Online-Banking: Kunden fordern Kartenlesegeräte

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#1
Eric-Cartman

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Der Großteil der deutschen Bankkunden ist für den Einsatz von Kartenlesegeräten, um das Online-Banking sicherer zu machen. Die Bereitschaft, dafür selbst in die Tasche zu greifen, ist jedoch recht gering.

Der mit Kartenlesegeräten verbundene Sicherheitsanstieg beim Online-Banking findet bei vielen Bankkunden reges Interesse. 67 Prozent der deutschen Internet-Nutzer würden diese Technik gern einsetzen. Die Realität sieht leider anders aus. Bisher setzt nur jeder dreizehnte Bankkunde derartige Geräte ein. Die Gründe dafür liegen offensichtlich in den Anschaffungskosten für Kartenleser, die momentan noch selbst getragen werden müssen. Mehr als drei Viertel der Nutzer von Online-Banking-Angeboten lehnt zusätzliche Kosten ab und sieht diese Aufgabe eher bei den jeweiligen Banken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Trendstudie des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Kooperation mit handelsblatt.com, wiwo.de und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

Handlungsbedarf bestünde in jedem Fall. Der Schaden, der durch Be trug beim Online-Banking im letzten Jahr entstand, lag bei 13 Millionen Euro - Ein Anstieg von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Am stärksten betroffen seien Bankkunden, die noch das veraltete PIN/TAN-Verfahren zur Identifikation nutzen würden. Die aktuell angebotenen iTANs, mTANs oder Kartenleser seien hingegen deutlich sicherer. Unverständlicherweise ist gerade bei Akademikern und in Haushalten mit hohem Einkommen das geringste Interesse an Kartenlese-Geräten vorhanden. Im Gegenzug sei die Akzeptanz bei Geringverdienern und Bankkunden mit mittleren Bildungsabschlüssen am größten, jedoch nur, wenn dadurch keine zusätzlichen Kosten entstünden.

Ohne eine Subventionierung der Kartenleser durch die Banken sei laut Studie generell nur ein geringer Teil der Kunden bereit dazu, in die Sicherheit selbst zu investieren. Nur jeder fünfte Befragte würde die notwendige Hardware selbst kaufen. Der Preis sollte weiterhin nicht bei mehr als zehn Euro liegen, gab jeder vierte zu bedenken. Wird das Online-Banking hingegen geschäftlich genutzt, so besteht bei 40 Prozent aller Kunden auch eine Bereitschaft für zusätzliche Investitionen, notfalls sogar über 40 Euro.

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#2
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imaetz70

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also ich hab auch so ein kartenlesegerät mit dem ich meine TAN's generieren kann usw. find es absolut genial.musst nur 10 euro einmalig zahlen. besser als dieser papierkrieg... :D
 
#3
Eric-Cartman

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das nennt sich Smart TAN das haben nur Volksbanken und Raiffeisenbanken
 
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#6
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Ronny

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also ich hab auch so ein kartenlesegerät mit dem ich meine TAN's generieren kann usw. find es absolut genial.musst nur 10 euro einmalig zahlen. besser als dieser papierkrieg...
Obwohl's mir auch 10 Euro wert gewesen wäre...

Meine Bank hat mir nichts dafür berechnet. :junp
 
#8
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Entweder hast du Glück gehabt oder ne gute Bank.
Ich würde es so beurteilen...

Da ich mit Sicherheit nicht zu den Bankkunden gehöre, die mit gebeugtem Rücken und Handschlag begrüßt werden, gehe ich davon aus, dass meine Bank sich unbedingt von dem bisherigen vergleichsweise unsicheren PIN/TAN-Verfahren verabschieden wollte. Und das kann sie natürlich nur, wenn auch alle Kunden da mitziehen.

Egal, ich konnte mich von diesen TAN-Bögen verabschieden und habe überdies das Gefühl, diesbezüglich jetzt ein klein wenig mehr Sicherheit zu haben. :blush
 
#9
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
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Volksbanken und Raiffeisenbanken
Wenn ich diese Namen sehe..denen traue ich absolut nicht mehr.

Online-Banking: Kunden fordern Kartenlesegeräte
Zurecht,die Banken sollen sich mal was einfallen lassen..nicht immer alles auf den Kunden abwälzen,wir werden genug gemolken.
Die Banken verdienen genug und können auch mal was für die Kunden tun.
 
#11
B

buma

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Wie funktioniert HBCI?

Wenn i-welcher TAN generiert wird warum können dann keine Hacker den TAN generieren lassen.. :nixweis
 
#12
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Gnomeye

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das nennt sich Smart TAN das haben nur Volksbanken und Raiffeisenbanken
Die Schweizerische Post (PostFinance) benützt die Kartenlesegeräte für den OnlineFinance Einstieg schon seit Monaten. Zudem ist dieses OnlineFinance (auch Yellownet genannt) Angebot (inkl. Lesegerät) der Post gratis.

Gruss

Gnomeye
 
#14
E

einstein_3009

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Ich bin bei der Sparkasse und benutze das HBCI-Verfahren schon seit mehreren Jahren. Der Chipkartenleser ist allerdings ohne Pinpad, aber die waren mir einfach zu teuer.
 
#15
C

crus4der

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werde bei der kreissparkasse auch mal nachfragen was es da gibt. Würde auf jedenfall das Geld dafür Zahlen.

Ich denke das sich so viele dafür entschieden haben das Geld nicht zu bezahlen liegt wieder darin das sich die Mehrheit nicht damit auskennt und nicht weis was für ein Schaden entstehen kann.
 
#17
T

Typhon

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Das sicherste Verfahren kann leider nicht von den Banken bereitgestellt werden, sondern muss beim Kunden vorhanden sein. Es nennt sich "Gehirn"! ;)
 
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