GELÖST Nach WLAN kommt jetzt „Wimax

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Wer heute kabellos ins Internet geht, nutzt WLAN. Doch wie lange noch? Mit „Wimax“ kommt jetzt eine noch schnellere Funktechnik mit größerer Reichweite. Heidelberg ist die erste deutsche Großstadt, die damit ausgestattet wird.

„Wimax“ („World Interoperability for Microwave Access“): Dahinter steckt eine neue Funktechnik – und die hat es in sich. Ein Sprecher von Chip-Hersteller Intel spricht sogar vom „most important thing since the Internet itself“ (der bedeutendsten Sache seit dem Internet). Doch warum?

Ganz einfach: „Wimax“ ist schneller als WLAN und „funkt“ über eine größere Reichweite. Ist das Netz ausgereift, soll eine Datenübertragung mit bis zu 70 MBit pro Sekunde erreicht werden. Das heißt, ein Song in hochwertiger MP3-Qualität kann in weniger als einer Sekunde heruntergeladen werden! Dabei liegt die Rechweite bei bis zu 50 Kilometern! Zum Vergleich: Beim gängigsten WLAN-Standard sind theoretisch maximal 54 MBit pro Sekunde möglich, bei einer Reichweite von 100 Metern – diese Leistung wird aber nicht erreicht

1. Was ist „Wimax“?
„Wimax“ ist wie WLAN eine Funktechnik.

Das heißt, Sie können damit kabellos Daten übertragen, z.B. kabellos ins Internet gehen.

2. Was kann „Wimax“?
„Wimax“ überträgt nicht nur mehr Daten als WLAN. Die Technik „funkt“ auch über eine größere Entfernung.

Theoretisch schafft „Wimax“ eine Datenübertragungsrate von bis zu 70 MBit pro Sekunde und zwar über eine Entfernung von bis zu 50 Kilometern. Zum Vergleich: Die Reichweite von WLAN liegt in Gebäuden bei etwa 30 Metern. Im Freien beträgt sie bis zu 150 Meter.

In der Praxis werden die „Wimax“-Top-Werte allerdings noch nicht erreicht. Derzeit wird „Wimax“ mit Übertragungsraten von maximal 2 MBit pro Sekunde angeboten. Ein Song in hochwertiger MP3-Qualität kann damit in 30 Sekunden heruntergeladen werden. Nur bei Labor-Tests wurden schon 12 MBit pro Sekunde erreicht. Allerdings steht diese Funkübertragung noch am Anfang.
Zum Vergleich: In der Praxis kommt der aktuelle WLAN-Standard auf gerade mal auf rund 20 MBit pro Sekunde, die vom Hersteller angegebenen 54 Megabit pro Sekunde werden längst nicht erreicht.

3. Warum „Wimax“, wenn es WLAN gibt?
Die größere Reichweite von „Wimax“ macht die Technik für Gebiete interessant, wo ein DSL-Zugang nicht angeboten werden kann.

Beispiel Nordschweden: Hier liegen die Dörfer kilometerweit auseinander. Eine Verkabelung würde Unsummen Geld verschlingen. „Wimax“ ist dort kostengünstiger. Deshalb betreibt der schwedische Anbieter MobileCity zusammen mit dem Chip-Riesen Intel seit September 2004 eine „Wimax“-Testanlage.

Und auch in Deutschland gibt es ländliche Gegenden, die nicht mit DSL versorgt sind.

4. Brauche ich für „Wimax“ spezielle Hardware?
Ja. Intel hat dafür z.B. schon entsprechende Chips für Notebooks (2006) und Handys (2007) angekündigt.

Auf der CeBIT 2005 wurde z.B. von der Firma Airspan Networks bereits ein „Wimax“-Access-Point für Heimanwender vorgestellt. Das Gerät installiert sich selbst und dient als universeller drahtloser Internet-Zugang für die Übertragung von Sprache (Internetelefonie) und Daten.

5. Wird es „Wimax“ auch in anderen Großstädten geben?
Ja. In Heidelberg wird „Wimax“ von dem Unternehmen „Deutsche Breitband Dienste“ angeboten. Geschäftsführer Fabio Zoffi hat schon angekündigt, daß im September weitere Großstädte folgen sollen.

Dann wird das Angebot (DSLonair), das zunächst auf Geschäftskunden zielt, auch für Privatkunden zugänglich sein.

Und: Die Bundesnetzagentur hat bereits angekündigt, daß voraussichtlich Ende des Jahres neue Frequenzen u.a. für die „Wimax“-Nutzung zugeteilt werden.

Quelle www.Bild.de

Also wenn das wirglich für privat leute kommt einfach nur gooooiilllll :sing
 
D

dunsi

Mitglied seit
20.09.2003
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125
daß ein einziger WiMax AP eine Reichweite von 50km haben soll, halte ich für nicht möglich. Der Frequenzbereich von WiMAx liegt bei 3,4 - 3,6 GHz ! Dies ist noch ein beträchtliches Stück höher, als der derzeitige WLAN Bereich (der übrigens voll im 13cm Amateurfunkband liegt). Da muss also jemand her, der die entsprechende Infrastruktur herstellt und wartet. Daß dies nicht kostenlos zu haben sein wird, dürfte wohl allen klar sein. Also abwarten und Kaffee trinken.

Gruß
Dunsi
 
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