GELÖST Mein Laptop ist "krank" und ich bin überfordert.

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Sebi-

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Servus,

neu hier und ich stell mich gleich mal mit einem Problem vor:

Im Moment startet mein Laptop zwar den Bootvorgang, schaltet sich aber nach etwa 30-90 Sekunden selbst aus.
Es ist ein Sony Vaio SVE1712Z1EB hat schon einige Jahre auf dem Buckel, wurde hauptsächlich für Games und zum Surfen verwendet.
Hier die Spezifikationen:
I7 3632QM // 8GB RAM // AMD 7650M 2GB
Oder Link: http://www.notebookinfo.de/produkte/sony-vaio-sv-e1712z1eb/sve1712z1eb-g4/00013036/


Folgender "Krankheitsverlauf":
- Seit zwei Jahren sehr selten: Random Shutdown oder Hellblauer Screen "Ein Problem wurde festgestellt, fährt herunter."

- Seit 3 Monaten häufig (4-5 mal pro Woche): Random Shutdown oder Hellblauer Screen. Außerdem sehr langsam beim Hochfahren. Internet Explorer oder andere Programme, die länger minimiert aber offen waren, reagierten oft nicht sofort, sondern erst nach 1-2 Minuten oder mussten komplett neu gestartet werden. Und beim Hochfahren wird S.M.A.R.T.-Meldung mit Hinweis auf Festplattenschaden angezeigt.

- Seit etwa 10 Tagen: Lüfter ist ungewöhnlich laut (war schon immer ein lautes Laptop, aber nicht derart laut). Laptop braucht mehrere Versuche zum Hochfahren, funktioniert aber relativ stabil, wenn auf dem Desktop angelangt und alle Startprogramme laufen.

- Seit 3 Tagen hab' ich den Laptop nicht mehr zum Laufen gebracht. Startet und bootet zwar für 30-90 Sekunden, aber dann geht's aus. Ins Bios komme ich noch, aber auch da schaltet sich der Laptop selbst nach 30-90 Sekunden aus. Der Lüfter läuft jetzt entweder sehr leise oder gar nicht. Sofort nach dem Start kommt warme Luft aus den Lüftungsschlitzen an der Seite. Nicht heiß, aber schon deutlich wärmer, als Zimmertemperatur. Die Luft dringt nur mit wenig Geschwindigkeit nach außen. Ich kann auch wirklich nicht beurteilen, ob der Lüfter seit den letzten Tagen komplett aus bleibt oder nur sehr schwach läuft, jedenfalls macht er, falls er an ist kein Geräusch.



Ich habe den Laptop geöffnet und den Lüfter gereinigt, aber nur relativ oberflächlich. Hab' den erst vor etwa einem Jahr gereinigt und Wärmeleitpaste sowohl auf CPU als auch GPU, neu aufgetragen. Eigentlich wollte ich nur nachsehen, ob der Lüfter einen offensichtlichen Defekt (wie z.B. Lagerschaden) hat, was den Lärm erklären würde. Nichts ungewöhnliches entdeckt. Vielleicht fehlt mir dazu aber auch das Auge, bin Laie.

Beim Einstecken des ersten RAM-Blocks habe ich eventuell Spannung an das Teil abgegeben, war nicht geerdet und ich glaube, ich habe einen kleinen weiß-bläulichen Funken springen sehen.

Das war vor 5 Tagen, als der Laptop noch lief aber sehr laut war. Zwei Tage nachher hab' ich's nicht mehr ins Windows geschafft, deshalb hab' ich bei den beiden RAM-Blocks die Plätze getauscht und auch jeden einzeln probiert. Ich hatte einen defekten RAM verdächtigt, aber für den Laptop hat sich nichts verändert.

Außerdem habe ich die Festplatte ausgebaut, das System auf eine neue SSD migriert und diese SSD eingebaut. Wird auch im Bios erkannt, ändert aber an dem Problem nichts, außer dass die S.M.A.R.T.-Meldung weg ist.


Eigentlich ist der Laptop gut genug für meine Verhältnisse, so dass ich den locker noch ein paar Jahre verwenden könnte.

