[OpenSuse] Probleme mit Samba

Diskutiere [OpenSuse] Probleme mit Samba im Linux Forum im Bereich Linux; Hi, also ich habe meinem Heimserver jetzt von Debian auf OpenSuse umgestellt, (das jetzt auch die Dom0 für Xen spielt.) Es ist eine große...
#1
DiableNoir

DiableNoir

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Hi,

also ich habe meinem Heimserver jetzt von Debian auf OpenSuse umgestellt, (das jetzt auch die Dom0 für Xen spielt.)

Es ist eine große Umgewöhnung statt die Konfigurationsdateien direkt zu editieren auf YAST zurückgreifen zu müssen, aber es geht.

Ich habe jetzt Samba aufgesetzt, die Firewall-Ports aufgemacht, Freigaben erstellt und erstmal einen Testbenutzer mit smbpasswd freigeschaltet.

Alles schien ok zu sein und zu funktionieren. Allerdings hat sich das nach einem Neustart geändert. Ich kann über die IP auf die Freigaben zugreifen, aber nicht über den Netbios-Namen. (Den ich auch schon eingetragen habe und der identisch zum Hostnamen ist.)

Das Seltsame dabei ist, dass der Rechner aber auf dem Windows-Client angezeigt wird. Ein Doppelklick zeigt aber den Fehler an, den ich als Screenshot in den Anhang gestellt habe. (Host not found.)

An der Firewall liegt es nicht. Ich habe deshalb mal mit Wireshark nachgesehen und offenbar sollte es eigentlich funktionieren, denn der Windows-Rechner bekommt eine Antwort:
Code:
[b]192.168.0.11          192.168.0.255         NBNS     Name query NB RICHARD-SERVER<00>
192.168.0.10          192.168.0.11          NBNS     Name query response NB 192.168.0.10[/b]
192.168.0.10          192.168.0.11          TCP      microsoft-ds > 61215 [SYN, ACK] Seq=0 Ack=0 Win=5840 Len=0 MSS=1460 WS=6
Ich kann mir keinen Reim draus machen. :wacko:
 

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#2
HaraldL

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Wenn es über die IP geht sollte es eher ein Problem mit der Namensauflösung sein. Hat sich die IP geändert? Evtl. zeigt der Name dann noch auf die alte.

Was du testen kannst: Gehe in c:\windows\system32\drivers\etc und lege dort eine Datei "lmhosts" an (erster Buchstabe ist ein kleines L, kein großes i) und füge dort folgende Zeile ein:

192.168.0.10 RICHARD-SERVER #PRE

(sofern die .0.10 die IP des Servers ist, ansonsten halt anpassen)

Nach einem Neustart kannst du es nochmal probieren. Mit der Lmhosts-Datei kannst du bei SMB feste Zuordnungen von Namen zu IPs machen, genauso wie die Hosts-Datei das für Webadressen kann. Im gleichen Ordner gibt es übrigens eine Lmhosts.sam, da kannst du mit einem Texteditor reinschauen für Erläuterungen.
 
#3
DiableNoir

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:danke
Die IP ist die selbe, nur der Hostname hat sich von "server" auf "richard-server" geändert.

Ich hätte das Selbe schon über die hosts-Datei versucht. Aber beides hat nicht so richtig funktioniert, genauso wie ein Entleeren des DNS-Caches.

Nach langem Suchen habe ich den Schuldigen gefunden: Die Agnitum Outpost Firewall. Offenbar besitzt sie immer noch einen internen DNS-Cache, den man bei den neueren Versionen aber nicht mehr sieht. Auf jeden Fall habe ich mit Wireshark herausgefunden, dass das der Fehler war.

Danke, nochmal. Da der Server ja den richtigen Namen gesendet hat, hätte ich wahrscheinlich nicht nochmal die DNS-Kommunikation genauer überprüft.
 
#5
HaraldL

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Ich habe für Samba unter Suse noch nie Yast benutzt sondern editiere immer selber die /etc/samba/smb.conf mit einem Editor. Meist übernehme ich sowieso die Datei eines bestehenden Servers, kopiere die rein und ändere nur ab was ich anders brauche.
 
#6
DiableNoir

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Naja, ich hatte bisher immer Debian / Ubuntu / Grml auf meinen Rechnern. Von daher bin ich es sowieso gewohnt alles per Konfigurationsdatei einzustellen.

Allerdings habe ich bei Suse doch immer die Befürchtung, Yast könnte irgendwie durch die manuelle Veränderung gestört werden, oder es zerschießt mir meine Konfigurationsdateien. Man weiß ja auch nicht, was Novell alles an dem Samna-Dienst selber geändert hat. Der Name des Daemons ist zumindest schon mal anders als der in der Debian-Familie.

Generell bereue ich jetzt eher den Umstieg von Debian auf Suse.

Eigentlich hätte ich auch bei der Installation "Server - keine grafische Oberfläche" gewählt, dennoch muss bei denen offenbar unbedingt ein X-Server laufen, damit die Konsole besser aussieht...:sleepy:
 
#7
HaraldL

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Ich bin eigentlich schon ewig (seit 5.2 oder 5.3) bei Suse. Und ich installiere auch immer nur im Textmodus, Grafik kann ich ja 1x pro Jahr mit "startx" starten ;)

An der smb.conf kannst du herumeditieren wie du willst. Nur solltest du es dann bei manuellen Änderungen belassen, wenn du später diese Datei per Yast bearbeitest würde ich nicht unbedingt viel Geld wetten daß sie heil bleibt. Wobei ich den /etc-Ordner regelmäßig wegsichere, da könnte ich die Datei ja schnell zurückkopieren, solltest du evtl. auch machen.

