Netzwerk langsam (Fileserver + 2 PC)

Diskutiere Netzwerk langsam (Fileserver + 2 PC) im WinXP - Netzwerk Forum im Bereich Windows XP Forum; Hallo Forum, wieder mal die Frage nach der Möglichkeit, das LAN zu beschleunigen. Ein paar Tips habe ich schon in der Suche gefunden, aber...
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Hallo Forum,

wieder mal die Frage nach der Möglichkeit, das LAN zu beschleunigen. Ein paar Tips habe ich schon in der Suche gefunden, aber optimal ist das System noch lange nicht.

Ich habe hier mehrere PCs stehen, darunter 2 mit XP und XP x64, die per Switch mit einem D-Link NAS (Fileserver, DNS-343) mit bisher 2TB verbunden sind. Switch, PCs und NAS sind per Gigabit Netzwerk verbunden.

Das Problem besteht darin, dass die Verbindungen nicht sehr gut sind.

Zwischen den PCs liegt sie bei etwa 480 MBit. Das ist bei allen ziemlich gleich, es gibt wie erwähnt noch weitere im Netzwerk. Die Geschwindigkeiten habe ich sowohl mit der Stoppuhr als auch mit NetIO gemessen. Laut diversen Forumsbeiträgen sollte aber auch die im optimalen Fall bei etwa 800 MBit liegen können, was ja knapp das Doppelte ist.

Zwischen den PCs und dem NAS liegt sie bei normalem Filetransfer ziemlich genau bei 133 Mbit, was miserabel ist, denn laut Hersteller soll sich das NAS "wie eine eingebaute Festplatte" verhalten. Die Geschwindigkeit konnte ich mittels FTP Programm und einigen Einstellungen in der Netzwerkkarte auf immerhin 222 MBit erhöhen, was aber deutlich unter "eingebaute Festplatte" oder auch der Verbindung zwischen den PCs per TCP/NetBios liegt, diese erreichen wie gesagt immerhin 480 MBit. Win 7 bringt übrigens in beiden Richtungen etwa die gleichen Werte.

Die Verbindung zwischen PC und NAS konnte ich nur per Stopuhr feststellen, da der Fileserver ein Linux-System enthält, welches ich nur per Weboberfläche steuern kann. Die Ausführung von weiteren Programmen auf dem Server ist wohl nicht vorgesehen, zudem ist NetIO ein reines WIN Programm.

Ich hoffe, dass man da noch Einiges mehr rausholen kann. Es wäre sehr traurig, wenn allein das Backup des NAS immer Tage dauert, nur weil die Verbindung nicht optimiert ist. Wobei sich alle Werte oben auf den Upload beziehen, der Downstream ist erwartungsgemäß etwas schneller.

Probiert habe ich übrigens noch das Programm TCP Optimizer, was aber keine Beschleunigung gebracht hat, obwohl das Prog doch einige Parameter umstellt. Etwas schneller wurde die Verbindung, nachdem die Netzwerkkarte des x64 Rechners von Auto auf feste 1000Mb Duplex umgestellt war, was bei den anderen Rechnern leider nicht geht (nur Auto oder 100Mb Duplex, Letzteres verlangsamte die Verbindung zwischen den Rechnern).
Egal hingegen ist, ob ein AntiVirenprogramm läuft, ob das NAS ohne Switch direkt an einem Rechner hängt, ob der Router, der ebenfalls am Switch hängt, angebunden ist oder nicht.
Egal ist auch, ob das NAS nu auf EXT3 oder EXT2 formatiert ist (EXT2 bietet laut Hersteller schnellere Performance), ob Linkspeed auf Auto oder 1000 steht oder ob die Jumboframes bei NAS und PC auf 9000 stehen oder disabled sind. Nein halt, wenn die Jumbos auf 9000 stehen, wird die Übertragung sogar wieder etwas langsamer.


Soviel dazu..
Hat a) jemand eine Idee, wie ich den Transfer zwischen PC und NAS genauer messen kann?
Und vor allem b): wie zum Teufel bekomme ich die Verbindung zwischen den PCs und zwischen PC und NAS noch schneller??
 
