Microsofts Windows Defender durch verbesserte Wirksamkeit die Nummer 1 im Enterprise-Bereich

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Auch wenn der im Windows 10 integrierte Virenschutz des Windows Defender durch seinen unter Windows 7 verwendeten Vorgänger MSE (Microsoft Security Essentials) im Vergleich zu Anti-Viren-Suiten von Drittherstellern immer noch mit einem relativ schlechten Image zu kämpfen hat, konnte man laut Aussage von Microsoft dank konsequenter Weiterentwicklung viele Neukunden hinzugewinnen, die vor allem im Enterprise-Bereich zu finden sind. Nimmt man jetzt noch zusätzlich diverse Testberichte zum Vergleich, die dem Defender immer mehr eine zuverlässige Arbeit nachsagen, sollte dem weiteren Erfolgsweg von Microsofts Antiviren-Suite nichts mehr im Wege stehen




Wie sich aus einem Blog-Beitrag von Brad Anderson, Corporate Vice President, Enterprise Mobility und Security bei Microsoft schließen lässt, scheint das Entwickler-Team von Microsofts Windows Defender mittlerweile etliche Gründe zum Feiern gefunden zu haben, auch wenn die Situation ohne das schlechte Image, welches noch der Defender-Vorgänger alias Microsoft Security Essentials Suite unter Windows 7 erzeugt hat, deutlich besser sein könnte. Nichtsdestotrotz ist man über die eigene, dem Defender gewidmete Arbeit stolz, was auch anhand der eigenen veröffentlichten Zahlen bezugnehmend auf die Marktanteile verständlich ist. Während die Windows Security Essentials Suite unter Windows 7 sowie der Windows Defender unter Windows 8 einen Marktanteil von 18 Prozent für sich verbuchen können, kann der Windows Defender unter Windows 10 einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent vorweisen.

Als Begründung gibt man hier eine deutliche Verbesserung der Wirksamkeit an, die allerdings erst nach einer kompletten Überarbeitung der Anwendung im Jahr 2015 eingetreten ist, wodurch die Software allerdings nahe der Perfektion gelandet ist, zumindest, wenn was die Blockierung von Infektionen anbelangt. In diesem Zusammenhang verweist der Blog-Beitrag auf die Ergebnisse zweier unabhängiger Testberichte von AV-Comparatives sowie dem aus Magdeburg stammenden AV-Test. Obwohl letzterer Test-Partner lange Zeit nur miserable bis maximal mäßige Testergebnisse hervorgebracht hat, konnten gerade diese Test-Ergebnisse den ab 2015 einsetzenden, qualitativen Sprung nachweisen, welcher sich in einer Verbesserung der Schutzwirkung von einstmals schmalen 85 Prozentpunkten auf nunmehr fast 100 Prozentpunkte bemerkbar gemacht hat.




Seitdem arbeitet Microsoft unentwegt an einer Verbesserung des Defenders, was auch nachfolgende Auswertung belegen kann. Während die Erkennung von Malware bereits im November vergangenen Jahres bei guten 100 Prozent gelegen hat und eine Steigerung auf den Monat Dezember somit kaum noch feststellbar gewesen ist, konnten im Gegenzug der Schutz gegen 0-day malware Attacks nochmals von 98,9 Prozentpunkten im November auf gute 100 Prozentpunkte im Dezember gesteigert werden.




Als Gründe für die äußerst positive Entwicklung führt Brad Anderson im Blog-Beitrag auf, dass sich das Entwickler-Team in letzter Zeit verstärkt auf die Faktoren der künstlichen Intelligenz sowie maschinelles Lernen konzentriert hat, welche bei der Erfassung und Bekämpfung der unterschiedlichen Viren und anderweitigen Bedrohungen behilflich sein sollen.

Meinung des Autors: Das schlechte Image des Defenders und die Unwissenheit der meisten Windows-10-Anwender darüber sorgt dafür, dass Microsofts Security-Suite nich noch viel öfters Anwendung findet. Wenn es nach mir geht (geht es ja zum Glück nicht), könnten alle Drittanbieter von Antiviren-Software mittlerweile einpacken, da es keinen Grund gibt, überhaupt noch zusätzliches Geld dafür ausgeben zu müssen. Ich nutze den Defender nun schon, seit es Windows 10 gibt und hatte noch NIE irgendwelche Probleme mit Bedrohungen, der System-Performance oder sonst irgendwas. Warum sollte ich Geld für ein zusätzliches Produkt ausgeben, wenn es die kostenlose, integrierte Software genauso gut kann? Wie seht ihr das?
 
