Microsoft Windows XP: Tool zum Entfernen bösartiger Software wird ebenfalls noch bis Juli 2015 unterstützt

Diskutiere Microsoft Windows XP: Tool zum Entfernen bösartiger Software wird ebenfalls noch bis Juli 2015 unterstützt im Software News Forum im Bereich Software News; Am 8. April dieses Jahres stellt Microsoft bekanntlich den Support seine Betriebssystems Windows XP ein. Da jedoch noch zahlreiche Rechner...
#1
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Geronimo

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Am 8. April dieses Jahres stellt Microsoft bekanntlich den Support seine Betriebssystems Windows XP ein. Da jedoch noch zahlreiche Rechner weltweit mit dieser Software betrieben werden, machte das Unternehmen bezüglich der Sicherheitsunterstützung vor kurzem einen ersten Rückzieher. Jetzt gab man bekannt, dass auch eine weitere wichtige Funktion von Windows XP über den April hinaus unterstützt...

Zum Artikel: Microsoft Windows XP: Tool zum Entfernen bösartiger Software wird ebenfalls noch bis Juli 2015 unterstützt
 
#2
Andy

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Falscher Schritt :nono
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand Windows XP unbedingt weiter einsetzen möchte. Aber irgendwann muss Schluss sein mit dem Support für veraltete Produkte.
 
#3
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Zycho

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Morgen lesen wir dann, dass Sicherheits-Updates für Windows XP noch bis August 2015 geben wird.
Zum Kopfschütteln sowas.
 
#4
WalterB

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Es wird nicht so einfach sein z.b. beim Kantonspital wo gegen 700 Windows XP PC immer noch vorhanden sind einfach das Betriebsystem zu wechseln.
Da laufen spezielle Programme welche mit Windows 7 oder 8 nicht laufen.
Man redet in der Schweiz immer von Kostensparen im Gesundheitswesen und so ein Umbau kann in die Millionen gehen.
 
#5
Andy

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Ist bei uns in der Firma das Gleiche. Liegt aber einfach daran, dass man das Thema schon viel zu lange auf die lange Bank geschoben hat, anstatt es langsam herauswachsen zu lassen. Chance verpasst.
 
#6
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juergen1

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2 Aussagen passen hier nicht zusammen.
Zum einen sagt man, daß beim Kantonspital spezielle Programme zum Einsatz kommen,
die einfach auf 7 oder 8 nicht laufen.
Dann sagt man, man hat die Sache schon viel zu lange auf die Bank geschoben.

Welche Alternative hätte es dann für das Kantonspital noch gegeben,
wenn die Programme eben auf 7 oder 8 nicht laufen ?

Was ist denn großartiges zuvor noch erschienen ? Vista ?

Sagen wir mal so. Nach XP ist das nächst brauchbare Windows die 7.
 
#7
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netrix

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Das kann auch heißen das es noch Programme für Windows Versionen vor XP sind die unter XP eben noch gelaufen sind und seit Vista halt nicht mehr.
 
#8
WalterB

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Das ist leider so das in Stattlichen Betriebe sei es Öffentliche Verwaltungen oder Kantonspitale vielleicht alle 5-6 Jahre oder noch später ein komplett neuer System Update durchgeführt wird, das sind extreme Kosten welche da auftreten können.

Viele System werden für die Administration verwendet sei es für Patienten Daten, oder Krankheits Protokolle.
Die meisten dieser PC gehen nicht ins Internet sind aber intern Vernetzt und da besteht schon die Gefahr das jemand mit einer CD/DVD oder mit einem USB Stick ein *Käferchen* einschleust.

N.b. war eine Woche in Östereich in einem grösseren Hotel in den Skyferien und man staune da waren noch jede Menge Windows XP PC vorhanden für die Gäste Administration !!
 
#9
Andy

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2 Aussagen passen hier nicht zusammen.
Zum einen sagt man, daß beim Kantonspital spezielle Programme zum Einsatz kommen,
die einfach auf 7 oder 8 nicht laufen.
Dann sagt man, man hat die Sache schon viel zu lange auf die Bank geschoben.

Welche Alternative hätte es dann für das Kantonspital noch gegeben,
wenn die Programme eben auf 7 oder 8 nicht laufen ?

Was ist denn großartiges zuvor noch erschienen ? Vista ?

Sagen wir mal so. Nach XP ist das nächst brauchbare Windows die 7.
Öhhmm... wieso passen die Aussagen nicht zusammen? Die Frage nach der Alternative lässt sich sehr einfach beantworten.
Man hätte einfach RECHTZEITIG (also schon vor zwei oder drei Jahren) nach einer Alternative für die Programme schauen müssen, die nicht unter Windows 7 funktionieren. Dann hätte man die Kosten über einen längeren Zeitraum verteilen können. Klar kostet das Geld. Aber früher oder später ist der Schritt doch ohnehin notwendig. Oder soll man die nächsten 100 Jahre mit diesen Anwendungen und mit Windows XP weiterarbeiten? Wohl eher nicht, oder?