Maximus1

Maximus1

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zuerst schau mal ob die transfers über FTP schneller laufen, via SMB hast du immer verlust bei der maximalen übertragungsgeschwindigkeit.

davon abgesehen, bisher haben nur selbstbau NAS-Server und sündhaft teure fertigteile eine an 1000Mbit heranreichende geschwindigkeit.
mit 133Mbit bist du was die "normalen" geräte angeht zwar nicht toll unterwegs, aber es geht auch langsamer.

hast du in deinen rechnern PCI, PCI-e oder onboard netzwerkkarten? wenn du onboardkarten hast solltest du mal sehen wie die angebunden sind. wenn sie intern über PCI angebunden sind hast du wie bei PCI steckkarten maximal 133Mbit - overhead.

was für Netzwerkkabel nutzt du? cat5e, cat6 oder cat7
was für einen switch hast du im einsatz? hubs können zumeist garnicht so schnell.
haben deine Netzwerkkarten einen eigenen Prozessor?

teste mal die geschwindigkeit der verbindung indem du einen rechner direkt, also ohne SWITCH mit dem NAS verbindest. achte darauf das der rechner auch GB-Lan hat und es eingeschaltet ist. lass dabei NETIO laufen.
 
soulreeper

soulreeper

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Würde auf jeden Fall die Kabel und den Switch/Hub als Fehlerquelle mit nach ganz oben setzen,denn fehlerhafte Cat.5-Kabel können hier so einiges zerstören...
 
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Hallo Maximus,

danke für die fixe und sehr umfassende Antwort. Mal schaun ob ich das alles verstanden habe..

FTP:
Wie beschrieben habe ich die schnellste Verbindung per FTP zum NAS, nicht per direkter Windows-TCP Anbindung (k.A. wie man das per Bezeichnung unterscheidet..). Die maximal erreichten 222 MBit zwischen PC und NAS sind eben per FTP entstanden.
Von PC zu PC müsste ich dafür erstmal jeweils einen FTP Server einrichten, k.A. ob ich das kann. Mal schaun, im XAMP Apache ist ja glaub einer drin.. kann man den einfach so nutzen..? Muss ich mal testen, wäre ja klasse wenn auch umständlich, wenn man damit wie beim NAS nochmal 1-200 MBit rausholen könnte!

CAT:
Bin mir nicht sicher, glaube aber dass das alles CAT5 Kabel sind - jedenfalls ältere Modelle, alle schon ein paar Jahre alt. Ah - an einige komme ich auch noch ran, das sind alles CAT5e Kabel (die liegen alle an der Wand verlegt, hinter Regalen..). Sind denn CAT6/z7 Kabel schneller oder zuverlässiger? Wenn schneller, dann im 100er MBit Bereich?

Direkte Verbindung zum PC:
Hatte ich vergessen zu schreiben, aber das war mit das erste was ich probiert hatte. Sowohl per WIN TCP als auch per FTP die gleichen Werte, also 133 bzw. 222 MBit - und das mit neuem Kabel (aber auch ein CAT5).

Netzwerkkarten:
Sind alle onboard, in 2 Rechnern zusätzlich noch je eine 2 Karte. Eine davon - ziemlich neue Intel Pro GT 1000 - im XP x64 Rechner, die habe ich ebenfalls probiert in der Hoffnung, dass sie schneller sei. Ob die mit Prozessor sind? K.A., woran sehe ich das? Ist jedenfalls eine PCIe-Karte. Auch die Onboard Chips stehen laut BIOS auf PCIe. GB LAN haben sie alle, Karten wie Onboards, Switch und NAS. Was das NAS integriert hat, weiß ich nicht, steht nix zu im Datenblatt.

Switch:
.. ähm.. auch ein D-Link, DGS-1008D. Das kann man nicht per Browser ansprechen oder so, ist dann wohl was ganz Einfaches. Steht "Switch" drauf - btw., worin unterscheiden sich Switches und HUBs, dachte immer, HUBs wären ausgestorben und Switchens hätten generell ein besseres Daten-Handling?


Gute Idee Soulreeper. Was imo dagegen spricht, ist die gleiche Geschwindigkeit mit nagelneuem Kabel bei direktem Anschluss an den Rechner, jedenfalls zwischen NAS und PC. PCs kann ich ja mal direkt probieren - oder halt, braucht man dafür dann nicht ein Twisted Pair Kabel?
 
soulreeper

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Da kann ich noch zwei Sachen zu beitragen:
- Der Unterschied zwischen Hub und Switch ist,dass ein Hub nur die Signale vermittelt und weitersendet,während ein Switch diese wieder verstärkt(aber nicht auffrischt)
- Wenn du zwei Pcs direkt verbindest brauchte man früher ein Cross-Over-Kabel.Heute ist das afaik nicht mehr notwendig,da die neuen Netzwerkkarten und andere Netzhardware eigentlich automatisch erkennen,wie die Kabel belegt sind,die an ihre Ports angeschlossen sind[Auto-MDI(X)].
 