Und wenn du es grafisch schlichter willst:
chkconfig splash off
chkconfig splash_early off

und editieren der /boot/grub/menu.lst:
vor "gfxmenu" ein "#" zum deaktivieren
im ersten Abschnitt in der Zeile "kernel" das "vga=.." ändern zu "vga=normal", Parameter "splash=silent" komplett entfernen

und ggf. in der /etc/sysconfig/bootsplash ändern auf SPLASH="no"

Ich hab mir für Suse-Installationen (nur Server) eine Checkliste erstellt wo auch die obigen Punkte drin sind, das stelle ich also immer um.
 
#8
soulreeper

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Ich muss sagen ich hatte bis jetzt auch alles lieber in der Linux Welt als OpenSuse...Zudem stelle ich eh alles lieber in den Konf-Dateien ein,da ich eher die Erfahrugen gemacht habe,dass Yast Sachen falsch einträgt oder ausließt,das is mir in ner Konf-Datei selber noch nie passiert.
 
#9
HaraldL

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Ich benutze auch unter aktuellen Suse-Versionen YaST ausschließlich zur Paketverwaltung und gelegentlich zur Update-Suche (normalerweise lasse ich Updates nachts automatisch suchen und einspielen aber interaktive Patches wie Kernel werden da übersprungen und müssen manuell gewählt werden). Alles andere mache ich auch direkt in den Konfig-Dateien (mit meinem persönlichen Lieblingseditor "joe", den vi mag ich nicht) und habe damit keinerlei Probleme (die gäbe es nur bei "Mischbetrieb", mal per Hand und mal mit YaST).

Egal ob Samba, DNS, DHCP, DDClient, Squid, SSH, NTP, Firewall, Apache, das mache ich grundsätzlich manuell. Ist einfach Gewohnheit weil in den frühen Versionen YaST schlicht unbrauchbar war. Das soll inzwischen besser sein aber ich bleibe bei meiner Methode.
 
#10
DiableNoir

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Grml...wie heißt den bei Suse das Paket, mit den Header-Dateien...oder muss ich den Brocken linux-source runterladen? :blink

@HaraldL:
Ich weiß wie man das wieder deaktiviert, werde es aber anlassen...nur finde ich es schon komisch von Novell. Wenn ich sage Textmodus, dann meine ich auch Textmodus, denn ich verbinde mich nach der Installation sowieso nur mehr über SSH. ;)

Da du aber schon länger mit Suse arbeitest: Kannst du mir sagen, ob die Backupfunktion etwas taugt? Bisher habe ich unter Ubuntu immer alles mit TrueImage & RSnapshot weggesichert. Zumindest RSnapshot könnte ich mir evtl. damit sparen, sofern die Funktion zuverlässig ist.
 
#11
HaraldL

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Grml...wie heißt den bei Suse das Paket, mit den Header-Dateien...oder muss ich den Brocken linux-source runterladen? :blink
Das sollte eigentlich "linux-kernel-headers" (evtl. auch noch "kernel-syms") sein.

nur finde ich es schon komisch von Novell. Wenn ich sage Textmodus, dann meine ich auch Textmodus, denn ich verbinde mich nach der Installation sowieso nur mehr über SSH. ;)
Es ist auch (Pseudo-)Textmodus. Es wird ein komischer VGA-Modus aktiviert und irgendwie ein Hintergrundbild dahinter gesetzt. Jedenfalls läuft da kein X-Server dafür. Ich schalte es immer gleich nach der Installation ab.

Da du aber schon länger mit Suse arbeitest: Kannst du mir sagen, ob die Backupfunktion etwas taugt?
Kann ich dir leider nicht sagen da ich sie auch nicht benutze. Die von mir installierten/betreuten Maschinen laufen als Router, Firewall oder Fileserver wo sich die Konfiguration selten ändert. Da kopiere ich nur alle paar Monate den /etc-Zweig sowie den Nameserver unter /var/lib/named per sftp oder scp auf eine andere Maschine weil bei denen eine Neuinstallation mit reinkopieren von ein paar Konfigdateien meist schneller geht als das Zurückspielen eines Backup.

Da ich die Platten normalerweise per RAID1 spiegele ist das eigentlich eh nur nötig wenn der Rechner durch einen besseren ersetzt wird, und dann ist eine Neuinstallation sowieso sinnvoller als das einspielen eines Backups.
 
#12
DiableNoir

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:danke:

Werde einfach mal einen Disaster-Test in einer VM durchführen. Mal sehen wie sich das Backup verhällt. Dann lasse ich mein RSnapshot sein und sicher nur mehr zusätzlich mit TrueImage.

Unter Debian war das ziemlich effizient. Ich stelle einfach das Image wieder her, lasse die Paketliste wieder einlesen und stelle die Konfigurationsdateien wieder her. Das geht ziemlich schnell und unkompliziert und der Stand war immer max. 1 Stunde alt, was bei einem Heimserver nicht wirklich ins Gewicht fällt.
 
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