Microsoft stellt Support für Office 2007 ein, aber nicht nur Office 2007 hat das Support-Ende erreicht

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Zeiram

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Wer noch mit Microsoft Office 2007 arbeitet muss ab jetzt auf Support durch Microsoft verzichten. Der zehnjährige Supportlebenszyklus den Microsoft insgesamt für viele seine Produkte bietet ist hier nun abgeschlossen. MS Office 2007 ist aber nicht das einzige betroffene Produkt und auch Project 2007,Project Server 2007, Visio 2007, SharePoint Server 2007 und Office für Mac 2011 haben quasi das Verfallsdatum überschritten.


Über seinen eigenen Newsroom Online erinnert Microsoft an das Support-Ende, wobei viele normale Nutzer ja schon seit längerer Zeit frei von Support unterwegs sein dürfen, sofern sie die betroffenen Produkte noch nutzen. Der insgesamt zehnjährige Supportlebenszyklus (schönes Wort) besteht ja quasi aus 5 Jahren regulärem Support für alle Kunden und dazu kommen dann 5 Jahre erweiterter Support für Kunden die sich für Software Assurance entschieden hatten.

Supportende bedeutet laut Microsoft in diesem Fall explizit:

  • Keine weiteren Updates, Patches und Hotfixes für Performance, Kompatibilität oder gar Sicherheit.
  • Bei weiterer Verwendung wachsen die Risiken durch Hackangriffe.
  • Probleme mit Office-Clients und -Servern Compliance-Probleme können auftreten.
  • Keine Garantie für korrekte Funktionen in Zusammenhang mit aktuellen Anwendungen oder bei der Integration zu Office 365.

Microsoft empfiehlt natürlich den Umstieg eben auf Office 365 und verweist auf seine Hilfe-Seite für den leicht erklärten Einstieg. Wer sich aber bis jetzt auf privater Ebene noch nicht von den betroffenen Produkten trennen konnte wird diese auch jetzt weiter nutzen, Firmen erwartet durch das offizielle Support-Ende eventuell ein Zwangswechsel.

Meinung des Autors: Ich kenne so manchen Nutzer der noch Office 2007 nutzt, denn es macht für Viele ja nach wie vor was es soll. Seid Ihr auch noch so altmodisch unterwegs? Wenn ja, wie sieht es bei Euch mit einem Wechsel aus? ;)
 
JollyRoger2408

JollyRoger2408

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Auf einem meiner PCs und dem Notebook ist MS Office 2007 installiert und ich habe auch nicht vor zu wechseln, da ich MS Office privat kaum nutze.
 
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G-SezZ

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Ich sehe auch keinen Grund zu wechseln, solange es läuft und alles kann was man braucht. Gerade privat würde ich definitiv eher zu Libre Office wechseln als zu einem neueren Microsoft. MS will einfach viel zu viel Geld für eine "Entwicklung" die in erster Linie nur das Interface von Version zu Version immer weiter verschlechtert. Mittlerweile muss man ja regelmäßig erstmal Googeln um Funktionen zu suchen die man früher mit drei Klicks durchs Menü finden konnte. Ich wollte gerade mal nachsehen welche Version ich eigentlich benutze, müsste irgendwas zwischen 2013 bis 2016 sein. Bei jedem vernünftigen Programm findet man das im Menü ganz rechts, meist ganz unten, hinter dem Eintrag "Info" oder "Über...". Nicht so beim neueren Excel, weiß der Henker wo ich da die Versionsangabe finde, müsste ich erstmal Googeln.
 
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Limbo

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Bei mir läuft Office 2007 noch auf einem PC und einem Notebook, auf einem weiteren PC läuft Office 2010.
Soweit ich das Programm nur zum Schreiben eigener Dokumente verwende, Ist Das OK und kann so bleiben.
Probleme habe ich da nur mit neuen Exel-Shields, die ich von fremden PCs mit neueren Versionen bekomme.
Wenn man nach 10 Jahren mal eine neue und wirklich bessere Version seines Programms für 90€ kaufen soll, dann finde ich Das noch OK, das tue ich bei meiner anderen Software, mit der ich Geld verdiene, auch und in kürzeren Abständen.
Die Preise, die MS aber für seine neuen Versionen aufruft finde ich nicht gerechtfertigt.
Zum Glück gibt es Downloadversionen mit Key von Onlinehändlern zu besseren Preisen, nur habe ich als beruflicher Nutzer gern die originalen Datenträger im Haus.
Limbo
 
jhkil9

jhkil9

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Wenn ich sehe das Händler Office 2016 für 14,95 anbieten, während es bei Microsoft 149.- kostet, dann weiß ich das da was faul ist.
Ich bezweifle stark, das Microsoft den Händlern 90% Rabatt gibt.
 
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Limbo

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Für mein Office2007 und Office 2010 habe ich:
1. Eine Rechnung
2. Einen Zahlungsbeleg
3. Eine Registrierung auf der MS-Homepage
4. Eine originale Programm DVD
... und doch nur 30€ bezahlt.

Wie der Händler einkauft und wie viel er an der Downloadversion verdient, ist für mich nicht wichtig.
Hauptsache ich habe eine lizensierte Software auf meinem PC, diese ganz legal bei MS registriert und einen Kaufbeleg von einem deutschen Händler dafür.
Limbo
 
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G-SezZ

Gast
nur habe ich als beruflicher Nutzer gern die originalen Datenträger im Haus.
Kann ich verstehen, aber die Zeiten sind vorbei. Die Version im Pappkarton enthält nichts anderes als eine Pappkarte auf der Lizenzcode und die Downloadadresse stehen. Einen Datenträger bekommt man mit aktuellem Office nicht mehr.
 
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Limbo

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Vor einem halben Jahr habe ich noch einen Datenträger im Karton der gekauften Software bekommen.
Auch wird das Office2016 mit DVD angeboten.

Es ist ja heute so, dass bei der Hardware- und Betriebssystemvielfalt nicht jede Software so läuft, wie es der Hersteller gedacht hat. Deshalb müssen wir uns an ständige Updates gewöhnen. Bei auf Datenträgern gekaufter Software ist es längst üblich, dass man die SW gleich bei der Installation über das Web aktualisieren muss. Dabei bekommt der Hersteller gleich eine Verkaufsbestätigung vom Endkunden und die Registrierdaten.
Auf dem Datenträger braucht eigentlich nur noch das Installationsprogramm und die Lizenzdatei sein. Die Installation holt dann die SW vom Herstellerserver und den Produktkey trägt der User selbst zur Übertragung und Abspeicherung ein.
Dass Das auch eine Art von "nachhause telefonieren mit Nutzerdaten" ist, haben die Nutzer nicht so wahrgenommen.

Natürlich habe ich auch Programme laufen, die per Download installiert wurden. Da habe ich aber mehr Aufwand, die Dateien zu sichern und den Produktkey abzulegen.

Limbo
 
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