Ganz allgemein muss sich denke ich in den Firmen einfach endlich einmal in den Köpfen festsetzen, das die EDV nicht nur ein Kostenverursacher ist sondern mittlerweile ein zentraler Bestandteil, ohne den die Firma nur sehr wenige Tage handlungsfähig bleibt. Wenn das mal in den Köpfen der Führungskräfte angekommen ist, dann werden solche Investitionen auch nicht mehr wie in dem Fall auf die lange Bank geschoben.
 
Zuletzt bearbeitet:
#10
WalterB

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Wenn eine Anwendung sich bewährt und alle Probleme abdeckt, warum soll dann dieses Programm geändert werden.

Das Problem ist ja das alle Jahre ein neues Windows auf den Markt kommt, manchmal besser, manchmal schlechter.
 
#11
Andy

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Warum? Das sieht du doch jetzt.
Gibt es denn vom Hersteller überhaupt noch Support für diese beiden Anwendungen? Wohl eher nicht, sonst würde es vermutlich auch Unterstützung für Windows 7 geben. Schon alleine deshalb sollte man sich nach einer Alternative umschauen. Weil, was passiert denn, wenn die Anwendung warum auch immer, morgen wegen irgend einem Problem nicht mehr funktioniert? Dann ist sie entweder unwichtig, oder das Risiko wird schlicht und einfach unterschätzt.
 
#12
WalterB

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So wie sie mir gesagt haben sind das nicht nur zwei Anwendungen sondern sehr viele, da sind Ultraschallgeräte mit Auswertung angeschlossen, oder Überwachungsgeräte für Puls etc.
Habe mich einfach mal erkundigt warum sie so viele PC mit Windows XP im Gebrauch haben.
Jedenfalls habe ich das Gefühl das sie sich auf ein falsches Betriebsystem abgestützt haben.
 
#13
Andy

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Naja, dann sind das aber keine wirklichen Anwendungen sondern eher mit Produktionshardware gleichzusetzen.
Da geht es leider oftmals nicht anders bzw. man kann nicht so ohne weiteres eine andere Anwendung einsetzen. Muss schließlich auch mit dem Ultraschallgerät usw. zusammenarbeiten. Dann hat da aber der Hersteller ein wenig geschlafen, wenn es da nix für Windows 7 gibt.

Naja, sei es drum.... dann muss man eben solche Systeme im einem eigenen Netz laufen lassen, damit hält sich das Risiko dann in Grenzen. Datenaustausch in das normale Netzt dann eben nur über sichere "Transfernetze".
 
#14
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netrix

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@Andy wenn du von Produktions Hardware sprichst, dann geht es noch besser in der Industrie werden bei Anlagenstuererungen noch Siemens Systeme mit Windows 3.11 eingesetzt und die sind definitive nicht upgradebar, weil man dann gleich eine ganze Anlage raus werfen kann, solche kosten halt dann mal schnell an ein paar Millionen oder gar noch mehr.
Was aber bezüglich Kosten stimmt ist die Tatsache das ein Wirtschaftler nur sieht, ich habe im Jahr X Y-Tausend Euro weniger Gewinn und deshalb werden die Software Upgrades nicht gemacht, weil ist ja egal und so ;). Erst wenn dann Microsoft und Co. sagen und jetzt is Schluss dann geht das Geheul los. Und dann kommen die Linux Fanboys raus und erzählen wie viel besser und toller und sicherer Linux ist. Das problem ist da aber auch wenn da eine Änderung kommt die dem Umstieg von XP auf Win 7 gleicht hat man die genau gleichen Probleme.
 
#15
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juergen1

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Ich sehe es auch so wie @Walter Buergin.
Jedesmal muß die Software an ein neues Windows angepasst werden,
bzw. vollkommen neu programmiert werden, nur weil Microsoft
gleich sofort ganz neue Wege einschlägt.
Sieht man ja mit den Kacheln bei Win 8. Microsoft hat aber immer noch nicht aus seinen Fehlern gelernt, warum Win 8 generell ein Nischendasein geniest.
Künftig sollen ja diese sogar noch auf dem Desktop platziert werden können.
Und das kann nur heißen, erneut Inkompatibilitätseinbußen.
Softwareentwickler bekommen ja praktisch keine Zeit mehr, nachziehen zu können.
Ich will mal so sagen, verschlafen haben sie das sicher nicht.
Aber nach XP waren ja einige Jahre vergangen, bis Vista erschien,
und jetzt kommt praktisch jedes Jahr was neues raus. Erst wars ja Win 8, dann 8.1,
in kürze soll ja ein weiteres riesen Update kommen.
 
#16
Andy

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Jedesmal ist wohl leicht übertrieben, oder?
Immerhin liegen da ein paar Versionen und weit über 10 Jahre dazwischen.

Manche werfen Windows 8 vor, es würde nichts neues bringen. Andere beschweren sich, wenn sich etwas ändert und die Kompatibilität mit einem mehr als 10 Jahre alten Vorgänger System nicht mehr gegeben ist. Verrückte Welt....
 
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