Mark Zuckerberg verspricht Aufklärung des Facebook Skandals und mehr Datensicherheit

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Der aktuelle Facebook Skandal bei dem der Anbieter Cambridge Analytica Zugriff auf Daten von ca. 50 Millionen Facebook Nutzern erhalten haben soll zieht mit dem Hashtag #DeleteFacebook durch die Medien und endlich hat auch Mark Zuckerberg sich zu dem Vorfall geäußert. Schlecht klingt das alles nicht, aber es bleibt abzuwarten wie schnell man das Ganze auch wirklich macht.


Über den Skandal selber bei dem die Firma Cambridge Analytica Zugriff auf Daten von ca. 50 Millionen Facebook Nutzern, teilweise direkt und teilweise durch die Verknüpfung mit durch den Zugang angreifbaren Accounts, erhalten hat haben wir hier bereits berichtet. Nun meldete sich auch endlich Mark Zuckerberg zu dem Vorfall zu Wort.

Laut der FAZ Online hat Mark Zuckerberg in einem Interview mit dem Nachrichtensender CNN durchaus Fehler eingeräumt und sich für diese auch entschuldigt, da ihm wirklich leid tue was hier nun passiert wäre. Es sei ein Vertrauensbruch zwischen Facebook und den Nutzern die ihre Daten Facebook anvertraut haben den man wieder reparieren müsse. Geschäftsführerin Sheryl Sandberg soll gesagt haben, dass man, wenn man dies nicht schaffe, es auch nicht verdient habe im Dienst der Nutzer zu stehen.


Man wolle auch alle betroffenen User direkt informieren und so quasi Nutzern die eben nicht betroffen sind Gewissheit zu geben nicht bestohlen worden zu sein. Definitiv betroffen sind die Nutzer der Umfrage App die Cambridge Analytica, die das Ganze ausgelöst hat. Somit sind deutsche User zwar in der Regel nicht direkt bestohlen worden, aber man hatte so auch Zugriffe auf Freunde der Nutzer, so dass die Kreise sich hier über ganz Facebook ziehen können. Seitens Facebook will man nun alle Apps dieser Art die seit 2014 werden prüfen lassen und so sicherstellen, dass es nicht weitere Lücken gibt.

Außerdem sollen App Entwickler zukünftig auch weniger Zugriffsrechte erhalten und für den Nutzer der App deutlich dokumentieren müssen auf welche sensiblen Daten die Anwendung möglicherweise zugreifen kann. Eine weitere Zugriffsperre soll durch zeitliche Begrenzung geschaffen werden, so dass zum Beispiel nach Ablauf einer Umfragefrist von 3 Monaten keine Nutzerdaten mehr eingesehen werden können. Für Facebook selber würde man zudem kein Problem damit sehen wenn auch das Unternehmen hier selbst stärker reguliert werden würde. Alles in allem klingt das nach einer Lösung, aber sie muss schnell kommen wenn man den Schaden in Grenzen halten will.



Meinung des Autors: Markige Worte Mark, aber nun müssen Taten folgen. Meint Ihr, dass Facebook den Image-Schaden wieder ausbügeln kann? Kann der digitale Schäfer seine Herde wieder zusammentreiben oder wird hier ein größerer permanenter Userverlust drohen. Der Mensch ist ja auch digital ein Gewohnheitstier…
 

Alfiator

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JumpingJohn

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War nur eine Frage der Zeit das sowas passiert! Wird bei anderen Socialmedia Portalen auch noch passieren.
 
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