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Ah ok, Cross Over und Twisted Pair verwechsle ich eh immer. Probiere ich dann mal mit 2 PCs, habe noch 1, 2 neue und unbenutzte Kabel. Dass neue Netzwerkkarten das Kabel erkennen können, erleichtert mich ungemein :D

Mehr Unterschied zwischen Switch und Hub besteht nicht? War da nix mit Handling und besserer Datenverteilung?
Ah, hab grad nochmal andere Beiträge dazu gefunden:

Ein Hub ist die zentrale Verbindungsstelle in einem mit Twisted-Pair -Kabeln aufgebautem Ethernet-Netzwerk.
Dabei funktioniert der Hub wie ein elektrischer Signal-Verstärker.
Ein Signal was an einem der Anschlüsse eingeht wird auf allen Anschlüssen verstärkt ausgegeben.
Aufgrund des bei Ethernet verwendetem CSMA/CD-Verfahrens kann immer nur ein Rechner gleichzeitig schreibend auf das Netzwerk zugreifen.

Ein Switch ist die zentrale Vermittlungsstelle in einem aus Twisted-Pair aufgebautem Ethernet-Netzwerk. Dabei arbeitet der Switch als intelligenter Paketverteiler. Um dies zu leisten wertet der Switch die in den Ethernet- Paketen enthaltenen MAC-Adressen aus, und schickt ein eingehendes Paket nur an den Anschluss, an dem diese MAC-Adresse zu erreichen ist. Im gegensatz zu einem HUB können bei einem Switch mehrere Rechner gleichzeitig Daten auf das Netzwerk schreiben, vorrausgesetzt die Rechner wollen nicht alle auf den selben Rechner zugreifen.
Wiki redet bei Switches ebenfalls von "intelligenten Hubs". Das meinte ich mit dem besseren Datenhandling..
Wie auch immer, vllt. kann ja jemand noch was zum Speed sagen *hoff*
 
Maximus1

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Hallo Maximus,

danke für die fixe und sehr umfassende Antwort. Mal schaun ob ich das alles verstanden habe..

FTP:
Wie beschrieben habe ich die schnellste Verbindung per FTP zum NAS, nicht per direkter Windows-TCP Anbindung (k.A. wie man das per Bezeichnung unterscheidet..). Die maximal erreichten 222 MBit zwischen PC und NAS sind eben per FTP entstanden.
Von PC zu PC müsste ich dafür erstmal jeweils einen FTP Server einrichten, k.A. ob ich das kann. Mal schaun, im XAMP Apache ist ja glaub einer drin.. kann man den einfach so nutzen..? Muss ich mal testen, wäre ja klasse wenn auch umständlich, wenn man damit wie beim NAS nochmal 1-200 MBit rausholen könnte!
willst du jetzt wirklich n ftp server einrichten? freigaben sind damit nicht mehr so einfach zu handhaben. ausserdem immer wenn man ein paar files haben will den ftp client anschmeissen????

CAT:
Bin mir nicht sicher, glaube aber dass das alles CAT5 Kabel sind - jedenfalls ältere Modelle, alle schon ein paar Jahre alt. Ah - an einige komme ich auch noch ran, das sind alles CAT5e Kabel (die liegen alle an der Wand verlegt, hinter Regalen..). Sind denn CAT6/z7 Kabel schneller oder zuverlässiger? Wenn schneller, dann im 100er MBit Bereich?
cat5 oder cat5e???? cat5 ist für gigabit nicht ausreichend. cat5e ist es aber ich würde auch im privaten uimfeld auf mindestens cat6 setzen. cat5e ist die mindestvoraussetzung für gigabit lan.


