Mäuse und Tastaturen verständlich erklärt: Polling, dpi-Wert, Sensoren & Co

Diskutiere Mäuse und Tastaturen verständlich erklärt: Polling, dpi-Wert, Sensoren & Co im Erfahrungsberichte (Hardware) Forum im Bereich Made by WinBoard-User; Bei modernen Mäusen oder auch Tastaturen stehen unzählig viele technische Details und auch Marketing-Angaben auf der Verpackung, welche den Käufer...
Bei modernen Mäusen oder auch Tastaturen stehen unzählig viele technische Details und auch Marketing-Angaben auf der Verpackung, welche den Käufer von der Leistungsfähigkeit des neuen Produktes überzeugen sollen. Doch meistens wird man mit Begriffen wie Polling-Rate, dpi-Wert, N-Key-Rollover-Funktion, Lift-off-Distance und Anderen konfrontiert, doch welche Grundlagen hinter den vielen technisch formulierten Schlagwörtern stehen, wird in den wenigsten Fällen ausreichend erklärt




In diesem Ratgeber wollen wir eine Übersicht über sämtliche technischen Ausstattungsmerkmale geben, die beim Kauf der beiden Peripheriegeräte Maus und Tastatur von Belang sind und genauer darauf eingehen.


PS2 oder USB

Obwohl es eine mittlerweile stark in den Hintergrund gerückte Diskussion ist, wurde noch vor ein paar Jahren heftigst diskutiert, ob man lieber dem guten alten IBM-Standard PS2 oder die vermeintlich modernere USB-Schnittstelle den Vorzug geben sollte. Der Universal Serial Bus fungiert in seiner Grundidee als Allrounder, was ein Anschließen verschiedener Peripheriegeräte wie externe Festplatten, USB-Sticks, Joysticks, Drucker, Scanner und selbst externen Soundkarten erlaubt. Dagegen hat die bereits 1987 eingeführte PS2-Schnittstelle lediglich die Aufgabe, als Anschluss für Tastaturen oder PC-Mäuse zu dienen. Die Eingaben erfolgen über so genannte Interrupts in Echtzeit und ermöglichen eine absolut verzögerungsfreie Nutzung von Mäusen oder Tastaturen.


Die Pollingrate bei USB-Ports

Während der PS2-Port mit einem aktiv sendenden Verfahren zur Datenübertragung nutzt, werden die Daten beim Universal Serial Bus mittels einem passiven Pollingverfahren übertragen, bei dem die angefallenen Informationen nicht in Echtzeit weiter gegeben werden, sondern zunächst in einer Art Zwischenspeicher landen und erst danach in vorher definierten Zeitabständen vom Computer abgeholt werden. Diese Art der Datenübertragung hat den entscheidenden Nachteil, dass der Zwischenspeicher alle Informationen zwar in einer strengen Reihenfolge speichert, jedoch die Menge der speicherbaren Informationen durch den Geräteinternen Speicher begrenzt ist. Andererseits werden die gespeicherten Eingaben mit einer Zeitversetzung, dem so genannten „Lag“ weitergegeben.



Treibersoftware mit Option für die Pollingrate (hier: Abfragerate)​


Nimmt man als Beispiel eine Pollingrate von 125 Hz, dauert die Phase zwischen zwei Abfragen acht Millisekunden, was dementsprechend auch die maximale Verzögerung darstellt, welche auftreten kann, bevor der Computer die Eingabe erhält und bearbeiten kann. Gerade zu Beginn der USB-Hardware führte das in der Praxis zu erheblichen Kritiken und einem Festhalten an PS2-Produkten, besonders durch die Gaming-Community. Die Hersteller fingen daraufhin an, mit steigenden Pollingraten in ihren Geräten dieser Kritik entgegenzuwirken. Heutzutage weisen moderne Tastaturen und Mäuse eine Pollingrate von 1.000 Hz und mehr auf, was die zwischengespeicherten Informationen innerhalb einer Millisekunde vom PC abfragt. Somit weisen moderne USB-Geräte in diesem Bereich heutzutage trotz des passiven Polling-Protokolls zumindest in der Theorie keinerlei Nachteile mehr auf.


