GELÖST Netzlaufwerke „im Nachhinein“ automatisch verbinden

Diskutiere Netzlaufwerke „im Nachhinein“ automatisch verbinden im Win7 - Netzwerk Forum im Bereich Windows 7 Forum; Alle meine Rechner (inkl. Server) sind über Nacht ausgeschaltet. Wenn ich meine Clients einschalte und dann vom Client den Windows Home Server...
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freak1001

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Alle meine Rechner (inkl. Server) sind über Nacht ausgeschaltet.

Wenn ich meine Clients einschalte und dann vom Client den Windows Home Server einschalte, stellen meine Windows 7 – Rechner nicht automatisch die verbundenen Netzlaufwerke her. Das hat zur Folge, dass die Software, die ihre Daten vom Server holt, diese Netzlaufwerke nicht findet.

Wenn ich jedoch z.B. mit Total Commander auf das Laufwerk gehe, wird das Netzlaufwerk geöffnet und steht danach dem betreffenden Client zur Verfügung.


Meine Frage: Wie kann ich Windows 7 dazu bringen, sozusagen „im Nachhinein“ die Netzlaufwerke zu verbinden? Und warum kann das ein Programm, was seine Datenbank auf dem Server hat nicht, wenn ich es manuell mit dem Total Commander kann?

Vielen Dank im Voraus.
 
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zille1976

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Die Netzlaufwerke sind ja verbunden, Windows zeigt dies aber erst an, wenn du einmal das Laufwerk anklickst (vorher ist immer das rote Kreuz im Explorer).

Das die Software nicht darauf zugreift, scheint mir eher ein Fehler in der Programmierung des Programms zu sein.

Um welche Software handelt es sich denn, die das Problem verursacht?

MfG Zille
 
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freak1001

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Die Netzlaufwerke sind ja verbunden, Windows zeigt dies aber erst an, wenn du einmal das Laufwerk anklickst (vorher ist immer das rote Kreuz im Explorer).

Das die Software nicht darauf zugreift, scheint mir eher ein Fehler in der Programmierung des Programms zu sein.

Um welche Software handelt es sich denn, die das Problem verursacht?

MfG Zille
Hmmm - eigentlich betrifft es alle Programme, deren Datenbanken ich auf dem Server abgelegt habe. Z.B.
- Photoshop Elements 9
- Where Is It
- Mufin Player 2

Ich hatte mir unter XP mal eine Batch geschrieben, die "das Anklicken" übernimmt. Aber vielleicht ja ja noch jemand eine bessere Idee? ;)
 
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zille1976

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Also es würde auch die Möglichkeit bestehen, die Netzlaufwerke erst dann zu verbinden, wenn der Server wirklich im Netz verfügbar ist.

Lege dir eine eine neue Batchdatei an, die in den Autostartordner kommt:

@echo off

:Loop
ping -n 1 -w 5000 192.168.1.1 | find /i "TTL" && (goto Online)
goto Loop

:Online
if exist N: net use /d N: > NUL
net use N: \\NetStorage\Freigabe > NUL
echo Laufwerk verbunden
exit
Dann musst du nur noch 192.168.1.1 durch die IP des Servers ersetzen, den Laufwerksbuchtaben N an deine Bedürfnisse anpassen und die passende Netzwerkfreigabe anstelle von \\NetStorage\Freigabe einsetzen.

Das Programm sendet einen Ping an den Server und wartet max. 5 Sekunden, ob es eine Rückmeldung bekommt die den Text "TTL" enthält (dies passiert nur wenn der Server auch wirklich antwortet).
Bleibt diese Antwort aus, wird wieder ein Ping gesendet und 5 Sekunden gewartet.

Findet das Programm den String "TTL", springt es nach Online und löscht erst einen eventuell schon verbunden Laufwerksbuchstaben und verbindet ihn dann neu. Danach beendet sich das Programm.

Du solltest aber vor dem ersten Einsatz die Verbindungen von Hand trennen, damit Windows nicht beim start probiert die Laufwerke zu verbinden. Dann wird die Zeile "if exist N: net use /d N:" sogar überflüssig.

Sobald dein Server im Netz antwortet, verbinden die Clients automatisch ihre Laufwerke.

