Mein Vorschlag nach "Ansbach"

Diskutiere Mein Vorschlag nach "Ansbach" im Off Topic / Small Talk Forum im Bereich Sonstiges; Ich bin schon lange beunruhigt, daß es erlaubt ist, Äxte frei zu erwerben und damit zu hantieren. Was dabei herauskommt, sieht man in Ansbach. Ich...

uboot1

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Ich bin schon lange beunruhigt, daß es erlaubt ist, Äxte frei zu erwerben und damit zu hantieren.
Was dabei herauskommt, sieht man in Ansbach.
Ich schlage daher vor, Äxte nur noch an berechtigte Personen abzugeben, die ein Bedürfnis nachweisen können.
Außerdem muß das Werkzeugrecht drastisch verschärft werden!
Äxte dürfen nur noch an Personen verkauft werden, welche einen Axterwerbschein haben.
(Ähnliches gilt natürlich auch sinngemäß für Molotow-Cocktails und auch Messer; (Temperaturmesser vielleicht ausgenommen)

Jawohl, das muß so sein, es findet sich bestimmt bald ein Politiker, der meiner Meinung ist.
Ich denke da an einen bayerischen, dem kein Unsinn zu groß ist, wenn es darum geht, für sich einen Vorteil zu bekommen und sich anzubiedern.

Ich bin ganz stolz auf meinen großartigen Vorschlag

Uboot:aah
 

JumpingJohn

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Echt super Idee, sollten wir nicht am besten dann auch grad noch einen Führerschein für den eigenen freien Willen einführen? Dann können die auch direkt alle möglichen weiteren Arten von gewalt ausbrüchen kontrollieren!
 

kruemelgirl

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Das Beispiel von Ansbach zeigt leider , dass nur alleine mit einer Verschärfung des Waffengesetzes solche Amokläufe nicht verhindert werden.

Die Ausführungen von uboot sind durchaus berechtigt.

Irgendwann werden Werkzeuge verboten.

Aber wenn man so will, gibt es eigentlich irgendwas, mit dem man nicht Töten kann??
 

Kellerk1nd

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Ich kann mir vorstellen, so ein angespitztes Wattestäbchen geht auch ins Herz
 

Kellerk1nd

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Zünde sowass mal an und lass es ganz langsam Tropfen.
AUTSCH sag ich dir

PS: Mit genug davon kann man jemanden ersticken
 
S

seppjo

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@uboot1,
absolut Spitze der Vorschlag. :D
Da müssen wir dann aber vorsichtig sein, dass nicht irgendeiner den Vorschlag als Waffe nutzt. :rofl1

Erweiterung der Liste:
-Feuerzeug
-Streichhölzer
-Gabel
....

und ich stelle fest. kruemelchen hat auch recht.

Erinnert mich an meine Schulzeit "Grundschule" als irgend ein Depp meine Sporttasche genommen, hineingeschaut hat und diese dann einem anderen Mitschüler auf den Kopf geknallt hat.
(Da eine Glasflasche in der Tasche war hatte der Mitschüler einen Loch im Schädel.)
Moral der Geschichte war:
Ich durfte keine Glasflasche mehr mit in die Schule nehmen. Das ist kein Witz. Zum Glück wurde das damals nicht gesetzlich festgehalten. ;)
 

uboot1

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Auch auf die Gefahr hin, zu langweilen:

die Diskussion "Waffen zu hause oder woanders", "verschärftes Waffenrecht ja oder nein" und sonstige Nuancen sind sinnlos.
Sinnlos deßhalb, weil in ihnen nicht die Lösung des Problems liegt.
Man kann sich über diese Themen noch monatelang die Köpfe heißreden, ohne jemals zu einer Lösung zu kommen.
Man kann evtl. Nuancen optimieren.
Meiner Ansicht nach ist folgendes zu beleuchten:
Welchen Einfluß hat die Erziehung auf diese armen Kreaturen, die in eine Verzweiflungstat flüchten?
Jugendliche werden nicht als Killer geboren, sondern in ihrem Umfeld dazu gemacht.
Wenn Eltern mit der Erziehung überfordet sind und hoffen, daß sich ihre Kinder schon selbst beschäftigen, sind sie mit verantwortlich für solche Auswüchse und gehören mit verurteilt.
Man sollte sich auch die "Killerspiele" betrachten und ihren Einfluß auf labile Kinder /Jugendliche. (Ja, ich kenne Eure Argumente, aber da sprechen ewachsene Leute miteinander, da ist die Argumentation klar.) Ich spreche hier nicht von gefestigten Charakteren, die zu abstrahieren wissen.
Wenn alleingelassene Kinder mit vielleicht nicht so ausgeprägtem Selbstvertrauen in psychische Zwangssituationen getrieben werden (Mobbing) und der Kontakt zu Eltern nicht intakt ist, können die Killerspiele zur Scheinrealität werden. Plötzlich wächst die Vorstellung, daß man mit einer Waffe "es allen zeigen" kann.
Ich bin selbst in dieser Situation aufgewachsen, meine Eltern haben mich mit 3 Jahren in ein Heim gegeben.
Mit 14 bin ich in München auf mich allein gestellt gewesen.
Ich habe in diesem Alter bis ca. 17 eine scharfe .357 Mag. getragen, wenn ich nachts unterwegs war.
Was mich vielleicht "gerettet" hat, war, daß ich nicht diesen überschäumenden Charakter hatte und immer einen guten Blick für blöde Situationen. Es hätte auch anders laufen können. Dies nur als Beispiel, weil ich mich gut in Jugendliche versetzen kann, die in ihrer Unreife mit Situationen konfrontiert werden könnten, die sie überfordern.