Netzwerkkarten:
Sind alle onboard, in 2 Rechnern zusätzlich noch je eine 2 Karte. Eine davon - ziemlich neue Intel Pro GT 1000 - im XP x64 Rechner, die habe ich ebenfalls probiert in der Hoffnung, dass sie schneller sei. Ob die mit Prozessor sind? K.A., woran sehe ich das? Ist jedenfalls eine PCIe-Karte. Auch die Onboard Chips stehen laut BIOS auf PCIe. GB LAN haben sie alle, Karten wie Onboards, Switch und NAS. Was das NAS integriert hat, weiß ich nicht, steht nix zu im Datenblatt.
somit hätten wir also den/die rechner ausgeschlossen. wenn du pci-e netzwerkhardware hast, wird es wohl am NAS oder eher den kabeln liegen
Switch:

.. ähm.. auch ein D-Link, DGS-1008D. Das kann man nicht per Browser ansprechen oder so, ist dann wohl was ganz Einfaches. Steht "Switch" drauf - btw., worin unterscheiden sich Switches und HUBs, dachte immer, HUBs wären ausgestorben und Switchens hätten generell ein besseres Daten-Handling?
switches sind signalauffrischer wie soulplane schon schrieb, aber das ist nur ein nebeneffekt. switches haben speicher in dem die MAC adressen der angeschlossenen geräte gespeichert werden. ausserdem wird der netzwerktraffic nur an den port weitergeleitet wo das gerät mit der zieladresse dranhängt. dadurch wird netzwerkbandbreite gespart. nun wird nicht mehr alles überall hin gesendet in der hoffnung das der richtige abnehmer dran ist.
da dein switch ohne weboberfläche daherkommt, wird er wohl auch nicht über telnet verwaltet werden können. somit hättest du dann einen unmanaged layer 2 switch, der das untere ende darstellt. ist zwar noch besser als ein hub, aber leider auch nicht viel besser.


Gute Idee Soulreeper. Was imo dagegen spricht, ist die gleiche Geschwindigkeit mit nagelneuem Kabel bei direktem Anschluss an den Rechner, jedenfalls zwischen NAS und PC. PCs kann ich ja mal direkt probieren - oder halt, braucht man dafür dann nicht ein Twisted Pair Kabel?
twisted pair heisst nur das 2 adern ineinander verdrillt sind und somit das übersprechen wie man es damals von telefonen her kannte verhindert wird. meist sind selbst die billigen kabel dann noch mit einer folie ummantelt die abschirmt. solche kabel nennt man das ftp kabel (Foiled Twisted Pair).
wenn sie dann noch wie TV kabel ein drahtgeflecht drum haben sind es SFTP kabel (Screened Foiled Twisted Pair)

Da kann ich noch zwei Sachen zu beitragen:
- Der Unterschied zwischen Hub und Switch ist,dass ein Hub nur die Signale vermittelt und weitersendet,während ein Switch diese wieder verstärkt(aber nicht auffrischt)
- Wenn du zwei Pcs direkt verbindest brauchte man früher ein Cross-Over-Kabel.Heute ist das afaik nicht mehr notwendig,da die neuen Netzwerkkarten und andere Netzhardware eigentlich automatisch erkennen,wie die Kabel belegt sind,die an ihre Ports angeschlossen sind[Auto-MDI(X)].
doch, auffrischen ist mit dabei. ich gehe mal davon aus das du auf die TTL anspielst. das wäre zwar eher was für router, manche (teire) switches machen auch das. müsste glaube ich bei layer 4 switches mit dabei sein. d bin ich mir aber nicht ganz sicher.


€dit:
dieser speicher im SWITCH kann aber auch vollaufen. zum beispiel durch atacken. wenn dieser speicher voll ist, wird aus dem SWITCH wieder ein hub. meist ist dann das komplette ausschalten des SWITCHES nötig um dem speicher zu flushen.
 
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schau doch mal ob du es hinbekommst NFS freigaben auf XP zu erstellen und dann teste mal den speed. auf dem NAS ist ja eh ein unix devirat drauf.
 
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cat5 oder cat5e???? cat5 ist für gigabit nicht ausreichend. cat5e ist es aber ich würde auch im privaten uimfeld auf mindestens cat6 setzen. cat5e ist die mindestvoraussetzung für gigabit lan.
Müsste ich alle nochmal hinter den Regalen rauskramen. Auf einem stand jedenfalls das e hintendran, bei den anderen habe ich nicht drauf geachtet.