Wie würdet ihr jetzt weiter vorgehen? Welche Tests würdet ihr vorschlagen, um das Problem weiter einzugrenzen? Oder gibt es vielleicht eine ganz einfache Lösung?



Und an alle, die sich die Mühe gemacht haben, alles durchzulesen und eventuell eine Idee haben:
Vielen Dank!
 

JumpingJohn

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Wenn der Laptop kurz vor den jetztigen Problemen sehr laut wurde, dann spricht das stark für thermische Probleme. Entweder hast du beim Reinigen der Lüfter vergessen auch die sicherlich vorhandenen Kühllamellen von Staub zu befreien, so das nun gar keine Luft mehr durch kommt oder du hast beim erneuern der Wärmeleitpaste zuviel oder zu wenig Paste verwendet. Außerdem spricht die ungewöhnliche hohe Lautstärke des Lüfters für einen Lagerschaden, was aber erstmal wenig einfluss auf die Temperaturen haben sollte.

Wenn du außerdem bedenken hast das evt. das Ram-Modul beim einsetzen eine Entladung abbekommen haben sollte, dann würde ich mal versuchen den Rechner ohne dieses zu starten. Das klappt natürlich nur wenn entweder noch ein zweites Modul oder ein Austausch-Modul vorhanden ist.
 

Andy

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Wenn der Rechner selbst im BIOS nach sehr kurzer Zeit ausgeht.... dann kann man denke ich ein Software- oder Konfigurationsproblem ausschließen.

Wird dann eher ein Hardwareproblem sein.
Also entweder etwas mit der Temperatur (Lüfter oder Wärmeleitpaste) oder ist tatsächlich vielleicht am Mainboard etwas kaputt gegangen als du den elektrischen Funken gesehen hast?

Bei einem Notebook hast du eben leider echt wenig Möglichkeiten den Fehler durch den Austausch von Komponenten einzugrenzen.
Ich würde nochmal den korrekten Sitzt des Prozessors prüfen und die Wärmeleitpaste. Vielleicht ging da was schief bei der Erneuerung der Wärmeleitpaste.
 

Mike

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hat schon einige Jahre auf dem Buckel
Seit zwei Jahren sehr selten
Oder gibt es vielleicht eine ganz einfache Lösung

Also wenn ich das so lese :wacko
Probleme seit 2 Jahren sporadisch, Rechner schon älter als diese Zeit, vieles versucht bis auf EINES!!

Wie wäre es mit einer Neuinstallation des Systems?? Anscheinend hat der Rechner keinen Fehler aber du arbeitest so wie ich das lese (bitte korrigiere mich) seit der Erstinstallation vor Jahren mit dem gleichen System?? Welches vor allem?
 

Andy

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Wie wäre es mit einer Neuinstallation des Systems?? Anscheinend hat der Rechner keinen Fehler aber du arbeitest so wie ich das lese (bitte korrigiere mich) seit der Erstinstallation vor Jahren mit dem gleichen System?? Welches vor allem?

Naja, aber der Rechner geht auch einfach so aus, wenn er 30 Sekunden im BIOS steht.

Bei allen anderen beschriebenen Problemen würde ich dir recht geben, aber in dem Fall hilft da eine Neuinstallation denke ich weniger.
 

Mike

i7-6700HQ
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Naja, aber der Rechner geht auch einfach so aus, wenn er 30 Sekunden im BIOS steht.

Bei allen anderen beschriebenen Problemen würde ich dir recht geben, aber in dem Fall hilft da eine Neuinstallation denke ich weniger.

Hmmmm. Mag sein :up ... kann aber nix schlimmer machen. Vielleicht gibt es auch ein BIOS-Update. Wäre natürlich katastrophal wenn er sich dabei abmeldet :aah
 

Alfiator

On Air
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Vllt kann der PC Laden um die Ecke für kleines Geld mal nachschauen ob die CPU wirklich korrekt mit dem Kühler verbunden ist und selbiger sauber ist.Das würde vllt das Abschalten schon im Leerlauf erklären.Falls es nicht daran liegt siehts ziemlich schlecht für das Gerät aus denke ich.....
 

