Move per Batch-Datei

Diskutiere Move per Batch-Datei im Programmierung Forum im Bereich Software Forum; Hallo Winboardler, ich grüble :hm seit Tagen über eine Batch-Datei, in der ich Dateien die älter als 2 Tage sind, auf einen anderen Server...
redfranko

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Hallo Winboardler,

ich grüble :hm seit Tagen über eine Batch-Datei, in der ich Dateien die älter als 2 Tage sind, auf einen anderen Server schieben kann.
Hintergrund: Unsere Oracle-Datenbank schreibt jeden Tag viele MB (~ 1,5 GB) an ArchLog-Files. Diese Files dürfen nicht sofort gelöscht werden, da sie die "Lücke" zwischen der letzten Datensicherung und dem aktuellen Datenstand füllen. Wenn jedoch das Verzeichnis für die ArchLogs voll ist, dann bleibt die Datenbank stehen. Ich will nun die Dateien, die älter als 2 Tage sind auf einen anderen Server in der Domäne schieben. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, um nicht jeden 2 Tag die Files löschen zu müssen. Auf dem Ausweichserver werden dann die Dateien ca. 2xmonatlich gelöscht.

Hat jemand eine Idee?
In der Windows-Hilfe finde ich lediglich
move /y [Quelle] [Ziel].
Aber wie stelle ich das Dateidatum ein, bzw. wie erreiche ich die Eingrenzung "Aktuelles Datum minus 2 Tage"????

Vorab :danke Redfranko
 
M

MGWIESEL

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Schreib die Batch Datei und nimm den Taskplaner und lass ihn die Datei Täglich ausführen. Das fällt mir zu dem Thema ganz spontan ein.
 
redfranko

redfranko

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Hmm, das geht leider nicht, weil ich in dem Fall auch die aktuellste ArchLog-Datei verschieben würde. Und das mag die Datenbank nicht. Die Datenbank läuft 24 Stunden, 7 Tage die Woche durch und braucht immer (!) den letzten ArchLog-Eintrag. Also benötige ich wirklich die Prüfung auf ältere Dateien.
 
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hugo.p

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nummeriert oracle die log dateien? in der dateiendung steht nicht vielleicht eine eindeutige zahl, sowas wie 005, dann könntest du in einer schleife abprüfen ob die deitei mit der endeung 005 existiert, wenn ja movest du sie weg usw. usw.
der befehl würde dann so aussehn

if exist ora_log.005 then move ....

das ganze in eine bat oder cmd gepackt und über taskplaner oder at befehl alle halbe stunde rund um die uhr laufenlassen. sollte funktionieren.wie gesagt, voraussetzung ist, das oracle die logdateien immer wieder von 0 bis zum bsp 5 nummeriert, kann man aber vielleicht in oracle einstellen.

greetz

hugo
 
redfranko

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Leider haben die ArchLogs keine Zahl als Suffix, sondern sehen so

DBXT001S14429.ARC

aus. D.h. die letzten 5 Stellen sind fortlaufend. Das einzige Kritierium ist auf das ich m.E. eingrenzen kann, ist das Datum der Datei.
 
H

hugo.p

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mal ´ne andere frage: hab früher mit großen datenbanken gearbeitet, kann man diese logfiles nicht aus oracle heraus so steuern, daß sie z.b. in ein verzeichniss oder auf band automatisch gesichert werden, wenn eine gewisse anzahl von logs geschrieben wurden? hab das unter informix, sybase und auch mit oracle unter windows so laufen gehabt, allerdings haben wir ein backuptool (legato networker) mit den jeweiligen db-agenten eingesetzt. da konnten soviele transaktionen geschrieben werden, wie man wollte, der plattenplatz hat immer gereicht. und noch ´n tip. um trotzdem genug plattenplatz übrig zu haben, man kann ja nie wissen, ob das band nicht auch voll wird oder ein fehler passiert, desshalb hab ich mir eine 1gb große binärdatei im logverzeichniss erstellt, wenn die db-engine dann stehen blieb, hab ich diese 1gb datei weggemoved, dann konnte man ´ne weile wieder arbeiten. später, wenn der backup wieder lief, movte ich die datei wieder zurück. also für große db´s empfele ich so´ne backupgeschichte, dann hat man auch über das wochenende ruhe.
zu deinem aktuellen prob: unter unix gibts so tolle helferlein wie grep, ls, usw. die gibts auch für windows, da kann man dann scripte basteln, ist aber nicht ganz einfach.

greetz


hugo
hugo
 
stpe

stpe

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warum habt Ihr denn so riesige archive-log-dateien? da waere mir die gefahr eines datenverlustes viel zu hoch.

btw: guck in der doku doch mal nach dem befehl: "alter system switch logfile" der macht einen commit der befehle aus dem archive-log in die datenbank und loescht das log anschliessend. (zumindest habe ich das so in erinnerung, bei uns machen das die sicherungsscripte automatisch)
 
redfranko

redfranko

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Mit Oracle selber kenne ich mich leider nicht aus. Eigentlich wurde das ganze von einem Oracle-Guru eingerichtet. Die Datenbank schreibt mehrmals am Tag (~ 100x) eine Datei mit ca. 5 MB Größe. Bei einem Datenimport oder einer Reindixierung werden mind. 20 MB pro Minute geschrieben. Da ist ein freier Plattenbereich von 3 GB schnell voll!
Deshalb meine Idee, die älteren Dateien erstmal zu verschieben, bis ich sie später "problemlos" löschen kann.
 
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hugo.p

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dann ruf mal bei dem oracle guru an, der soll dir tips geben, was zu tun ist, hat doch sicher auch kohle verlangt. das mit dem wegmoven ist schön und gut, beim zurückladen der daten nach einem db-crash, brauchst du nämlich die logs in der richtigen reihenfolge, sonst bist du der depp, weil die datenbank den stand der letzten vollsicherung hat, und jede transaktion seid dem letzten vollbackup steht in den logsdateien. wenn da eine logdatei fehlt oder koruppt ist, dann wars das. also vorsicht, die dinger haben einen sinn und nehmen nicht nur plattenplatz weg. bei relationalen datenbanken soll man sowieso vorsicht walten lassen und ein ausgefeiltes backup sich überlegen, wo die dateien automatisch gesichert und nachher gelöscht werde. dann findet beim zurückspielen der recovery die richtige reihenfolge, da er sich an die regeln des backup hält. machst du da was manuell rum, besteht die gefahr, das daten mit der zeit verloren gehn, der mensch macht halt fehler. zum falschen zeitpunkt gemoved oder gelöscht und du hast ein riesen problem.

greetz

hugo
 
BeyondTheSilence

BeyondTheSilence

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Ich habe irgendwo ne Batch die was ähnliches macht ... sobald ich sie gefunden habe, werd ich die Lösung posten ...

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redfranko

redfranko

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Mit dem Windows-Tool "robocopy" und den Parametern /mov /minage:2 (plus Logdatei etc. in VBS-Skript) funktioniert es.

:sing
 
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Move per Batch-Datei

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batchbefehl move

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