Alfiator

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On Air
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Es steht wenn 1803 draussen ist eine Neuinstallation an.Dann wird sich zeigen ob der Defender dazugelernt hat;die Nirsoft Utilities sind ein guter Prüfstein.Musste immer händisch sagen "Ja,das ist okay;nervt schon etwas....
 
maniacu22

maniacu22

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jup, habe auf meinem Windows 7 "Film-Server" auch noch Avast drauf, der sich ebenfalls immer nach dem Booten zu Wort melden muss, Updates anbietet und bei diversen Dingen immer Gegenfragen stellen muss, was einfach nur noch nervt. Da lob ich mir echt den unauffälligen Defender unter Windows 10 :up
 
JumpingJohn

JumpingJohn

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Bin schon seit über einem Jahr nur noch mit dem Defender unterwegs und habe keine Probleme. Avira Antivir hatte auch nur noch genervt und hat doch relativ viel Leistung im Hintergrund gebraucht, vor allem auf dem Laptop hat man das gemerkt.
 
J

juergen1

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Und mal an die ganzen Win10 Hater

Darum geht es den Hater nicht.
Es geht, um die fehlerhafte Updates, die man bei Win 10 nicht deaktivieren, bzw. nicht ausblenden kann.
Läuft dann mal Kaspersky nicht mehr, heißt es , das liegt an Kaspersky, schmeiß den runter.
Liegt es vielleicht nicht doch an einem Update, das da diese Probleme bereitet?

Dann die vielen neueren Versionen, mindestens 2 mal jährlich, und um da eventuellen Problemen aus den Weg zu gehn,
ist System neu aufsetzen angesagt.
Dann verstellen sich persönliche Einstellungen, nach Updates,
das sind alles so Dinge, die können tierisch nerven, und einem zur Weißglut treiben,
wenn plötzlich mal wieder was nicht geht.

Diese Arbeit ist mir viel zu lässtig, das sag ich allen ernstes.
Ich schalt den PC tag ein und tag aus ein und alles läuft.
Nichts verstellt sich von selbst.
Und was die Sicherheit angeht, das macht Avast Free im Hintergrund.
Und mit ein paar Stellschrauben, nervt der auch nicht dauernd mit Popups.
 
L

Laurentius

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Die Stiftung Warentest hat dem Windows Defender beim jüngsten Test von Sicherheitssoftware (ich glaube April Ausgabe) eine mittelmäßige Note gegeben, die ihn klar in Richtung Ende des Testfeldes setzte. (Den ganzen Test gibts bei test.de; eine Zusammenfassung des Artikels habe ich hier gefunden: https://www.datamate.org/antivirenprogramme-im-test-bei-stiftung-warentest/)

Es macht aber durchaus Sinn, sich die Einzelresultate der Note genauer anzuschauen: Hauptkritikpunkt der Stiftung Warentester war der mittelmässige Scanner. Der Echtzeitwächter hingegen - aus meiner Sicht die deutlich wichtigere AV-Komponente - war aber gleichauf mit den Lösungen der bekannten Antivirenanbieter.

Was ich total kontraintutiv finde, ist die von den Testern bemängelte Ressourcenbelastung. Ich hätte jetzt gerade vom Defender erwartet, dass er schlank daher kommt. Ich war auch der Meinung, dass er noch beim letzten Test in dieser Kategorie sehr gut abgeschlossen hat.
 
U

Uriel49

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Darum geht es den Hater nicht.
Es geht, um die fehlerhafte Updates, die man bei Win 10 nicht deaktivieren, bzw. nicht ausblenden kann.
Läuft dann mal Kaspersky nicht mehr, heißt es , das liegt an Kaspersky, schmeiß den runter.
Liegt es vielleicht nicht doch an einem Update, das da diese Probleme bereitet?

Dann die vielen neueren Versionen, mindestens 2 mal jährlich, und um da eventuellen Problemen aus den Weg zu gehn,
ist System neu aufsetzen angesagt.
Dann verstellen sich persönliche Einstellungen, nach Updates,
das sind alles so Dinge, die können tierisch nerven, und einem zur Weißglut treiben,
wenn plötzlich mal wieder was nicht geht.

Ganz genau so ist es!!
 
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