Wenn Eltern versagen, weil sie keine Lust oder Zeit haben, sich der Verantwortung für ihre Kinder zu stellen, sind sie schuld, wenn der Fratz durchdreht.
Wer hält hier eine Verschärfung des Waffenrechtes noch für sinnvoll? Das ist eine Scheindiskussion, weil sich die Politik nicht mit dem wahren Problem auseinadersetzen will und kann. Da müßte man nämlich gute Ideen, Power haben und parteiübergreifend zusammenarbeiten, anstatt sich wie die Kinder zu beharken.

Wenn Kinder bereits mit 14 Jahren z.B. in einem Schützenverein sind, werden ihnen auch soziale Werte einer Gemeinschaft vermittelt, man kümmert sich um sie, auch wenn es nur der Trainer ist.
Aber so weit denken die nicht, die immer wieder nur die sinnfreie Forderung nach irgendwelchen Verboten absondern.

Solange Kinder in unser heutiges Umfeld geboren werden, welches unter den Maximen "Gewinnmaximiereng unter allen Umständen" und "Leistungsmaximierung" unter Verzicht auf so zeitraubende Qualitäten wie Ordnung, Ehrlichkeit, Fairness und menschliche Wärme stehen, werde Ereignisse wie "Ansbach" "Winnenden" usw. nicht abreißen. -Leider-
 

uboot1

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@uboot1,
absolut Spitze der Vorschlag. :D
Da müssen wir dann aber vorsichtig sein, dass nicht irgendeiner den Vorschlag als Waffe nutzt. :rofl1

Erweiterung der Liste:
-Feuerzeug
-Streichhölzer
-Gabel
....

und ich stelle fest. kruemelchen hat auch recht.

Erinnert mich an meine Schulzeit "Grundschule" als irgend ein Depp meine Sporttasche genommen, hineingeschaut hat und diese dann einem anderen Mitschüler auf den Kopf geknallt hat.
(Da eine Glasflasche in der Tasche war hatte der Mitschüler einen Loch im Schädel.)
Moral der Geschichte war:
Ich durfte keine Glasflasche mehr mit in die Schule nehmen. Das ist kein Witz. Zum Glück wurde das damals nicht gesetzlich festgehalten. ;)

Mir fällt noch was für Deine Liste ein:

3 Reden von Seehofer hintereinander hören.
Da widerspricht er sich so oft selbst, daß man den Überblick verliert und wenn man sich das Gefasel genau anhört, wird man wahnsinnig und bekommt einen Gehirnschlag.
 

automatthias

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Ich wollte ja eigentlich vorschlagen, dass man einen Stoppschild-Aufkleber auf den Äxten anbringt. Andererseits ist das Thema zu ernst um damit Witze zu machen, und ich danke Dir, uboot1, für Deinen Kommentar.
:up
 

Mel Brooks

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Ich bin der Meinung nicht die Amok laufenden Jugendlichen, die in verzwickten Situationen stecken, leben in einer Traumwelt; sondern die realitätsfernen Politiker die keine Ahnung von dem haben was einem normalem Bürger für Probleme beschäftigen.
- reichen 6€ als Stundenlohn zum Leben?
- werde ich morgen noch meinen Job haben?
- wovon soll ich mein Kind ernähren?
- wieso wird in der Schule nicht das gelehrt, was wirklich wichtig ist?
...
...
 
S

seppjo

Gast
Mir fällt noch was für Deine Liste ein:

3 Reden von Seehofer hintereinander hören.
Da widerspricht er sich so oft selbst, daß man den Überblick verliert und wenn man sich das Gefasel genau anhört, wird man wahnsinnig und bekommt einen Gehirnschlag.
Klingt nach einer Endlosschleife in der man sich aufhängt. :D Auf der Suche nach dem Sinn gestorben. Da hat mans wieder, die legalen Waffen sind eindeutig die Schlimmsten.
 

Uese

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@uboot1

Dein Beitrag langweilt keineswegs! E führt uns recht deutlich vor Augen, wo der Hase im Pfeffer liegt und wo angesetzt werden müsste. :repect :up
 

mic5

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@uboot1
Als ich nur schon das Wort "Killerspiele" las, drehte ich mich schon fast, aber hab dann weitergelesen und bemerkt, dass du das genau so siehst wie ich :up (hoff mal es ist so).
 
Thema:

Mein Vorschlag nach "Ansbach"

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