Tastatur-Ghosting

Wichtiger als der Wunsch nach einer hohen Polling-Rate ist für viele Gamer die Beseitigung des Tastatur-Ghostings. Gerade ältere Tastaturen, aber auch mitunter aktuelle und recht teure Tastaturen leiden unter dem Problem, wenn man bestimmte Tastenkombinationen verwendet, die eingaben nicht mehr korrekt erkannt werden. Gerade bei Rennsimulationen führt der Ghosting-Effekt beispielsweise dazu, dass Richtungswechsel nicht mehr zuverlässig weitergegeben werden können und in dem Fall „die Lenkung spinnt“. Oftmals betrifft das Problem eng aneinander liegende Tasten, die durch die verbaute Logik der Tastaturhersteller einzelne Tasten anbindet. Ghosting entsteht, sobald sich bei einer Abfrage zwei Kanäle überschneiden.



Microsoft-Folie zur Erklärung der Thematik Ghosting​


Wird vom Hersteller eine einfache Logik verbaut, welche mathematisch mit einer Matrix von jeweils einer Reihe und Spalte pro Taste dargestellt wird, ist die Möglichkeit einer Kollision angrenzender Tasten gegeben. Microsoft veranschaulicht das ganz gut in Folien.



Microsoft Keyboard Ghosting Demonstration​


Bei der in Shootern gängigen Tastenkombination WASD sieht man sehr schön, dass die eng aneinander liegenden Tasten in einem Gedankenexperiment seitens Microsoft durch vier rote Punkte in einer Matrix dargestellt werden. Jeder Tastendruck löst dabei in einer Spalte sowie in einer Reihe ein Signal aus. Der Controller verwendet in dieser Matrix bei verschiedenen Tastenkombinationen immer den gleichen Input, egal ob die Folge „WAS“, „WAD“, „ASD“ oder „SDW“ gedrückt wird. Es werden immer die gleichen zwei Spalten und Reihen aktiviert, wodurch der Controller in diesem Beispiel jedes Mal das Drücken aller vier Tasten „WASD“ erkennen würde, was aber gar nicht eingegeben worden ist.



weitere Microsoft-Folie zur Erklärung der Thematik Ghosting​


N-Key-Rollover bei USB-Tastaturen, was einen oder mehr Controller benötigt

Theoretisch ist es möglich, Tastaturen zu entwickeln, die gar keine Kollisionen mehr entstehen lassen, was somit ein Ghosting ausschließen würde. Das Zauberwort nennt sich N-Key-Rollover, was in der Praxis vor allem durch mehrere einzelne Leiter sowie dem Entkoppeln mittels Diode gelingt. Doch warum spricht man dann immer noch vom Ghosting bei Tastaturen? Das liegt daran, dass die Beschränkung des USB-Ports die Hersteller ausbremst, denn je Controller sind maximal sechs gleichzeitig getätigte Tasteneingaben registrierbar. Um bei einer Tastatur mit USB-Anschluss ein N-Key-Rollover-Feature mit mehr als sechs Tasten zu erhalten, müssten die Tastaturhersteller zusätzliche USB-Controller verwenden. Einige Hersteller haben bereits Tastaturen mit zwei USB-Anschlüssen im Portfolio, doch bei vielen liegt das daran, dass ein zusätzlicher USB-Hub direkt in der Tastatur integriert ist, der über den zweiten Port zusätzlichen Strom bezieht.



Die CM Storm Trigger besitzt einen N-Key-Rollover über die gesamte Matrix​


Das N-Key-Rollover-Feature ist durch verschiedenste Programme und selbst im Browser überprüfbar. Das kleine Tool XEM von Gadzikowski ist beispielsweise direkt im Web nutzbar.


Maus und Tastatur direkt über USB-Hub betreiben

Oftmals stellt sich die Frage, ob man die Tastatur oder auch die Maus über ein USB-Hub betreiben kann oder ob der Betrieb über die Anschlüsse direkt am Board die bessere Wahl ist. Prinzipiell ist ein Betrieb von Maus und Tastatur über einen separaten Hub möglich, doch ist ein Anschluss direkt am Mainboard immer die bessere Wahl, was die meisten Hersteller mittlerweile auch so kommunizieren. Denn das Problem liegt wieder in der technischen Limitierung des USB-Anschlusses (siehe PS2 oder USB). Ein USB-Port am Mainboard würde zwar den Anschluss zahlreicher Endgeräte theoretisch ermöglichen, jedoch teilen sich alle an einem Port gebundenen Geräte die Übertragungsgeschwindigkeit. Falls an einem USP-Hub neben Tastatur und Maus auch noch externe Festplatten, Speichersticks, Drucker und andere Geräte angeschlossen werden, sinkt die Übertragungsgeschwindigkeit ins Bodenlose.

