partition übrig. Grundsätzlich bin ich nicht sicher, ob Linux von erweiterten Partitionen aus bootfähig ist. Eventuell müsstest du eine primäre Partition verwenden.
Das NTFS-Dateisystem verwendet ein Journaling und eine Zugriffsrechteverwaltung. Wahrscheinlich wird deshalb die Speicherausnutzung und Geschwindigkeit schlechter sein. Die Clustergrösse ist nicht so wichtig. Sie gibt an, wieviele Cluster eine Datei belegt. Sind die Cluster klein, so wird die Datei mehrere Cluster belegen. Sind die Cluster gross, so belegt die Datei nur wenige Cluster. Unter Umständen kann die Datei in einem Cluster untergebracht werden.
Nach meinem Wissen kann eine FAT-Partition nicht in beliebiger Grösse angelegt werden, jedenfalls nicht über die grafische Oberfläche. Es gibt eine Grenze von 32GB. Mit dem Konsolenprogramm "diskpart" sollte es aber möglich sein. Falls unklar kannst du immer wieder fragen.
 
#3
Mike

Mike

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Hi @felis,

also Linux kann von jeder Partition booten, wenn es nur richtig installiert wird.

Eine 70GB-Partition mit FAT32 (die hast du aber nicht über Windows erstellt, das geht nicht, 32GB Grenze) brauchst du auch nicht anlegen.

Du brauchst beim Installieren von Linux nur den NICHT zugeordneten Bereich mit vfat erstellen lassen. Linux kennt die 32GB Grenze nicht und die Cluster sind auch o.k.

Das FAT immer mehr Verschwendung hat als NTFS oder EXT2 ist klar.
 
#4
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Felis

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>Das NTFS-Dateisystem verwendet ein Journaling und eine Zugriffsrechteverwaltung. Wahrscheinlich wird deshalb die Speicherausnutzung und Geschwindigkeit schlechter sein<

Aus dieser Vermutung heraus habe ich das 70GB logische Laufwerk in der extended Partition als FAT32 formatiert. Gemacht habe ich es übrigens mit einer Gparted-CD. Vorstellbar wäre aber halt auch eine 60GB NTFS-Datenpartition und eine 10GB FAT32 für den Datenaustausch mit Linux.

>Das FAT immer mehr Verschwendung hat als NTFS oder EXT2 ist klar.<

dessen bin ich mir eben nicht so sicher. :), nachdem ich sehe, dass Vista alleine schon an die 10GB auf diesem Laptop benötigt.
Das Linux selbst, das ich noch demnächst installieren muss, hat noch ca. 10GB freien Plattenspeicher in der extended-Partition zur Verfügung.
 
#5
Mike

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@felis
- das Journaling kann man abschalten.
- Vista braucht ca. 8 GB inkl. 2GB Auslagerung (Home Premium)

Was wäre mit einer günstigen eigenen Platte für Linux. Kostet nicht die Welt eine gebrauchte 80-120 GB Platte die fast jeder Händler herumliegen hat.
 
#6
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Felis

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>das Journaling kann man abschalten.
- Vista braucht ca. 8 GB inkl. 2GB Auslagerung (Home Premium)<

Verstehe, habe nicht gewusst, dass es soviel braucht.

>Was wäre mit einer günstigen eigenen Platte für Linux. Kostet nicht die Welt eine gebrauchte 80-120 GB Platte die fast jeder Händler herumliegen hat.<

Dafür sehe ich grundsätzlich keinen Grund. Die lumpigen 10GB am Ende der Platte reichen für Linux völlig aus. Geht ein komplettes BS mit Unmengen Software und noch reichlich Platz für Daten drauf. Und da die meisten Daten auch in Windows genützt werden sollen, werden sie eh' auf die FAT32-Partition hinübergeschoben. Nebstbei fällt mir ein, ist es ja ein Laptop. :)
 
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