Neue Helden braucht das Land

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borusse

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JollyRoger2408

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Hm, ich würde das eher als gemütlichen Spaziergang sehen. Von überzogener Härte bei der Ausbildung kann da keine Rede sein.
 
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borusse

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Für meinen Sohn wäre das wohl auch ein Höllen ritt. :blush :D
 
andywolf

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Wir mussten mit aufgesetzter ABC Schutzmaske einige Runden um einem Sportplatz laufen (Ist laut Ausbildung verboten.) und noch einige andere Übungen die ich hier nicht weiter erwähnen möchte. Aber wir haben es Überlebt.:-)
 
Skyhigh

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Gut evtl war das so früh in der Ausbildung zu viel, ABER wenn das Standardausrüstung ist, dann muss man sich eben daran gewöhnen.
 
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Limbo

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Wenn es reine Schikane gewesen ist, dann war das nicht OK. Wenn es aber zum Austesten der eigenen Belastbarkeit geübt wurde, ist das auch OK.
Allerdings glaube ich, wenn man den Dreien, die am längsten Durchhalten, zwei Tage Sonderurlaub ausgelobt hätte, wären die Jungs doppelt so weit gelaufen. (Schreibt Einer, der in den 70ern selber Rekut war.)
 
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borusse

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Musste nie Dienen, haben sich unsere Genossen mit ihrer Boshaftigkeit und Schadenfreude ins Knie ge... stoßen mit mir :D
 
automatthias

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Ich hatte damals nur eine verkürzte Grundausbildung ("Bewachungsdienstsoldat"), denn zum einen hatte tatsächlich jemand mitgedacht und eine "Altherrenkompanie" zusammen gestellt (Durchschnittsalter 23 (!)), und anschließend kam ich in ein Programmierzentrum, eine waffenlose Einheit.
Aber trotzdem mussten wir einen "Eingewöhnungsmarsch" von 10km mit vollem Gerödel machen. Und wir hatten einen Super-Oberfeldwebel als Zugführer. Der ging als erster z.B. in den Bach, und wir alle hinterher.
Ich habe andere kennen gelernt, die hätte der Trupp im Ernstfall alleine gelassen.
Insgesamt gehöre ich zu den wenigen(?), die den Wehrdienst sinnvoll verbracht haben und kann nicht klagen.
 
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maunzer

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Die deutsche Bundeswehr ist doch nur dafür da, einen eventuellen Feind so lange aufzuhalten, bis Soldaten kommen......
 
JollyRoger2408

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@maunzer
ich bin seit über 40 Jahren Berufssoldat, Offizier der österr. Streitkräfte und habe in dieser langen Zeit sehr viele, sehr fähige deutsche Kollegen kennen und schätzen gelernt. Wie kommst du zu dieser, mMn völlig falschen, Meinung?
Es ist halt bei euch das gleiche Problem wie bei uns: es fehlt der politische Wille, dem Heer die nötige Aufmerksamkeit und die nötigen Mittel zukommen zu lassen.
 
HaraldL

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Mei, das sind halt so Sprüche, die gibt es in beiden Richtungen. Bei uns (wohne nur ca. 30km von der österreichischen Grenze entfernt) hieß es früher immer "Falls uns mal Österreich angreift ist das nur ein Fall für die Passauer Feuerwehr" :harrharr Nix für ungut :blush

Und ja, während meiner Wehrdienstzeit vor ca. 35 Jahren hieß es auch schon genau wie oben "Die Bundeswehr ist dazu da den Feind an der Grenze so lange aufzuhalten bis richtiges Militär kommt ...". Und im Sani-Bereich hing damals ein Schild "Keine Verletzung oder Erkrankung ist so geringfügig daß sie nicht durch Hinzuziehen eines Sanitäters tödlich enden kann" :aah
 
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maunzer

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Ich war 1973-1975 Zeitsoldat bei der BW und muss leider feststellen, dass unsere ironischen Sprüche von damals mittlerweile anscheinend von der Realität bestätigt werden.
 
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Limbo

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Die deutsche Bundeswehr ist doch nur dafür da, einen eventuellen Feind so lange aufzuhalten, bis Soldaten kommen......
Das waren die blöden Sprüche, die uns unsere alten "Wehrmachtsausbilder" in den 60er und 70er Jahren vorgehalten haben.
Ich habe mal gefragt, wo denn die besseren Soldaten herkommen sollen. Die Wehrmacht hat ja nur schwächere Armeen überfallen; hat ab Stalingrad in Russland nur Rückzugsgefechte geführt, , ist aus Frankreich und Italien verjagt worden. Die Wekrmachjtssoldaten, die daraus gelernt haben,wollten nie wieder eine Waffe tragen und und arbeiten in Zivilberufen. Die anderen sind zur Fremdenlegion gegangen oder nach 1955 als Zeit- und Berufssoldaten zur Bundeswehr gegangen.
Hat mir viel Gemecker eingebracht, aber widerlegen konnten die Vorgesetzten meine Ansage nicht.

