Netzwerk-Topogaphie

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  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #1
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Limbo

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An meine Fritzbox mit 4 LAN-Ports sollen 3PCs, eine NAS und ein Raspberry als DNS-Server.
Dafür habe ich mir einen 5-Port Switch gekauft. Von der Örtlichkeit ist es recht egal, wo ich die Kabel anschließe, vom Datenfluss vermutlich nicht.
Deshalb plane ich den Raspberry direkt an die Fritzbox anzuschließen. Den Switch natürlich auch. Dann habe ich noch einen Port an der Fritzbox für das TV und einen freien Port.
An den Switch möchte ich die 3 PCs und die NAS anschließen und habe dort keinen Port frei.

Für die PCs ist die Fritzbox der DNS-Server, und für die Box der Raspberry. Der Raspberry filtert die IPs der Werbeserver aus und holt sich die anderen IPs aus dem DNS-Server im Web. (Läuft gut so.)

Ist die Planung OK oder gibt es Verbesserungsvorschläge?
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #2
karmu

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Ich frage mich, warum Du die NAS an den Pi hängen willst :blink
Am Pi (ich nehme mal an, mit Pi-Hole) sollten eigendlich die PCs dran, um Werbung usw. heraus zu filtern.
Die NAS geht doch kaum ins Netz, höchstens umgekehrt... da macht der Pi dann aber auch nicht wirklich Sinn.

Die Verkabelung ist OK, kannst Du aber völlig frei gestalten. (gut, der Switch muß natürlich an die Fritte :D)
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #3
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Limbo

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Die NAS hat fast nichts mit den Pi-Hole zu tun. Die NAS soll an den Switch.
Fritte und Pi direkt verbunden, die unterhalten sich auch direkt.
Am Switch hängen auch die PCs, die unterhalten sich nicht mit dem Pi-Hole.
Ich will zeitgleiches Hin-und Her auf dem Kabel zwischen Fritz und dem Switch vermeiden.
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #4
Skyhigh

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Willst du zwei verschiedene Netzwerke haben oder wieso benutzt du 2 DNS Server? (Pi und Fritzbox)
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #5
karmu

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Ich will zeitgleiches Hin-und Her auf dem Kabel zwischen Fritz und dem Switch vermeiden.
Also da brauchst Du Dir bei 5 Geräten überhaupt keinen Kopf machen.
Ich habe im verkabeltem Netz > 10 Geräte, das flutscht wie geschmiert.
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #6
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Limbo

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NEIN! Nur ein Netzwerk.
Alle PCs fragen bei der Fritzbox die IP ab. Die Fritzbox fragt die IP beim Raspi ab. Der Raspi filtert die Abfragen und lässt die nicht blockierten Abfragen an den DNS-Server im Web weiter. Die gültigen Webinhalte werden an den anfragenden PC gesendet, und die Werbung wird in das Nirwana geschickt. Deshalb PI-Hole.
Der Umweg kostet nur Nanosekunden, aber ich bekomme KEINE Werbung und habe dadurch 25-30% weniger Trafic und deshalb erheblich kürzere Ladezeiten.
Falls mal ein gewollter Link nicht geht, zB Kaufangebote direkt auf der Google-Suchseite, und ich den Link gern haben will, dann kann ich kurzzeitig NUR in dem einen PC den DNS-Server direkt aus dem Web eintragen. Dann habe ich die ganze Werbung bis ich den DNS-Server im PC wieder ändere.
Der Weg erst über Fritz und den Raspi ist gewollt, um nicht jeden PC einzeln zu blocken und Gast-Notebooks haben den Werbeblocker automatisch drinn.
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #7
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Limbo

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Also da brauchst Du Dir bei 5 Geräten überhaupt keinen Kopf machen.
Kann ich nicht bestätigen. wenn ich am PC auf der NAS von einem Bereich in ein anderen Bereich kopiere, laufen die Daten sehr lange hin und her. Kopiere ich von der Nas auf den PC und danach vom PC auf den anderen Bereich in der NAS laufen die Daten zuerst nur in die Eine, und danach in die andere Richtung. Das geht etwa 3x so schnell.
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #8
Skyhigh

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Ich weiß wie der PiHole funktioniert, habe auch schon ewig einen ;)

Ich hatte deine Ausführung oben anders verstanden, daher meine Frage.
Aber ja, so passt das natürlich.


Wenn du intern der Nas kopierst, wieso verwendest du dann nicht das Webinterface dafür? Da läuft gar nix über windows
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #9
Andy

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Also in einem Heimnetzwerk mit 100 Mbit/s und so wenig Geräten sollte der Aufbau eigentlich relativ egal sein. Da sollte es zu keinen Performance Problemen kommen egal welchen Weg die Daten nehmen müssen. Wenn es da tatsächlich beim Kopieren von Daten klemmt, dann hat irgend ein Gerät ein Problem und stellt einen Flaschenhals dar. Vielleicht kann eines der Geräte nur 10 MBit/s oder die Duplex Einstellungen passen irgendwo nicht, oder eine der Netzwerkdosen oder Kabel haben ein Problem.
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #10
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Limbo

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@Andy
Das Netzwerk hat 1GBit/s.
Es klemmt auch nicht, sondern es läuft bisher ohne Switch und ohne Geschwindigkeitsproblem.
Nur wenn ich 120GB Daten mit einem Dateicomander von einem Bereich der NAS in einen anderen Bereich der NAS kopieren möchte, dann wird das Kabel durch den Duplexverkehr zum Flaschenhals. Ziehe ich zuerst die Daten auf den PC und kopiere die gezogenen Daten in den anderen Bereich der NAS geht es erheblich schneller. Das ist Praxis und keine Theorie.