MfG Zille
 
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freak1001

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Chapeau Zille1976 :)


Zwei Fragen hab ich aber noch (komme erst heute Abend zum Ausprobieren):

- Welchen Grund/Nutzen hat es, die bereits verbunden Netzlaufwerke vorher zu trennen?
- Eigentlich sollte es doch kein problem sein, ein bereits verbundenes Netzlaufwerk nochmal mit dem selben Laufwerksbuchstaben zu verbinden - oder? Falls es aber problematisch wäre, würde sich die erste Frage erübrigen :)
 
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zille1976

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Also wenn ich mit net use einen Laufwerksbuchstaben wähle, der schon verbunden ist, erhalte ich die Meldung:

"Systemfehler 85 ist aufgetreten"
"Der lokale Gerätename wird bereits verwendet"

Daher erst sicherstellen, dass der Laufwerksbuchstabe "freigeräumt" wird.

Ausserdem macht es in Programmen - auch wenn sie noch so klein sind - Sinn, sich klar definierte Zustände zu schaffen (und natürlich auch zu hinterlassen).

MfG Zille
 
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freak1001

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...Ausserdem macht es in Programmen - auch wenn sie noch so klein sind - Sinn, sich klar definierte Zustände zu schaffen (und natürlich auch zu hinterlassen).

MfG Zille


Okay, das klingt ganz und gar logisch :)

Noch eine Frage: Kann ich denn auch ein Laufwerk anpingen? (Vermutlich nicht, weil wohl bloß eine IP anzupingen geht, oder?)
 
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zille1976

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Anpingen geht nicht.

Du könntest ein lokales Laufwerk oder eine Netzwerkfreigabe mit IF EXIST abfragen.

z.B.:

if exist \\Server\Freigabe net use ....
if exist C: echo "Laufwerk C: gibt es"
Der Vorteil den Server mit einem Ping anzusprechen ist die Wartezeit, die der Ping-Befehl hat. Dadurch wird die Schleife verlangsamt.

Wenn du eine IF-Abfrage in einer Schleife machst, steigt die Prozessorlast bei mir auf ca. 30% während die Ping-Schleife fast keine Resourcen verbraucht und unmerklich läuft bis sich der Server meldet.

MfG Zille
 
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freak1001

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Lieber Zille,

deine Batch funktioniert 1A :) Vielen Dank nochmals. (Ich habe das jetzt für meine 5 Netzlaufwerke auf dem Windows Home Server gemacht.).


Eine abschließende Frage habe ich jetzt noch: Wie kann ich das DOS-Fenster der Batchdatei so minimieren, dass es in die Taskleiste geht oder (optimalerweise) gar nicht zu sehen ist? Früher hab es dazu die PIF-Dateien, wie geht das unter Windows 7?
 
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zille1976

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Indem du die Verknüpfung im Autostart-Ordner mit der rechten Maustaste anklickst, auf Eigenschaften gehst und dann bei "Ausführen" "Minimiert" aus der Liste auswählst.

MfG Zille
 
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freak1001

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Ja Zille, hab ich mir auch gerade überlegt... :D Die Eigenschaften einer Verknüpfung kann man ja einstellen.

Alles klaro.


1000 Dank nochmal.
 
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freak1001

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Zwei kleine Ergänzung zu Zilles obigem Script habe ich noch, da sich ein Laufwerk bei mir nicht so ohne weiteres trennen ließ und damit die Batch ins Leere lief:

Code:
@echo off

:Loop
ping -n 1 -w 5000 192.168.0.69 | find /i "TTL" && (goto Online)
goto Loop

:Online
if exist V: net use /d [COLOR="Red"]/yes[/COLOR] V: > NUL
net use V: "\\Servername\Videos" > NUL
echo Laufwerk V: (Videos) verbunden
rem
if exist X: net use /d [COLOR="red"]/yes[/COLOR] X: > NUL
net use X: "\\Servername\Musik und weiteres" > NUL
echo Laufwerk X: (Musik) verbunden
exit

Mit /yes wird das Netzlaufwerk "zwangsgetrennt" und die Gänsefüße vor und nach dem UNC-Namen bewirken, dass auch Leerzeichen enthalten sein dürfen.