Die Energieaufnahme ist ein weiterer Faktor, welche zumindest gegen einen passiven Hub sprechen dürfte. Sobald der Nutzer eine Tastatur mit Beleuchtung, einer hohen Polling-Rate sowie einer aufwendigen Controllerschaltung sein Eigen nennt, ist der Betrieb an einem passiven Hub in Verbindung mit anderen Geräten nahezu ausgeschlossen. Für Abhilfe könnte in diesem Fall zwar ein aktiver Hub sorgen, doch mittlerweile haben fast alle aktuellen Mainboards mehr als genug USB-Ports an Board.

Um von vornherein Fehlerquellen auszuschließen, wird der Betrieb von Maus und Tastatur direkt am Mainboard empfohlen.


Vorteile der mechanischen Tastatur-Switches

Mechanische Tastaturen werden oft aufgrund dem direkterem Ansprechverhalten der mechanischen Switches sowie der längeren Lebensdauer gelobt. Neben Vielschreibern haben immer mehr Gamer die mechanischen Tastaturen für sich entdecken können. Die mechanischen Switches nutzen dabei Metallfedern, welche die Tasten an ihren Ausgangspunkt zurückführen während ein mechanische Schalter die Tasteneingabe erkennt.



Die QPad MK-80 verfügt über mechanische Cherry-Switches​


Einfachere Tastaturen ohne mechanische Switches nutzen in der Regel ein so genanntes Rubberband, also ein Gummiband, um die gedrückten Tasten wieder in die Ausgangslage zurück zu befördern, was allerdings mit einer Verzögerung sowie einem oftmals „schwammigeren“ Gefühl beschrieben wird.


Unterschiede zwischen den Cherry-Switches

Am besten lässt sich die Funktionsweise der unterschiedlichen Cherry-Switches an den unterschiedlichen Animationen erklären. Die zu den Red- und Black-Switches gehörenden Tasten verfügen über einen linearen Schaltvorgang, welcher an der ebenen Zunge zu erkennen ist, die wiederum den Schalter betätigt. Diese beiden Modelle heben keinen direkten Reaktionspunkt, welcher die Taste auslöst.
Der Unterschied der beiden Switches liegt in der aufzuwendenden Kraft, diesen zu betätigen. Die Red-Switches benötigen lediglich ein Druckgewicht von 45 Gramm, wohingegen die Black-Switches durchschnittlich 60 Gramm Druckgewicht benötigen.




Bei den Brown-Switches fällt ein kleiner Buckel auf der Zunge auf, welcher anstatt die Taste linear zu schalten, eine kleine Rückmeldung bei der Betätigung gibt. Die Blue-Switches sind die am aufwendigsten gestalteten Switches, da dort nicht nur ein Buckel eingebaut, sondern zusätzlich ein verzögernder Schlitten für die Rückmeldung verantwortlich ist.





Marketingbegriffe bei Mäusen: dpi-Wert, Liftdistanz und Co

Der wohl wichtigste Vergleichswert bei Mäusen ist der dpi- oder auch cpi-Wert. Das Kürzel dpi steht dabei für „dots per inch“ und bezieht sich auf die Auflösung des Bewegungssensors. Von anderen Herstellern wir auch gerne der Begriff cpi-Wert verwendet, was „counts per inch“ bedeutet aber letztlich genau das gleiche beschreibt, nämlich die Anzahl der Pixel, die der Mauszeiger über den Bildschirm wandert, wenn die Maus um einen Inch (ein Zoll = 2,54 cm) auf dem Schreitisch bewegt wird. Hat eine Maus beispielsweise einen dpi-Wert von 1.000 und wird über die 2,54 Zentimeter bewegt, so bewegt sich der Mauszeiger auf dem Bildschirm um 1.000 Pixel. Es sind selten exakt 1.000 Pixel, da in der Praxis weitere Parameter mit rein spielen wie zum Beispiel Treibereinstellungen, Einstellungen im Betriebssystem respektive der Software (Spiel) oder die Mausbeschleunigung, die zu unterschiedlichen und abweichenden Ergebnissen führen kann, doch das Prinzip bleibt das Gleiche.