Btw: Wenns das Netz immerhin bis zu 222Mbit schafft, bin ich doch auf dem Weg zum GLan, oder verstehe ich das falsch?

willst du jetzt wirklich n ftp server einrichten? freigaben sind damit nicht mehr so einfach zu handhaben. ausserdem immer wenn man ein paar files haben will den ftp client anschmeissen????
Naja klar, zum Testen auf jeden Fall.
Und wenn das wie beim FTP-Upstream zum NAS bis zu 3x so schnell ist, würde ich das sogar das ein oder andere Mal nutzen. Weil sich das dann bei 2-3stelligen GBs schon lohnt, das habe ich hin und wieder.
Neue Kabel & Switch wären mir allerdings lieber, deshalb werd ich wohl zuerst mal nach CAT6 Kabeln schauen.
Sind CAT7 demnach *noch* besser für GLAN? Und gibt es bei den beiden Kategorien noch etwas, worauf man achten sollte?

da dein switch ohne weboberfläche daherkommt, wird er wohl auch nicht über telnet verwaltet werden können. somit hättest du dann einen unmanaged layer 2 switch, der das untere ende darstellt. ist zwar noch besser als ein hub, aber leider auch nicht viel besser.
Gut zu wissen! Auch hier die Frage: woran erkenne ich einen Switch der eher das obere Ende darstellt, also Nicht-Layer2 Switches?
Hast Du da eventuell ein, zwei bezahlbare Empfehlungen?

schau doch mal ob du es hinbekommst NFS freigaben auf XP zu erstellen und dann teste mal den speed. auf dem NAS ist ja eh ein unix devirat drauf.
Öhm.. probiere ich gerne - wenn Du mir sagst, was das ist? :unsure
Ah, ein SUN Protokoll/Client.. mal schaun obs da was fürn PC zu gibt..
So, mal schlau gemacht. Ich fürchte, das NAS nutzt Samba und hoffe mal, die kommen sich nicht in die Quere *installier* OK hat sich für den x64 grad erledigt. :wut

€dit:
dieser speicher im SWITCH kann aber auch vollaufen. zum beispiel durch atacken. wenn dieser speicher voll ist, wird aus dem SWITCH wieder ein hub. meist ist dann das komplette ausschalten des SWITCHES nötig um dem speicher zu flushen.
Jo, einer der Tips bestand darin, mal einen Reset zu machen bzw. einfach den Strom abzustellen. Danach wurde es auch etwas schneller.


Edit: die Übertragungen per FTP schwanken aber grad auch stark. Während der Tests habe ich immer 4 ~333MB große Dateien hin und hergeschoben, die ziemlich genau 1 GB ergaben. Die Zeiten waren damit immer gleich, also z.B. immer knapp 28 Sek. => 222MBit. Jetzt übertrage ich grad 20 x 0.5-1.4 GB große Dateien, da sinkt das ganze mal eben auf unter 100 MBit
Muss ich das verstehen? :cheesy
 
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Sind CAT7 demnach *noch* besser für GLAN?
sie sind theoretisch bis 100Gbit ausreichend

wiki sagt:
Derzeit evaluiert die IEEE mit dem Standard 802.3ba die nächste Generation des Ethernets, 40 und 100 Gigabit-Ethernet. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Geschwindigkeiten noch mit Kupferverkabelungen auf RJ45-Basis oder Cat7-Anschlusstechnik mit Reichweiten bis zu 100 m erreicht werden können, ist äußerst gering.
auf 50m wird es dann wohl grade noch reichen, WENN es noch vorgesehen wird kupferkabel nutzen zu können.

Hast Du da eventuell ein, zwei bezahlbare Empfehlungen?
auf der arbeit nutzen wir netgear SWITCHES http://www.netgear.com/Products/Switches/UnmanagedSwitches/JGS524.aspx
ist zwar auch unmanaged und auch nicht super aber wir fahren maximal 800Mbit (server2server).
 
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Jumbo Frames: mittlerweile habe ich eine Rückmail vom Hersteller erhalten, der auch nicht soviel dazu sagen wollte. Wichtig ist vor allem, dass alle Seiten auf bestimmte, feste Werte eingestellt werden können.
So habe ich das NAS wieder mal direkt an den PC angeschlossen - den einzigen, der eine Netzwerkkarte besitzt, die sowohl in der Geschwindigkeit als auch in den Frames die gleichen Einstellmöglichkeiten ausweist (ausgerechnet ein onboard Chip..).