Vielleicht nützt das ja jetzt auch noch jemandem was. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
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AlienJoker

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trotz allem klappt das mit Win7 häufig erst, wenn man die Laufwerke einmalig im Explorer geöffnet hatte. Da ist dann auch kein reconnect notwendig.
Ich schalte auch meinen NAS nicht immer VOR den PCs an. Das ist für die Netzlaufwerke aber ohne Bedeutung, wenn der NAS an ist, sind die Laufwerke nach einem kurzen Klick im Explorer verfügbar.
 
Z

zille1976

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trotz allem klappt das mit Win7 häufig erst, wenn man die Laufwerke einmalig im Explorer geöffnet hatte.
Mit dem Skript klappt es eben immer, da die Laufwerke nicht schon verbunden werden, wenn der Client gestartet wird, sondern erst, wenn der Server auf dem die Freigaben liegen im Netz verfügbar sind.

Das Skript sucht ja selbstständig alle 5 Sekunden nach dem Server und verbindet erst dann die Freigaben, wenn der Server auch antwortet (also an ist).

MfG Zille
 
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freak1001

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Mit dem Skript klappt es eben immer, da die Laufwerke nicht schon verbunden werden, wenn der Client gestartet wird, sondern erst, wenn der Server auf dem die Freigaben liegen im Netz verfügbar sind.

Das Skript sucht ja selbstständig alle 5 Sekunden nach dem Server und verbindet erst dann die Freigaben, wenn der Server auch antwortet (also an ist).

MfG Zille

Das funktioniert jetzt wirklich pirma. Eine wichtige Änderunge hab ich aber nich eingebaut:

Code:
@echo off

:Loop
ping -n 1 -w 5000 192.168.0.69 | find /i "TTL" && (goto Online)
goto Loop

:Online
[COLOR="Red"]echo warte jetzt 60 Sekunden bis zum Verbinden...
sleep 60[/COLOR]
if exist V: net use /d /yes V: > NUL
net use V: "\\Servername\Videos" > NUL
usw.
Es hat sich nämlich gezeigt, dass der Server beim Aufwachen aus dem StandBy sofort die IP "freigibt", die Festplatten aber erst eine halbe Minute später. Mit der künstlichen Zeitspanne von 60 Sekunden sind die Platten jetzt auf jedne Fall da. (SLEEP.EXE kommt in c:\windows - das gibts frei bei Microsoft)
 
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AlienJoker

Gast
Mit dem Skript klappt es eben immer, da die Laufwerke nicht schon verbunden werden, wenn der Client gestartet wird, sondern erst, wenn der Server auf dem die Freigaben liegen im Netz verfügbar sind.
Schon klar...

Das Sleep lässt sich genauso durch Pings ersetzen ;) Damit bringe ich meine Scripte dazu, kurz Pause zu machen... Den kann man dann auch ruhig ins Nirvana oder auf 127.0.0.1 setzen...
 
S

syntoh

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weit im Osten
Und um die automatische Verbindung bei Neustart zu verhindern, gib es beim net use Befehl noch die Option "Persistent: no".

syntoh
 
A

AlienJoker

Gast
ist persitent: no nicht sogar default? persistent:yes muss ich explizit angeben.
 
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zille1976

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Default ist das, was zuletzt verwendet wurde. Wenn es noch nie verwendet wurde, ist "No" default.

/PERSISTENT
Steuert die Verwendung von beständigen Netzwerkverbindungen. Standardmäßig wird die zuletzt definierte Einstellung verwendet.
MfG Zille
 
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freak1001

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Schon klar...

Das Sleep lässt sich genauso durch Pings ersetzen ;) Damit bringe ich meine Scripte dazu, kurz Pause zu machen... Den kann man dann auch ruhig ins Nirvana oder auf 127.0.0.1 setzen...


Mal laienhaft gefragt: Wie sähe der Ersatz von SLEEP 60 durch Ping mit derselben Anzahl Sekunden an dieser Stelle denn aus?

Also SLEEP 60 wäre PING ???
 
Thema:

Netzlaufwerke „im Nachhinein“ automatisch verbinden

Sucheingaben

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