Eine Wehrpflicht finde ich gut, weil so eine breite Bevölkerungsschicht Einblick in Praktiken der Truppe bekommt, und auch Kenntnisse zum Eigenschutz und zum Schutz der Familie und Nachbarschaft lernt.
Ansonsten habe ich zu meiner Zeit nur wenige vernünftige Menschen unter den Zeit- und Berufssoldaten getroffen. Leider waren die Meisten Alkoholiker oder sonst irgendwie gestörte Persönlichkeiten.
Das Schlimme ist aber, dass diese Vorgesetzten in den eigenen Reihen so viele Feinde hatten, dass Sie im Kampfeinsatz keine Feinde mehr auf der anderen Seite der Front gebraucht hätten, die wären bei der ersten Gelegenheit durch "freundliches Feuer" gestorben.
 
JollyRoger2408

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Ansonsten habe ich zu meiner Zeit nur wenige vernünftige Menschen unter den Zeit- und Berufssoldaten getroffen. Leider waren die Meisten Alkoholiker oder sonst irgendwie gestörte Persönlichkeiten.
Die gibt es leider in quasi allen Berufsschichten, nicht nur beim Militär. Es ist aber, im Vergleich zu den 60er, 70er und 80er Jahren deutlich besser geworden. Ich dulde in meinem Kommandobereich weder Alkohol, noch Schikanen und halte auch "meine" Offiziere sehr nachdrücklich dazu an, darauf zu achten.
Wobei aber nichts gegen eine anspruchsvolle Ausbildung spricht.

Die Wehrmacht hat ja nur schwächere Armeen überfallen; hat ab Stalingrad in Russland nur Rückzugsgefechte geführt, , ist aus Frankreich und Italien verjagt worden.
Ich könnte dir jetzt lang und breit erklären, was alles zur Niederlage der Wehrmacht geführt hat, aber ich sehe es nicht als meine Aufgabe, hier als Geschichtslehrer aufzutreten. Das kannst du, sollte es dich interessieren, sehr einfach selbst recherchieren. Am Unvermögen des Wehrmachtssoldaten im Feld lag es jedenfalls nicht.
 
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borusse

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Der größte Fehler der gemacht wurde und die Niederlage einleitete, war das man überhaupt mit dem Krieg angefangen hat. Ging ja schon wenige Jahre zuvor schief aber man war ja schlauer.
 
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borusse

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Jep aber wer weis den schon wieviel Macht in so manchem System das Militär hat. Ist auch egal, Hauptsache so nen Scheiß muss man nicht selber einmal erleben.
 
Hups

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Katzennarr
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Mich hat man nach der Musterung vergessen :)
Bzw. schrieb ich nach meiner Lehre, das ich gerne erst mal 2 Jahre im Beruf arbeiten würde.
Darauf habe ich eine Antwort bekommen, das man eh nicht vor hat, mich in den nächsten zwei Jahren zu ziehen.
Zwischen den Zeilen stand aber irgendwie: Was willst du Dollkopf.
Naja, mehr habe ich nicht mehr gehört und war dann irgendwann aus der Nummer raus.
Obwohl, so als Pfadfinder wäre ich auch gerne zelten gegangen.
 
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Limbo

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1. Die gibt es leider in quasi allen Berufsschichten, nicht nur beim Militär.
2. Es ist aber, im Vergleich zu den 60er, 70er und 80er Jahren deutlich besser geworden.
3. Ich könnte dir jetzt lang und breit erklären, was alles zur Niederlage der Wehrmacht geführt hat,.......
Am Unvermögen des Wehrmachtssoldaten im Feld lag es jedenfalls nicht.
1. Ja, Schnapsnasen hast Du in vielen Berufen, aber in keinem anderen Betrieb so viele in den Reihen der Vorgesetzten wie zu meiner Zeit bei der Bundeswehr.
2. Logisch. Damals konnte jeder halbwegs disziplinierte Mensch in der Wirtschaft gutes Geld verdienen., und bei der Bundeswehr sammelte sich der "Bodensatz" der in der freien Wirtschaft rausgeflogen wäre. Heute hat der Arbeitsmarkt weniger Bedarf und die Bundeswehr mehr Auswahl bei weniger zu besetzenden Stellen.
3. Nein, das brauchst Du mir nicht erklären. Die Frontsoldaten im WK1 + 2 haben schon gut gekämpft. Da die deutsche Wehrmacht aber keinen Krieg gewonnen, sondern in beiden Kriegen kapituliert hat, steht Ihr nicht zu, die Bundeswehr zu verspotten.

Die Bundeswehr hatte strategisch sowieso nur die Aufgabe, einen von Osten einfallenden, überlegenen Feind den Vormarsch zu erschweren oder in "verbrannter Erde" aufzuhalten. Die Standorte und Munitionsdepots waren so gewählt und angelegt, dass die Bundeswehr 2-3 Tage Rückzugsgefechte führen konnte. Nach 2-3 Tagen Kampfeinsatz wäre die Munition verbraucht und mehr als die Hälfte der Fahrzeuge auch ohne Feindeinwirkung ausgefallen.
Entlang der ehemaligen Zonengrenze hätte es eine unpassierbare, verseuchte Zone gegeben, die vor dieser Zone operierenden feindlichen Truppen von ihrem Nachschub abgeschnitten hätte. Danach hätten die Kriegsparteien sich vermutlich gegenseitig die Großstädte ausradiert.
Da bei diesem Szenario keine der Kriegsparteien gewinnt, hat diese "Abschreckung" den Frieden erhalten.
 
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