Genau heißt das: Jumbo Frames auf beiden Seiten auf 9.000, Netzwerkgeschwindigkeit auf 1.000 Mbit Duplex. Bei allen anderen Netzwerkgeräten, egal ob Chip oder Karte, geht beides nicht. Frames lassen sich in den Geräten direkt garnicht einstellen, die Geschwindigkeit lässt sich sonst idR. nur höchstens auf 100MBit Duplex, nicht aber auf 1.000.

Kann mir jemand sagen, ob es bei den Frames auf das Gleiche hinausläuft, wenn ich den MTU Wert in der Registry auf ebendiese 9.000 stelle, und wenn ja, wie ich herausfinde, welche der idR. 4-5 Interface nu die entsprechende Karte oder TCP Verbindung betrifft?
Hier kommen sich jedenfalls anscheinend auch der TCP Optimizer und der Wert in der Karte in die Quere, der Wert in der Registry scheint dabei den Vorrang vor dem Wert in der Karte (also der vom Treiber aus konfigurierte) zu haben. Lösche ich diesen bei eingestellten 9.000 Frames im Chip, komme ich immerhin auf bis zu realen 320Mbit per FTP. Das ist ein Wert, den selbst die Rechner untereinander nicht erreichen! Übrigens auch nicht per FTP, was ich tatsächlich mal mittels Mini Xampp ausprobiert habe, und auch nicht die Rechner von D-Link laut deren Mail. Allerdings schaffen die immerhin gleichmäßige 240 MBit per Netzlaufwerkverbindung, was wiederum wesentlich besser ist als alles was mein System hier per Netzlaufwerk packt.

Switches: Heißen Dank für den Tip. Der ist mir allerding ein wenig zu teuer, ausserdem brauche ich hier nur einen 8er Switch.
Maximus Du hattest weiter oben was von Layer 2 und Layer 4 gesagt. Dazu habe ich mir grad einiges durchgelesen, aber nicht so ganz verstanden, zudem kommt das Wort Layer in den Datenblättern nicht unbedingt vor. Kannst Du mir evtl. noch ein paar Kriterien nennen, die eher in den Datenblättern drinstehen und nach denen ich mir einen höherwertigen Switch selbst suchen könnte? Ein Kriterium davon ist z.B. besagte Jumbo Frame Größe. Laut D-Link muss auch der Switch diese Werte kennen und entweder selbständig oder per Fernwartung darauf eingestellt werden, genau wie die Einstellung auf Gibabit oder automatische Erkennung.

CAT5: Ich habe jetzt nochmal alle Kabel aus den Regalen gezercht, da ist tatsächlich eines dabei, welches nur CAT5 draufstehen hat. Per NetIO ereicht es aber dieselben 480 MBit und scheint auch sonst nicht langsamer zu sein. Allerdings ist das ein Rechner, den ich nicht weiter ausführlich auf Tempo hin getestet habe. Der Switch zeigt auch das Kabel/den Rechner als 1000er an. Dauer-FPT Transferraten liegen hier bei nur 7 MB, das ist aber ein Wert den die anderen Rechner auch manchmal nur erreichen. Was mich kirre macht, also die Schwankungen. Kabel wird jedenfalls mal getauscht.


Ganz optimal scheint das so noch nicht zu sein. Ich habe jedenfalls jetzt erstmal für den Upload das NAS an den jeweiligen Rechner angeschlossen und konnte das Gröbste nach einige Stunden oben sehen. Immerhin waren es keine Tage. Öffnen kann ich die Dateien bisher ganz gut auch über den Switch, problematisch wirds im Moment noch beim Bearbeiten von Videomaterial. Aber auch das lässt sich aushalten, und zur Not kopiere ich halt ein paar GB auf die lokalen Laufwerke und nachher wieder zurück.

Ich lasse den Thread noch auf "ungelöst" - vllt. fällt ja dem ein oder anderen noch was ein. Ausserdem warte ich noch eine Antwort von D-Link ab, und den direkten Austausch zweier Rechner ohne Switch habe ich ja auch noch nicht ausprobiert. Alles in Allem scheint jedenfalls nahezu jeder Win-Rechner in seinen (lokalen) Netzwerkfähigkeiten tunebar zu sein, sowohl in solchen Einstellungen wie JumboFrames und automatischen Einstellungen als auch in den Werten, die Programme wie der TCP Optimizer vornehmen. Da müsste man sich wohl mal reinknienen, allerdings war Netzwerk noch nie so mein Ding, in der Tiefe ;)
 