Deshalb mein Plan, die PCs und die NAS an den Switch, und TV und den Raspi direkt an die Fritzbox zu hängen.
Mit dem Webinterface der NAS kann ich die NAS konfigurieren, habe aber keinen Zugriff auf die Nutzerdateien.
Auf die Dateien können nur die Nutzer gemäß ihrer Freigaben zugreifen.
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #11
Skyhigh

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Mit dem Webinterface der NAS kann ich die NAS konfigurieren, habe aber keinen Zugriff auf die Nutzerdateien.
Auf die Dateien können nur die Nutzer gemäß ihrer Freigaben zugreifen
Dann bin ich da wohl etwas verwöhnt von meiner Synology 😅

Nur wenn ich 120GB Daten mit einem Dateicomander von einem Bereich der NAS in einen anderen Bereich der NAS kopieren möchte

Hast du schon Mal einen anderen Explorer versucht? Hat der Datei Commander evtl Einstellungen für den Kopiervorgang? Eigentlich sollten beim Kopieren innerhalb der Nas die Daten nicht über ein anderes Gerät laufen da intern ja nur der Pfad geändert werden würde. Musste eigentlich Ruck zuck laufen.
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #12
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Limbo

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Dann bin ich da wohl etwas verwöhnt von meiner Synology 😅
Dann bist Du Gott auf deiner Synology, und Synology hält nichts von Datensicherheit.
Die WD MyCloud ist für betriebliche Buchhaltung, Arztpraxen und Kanzleien zugelassen.

Was Andreas und ich hier mit allen Freigaben "spielen", kann man nur auf dem privaten NAS machen, dass hat mit gewerblicher und rechtssicherer Datenverwaltung nichts zu tun.

Hast du schon Mal einen anderen Explorer versucht? Hat der Datei Commander evtl Einstellungen für den Kopiervorgang? Eigentlich sollten beim Kopieren innerhalb der Nas die Daten nicht über ein anderes Gerät laufen da intern ja nur der Pfad geändert werden würde. Musste eigentlich Ruck zuck laufen.
Das kann von einem Nutzerbereich zum anderen nicht anders laufen. Jeder Nutzerbereich ist wie ein anderes Netzwerklaufwerk zu betrachten. Da gibt es keine laufwerksinterne Abkürzung. Der PC muss die Daten holen und neu senden. Auf dem gleichen Kabel behindert sich der Gegenverkehr.

Sowas kommt in der normalen Nutung auch nie vor, aber ich hatte meine Datensicherung in den Public-Bereich kopiert, weil ich noch kennen anderen Bereich angelegt hatte. Nachdem ich einen persönlichen Bereich angelegt hatte, habe ich die Datensicherung umkopiert, damit ich den Publik-Bereich freigeben kann, ohne dass Andere meine gesicherten Daten sehen können.

Nachtrag:
Inzwischen ist der Switch angeschlossen. Noch nicht so wie se mal bleiben soll, aber zum Funktionstest ausreichend.
Die Fritzbox weis genau, über welchen Port sie welches Gerät erreicht, aber Windows ordnet Geräte und Switches nach belieben an. Dh. der Gateway wird irgendwo hingemalt, und mal ist der Switch und die Fritzbox ein- oder zwei Geräte.
 
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  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #13
karmu

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Nur wenn ich 120GB Daten mit einem Dateicomander von einem Bereich der NAS in einen anderen Bereich der NAS kopieren möchte, dann wird das Kabel durch den Duplexverkehr zum Flaschenhals. Ziehe ich zuerst die Daten auf den PC und kopiere die gezogenen Daten in den anderen Bereich der NAS geht es erheblich schneller. Das ist Praxis und keine Theorie.
Das liegt aber auch daran, das Du auf der Platte gleichzeitig liest und schreibst (auch bei RAID), das ist immer recht lahm, zumal die RED ja nicht die allerschnellsten HDDs sind.
Deshalb ist es auch schneller, die Daten von A nach B und dann wieder nach A zu kopieren.
 
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  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #14
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Limbo

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Jein!
Da hatte ich noch die beiden Baracudas eingebaut, und davon hatte Eine nur ein 3GBit/s Interface.
Macht aber nichts, wenn sich das 1GBit-Kabel das Datenvolumen im Duplexverkehr teilen muss.
Als Einbahnstraße kommen den Daten nur kurze Empfandsbestätigungen mit Prüfsummen entgegen, und die ständige Warterei auf RTS und CTS enfällt quasi.
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #15
karmu

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RTS und CTS gibt es aber nur im Wlan und gehört zum 802.11 - Standard.
Kannst Du zum Beispiel hier nachlesen.
 
  • Netzwerk-Topogaphie Beitrag #16
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Limbo

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Ja aber trotzdem gibt es einen Handshake bei jedem Datenverkehr, und Wartezeiten bis die Datenpakete mit Prüfsumme quittiert werden. Auch im LAN können die Daten nicht einfach im Stream abgeschickt werden, ohne dass der Empfänger die Daten annehmen, Prüfsummen erstellen und an den Versender zum Abgleich sendet. Das ist analog zum Telefon ein Wechselsprechen im Gegensatz zum Gegensprechen. Das gute alte analoge Telefon funktionierte da besser als das neumodische VoIP.
 
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