Oculus Rift DK2 - Microsoft Research verbessert die VR-Nutzung mit Sparse Peripheral Displays

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maniacu22

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2016 ist das Jahr der Virtual Reality Brillen, oder zumindest sollte es das werden. Doch viele Nutzer der neuen VR-Brillen wie zum Beispiel der Oculus Rift oder auch der HTC Vive beklagen sich bei längerer Nutzung über Übelkeitsgefühle sowie unzureichender Immersion. Da Microsoft selbst auch daran interessiert ist, seinen Nutzern die Virtuelle Realität näher zu bringen, hat jetzt deren Entwicklungsabteilung eine kostengünstige Verbesserung namens "Sparse Peripheral Displays" in einem Dev-Kit 2 für die Oculus Rift zusammengeschnürt, welches durch den Einsatz von zusätzlichen LEDs nicht nur die Immersion erhöhen, sondern auch das Gefühl der Überlkeit deutlich senken können soll




Aktuelle VR-Brillen wie die Oculus Rift oder auch die HTC Vive haben aktuel das Problem, dass das darin gezeigte horizontale Sichtfeld nur einen Bereich von 80 bis 110 Grad abdecken kann, während das des menschlichen Auges bis zu 180 Grad abdecken kann. Das führt dazu, dass viele Nutzer der VR-Brillen schwarze Flächen wahrnehmen, welche das Geschehen unter der Brille stark beeinträchtigen beziehungsweise unvollständig darstellen. Mittels einer als Dev-Kit 2 bezeichneten VR-Erweiterung hat Microsofts Entwicklungsabteilung jetzt eine kostengünstige Lösung gefunden, bei welcher die Oculus Rift mit 80 zusätzlichen, um die Linsen angebrachten LEDs ausgestattet werden kann, deren Licht von einer Zwischenebene gestreut wird und somit das Sichtfeld mit den Farben ergänzt wird, die auf dem Rand des eigentlichen Displays angezeigt werden - also ählich der Ambilight-Funktion von Phillips.

Da die Bilder im periphären Sichtbereich sowieso nur verschwommen wahrgenommen werden können, sollen die fehlenden Details nicht auffallen, wobei sich das Sichtfeld gefühlt auf 170 Grad erhöhen soll.

Zusätzlich soll die "Erweiterung" des Sichtfeldes dafür sorgen, dass das Problem der Übelkeit, das sogenannte "Motion Sickness" deutlich reduziert wird. Speziell bei Kopfbewegungen oder mittels eines Controllers soll den Testpersonen nicht mehr so schnell übel geworden sein.




Somit vereinen die sogenannten "Sparse Peripheral Displays" gleich mehrere Vorteile in sich. Die Immersion wird deutlich gesteigert während die Gefahr einer Übelkeit - das sogenannte "Motion Sickness" reduziert wird. Desweiteren sind die LEDs günstig herzustellen, verbrauchen nicht viel Energie und sollen sich sehr genügsam bezüglich der Hardware-Ressourcen verhalten.




Obwohl die Messergebnisse erst diesen Monat veröffentlicht worden sind, sollen die Experimente schon im vergangenen Jahr abgeschlossen worden sein. Auch wenn sich die Forschungsabteilung bei Microsoft sicher ist, dass die "Sparse Peripheral Displays" nicht nur bei der Oculus Rift, sondern auch bei der HTC Vive sowie auch im Augument Reality-Bereich - also auch der Hololens aus eigenem Hause - Vorteile bringen wird, ist es noch absolut unklar, ob diese Technik oder auch nur die Erkenntnisse der Forschung in finalen Produkten eingesetzt werden wird.




Meinung des Autors: Interessante Technik, die allerdings nicht ganz neu ist. Selbst das Bild eines Phillips-Fernsehers mit Ambilight wirkt für den Betrachter wesentlich ruhiger und im Grunde ist die Technik ähnlich wenn nicht sogar als gleich zu bezeichnen. Das die Ergebnisse so positiv ausgefallen sind, ist daher kein Wunder. Aktuell möchte ich die VR-Brillen vorsichtig als unausgreift bezeichnen, die ihr Geld "noch" nicht wert sind. Diesbezüglich bin ich auch ganz froh darüber, dass ich im Vorfeld schon gesagt habe, dass ich der Technik noch mindestens ein Jahr geben "muss" und noch nicht auf den VR-Hype-Zug aufgesprungen bin.
 
G

G-SezZ

Gast
Ähnlichkeiten mit Ambilight sehe ich eigentlich keine. Außer dass LEDs zum Einsatz kommen. Ambilight gleicht nur die Umgebung an das Bild des Displays an, was den Rand des Displays subjektiv aufweicht und es etwas größer wirken lässt.
Hier wird versucht weitere tatsächliche Displays, wenn auch mit sehr niedriger Auflösung, im peripheren Sichtbereich zu montieren. Das ist eher vergleichbar mit Nvidia Surround als mit Ambilight. Keine schlechte Idee. Für eine frühe Studie scheint das schon sehr gut zu funktionieren. Von dieser Technik wird man sicher noch viel hören. An irgend einem Punkt wird man aber mal die LED-Matrix gegen den gleichen Typen wie beim Hauptdisplay austauschen müssen, um Farbintensitäten und Leuchtkraft identisch zu bekommen.
 
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