Um sich die Arbeitsweise einer Maus besser vorstellen zu können, stellt man sich einfach die Fläche unter dem Sensor der Maus als Raster vor, wobei jeder einzelne Rasterpunkt mit einem Pixel vergleichbar ist. Je höher also die Auflösung der Maus, desto feiner muss man sich das Raster vorstellen, denn umso mehr Punkte werden mit der gleichen Mausbewegung erfasst und desto schneller wird auch der Mauszeiger.



Die Roccat Savu verfügt über einen optischen Sensor mit 4.000 dpi​


Die Marketingaussagen der Hersteller werden somit in den meisten Fällen erfüllt, nach denen ein höherer dpi-Wert auch einer höheren Genauigkeit entspricht. Nur sollte einem bewusst sein, dass die Hersteller damit nur die Genauigkeit des Sensors, und nicht die der gesamten Steuerung meinen. Denn je höher der dpi-Wert ist, umso ungenauer dürften die Nager werden, da ein bestimmter Punkt irgendwann nicht mehr präzise ansteuerbar ist. Je niedriger ein dpi-Wert, desto exakter sollte sich eine Maus tatsächlich auch steuern lassen.

Gamer können aber gerade in Shootern nicht allzu viel mit einem niedrigen dpi-Wert anfangen, da dieser zwar präzise, aber auch extrem langsam ist. Wichtiger als der reine maximale dpi-Wert ist die Genauigkeit, mit der sich dieser Wert einstellen lässt. Viele Hersteller hochwertiger Mäuse gestatten frei konfigurierbare dpi-Werte. Einige haben vier feste Werte vorgegeben, andere können individuell nach eigenem Belieben geändert werden. Die Veränderung der Werte kann von 1-dpi-Schritten über 10er aber auch 100er Schritte getätigt werden, wobei die 1er-Schritte die meisten Freiheiten gewährleisten.


Lift-off-Distanz

Zu Zeiten der kugelbetriebenen Mäuse hat man diese angehoben und es wurde keine Bewegungseingabe mehr registriert. Obwohl die Problematik schon einige Jahre existent ist, gehört die Angabe der Lift-off-Distanz eher zu den neueren Features von Mäusen, welche die Höhe beschreibt, die eine Maus angehoben werden kann, und dennoch Bewegungsänderungen registriert. In vielen Fällen kann dieser Wert mittlerweile bis zu einer Höhe von einem Millimeter frei gewählt werden. Vorteile in der niedrigen Lift-off-Distanz ergeben sich gerade beim Spielen, wenn die Maus häufig korrigiert, also angehoben und wieder abgesetzt werden muss. Bei älteren Mäusen mit einer zu hohen Lift-off-Distanz bewegt sich der Cursor während des Anhebens weiter und im schlimmsten Fall völlig unkontrolliert über den Bildschirm.


Ips-Wert

Der ips-Wert, welcher auch als maximale Arbeitsgeschwindigkeit betitelt wird, beschreibt die maximale Strecke, die der Maussensor in der Lage ist, innerhalb einer Sekunde fehlerfrei aufzuzeichnen. Die Werte liegen nach Herstellerangaben derzeit zwischen 150 und 200 ips, was einer fehlerfrei erfassbaren Strecke von 3,8 bis fünf Metern in der Sekunde entspricht, also 14 bis 18 Stundenkilometer.


Funktionsweise optischer Sensor vs. Laser-Sensor

Prinzipiell arbeiten beide Varianten sehr ähnlich, nur dass bei der Laser-Technologie ein Laser für die Trecking-Aufzeichnung das notwendige Liche emittiert und bei einer optischen Maus das Licht von einer LED stammt. Der digitale Signalprozessor (DSP) zeichnet im Anschluss das Bild auf und die Treibersoftware errechnet die Bewegung aus den eingehenden Daten. Dennoch gibt es Unterschiede im Handling, welche die Nutzer beider Technologien in eher zwei unversöhnliche Lager trennt.


Vorteile der optischen Maus: exakte Umsetzung der Bewegung

Die Verfechter der optischen Technologie vertreten vor allem die Meinung, dass sich die Sensoren im Vergleich zu den Laser-Sensoren direkter und geradliniger anfühlen, was Peripheriehersteller Roccat sogar unter Laborbedingungen nachvollziehen konnte. Das Phänomen liegt demnach darin begründet, dass der tatsächlich erreichbare dpi-Wert von Laser-Sensoren in Abhängigkeit von der Bewegungsgeschwindigkeit stark variieren kann, so dass eine Handbewegung nicht immer gleichmäßig auf dem Bildschirm umgesetzt werden kann.