Sebi-

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Wow, so viel Hilfe habe ich jetzt nicht erwartet, gefällt mir.
Ich werde jetzt erstmal den Laptop aufschrauben und den Lüfter inclusive WLP und Lamellen genau überprüfen. Könnte definitiv sein, dass ich den ganzen Staub zwar aus dem Lüfter entfernt, aber in die Lamellen gekehrt habe. WLP habe ich wenn, dann zu viel aufgetragen, dachte zuviel ist besser als zu wenig, also war ich da etwas großzügiger.

Danach probiere ich die 2x4GB RAM-Riegel einzeln, ob vielleicht doch einer kaputt ist. Das mit dem Funken ist passiert, als ich den einen RAM in beiden Händen hielt, also abseits vom Mainboard.

Ich melde mich wieder, sobald ich damit durch bin.
 

JollyRoger2408

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Gerade bei der WLP ist weniger mehr; die WLP sollte dünn und gleichmäßig aufgetragen werden.
 

HerrAbisZ

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Eine Reiskorngröße reicht bei den kleinen CPU Körpern bei normalen Laptop CPUs - mit Plastiksackerl am Finger verteilen.

Oder mit Pinsel - habe eine WLP Glas. Dann den Kühlkörper aufsetzen und wenn möglich ein wenig hin und her bewegen.
 

HerrAbisZ

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Zuviel WLP genommen - auf Mainborad geronnen / gekommen - PC spinnte rum - auch schon erlebt!
 

Sebi-

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So hab jetzt den Laptop nochmal geöffnet und den Heatsink und Lüfter gereinigt. Die Wärmeleitpaste ist ganz klebrig und zäh, aber nicht komplett vertrocknet, wie die ab Werk zuvor. War aber anscheinend schon deutlich zu viel, wie man auf den Bildern gut erkennen kann. Über der GPU das Plättchen sieht ein bisschen komisch aus, als wäre irgendwas geschmort oder ausgelaufen, aber an der GPU selbst kann ich nichts erkennen. Die Wärmeleitpaste musste ich leider erst bestellen, so dass ich die im Moment noch nicht tauschen kann. Könnte ich den Laptop trotzdem anschalten und sehen ob die Reinigung des Lüfters schon eine Verbesserung gebracht hat oder würdet ihr davon abraten und erst die GPU und CPU sauber machen und mit neuer WLP versehen?

20170105_185020.jpg

Übersicht.jpg

CPU.jpg

GPU.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

HerrAbisZ

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So hab jetzt den Laptop nochmal geöffnet und den Heatsink und Lüfter gereinigt. Die Wärmeleitpaste ist ganz klebrig und zäh, aber nicht komplett vertrocknet, wie die ab Werk zuvor. War aber anscheinend schon deutlich zu viel, wie man auf den Bildern gut erkennen kann. Über der GPU das Plättchen sieht ein bisschen komisch aus, als wäre irgendwas geschmort oder ausgelaufen, aber an der GPU selbst kann ich nichts erkennen. Die Wärmeleitpaste musste ich leider erst bestellen, so dass ich die im Moment noch nicht tauschen kann. Könnte ich den Laptop trotzdem anschalten und sehen ob die Reinigung des Lüfters schon eine Verbesserung gebracht hat oder würdet ihr davon abraten und erst die GPU und CPU sauber machen und mit neuer WLP versehen?


Versuche es mal - was soll denn passieren -schaltet hächstens gleich wieder ab

Nur das fettgedruckte ist etwas dubios - leider keine Bilder zu sehen
 

Andy

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Also wenn der Prozessor gesteckt ist würde ich ohne Wäremleitpaste nicht einschalten.
Klar, im Normalfall sollte der Rechner wieder abschalten wenn der Prozessor zu warm wird, das Risiko wäre mir trotzdem zu groß.
 

Sebi-

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Die WLP habe ich nicht entfernt. Sieht man die Bilder jetzt?
 

JumpingJohn

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Ich würde mal behaupten das war eindeutig zu viel des "Guten". Vor allem kann es gut sein das der GPU das nicht gefällt. Da schauen kontakte aus dem Kunststoff die von der WLP überdeckt werden, wenn da Ströme geflossen sind dann kann auch was kaputt gegangen sein.
 
Thema:

Mein Laptop ist "krank" und ich bin überfordert.

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