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#1
Pvt.Caparzo

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Hallo

Britischer PC-Händler entwickelt "Carbon Buster"



Der britische PC-Händler "PC World" entwickelt einen PC, der die Umwelt bei der Produktion um 85% weniger belasten soll als herkömmliche Rechner. Um dies zu erreichen, werden wiederverwertete Materialien verwendet. Ausserdem sind die Gehäuse für die Tastatur, den Monitor und die Maus aus Holz.

Durch die Bauweise mit vielen Lüftungsschlitzen im nur Aluminiumgehäuse soll der PC keinen Gehäuselüfter benötigen. Laut PC World wird der PC nur 45 Watt benötigen, was darauf schliessen lässt, das viele Laptop-Bauteile verwendet werden. Der Preis soll 399 britische Pfund betragen, mit Monitor 100 Pfund mehr.

Quelle: gamestar.de
 
#3
E

einstein_3009

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Kann man damit auch zocken? Ich denke, eher nicht. Das ist nicht weiter als ein Notebook im PC-Gewand.
 
#4
DiableNoir

DiableNoir

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Gute Idee...aber wenn er keine Lüftung benötigt, wird er sicher keine angemessene Leistung bringen können.

Bei dem Stromverbrauch wäre sowas aber fast schon für Firmen recht gut geeignet. Die Stromeinsparung wirkt sich sicher bei einigen PCs positiv aus.
 
#5
E

emmert

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Jo, wenn man im Betrieb so und so nur Office macht.... ... eine Möglichkeit
 
#6
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toothpick

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Oh man, damit reisen wir doch wieder in die Vergangenheit zurück :D aber mit besserem Equip.

Naja eher nicht so mein ding :D
 
#7
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duesso

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Ich bin kein Ökofreak oder so aber langsam sollte man echt mal etwas umdenken was den Energieverbrauch angeht !
Ich finde es auch bei vielen Leuten unsinnig nur um bei ICQ online zu sein, den Rechner laufen zu lassen obwohl man nicht davor sitzt !
Sicher die zahlen für den Strom - aber wenn ein 1-Personen-Haushalt 2500kwh/Jahr verbraucht - das ist übel! So ähnlich viel verbraucht manche 3-4Köpfige Familie gerade mal ( 3 Personen bei mir zu Hause pro Jahr im Einfamilienhaus = 3000 kwh )...
Ich finde gerade die junge Generation sollte nicht so verschwenderisch mit der Umwelt umgehen... aber gerade die, die noch lange vernünftig leben müssen oder wollen sind die schlimmsten dabei :thumbdown

Und es ist durchaus kein Rückschritt im Office-Bereich statt überdimensionierter Stromfresser gut dimensionierte Rechner einzusetzen die ausreichend sind umd die Arbeit zu leisten und so Atrom zu sparen !!!!

Ich z.B. hab hier nen P4 mit 3Ghz stehen, ner 256MB ATI Radeon Karte und nem 450Watt Netzteil !
TOLL - brauche ich das für SAP,Word und Excel - NEIN!!!
Nen schmaler dimensioniertes Netzteil und ne sparsamere CPU wären prima... man könnte auch hier prüfen ob man net alle 1000PC's durch Thin-Clients ersetzt die dann ganz minimal Strom verbrauchen !
 
#8
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thecaptain

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Oh man, damit reisen wir doch wieder in die Vergangenheit zurück :D aber mit besserem Equip.

Naja eher nicht so mein ding :D

deine aussage zeugt ehrlich gesagt nicht von sehr viel reife. wieso denkst du, dass wir damit einen rückschritt machen? wenn man ein system nicht auf leistung trimmt ist doch das keine rückentwicklung.
ein system in irgendeiner positiven eigenschaft zu verbessern ist ein fortschritt, und dazu zählt nunmal auch der stromverbrauch. ob man da nun die befehlsverarbeitung pro takt erhöht, und damit den takt senken kann. oder die signalverschleifung reduziert und die spannung heruntersetzt.
thin-client pc's sind in firmen wo eh nur office arbeit erledigt wird, bald nicht mehr wegzudenken. weil sie ganz einfach die stromrechnung nicht so sehr belasten, und das ist ein ziemlich großer postenin der bilanz ;)


@duesso: gut gebrüllt, löwe :up

mfg
 
#9
Michel

Michel

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Tatsache ist doch, dass es bei der Entwicklung der Computertechnologie bisher eine ähnliche Lobby gegeben hat, wie die Mineralölkonzerne für die Autoindustrie. Dort liegen auch seit 20 Jahren die Pläne für ein funktionierendes Wasserstoffauto in der Schublade, aber das Geld der Ölmultis fließt und verhindert den sofortigen Umstieg.
Beim Computer ist es ähnlich, nur das hier über mehr als ein Jahrzehnt jedem Endanwender durch Werbung weißgemacht wurde, dass er immer das Neueste, Leistungsfähigste (und Stromfressendste) an Komponenten benötigt. Hier hat das Umdenken sogar noch später angefangen als bei den Autos und das Entwicklungspotenzial hin zu ressourcenschonenden Technologien bei noch vielleicht sogar stärkerer Performance ist enorm.
 
#10
DiableNoir

DiableNoir

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@Michel1980:

Das stimmt nicht ganz. Die Hersteller machen sich sehr wohl Sorgen um den Energieverbrauch. Denn mehr Energie heißt auch mehr Abwärme und dass muss ja auch weggekühlt werden, sonst brennt das Teil durch. Das Problem gab's schon immer...sonst hätten wir schon längst 10 GHz als Standard.

Bei CPUs, GPUs werden die Schaltkreise immer kleiner, dadurch wird auch Energie eingespart.

Außerdem brauchen immer aufwendigere Anwendungen nun mal auch mehr Rechenleistung. Nicht bei jedem reicht eine so geringe Leistung aus. Aber zB in Büros wo meist sowieso nur eine Textverarbeitung und ein paar andere Anwendungen laufen würde sich ein solcher Öko-Rechner sicher auszahlen.
 
#11
Michel

Michel

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@DiableNoir: Das will ich auch gar nicht abstreiten, dass die Verkleinerung der Strukturen zu einer besseren Energieeffizienz führen könnte, aber bisher wurde dies nur dazu genutzt, um bei höchstens gleichbleibendem Stromverbrauch noch höhere Leistung zu erzielen.
Die immer aufwändigeren Anwendungen, die zweifelsohne täglich auf den Markt geworfen werden, werden nur von einem Bruchteil der privaten Endanwender - ich möchte hier alle ausschließen, die beruflich Rechenpower brauchen - auch genutzt. Folglich steht nach dem PC-Neukauf ein Quadcore im Wohnzimmer und Vati spielt Solitair darauf.
Dementsprechend braucht es vielleicht eine adäquate Aufklärung des Durchschnitts-Users, was er braucht und was nicht, dann würde man vielleicht mal von Seiten der Industrie das technisch Machbare in punkto Energieeffizienz anvisieren.
 
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