Microsofts zwölf Leitsätze

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#1
Eric-Cartman

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Microsoft hat sich einen Satz Regeln auferlegt, an die sich das Unternehmen halten will, um den Wettbewerb und den Reiz der Windows Desktop-Plattform zu fördern und zu unterstützen.

Im November 2007 laufen die im Jahr 2002 gegen Microsoft verhängten U.S. Antitrust-Entscheidungen, zumindest teilweise, aus. Auf der National Press Club in Washington, D.C, hat nun Brad Smith, seines Zeichens Senior Vice President und General Counsel bei Microsoft, einige wichtige Hinweise gegeben, wie es dann weitergehen soll.

Wie Brad Smith ausführte , gab es viele Anfragen, was Microsoft 2007 machen wird - was das Unternehmen tun wird, wenn Teile der Regelungen entfallen. Die Lösung seitens Microsoft: Selbstauferlegte " Windows Principles " sollen weiterhelfen.

“Unser Ziel ist es prinzipientreu und transparent zu sein, während wir neue Versionen von Windows entwickeln“, so Smith. Die Leitsätze sollen dabei helfen, die künftige Entwicklung der Windows Desktop-Plattform weltweit zu lenken.

Die "Windows Principles" sind dabei drei Kategorien zugeteilt: Möglichkeiten für PC-Hersteller und Endkunden ("Choice for Computer Manufacturers and Customers"), Gelegenheiten für Entwickler ("Opportunities for Developers") und Interoperabilität bei Anwendern ("Interoperability for Users"). Die komplette (englischsprachige) Liste mit allen Leitsätzen können Sie auf dieser Site bei Microsoft nachlesen . Einige Infos daraus im Überblick:

Herstellern ist es demnach erlaubt, jegliche Software auf PCs zu installieren, auf denen Windows läuft. Icons, Shortcuts oder ähnliches dürfen dem Desktop hinzugefügt werden, damit Nutzer schnell und einfach an die jeweilige Software rankommen. Microsoft will Windows außerdem so entwickeln, dass Hersteller keinerlei Probleme mehr damit haben, Programme ihrer Wahl als Standard-Programme einzurichten - Browser und Mediaplayer, nennt Microsoft hier als Beispiel.

Im Hinblick auf die Entwickler-Community will der Softwaregigant aus Redmond in der Form für Chancen sorgen, dass die Community Zugang zu Application Programming Interfaces (APIs) bekommt. Ebenfalls zu dem Punkt Gelegenheiten für Entwickler gehört: Microsoft will die in der Mache befindlichen Windows Live Dienste so gestalten, dass sie getrennt von Windows sind, und nicht tief im System verankert werden.

Bei den Anwendern stellt Microsoft die Kontrolle der Daten und den sicheren Datenaustausch in den Mittelpunkt. Auch über Betriebssysteme und Anwendungen hinweg soll dies sichergestellt werden. Dazu verspricht die Softwareschmiede beispielsweise, Industriestandards stärker zu fördern und Standards in Absprache mit anderen Firmen schnell zu etablieren.

Quelle: IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
 
#2
G

Gast

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Eric-Cartman hat gesagt.:
Anhang anzeigen 10910
Herstellern ist es demnach erlaubt, jegliche Software auf PCs zu installieren, auf denen Windows läuft. Icons, Shortcuts oder ähnliches dürfen dem Desktop hinzugefügt werden, damit Nutzer schnell und einfach an die jeweilige Software rankommen.
Ähm, seit wann ist das denn nicht erlaubt? :wut
 
#3
automatthias

automatthias

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Eric-Cartman hat gesagt.:
Herstellern ist es demnach erlaubt, jegliche Software auf PCs zu installieren, auf denen Windows läuft.
Zum Glück steht im MS-Originaltext nicht nur Hersteller, sondern auch Kunden ;-)

Ansonsten stelle man sich mal die Milliarden (geschätzt aufgrund der Anzahl verteilter AOL-CDs) von AOL-Benutzern vor, die darauf warten, dass einer von AOL kommt und die Software installiert ;-)))
:D

Das Ganze scheint eine Reaktion z.B. auf die EU-Rechtsprechung zu sein, nach der MS ja zurzeit jeden Tag Strafe zahlen muss (wg. Explorer, Mediaplayer und anderen eingebauten "Features")
 
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