Microsoft: Online-Applikationen sind ein Kompromiss

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Eric-Cartman

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Googles Erfolg bei der Einnahme von Milliarden von Dollar durch Online-Werbung war eine Art “Weckruf“ innerhalb von Microsoft, so Ray Ozzie, Chief Software Architect bei Microsoft - Googles Ansatz, Produktivitäts-Software zu liefern, hält er aber für den falschen Weg.

Ray Ozzie, Chief Software Architect bei Microsoft, hat sich gegenüber Analysten bei der Goldman Sachs Investoren-Konferenz zum Thema Online-Applikationen geäußert. Googles Text & Tabellen (Docs & Spreadsheets) sowie andere Online-Rivalen von Microsofts Bürosuite seien ein "Kompromiss".


"Seit Beginn der Dotcom-Ära haben Technokraten versucht zu sehen, wie viel von der Office-Erfahrung man in einen Browser bekommen und in irgendeiner Form nutzbar machen könnte," sagte Ozzie. "Ja, es gibt Google Docs & Spreadsheets, es gibt Thinkfree, Zoho - es gibt eine Reihe von Beispielen wo Leute, Tools genommen haben und versucht haben, sie in einer Web-Umgebung zu replizieren."

"In einem reinen Web-Modell ist der Kompromiss ziemlich beträchtlich. Man muss online sein, um die Dienste zu nutzen.“ Das ist nicht das Modell, das Ozzie Microsoft nutzen sieht.

Es gehe um mehr als nur das, was auf dem PC ist zu nehmen und ins Web zu stellen, so der Chief Software Architect von Microsoft.

Wie könnte es weitergehen?

Googles Online-Applikationen und andere auf dem Markt befindliche Anwendungen sind dafür kritisiert worden, dass sie eine aktive Verbindung ins Internet benötigen und es nicht ermöglichen, offline zu arbeiten. Aber die Allzeit-Online-Voraussetzung könnte sich auch bei Google ändern.

Die Mozilla Corp., die sich mit Google in der Vergangenheit schon zusammen getan hat, mit Ihrem Firefox wäre ein möglicher Kandidat. Die nächste Browser-Fassung nämlich soll Offline-Anwendungen unterstützen, wie aus den Plänen von Mozilla hervorgeht.

Die Entwickler des Firefox 3.0 haben die Unterstützung von Offline-Applikationen mit "P1" gekennzeichnet. P1 bedeutet laut Mozillas Definitionen, dass das Feature benötigt wird "als Minimum für das Release um komplett zu sein…das Produkt wird nicht ohne dieses (Feature) ausgeliefert." Firefox 3.0, auch als Gran Paradiso bekannt, befindet sich derzeit in der Alpha-Phase ( wir berichteten ).

Quelle: IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
 
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Online-Applikationen sind kein Kompromiss, sondern Geldverschwendung. Wer wird denn solche Applikationen nutzen, wenn dadurch vielleicht seine Daten ausgespäht werden?
 
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