Die Begründung, welche im Zusammenhang mit Laser-Sensoren oftmals genannt wird, dass diese eine automatische Begradigung (Pfadbegradigung) des aufgezeichneten Weges vornehmen könnten gehört eher in die Kategorie der Mythen. Die gleiche Technik zur Pfadbegradigung unterstützen auch optische Sensoren, genauso wie die Laser-Sensoren auch ohne Pfadbegradigung auskommen können. Fakt ist aber, dass viele der ersten Laser-Generationen die Pfadbegradigung im DSP des Sensors integriert hatten, was dadurch das für Gamer teils störende Feature nicht deaktivierbar machte.


Vorteile der Laser-Maus: Lift-off-Distanz und Flexibilität

Leider gibt es nicht die „Eierlegende Wollmilchsau“, womit jeder Vorteil auch mit einem Nachteil verknüpft ist. Die Verwendung der optischen Sensoren und der damit verbundenen hohen Lift-off-Distanz fällt meistens den so genannten „Low-Sense-Spielern“ auf die Füße, da diese die Position der Maus aufgrund der geringen dpi-Zahl öfters korrigieren müssen als andere Spieler. Im Vergleich mit dem Zusammenspiel des DSPs mit dem Lasersensor lässt sich die Lift-off-Distanz bei optischen Sensoren nicht einstellen und fällt auch noch höher aus als bei den Laser-Pendants. Ein weiterer Vorteil der Laser-Technologie ist der geringe Anspruch an die Unterlage der Maus. Optische-Sensoren haben bis heute mit glatten Oberflächen wie Glas zu kämpfen, während die Laser-Sensoren flexibel auf nahezu allen möglichen Oberflächen zum Einsatz gelangen können.



Die CM Storm Reaper verfügt über einen Laser-Sensor mit 8.200 dpi​


Auch die dpi-Werte fallen bei Laser-Sensoren technisch bedingt um einiges höher und können somit theoretisch kleinere Bewegungen wahrnehmen, allerdings ist dieser Vorteil hinsichtlich der Einschränkungen des menschlichen Wahrnehmungs- und Bewegungsapparates wirklich nur theoretischer Natur. Beispiel: bei einem dpi-Wert von 4.000, welchen auch optische Sensoren erreichen, ergeben sich ohne softwareseitigen Anpassungen an der Sensivity 4.000 Abtastpunkte auf einer Länge von 2,54 Zentimetern (1 Zoll/Inch), was einer Bewegung mit der Maus um diese 2,54 Zentimeter ganze 4.000 Pixel auf dem Monitor entspricht. Um bei einem üblichen Full-HD-Monitor (1.920 x 1.080) den Mauszeiger einmal von Links nach Rechts zu bewegen, würde man mit einem dpi-Wert von 4.000 eine Mausbewegung von gerade einmal 1,25 Zentimetern benötigen. Laser-Mäuse mit einem dpi-Wert von 8.000 müssten dann nur noch die halbe Strecke bewegt werden. So präzise, um mit dieser Auflösung ein bestimmtes Icon auf dem Desktop, geschweige denn in einem Spiel ein kleines Ziel zu treffen, ist dann die menschliche Motorik doch nicht.


Funk oder Kabelgebunden

Egal ob eine Tastatur oder Maus mit Funktechnik ausgestattet ist, oder herkömmlich über ein Kabel verbunden wird, beide Varianten haben auch hier Vor- und Nachteile, die jeder für sich selbst einschätzen sollte. Der Vorteil der Funkgesteuerten Geräte liegt in der freien Beweglichkeit, es stört kein Kabel und man kann sogar vom Sofa aus den HTPC bequem bedienen. Der große Nachteil dabei ist natürlich die begrenzte Akkulaufzeit, welche sich spätestens dann bemerkbar macht, wenn die Eingaben nur noch sporadisch funktionieren.

Kabelgebundene Tastaturen und Mäuse haben den Vorteil, dass sie wirklich immer Einsatzbereitschaft zeigen. Als Nachteil ist die geringe Flexibilität aufzuführen, welche sogar bei Mäusen gerade für Spieler störend wirken kann, sobald sich das Kabel verklemmt oder sogar an der Maus „zieht“.
 

automatthias

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Sehr interessant.
Vielleicht gibt es ja auch noch ein paar Links dazu?
 

seppjo

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Ich habe mich die letzten Tage mit eindem Bluetooth Desktop auseinandergesetzt. Ist gedacht für einen Rechner den ich für Spiele und Konsolen-Emulatoren nutze. Die Informationen darüber sind leider auch schwach im Internet.
Ansonsten ist dieses Thema hier sehr interessant.
 