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hi,
das mit den layern bezieht sich auf das ISO-OSI model.
hubs sind reine hardwarebasierende geräte und somit im layer 1 angelegt.
es gibt insgesamt 7 schichten und die 7. schicht ist rein softwarebasiert.
somit kann man sagen das bei switches mehr software drin ist, je höher der layer ist.
software-firewalls als beispiel fangen bei layer 3 anund gehen bis hoch zu layer 7, wobei dort ein hoher layer eher schlechter ist, weil eine firewall nahe an der hardware operieren sollte.

jumboframes würde ich komplett weglassen. mir ist kein szenario bekannt wo jumboframes genutzt werden bzw. gefordert sind. (das muss aber nichts heissen)

7mb/s ist durchschnittlich 100Mbit bei server-client transfers über smb bei MS betriebssystemen.

wenn du über das netzwerk dateien öffnest und nicht in einer domäne bist, ist es sinnvoll windows nicht nach ADStreams und erweiterten daten wie "letzter zugriff" suchen zu lassen. diverse tuningtools bieten dir die funktion an das zu deaktivieren.

€dit:
du kannst dir auch mal anzeigen lassen ob du fehler im netzwerk hast. mit dem tip auf der folgenden seite bekommst du eine statistikanzeige im statusfenster deiner netzwerkverbindung.
http://www.winfaq.de/faq_html/Content/tip1500/onlinefaq.php?h=tip1608.htm

wenn du da fehler angezeigt bekommst, hast du kollisionen, oder etwas verfälscht die daten so sehr das sie neu gesendet werden müssen und somit die übertragung scheinbar drosseln.
 
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Danke für die Erläuterung mit den Layern!

jumboframes würde ich komplett weglassen. mir ist kein szenario bekannt wo jumboframes genutzt werden bzw. gefordert sind. (das muss aber nichts heissen)
Die Unterschiede mit und ohne konnte ich mittlerweile wiederholbar nachvollziehen: mit JF erreichte der Rechner in direkter Anbindung immerhin regelmäßige 42 MB, ohne knapp 30. Allerdings nur per FTP, nicht über verbundene Netzlaufwerke (erst recht nicht über meinen Switch). Da liegen die Raten dann bei 20 bzw. 17 MB bzw noch tiefer.

Sind auch alles immer nur Testwerte mit 4 zusammen 1GB großen Dateien. Sobald ich mehrere GB transferiere, sinken die Raten auch schnell mal ne Weile auf unter 7 MB und fahren mit etwas Glück dann auch manchmal wieder hoch. Alles sehr seltsam und in der Praxis noch zu langsam. Bilddatenbanken auf dem NAS per Netzlaufwerk anschauen oder 3D Dateien mit mehreren 100 MB Texturdaten zu öffnen ist so nicht praktikabel, da ziehe ich mir jetzt erstmal die Daten wieder zurück lokal auf den Rechner, bis die Renderjobs losgehen. Videoschnitt vom NAS aus brauche ich so garnicht erst probieren.

7mb/s ist durchschnittlich 100Mbit bei server-client transfers über smb bei MS betriebssystemen.
Das ist seltsam, zumal der Hersteller meinte, bei ihnen erreichten sie auf allen Rechnern gleichmäßige 15 MB - ohne JF, per verbundenem Netzlaufwerk und unter Win. Mit würden sie zwischen 25 und 30 MB erreichen.
Ich mein, wenn ich 70 erreichen könnte weil das dann durchschittlich für ein 1000er Netzwerk ist, wäre das ja super :wut

wenn du über das netzwerk dateien öffnest und nicht in einer domäne bist, ist es sinnvoll windows nicht nach ADStreams und erweiterten daten wie "letzter zugriff" suchen zu lassen. diverse tuningtools bieten dir die funktion an das zu deaktivieren.
Ehm.. OK, in einer Domäne bin ich nicht.
Was sind AD Streams? Google spuckt mir dazu nur Werbetools und eine Musikfirma aus.. Ah, jetzt - "Alternate Data Streams"? Gehen die nicht eh verloren, wenn die Dateien auf einem EXT2/3 formatierten Laufwerk liegen?
Ah ok, es geht ums danach suchen. Dann suche ich jetzt mal die Abschaltung dazu..

€dit:
du kannst dir auch mal anzeigen lassen ob du fehler im netzwerk hast.
OK super, schau ich mir gleich mal an!
 
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