Kegol

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Nach dem dritten Rechtschreibfehler habe ich aufgehört zu lesen. Von der Grammatik mal ganz abgesehen. Schade, dass Ratgeber und News nur noch mit Fehlern kommen.
 

DerZong

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Nach dem dritten Rechtschreibfehler habe ich aufgehört zu lesen. Von der Grammatik mal ganz abgesehen. Schade, dass Ratgeber und News nur noch mit Fehlern kommen.
Na, mit dem falschen Fuss aufgestanden? :hehe

Wenn man dich hier so liest müsste man meinen, dass bald in jedem dritten Satz Fehler wären - dem ist aber nicht so. Zugegeben, fehlerfrei ist er nicht, aber durch die "paar" Fehler wird weder der Lesefluss unterbrochen noch wäre er "unleserlich". Ganz zu schweigen vom prozentualen Anteil der Fehler zum gesamt-Text ...

Und deine Verallgemeinerung "nur noch mit Fehlern" trifft es doch auch nicht im Entferntesten :sleepy
 

Ronny

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@Kegol

Ich wollte gerade mit fast gleichem Text darauf antworten. DerZong hat mir allerdings die Tipparbeit abgenommen. :up
 
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maniacu22

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Danke euch :up

wenigstens gibt es paar Leser, die diese Arbeit zu schätzen wissen. Fehler sind leider unvermeidlich und werden niemals ganz zu vermeiden sein. Jeder kann und darf gerne auf Fehler aufmerksam machen, das ist sogar gewünscht und auch in anderen Foren an der Tagesordnung. :blush Aber es geht sicherlich auch etwas freundlicher :satisfied

Viele Grüße
Daniel
 

Kegol

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Ich weiß die Arbeit schon zu schätzen, aber es ist wirklich so, dass die News und die Ratgeber viele Fehler enthalten. Beim obigen Text habe ich nur mit der Word Rechtschreibprüfung 6 eindeutige Fehler auf Anhieb gefunden. Es sind noch mehr, aber ich habe keine Lust den ganzen Text zu korrigieren und dann die Fehler zu erklären.

aneinanderliegende - aneinander liegende
Tastedruck - Tastendruck
Mechaniche - Mechanische
gehörtenden - gehörenden
fläche - Fläche
Liche - Lichte?

@DerZong
Mit den restlichen Fehlern zusammen, wäre das in einem Aufsatz schon für den Bereich Rechtschreibung/Grammatik höchsten 3 eher eine 4 gewesen.
Eine Verallgemeinerung ist es leider nicht. Lest einfach die News oder kopiert die Texte mal in Word und macht die Rechtschreibprüfung. Wenn maniacu22 bzw. der Info-Board-User das machen würde, wären es schon erheblich weniger Fehler. Ich habe mir auch vor einiger Zeit mal die Mühe gemacht und mir die Quelle für die News angeschaut, komischerweise waren die ohne die Fehler hier.

Und ich bin weder mit dem falschen Bein aufgestanden noch war meine Bemerkung unfreundlich. Sie entspricht einfach den Tatsachen.

Einfache Beispiele gefällig:

News: Microsofts Entwicklerkonferenz Build bereits ausverkauft - Details zu Windows 9 erwartet
bereis - bereits
Windows Treshold - Windows 9 alias Troshold

News: Microsoft Windows XP: Security Essentials wird noch bis Juli 2015 unterstützt
aktuelln - aktuellen

News: RedTube-Abmahnungen: Hintermänner bekommen kalte Füße und tauchen unter
Affaire - Affäre

News: 80PLUS-Titanium: Netzteile bekommen eine neue Zertifizierungs-Klasse
Endkuden - Endkunden
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wirde - wird
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vorganommen - vorgenommen
Chipstz - Chipsatz
abr - aber
genutt - genutzt
Gimmik - Gimmick

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wodurchdie - wodurch die

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Ein-Kern-Cerleron - Ein-Kern-Celeron
Geheimtip - Geheimtipp
Entusiasten - Enthusiasten


Bis auf den Ausdrucksfehler kreidet mir die Boardsoftware beim Schreiben auch alle oben genannten Fehler rot unterstrichen an.
 
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